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Hundeforum Der Hund
Ester

Übergriffe von Hund auf eigene Familie - Besitzer ohne Einsicht - Was nun??

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Folgendes Beschäftigt mich seit Tagen,

Zeitweise habe ich hier bei mir einen Hirtenhund der in seiner Familie total falsch gehalten wird,muß sich an keine Regel halten .Die Besitzerin verharmlost jedes Fehlverhalten ,ach so schlimm war das doch nicht, vielleicht hat der Hund es gar nicht so gemeint, Nee- das hast Du wohl falsch verstanden. Ich könnte noch eine lange Liste von Entschuldigungen hinzufügen.Es gab viele Situationen die wir mit dem Besitzer aufgearbeitet haben,und es klappte immer, dann schlichen sich ca nach 5-6 Monaten "Fehlverhalten" bei den Besitzer ein und es kamen Hilferufe!

Nun war es wieder so weit, der Hund hat einen Sohn (28 Jahre) gebissen, und die Ausrede, ja das eine mal, er hat nur blaue Flecken, wenn der Hund gewollt hätte.....!

Die zukünftige Schwiegertochter wurde mehrfach an geknurrt -traut sich nun nicht mehr dieses Haus zu betreten

Die Kinder(alle Erwachsen wohnen aber noch zu Hause) wollen sich nun an der Hundeerziehung nicht mehr beteiligen, da Sie sehen , das dieser Hund alles darf(in Watte eingepackt wird ,aussage eines der Söhne) ohne eine Konsequenz zu erleben.

Hab der Familie mitgeteilt, das Ihr Hund ein sehr souveräner Rudelführer ist, und dieses mit all Ihm zu Verfügung stehenden mitteln ausübt, da die Familie Angst hat , er könnte beißen, kam er nun wieder zu uns.

Die Besitzerin brachte mir ein Buch über" Herdenschutzhunde" mit,dieses soll ich bitte lesen, damit ich Ihren Hund verstehe!?

Ich verstand nur eines, der Hund ist sehr souverän (nicht dominant sondern unsicher), kapiert aber mit wem er was machen kann.

Als die Besitzer nach einem Zwischenfall, Ihren Hund abholten,fragte ich wie lange wir denn noch alles Ausbügeln sollen, wann denn nun endlich das Fortgeführt wird, was wir allen Beteiligten beigebracht haben.

Wild schnaubend ist die Familie auf und davon,haben der Familie klar gemacht, das der Zeitpunkt kommen wird wo die Haltung dieses Hundes für Sie gefährlich wird,da jedes nicht gewünschte Verhalten toleriert wird.

War ich zu direkt?

Zu ehrlich?

Was nun, wenn der Hund nochmals , oder sogar Fremde beißt?

Ich mach mir Vorwürfe, das ich die Familie gehen hab lassen

LG Ester

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Ich denke du hast getan was du konntest.

Wenn das was passiert kannst du dir keine Schuld geben. Die Leute wollen nicht sehen das sie ein Problem mit ihrem Hund haben.

In deiner Beschreibung passt was für mich nicht so ganz zusammen. Ist der Hund souverän oder unsicher. Beides passt für mich nicht so ganz.

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Manche gelangen eben nie zur Einsicht, der eigene Hund ist toll und perfekt und Herrchen selbst macht ja sowieso keine Fehler... Es ist ihr Hund - ihr Problem, klingt vielleicht hart, aber du wolltest ja helfen, ich an deiner Stelle hätte auch helfen wollen, aber man kann anderen nur helfen, wenn sie es zulassen...

Hoff einfach, dass der Hund keinen Fremden beißt...

Ich persönlich habe so etwas ähnliches, nur sehr viel harmloser, gerade bei meiner Gastfamilie erlebt: Wir essen, Hund will was, ich ignoriere den Hund, da er eh fett ist, einen gefüllten Futternapf da stehen hat und ich Futter vom Tisch nicht gut heiße, auch wenn die Besitzer es machen. Hund knurrt und bellt richtig bösartig, Besitzer steht auf, nimmt seinen (noch mit Hundefutter vollen) Napf und macht aus jeder Schüssel mal ne Kelle rein...

SO erzieht man sich auch nen aggressiven Hund-.- Unnötig zu erwähnen das Hühnchen mit Paprika vielleicht nicht das Beste für den Hund ist und vor allem dann nicht, wenn es in fetter Soße schwimmt. Nebenbei, die kleine Dame wiegt mit ihren 10kg eh schon min 3kg zu viel-.- Aber das ist falsch verstandene Tierliebe + Verdrängung, also genau wie in deinem Fall...

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Bei seiner Familie ist er ein unsicherer Hund, der dieses mit dem souveränen Rudelführer überspielt.

Bei uns wußte er - Nein- ist Nein- auch wenn er dann beleidigt war, beißen war tabu, auch hat er uns nie an geknurrt.

Wir mußten nie mit Maulkorb den Hund bürsten, auch eine Ohren Säuberung war wirklich Problemlos.

LG Ester

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Für mich ist ein Hund aber nicht souverän, wenn er beisst wenn ich ihn bürsten will oder mit Aggression etwas durchsetzt was er möchte.

Das Verhalten was du beschreibst trifft bei mir ehr auf einen unsicheren Hund zu, der gelernt hat sich mit dem Verhalten unangenehme Dinge vom Hals zu halten.

Meine Hündin ist auch unsicher wenn es um Hundebegenungen geht. Die macht sich gross, stellt ne Bürste und macht ein riesen Theater. So was hätte sie nicht nötig, wenn sie souverän wäre.

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Das Problem das sich stellte war, das die Besitzerin, den Hund mit seinem Verhalten schön redet.

Klar weiß der Hund seine Unsicherheit, und dieses wiederum macht er mit Beißt Attacken gegen die eigene Familie und Fremde wett.

Nur wenn der Hund nicht will das sich jemand an einen Tisch setzt , sich niemand in der Küche aufzuhalten, keiner im Garten die Hecken zu schneiden hat, dann wird geknurrt,und unmissverständlich angezeigt, das er dieses nicht möchte, auch wenn er im Wintergarten liegen bleiben soll, da die Schwiegertochter kam,dieses Verhalten ist Ihm nicht unangenehm, jedoch hat er ,da sich alle irgendwo Aufhalten keine Kontrolle mehr über seine "Herde",muß diese wieder zusammentreiben um die Kontrolle zu behalten .

Als er bei seiner Familie ausbuchst, da er sich die Türen aufmacht,und 2 Kinder anknurrte,die Ihn streicheln wollten,selbst da wurde der Hund geschützt und schön geredet.

Hab der Familie ans Herz gelegt, wirklich zu einem Trainer in Ihrer Nähe zu gehen, und nicht jedes Fehlverhalten mit irgend einer Krankheit, festgestellt durch eine Tierheilpraktiker in zu entschuldigen ,empfahl dringend den Besuch einer Hundeschule die sich mit Herdenschutzhunden auskennt,damit die Familie ein kleinen Rückhalt bekommt- Nein man muß zum THP weil irgendwas wieder nicht stimmt.

Auch das Buch über Herdenschutzhunde sollte die Besitzerin Kapitel für Kapitel lesen, vielleicht hilft es gegen Uneinsichtigkeit.

LG Ester

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Die Besitzer finde ich schon sehr krass und da bleibt nur zu hoffen, das da nicht mal was ernstes passiert.

Womit wird das dann entschuldigt ??

Ein Hund mit so einem Verhalten ist nicht tragbar meiner Meinung nach. Die brauchen Hilfe, da gebe ich dir völlig recht.

Aber du kannst nichts machen bis sie es von selber einsehen.

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Weißt Du ich hab denen von Anfang an gesagt, das dieser Hund KEIN Schmusehund ist, diese Hunderasse nicht einfach zu erziehen ist, aber es wurde alles abgetan. So ein kleiner süßer Eisbär.

Wir hatten ja schon einen Hund, der war auch nicht einfach und gefolgt hat der auch noch.

Ich hoffe wirklich, das die Besitzer aufwachen bevor was schlimmeres passiert,meine wenn schon Fremde Hundehalter beim spazieren gehn den Hund maßregeln müßen ,weil die eigenen sich nicht trauen.

Die eigenen Erwachsenen Söhne (2 ) und die Tochter nicht einmal dem Hund die Konsequenz von Fehlverhalten zeigen dürfen.

Wo soll das Enden?

Natürlich bin ich die böse, da ich der Familie zeigte ,das Sie unfähig sind ,den Hund zu führen,zu erziehen.Hab der Familie versichert spätestens in 6 mon. kommt der Tag X ,an dem Sie anrufen ,wir geben den Hund ab, wenn Sie nicht wirklich Hilfe annehmen,und diese Hilfe 1:1 umsetzen

Ich habe Angst, vor dem Tag, an dem der Anruf kommt, er hat "Böse" zugebissen,der Hund kommt weg.

Dann wird der Hund mit Sicherheit ein Wanderpokal.

LG Ester

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@ Hallo Esther,

Wild schnaubend ist die Familie auf und davon,haben der Familie klar gemacht, das der Zeitpunkt kommen wird wo die Haltung dieses Hundes für Sie gefährlich wird,da jedes nicht gewünschte Verhalten toleriert wird.

War ich zu direkt?

Zu ehrlich?

Man kann immer wieder erleben das HH es nicht gerne haben wenn man Ihnen erklären muss, dass SIE selber für das Problemverhalten verantwortlich sind.

Bin deshalb seit Jahren dazu übergegangen dem MENSCHEN keine "Falsch-Verhalten-Fehler" die er macht zu erklären, sondern wie ein Wegweiser den nun anderen Weg und die andere Marschrichtung nur noch anzeigen.

Das zukünftige Hunde-Umgangsverhalten wird dann gleich aktiv begonnen, und weil die Veränderung sofort sichtbar wird, ist der HH fasst immer gewillt noch mehr darüber zu erfahren.

Was nun, wenn der Hund nochmals , oder sogar Fremde beißt?

Ich mach mir Vorwürfe, das ich die Familie gehen hab lassen

LG Ester

Verantwortlich bist ja nicht Du, und wenn der HH noch kein Einsehen haben will, kann es durchaus dazu kommen, mit Allen Unannehmlichkeit ....... .

Bei Deiner Schilderung ist mir immer noch nicht klar geworden welches Verhalten der Hund an den Tag legt.

Wenn der Hund bei Dir sich einfügt, und beim HH nicht einfügt, würde ich den Hund nicht als Unsicherheit zeigender Hund bezeichnen.

Dort, werden Ihm seine Wünsche tapfer erfüllt, und bei Dir fügt der Hund sich in Deine Zusammenleben-Vorgaben-Ablaufstruktur.

Würde dann eher auf einen Hund tippen der auf die auf Ihn einwirkenden Reize (hier und dort) gewünscht reagiert!

Dort läßt man Ihn gewähren und setzt nicht die notwendige Begrenzung durch entsprechende Signal-Reize.

Der Hund darf kontollieren , und das steht Ihm nicht zu, und man muss Ihm die Kontrolle entziehen.

Nicht richtig wäre wenn wir glauben das es besser wäre wenn der Hund sich nur nach Deiner/Unserer Auffassung/Sichtweise aufführen darf, wenn er seinen Lebensmittelpunkt dort beim HH hat.

Der Hund muss dort auch klarkommen können, in den dort abgehenden aktuellen Situationen.

Solange er kontrollieren darf wird er das herzlichst gerne auch artgerecht tun!

LG :winken:

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Richtig er kontrolliert Artgerecht das Verhalten seiner Besitzerin bzw, der ganzen Familie.

Spuren die nicht nach seinem Hundeverstand wird seine Herde dementsprechend gemaßregelt.

Die Familie war nun schon 3 mal über einen längeren Zeitraum bei mir ,alles wurde gezeigt (sein Verhalten , Ihre teilweise Hilflosigkeit und Angst),neue Wege wuden aufgezeigt und geübt.Alles hält dann immer ca 5-6 Monate doch dann schleicht sich irgendwo eine Nachlässigkeit ein und der Hund Übernimmt das "Kommando",ganz klare Strukturen zeigt er,was er will, duldet oder tolleriert.

Er benötigt klare Grenzen ,Kommandos und immer die gleichen Abläufe.

Die Besitzerin ruft ,er kommt nicht - ich rufe - er kommt.

Der Besitzer bitten Ihn in den Kofferaum einzusteigen, ohne Leckerli geht es nicht,ich mach den Kofferaum auf , gib Kommando -Hopp- und ohne Leckerli gehts,genauso beim aussteigen.

Hab der Familie gezeigt das auch viel von der Körpersprache mitgeteilt wird.

Aber innerhalb der Familie arbeitet trotz Erklärung ,jedes Familienmitglied anderst mit dem Hund,was die Sache erschwert.

LG Ester

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