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Hundeforum Der Hund
Steffi & Danu

Foto - wie interpretiert ihr dies?

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Mir ist auch noch was eingefallen:

Manchmal denke ich auch, dass Shelly bellt, wenn sie mal nicht weiß, was ich von ihr will. (wenn ich z.B. gerade Kunststücke von ihr "abverlange") Also wenn meine Körpersprache z.B. vielleicht grad nicht eindeutig ist. Dann wird auch erst einmal gebellt. Ich kann mir vorstellen sie will damit sowas in der Art sagen: "Ich WILL ja arbeiten, aber WAS genau willst du?"

Was sie dann macht bringt mich eigentlich immer zum lachen: Sie spult dann ALLE Kunststückchen ab, die sie kennt und kann und das mit "Gebrüll". Nach dem Motto: Irgendwas wird dann schon richtig sein. :D :D :D

Ich bleibe dann meist ruhig stehen und ignorier sie, bis sie runtergekommen ist und sich ruhig vor mich hinsetzt. Dann machen wir das ganze nochmal von vorne, nur ruhiger und mit eindeutiger Körpersprache.

Ach ja......... das Bellen kriege ich bei Shelly durch ein Kommando nicht weg. Wie auf zwei von den drei Fotos oben in meinem anderen Beitrag zu sehen ist, bellt sie dann erst recht!!! :Oo

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@ Anja, Sandra & Ricky...

irgendwie habe ich das Gefühl auf Danu könnte alles zutreffen :heul:

Als Beispiel...ich übe mit Danu irgendwas - meist passiert das beim Clickertraining - beim Formen des Verhaltens...

Sie hat einen Schritt kapiert...ich will einen Schritt weiter...aber Danu wird dann total wusig und beginnt - wie auch anders - mit diesem Verhalten...sie erscheint mir dann so dermaßen ratlos..so unter dem Motto "es war doch eben richtig verdammt - warum clickerst Du nicht"...

Normalerweise sollte man nicht helfen - aber ich tu es dann...meist funktioniert es danach wieder...

Dies zum Thema "Übungsituation"....

Ich habe manchmal das Gefühl, das Danu unter einem Kontrollverlust leidet...

Das reinrennen in mich kann ich nur stoppen, wenn sie von vorne kommt und ich es sehe...meist ist ja so, das ich ihr schon ansehe das es "bald wieder soweit ist" und entsprechend reagiere (z.B. ranrufen und Fuß gehen lassen, ein paar Sitz und Platz Übungen und DANN ERST spielen)

Leider kommt es aber auch hin und wiede vor das dieses Verhalten urplötzlich auftaucht - so wie der Hund dann selbst - von hinten und ich habe es nicht gesehen....

Inzwischen funktioniert ein ernstes NEIN gut...dabei muß ich dermaßen auf meine Tonlage und Körpersprache achten, das könnt ihr Euch nicht vorstellen.

Ist meine Tonlage zu heftig - aufgeregt oder böse hilft das garnichts...das puscht auf...meine Körpersprache darf keinen Anlass geben das vielleicht doch gespielt werden könnte d.h. aufrecht und locker weiter gehen...jede Veränderung veranlaßt sie das Spiel weiter zu spielen...

Sie vielleicht in dieser Situation anfassen bzw. am Halsband nehmen und wie ich es früher bei meinen anderen Hunden oft getan habe mal scharf in die Augen sehen - Fehlanzeige, alleine die Andeutung eines Griffes zu ihr verschärft das alles...

Und genau in diesen Situationen meine ich, das sie dann Angst vor mir hat...nicht weiß was ich als nächstes tu...

Im Moment hilft wirklich nur ruhig bleiben und Platz fordern...

WENN es aber eine wirklich heftige Spielaufforderung sein soll, warum hält sie sich dann immer auf Distanz zu mir, selbst wenn ich sie freundlich auffordere zu mir zu kommen - ich habe echt das Gefühl sie traut mir dann nicht - aber WARUM???

Inzwischen bin ich dazu übergegangen wildes Spiel überhaupt nicht mehr zu praktizieren und viel Unterordnungsübungen mit rein zu nehmen...man könnte es vergleichen mit einer geschüttelten Wasserflasche - aufpassen sonst explodiert sie...

Aber irgendwie denke ich, das sie doch lernen müßte sie auch in diesen Situationen langsam mal unter Kontrolle zu bringen - oder ist sie dafür einfach noch zu jung (oder ich zu blöd es ihr zu vermitteln).

Ich schau gleich mal nach wann das nächste Spielseminar bei Anita ist - jetzt im Januar fängt erstmal unser Longierkurs an, ich bin sicher da wird es auch zu dieser Situation kommen und dann sieht Micha und Anita es direkt...

Was mich einfach total stutzig macht ist, das ich meine sie hat Angst vor mir - ähnliches Verhalten zeigte sie ja früher auch bei fremden Personen, nur noch ein wenig heftiger...

LG Steffi und Danu

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Als Beispiel...ich übe mit Danu irgendwas - meist passiert das beim Clickertraining - beim Formen des Verhaltens...

Sie hat einen Schritt kapiert...ich will einen Schritt weiter...aber Danu wird dann total wusig und beginnt - wie auch anders - mit diesem Verhalten...sie erscheint mir dann so dermaßen ratlos..so unter dem Motto "es war doch eben richtig verdammt - warum clickerst Du nicht"...

Normalerweise sollte man nicht helfen - aber ich tu es dann...meist funktioniert es danach wieder...

Dies zum Thema "Übungsituation"....

... laß das freie Shapen doch erstmal komplett weg. Ich denke Du verunsicherst sie damit im Moment, und sie dreht zu sehr dabei auf. Mach lieber klare Ansagen, im Moment erstmal Kommandos, die sie schon beherrscht, und belohne dann. Bei Ruheübungen (also z. B. Sitz, bzw. Platz bleib) benutze ich z. B. gar keinen Clicker mehr

..meine Körpersprache darf keinen Anlass geben das vielleicht doch gespielt werden könnte d.h. aufrecht und locker weiter gehen...jede Veränderung veranlaßt sie das Spiel weiter zu spielen...

... sucht Euch doch erstmal ruhigere Spiele, Suchspiele, oder Futterbeutelarbeit, nichts, wobei sie so hochpuscht.

Und dann ganz viele Impulskontrollübungen, damit sie lernt, ihr Temperament auch mal zu zügeln und sich zu beherrschen.

ich bin sicher da wird es auch zu dieser Situation kommen und dann sieht Micha und Anita es direkt...

... hervorragend, die können Dir bestimmt super Tips geben, vor allem, wenn sie es live erleben, und vor allem auch genau sehen, wie Du Dich verhältst.

LG

Sandra

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Bei Ruheübungen (also z. B. Sitz, bzw. Platz bleib) benutze ich z. B. gar keinen Clicker mehr

Und dann ganz viele Impulskontrollübungen, damit sie lernt, ihr Temperament auch mal zu zügeln und sich zu beherrschen.

Den Clicker benutze ich bei "normale" Unterordnungsübungen nur für das "Fuß gehen"...sonst kommt er nur bei Kunstücken zum Einsatz...

Kannst Du mir in Bezug auf die Impulskontrollübungen ein paar Beispiele nennen?

LG Steffi und Danu

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... eigentlich alles, wo sie eigentlich sofort losstürmen möchte, was genau das bei DEINEM Hund ist, weißt Du sicher selbst am besten.

Also Beispiele, die ich bei Momo benutzt habe:

... ein gerolltes Leckerchen, hinter dem sie erst herlaufen darf, wenn sie Dich angeschaut und einen Moment ruhig gesessen hat

... dasselbe mit dem Ball, oder womit auch immer ihr spielt

... ein Zerrspielzeug, mit dem ihr zergelt, dass Du dann plötzlich hoch hältst, und das Spiel geht erst weiter, wenn sie eben nicht an Dir hochspringt, sondern ruhig abwartet

... vielleicht ihr bester Kumpel, zu dem sie erst laufen darf, wenn sie ruhig absitzt und Blickkontakt übt ...

... der Besuch, der begrüßt werden will ...

Alles quasi alles, wo sie lernt, eben nicht einfach blindlings loszustürmen, sondern sich erst zusammenreißen muß. Bei Momo hat mir das in Bezug auf ihr Jagdproblem sehr geholfen. Am Anfang hat sie, wenn jemand so eine Katzenspilemaus durch's Gras gezogen hat, alles zusammengeschrien und war kaum zu halten. Inzwischen sitz sie ruhig neben mir, schaut mich an, und wartet, bis ich das 'Opfer' freigebe. Und auch mitten im Losstürmen bekomme ich sie sofort wieder in's Platz und zur Ruhe.

LG

Sandra

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Mhm...einen Großteil machen wir schon und das klappt auch 100%

...ich werfe den Ball...sie muß sitzen oder liegen bleiben, darf erst auf mein Kommando hinterher - wenn sie mich angeschaut hat.

Oft darf sie sogar erst hin, wenn sie mit mir weg vom Ball ein paar Meter "Fuß" gegangen ist...

Das gleiche mit Leckerlis...entweder werfe ich sie (sie muß liegen bleiben) oder ich verstecke sie im Gras, auch das muß sie warten und darf erst wenn ich Kommando gebe...

Wenn ich mir ihr Ball spiele und ich habe ihn, dann legt sie inzwischen sehr schnell von alleine hin, weil sie weiß dass das Spiel erst dann weiter geht...

Bis auf den Hundekumpel...denn ehrlich gesagt...so richtige Hundekumpels hat sie nicht, die Hunde die hier wohnen spielen alle sehr heftig und ganz ehrlich...ich vermeide es, denn ihr Knie macht sie nach so starkem Spiel bemerkbar...

Das ist auch der Grund warum ich denke, das sie das vielleicht alles macht weil sie unter einem Spieldefizit leidet...der Hovi wird ja relativ spät erwachsen...sie ist noch ein richtiger Kindskopf.

Ich mache mit ihr viel ruhige Übungen, suchen tut sie sehr gerne, dennoch glaube ich, das sie mal "die Sau rauslassen will"...nur bitte nicht so - wenn Du weißt was ich meine.

Ich werde also weiter und noch intensiver an der Impulskontrolle arbeiten, vielleicht sollte ich die Sache ein wenig steigern z.B. mit einer "Reizangel" arbeiten...vielleicht bin ich auch einfach zu unsicher, schließlich haben wir auch in dieser Hinsicht viele Fortschritte gemacht, vor knapp 5 Monaten waren die Klamotten dann meist hin und blaue Flecke waren Standard...das ist nun nicht mehr der Fall.

Aber ich muss immer aufpassen wie ein Luchs...

LG Steffi und Danu

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Das ist auch der Grund warum ich denke, das sie das vielleicht alles macht weil sie unter einem Spieldefizit leidet...der Hovi wird ja relativ spät erwachsen...sie ist noch ein richtiger Kindskopf.

Ich mache mit ihr viel ruhige Übungen, suchen tut sie sehr gerne, dennoch glaube ich, das sie mal "die Sau rauslassen will"...nur bitte nicht so - wenn Du weißt was ich meine.

.... ich denke, da werdet ihr dann Euren Weg finden müssen. Momo z. B. ist auch der geborene Sprinter, wenn sie mal ein paar Tage nicht 'die Sau rauslassen konnte' ist soe auch an Wild wieder nicht mehr kontrollierbar. Ich fahre mit ihr Fahrrad, wo sie dann auch mal Teilstrecken richtig Gas geben muß, verstecke ihre Dummies in sehr großer Entfernung, damit sie auch mal richtig sprinten kann.

Ich werde also weiter und noch intensiver an der Impulskontrolle arbeiten, vielleicht sollte ich die Sache ein wenig steigern z.B. mit einer "Reizangel" arbeiten...

... wenn sie beim Toben mit anderen Hunden Probleme mit den Knien hat, würde ich die Reizangelarbeit vielleicht lieber weglassen, da sie doch mit sehr viel engen Wendungen und Abstoppen zu tun hat

LG

Sandra

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Sunny

... wenn sie beim Toben mit anderen Hunden Probleme mit den Knien hat' würde ich die Reizangelarbeit vielleicht lieber weglassen, da sie doch mit sehr viel engen Wendungen und Abstoppen zu tun hat

Joh...da hast Du Recht...

Was Danu riesig Spaß machen würde, wo sie wahrscheinlich auch echt gut drin wäre, was auch was für ihr lediertes Knie wäre - wäre Mantrailing...aber alleine ist das kaum möglich und hier gibt es sowas überhaupt nicht...soviel ich weiß jedenfalls... :Oo

Sie sucht total gerne, das auch konzentriert und ausdauern...sie findet alles (auch das was sie nicht soll :D )...

Vielleicht sollte ich in dieser Hinsicht ein wenig mehr meine Phantasie anstrengen?!

LG Steffi und Danu

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... na, wenn sie so gerne sucht, hast Du doch genug Möglichkeiten, sie auszulasten. Ich arbeite mit Momo sehr viel mit dem Futterbeutel, auch mal im Haus. Da kann ich ihn inzwischen auch ganz hinten in eine geschlossene Schublade legen, sie findet ihn immer und zeigt ihn zuverlässig an, wenn sie nicht selber drankommt. Oder ich verliere ihn 'ganz ausversehen' beim Spaziergang, und das fällt mir erst 100 m später auf. Dann rast sie nach Aufforderung suchend den ganzen Weg zurück ab, bis sie es gefunden hat. Zwischendurch triller ich sie dann noch in's 'Down', um den Gehorsam zu festigen, und schon haben wir ein für einen stöberbegeisterten Jagdhund geeignetes Programm.

LG

Sandra

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Steffi, ich hab das jetzt grad erst gelesen...

Würde sehr viel drum geben, das Beschriebene live zu sehen. Ein Foto reicht mir da leider bei weitem nicht. Ich würde diese Situation so bald es geht Anita und Micha mal vorführen. Bis dahin finde ich die Variante mit dem Platz nicht verkehrt. Wobei ich sie nicht mit einem Spiel belohnen würde, sondern nach einer Zeit des Nichtbeachtens würde ich das Platz ruhig auflösen und meiner Wege gehen.

LG Anja

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