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Hundeforum Der Hund
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Alternative zum Familienhund einsperren/hinter Gitter verwahren, wenn er Probleme macht ...?

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Ich seh das so ähnlich wie Kristin. Vom extremen Einsatz mal abgesehen stehe ich Boxen als vorübergehendes Hilfsmittel ebenfalls positiv gegenüber, zumindest in der Welpenerziehung.

Erst holt man sich einen Hund , und wenn der Süße dann zum Problem wird weil er sich nur artgerecht verhält, dann sperrt man ihn ein, schließt in zeitweise aus dem Rudel aus.Leider, leider ist das so, und der Hund hat eben mal Pech gehabt weil er an einen HH geraten ist der sich im Vorfeld nichtgleich in dem notwendigen Umfang darauf eingestellt, und somit kein Konzept/Handlungsmaßnahmen im Voraus rechtzeitig bedacht hat.

Andersherum wird in meinen Augen ein Schuh draus... Der Hund wird durch den Einsatz eines Zimmerkennels (immer mit Maß und Ziel natürlich) erst gar nicht zum Problem, weil er lernt zur Ruhe zu kommen, wenn er zeitweise unbeaufsichtigt bleiben muss. Anfangs gezwungermaßen, durch die beschränkten Möglichkeiten innerhalb der Box, später dann ohne Box. Unerwünschtes Verhalten wie das Zerstören von Einrichtungsgegenständen wird gar nicht erst als lohnende Möglichkeit der Beschäftigung erlernt, da es nie erlebt wird.

Was daran nicht artgerecht sein soll, erschließt sich mir nicht. Die allermeisten Hunde lieben die Sicherheit höhlenartiger Räume, meine beiden liegen zum Beispiel für ihr Leben gerne unterm Schreibtisch. Auch ist es ganz natürlich, dass Hunde in freier Wildbahn einen Großteil des Tages dösenderweise verbringen. Und gerade Welpen sind natürlicherweise in ihrem Bewegungsfreiraum doch sehr eingeschränkt.

Ein weiterer Vorteil: Viele Hunde verstehen es als ihre Aufgabe, Haus und Hof zu bewachen, wenn der Halter abwesend ist. Das kann einen Hund, der dieser Aufgabe gewissenhaft nachgeht, ganz gewaltig stressen. Je kleiner der zu bewachende Raum, desto eher kann der Hund zur Ruhe kommen und entspannen.

.Auch hier meine Bitte auf Müllbeiträge zu verzichten. Danke im Voraus! LG zitieren

Ich weiß nicht ob das für Dich ein "Müllbeitrag" ist, aber ich bin der Meinung, es sollte in einem Forum wie diesem auch möglich sein, Kritik zu äußern..

LG Anja

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Hm' ist immer eine Auslegungssache, wenn ich meinem Hund sage, bleibe hier und ruhe, egal ob im Kennel, auf Gras oder sonst wie, sollte er sich meiner so sicher sein, erst Recht, wenn er mich noch sieht, dass er diesen Wunsch annimmt und nirgends rüberklettert...

Mein Hund ruht sobald ich ihm das sage, das aber genau solange, solange er ohne Bedenken zu mir kommen kann.

Beispiel: Ich lege ihn ab und gehe weg, er bleibt liegen.

Er kommt in eine Umzäunung, ich lege ihn ab und gehe raus, er dreht durch. Es ist der Zaun, die Einsperrung, die ihn stört, nicht die Tatsache dass ich weggehe.

Wenn er weiß, dass er zu mir kommen kann wann immer es nötig ist, na, dann ist er entspannt.

Wenn er sich dessen nicht sicher sein kann ist Panik angesagt.

Jeder schlaue Hundekenner sagt nun "Erklär deinem Hund wer hier der Chef ist", das weiß mein Hund nur zu gut, er lässt sich halt einfach nicht einsperren.

Das ganze begründet sich wahrscheinlich in Dingen, die hier auszuführen ist fehl am Platz.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=59339&goto=1207663

Also kann dein Hund nicht alleine bleiben in der Wohnung? Du kannst nicht alleine aufs Klo gehen?

Hat nix mit Chef sein, oder irgendwas zu tun, sondern ist eine Übungs- und Sozialisationssache, vl noch ein bissl was mit Vertrauen. Mich würde es eben stören, wenn mein Hund mich sieht, ich ihn hinter einen Zaun getan habe und ihm damit signalisiere, alles ist gut, er Panik bekommt.

@HV, dass man einen Hund, egal ob in der Wohnung, oder in einen Kennel keine 14 Stunden alleine einsperrt, sollte indiskutabel sein und hat nix mit der Anschaffung eines Kennels zu tun. Für einige sehr energiehohe Rassen, kann so ein Kennel, gerade als Welpe/Junghund in einer energiereichen Familie das Paradies darstellen...

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Hudebox mal anders:

Mein Hund hat gelernt, dass die Box ein sicherer Rückzugspunkt ist...bestrafen....wozu, in der Wohnung ist sie toll (fürs anfängliche Schuhe zerkauen wenn sie mal alleine war hab ich nen Schuhschrank gekauft).

Sind wir unterwegs bietet die Box meinem Hund einen bakannten Rückzugspunkt - egal wo wir sind.

So haben wir kürzlich eine Freundin mit Kind besucht - Kinder sind ür meine mangels Übungsobjekten immer noch kleine fiese, gemeine Monster...Box hingestellt - Kind weiß Hund in Box will Ruhe haben - Finger weg...Hund ne weile aus Box Kinde beobachtet - nach 2 Tagen kamen sie toll miteinander aus - wurde es Hund doch mal zuviel war sie ganz schnell in Box...sie schläft darin auch trotz offener Tür....

Was ich viel häufiger beobachte - mit total falschem timing, ist das hund eben ins Bad gesperrt wird....wer braucht da ne Box?

Wobei, doch eine Situation fällt mir ein, bei der ich Hund bewusst 5 min aus Rudel ausgeschlossen und in Flur verwiesen habe: Klauen vom Tisch - auf frischer Tat ertappt - das war das erste und letze mal, dass sie es versucht hat.

Und aus persönlicher erfahrung finde ich auch Zwinger nicht schlimm. mein DSH kam da halbtags rein, statt in Wohnung alleine zu bleiben. Tolle aussicht und regelmäßiger Besuch von den Arbeitern auf dem Gelände....Später hatten wir sowas tolles nicht mehr - dann lag er, ob nun jemand da war oder nicht auf Balkon und hat Nachbarn beobachtet..... Alles hat immer minimum 2 Seiten. (Die andere Seite ist Nachbars Rottweiler, der nix anderes kennt als Zwinger)

Leute die sich nie Mühe machen Hund zu verstehen werden es häufig "nicht richtig" machen - ob nun mit Box oder ohne....alternative früher war den Hund zu verhauen...ob da ne Box nicht ein "Fortschritt" ist....

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Ich habe auch eine Box (Flugbox) und mag darauf nicht verzichten ;)

Anfangs für die Stubenreinheit (nachts!) und all die Momente, in denen ich Klein-Möhrchen nicht beaufsichtigen konnte.

Dann fürs alleine bleiben - als es in der Box klappte aufs ganze Zimmer umgestiegen.

Man nimmt dem Hund eben die Möglichkeit in Fraulis Abwesenheit Fehler zu machen.

Im Auto wird die Box aus Sicherheitsgründen genutzt.

Und zur Zeit liegt Namora seit 8 Uhr in der offenen Box im Schlafzimmer, obwohl sie auch hier bei mir im Wohnzimmer im Korb liegen könnte. Scheint ja bequem zu sein :D

Als Strafe wird die Box hier nie genutzt - nur als Sicherung, wie ein Laufstall beim Kind. Sie muss auch groß genug sein, dass Hundi darin ausgestreckt liegen kann.

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Nicht alles ist nur schwarz oder weiß, es kommt immer drauf an wie man die Objekte nutzt. Mein fast 12 Jahre alter Hund war bis er nicht mehr reinpasste auch in einer Box, wenn ihn keiner beaufsichtigen konnte. Er ging freiwillig dort rein und schlief auch bei offener Tür.

Aber es gibt leider auch Hunde die ihr Leben dort drin verbringen müssen, nur glaube ich nicht das so ein Hundehalter in diesem Forum ist.

Oder man nutzt die Boxen für sowas wie das

=)

Kommt immer auf die Nutzung an.

Ich kann auch einen Hund mit einer Leine an den Tisch binden, sind davon alle Leute die Leinen nutzen böse? :kaffee:

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Wenn ich eine Box hätte käme der Hund je nach Bedarf da rein - ich suche ja gerade eine zum Autufahren weil der Hund mir da zuviel hampelt. Diese Box würde ich dem Hund als Schlafplatz anbieten, das Zumachen üben, um für alle Fälle gewappnet zu sein.

Ich finde das auch nicht schlimm, den Hund mal einzusperren - passiert auf dem Pferdehof sehr oft, da geht der Hund aber in eine Pferdebox. Zu seinem eigenen Schutz wenn mit Traktoren o.ä. hantiert wird.

Edit: Super Video!!!

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Geiles Video!

:klatsch::klatsch::klatsch:

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War neulich bei einer Familie zur Problemlösung die hatten auch gleich zwei "Einzelknast-Zellen" im wahrsten Sinne des Wortes im Wohnzimmer stehen, und die waren so klein das die Hunde sich nur einrollend (Nase unter den Schwanz) legen konnten. Seitenlage absolut nicht möglich!

Seit die Hunde da Leben verbringen Sie (ca. 14 Stunden) den Vormittag und die ganze Nachtruhe-Zeit zusammengerechnet.

Die Schloßtechnik und die Gittertüren mussten schon mehrmals nachgearbeiten werden, und mein Mann ist ein guter Bastler.

Ein WINDY lebt seit 6 Jahren in einem Kennel und das von von ca. 7-17.00 Uhr mit einmal Gassi-Gehen Unterbrechung, und dann und noch über die Nachruhezeit.

LG :winken:
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=59339&goto=1207662

solche Beispiele sind auch mir bekannt und sie begründen meine tiefsitzende Abneigung gegen diese Gefängnisse.

Dagegen ist Zwingerhaltung der reinste Luxus.

Und wer seinen Hund nicht anders unter Kontrolle bekommt, sollte (nun die Alternative:) den Hund unbedingt abgeben an jemanden, der es kann.

Ein derartiger langfristiger stundenlanger Knast-Aufenthalt ist durch nichts, aber auch wirklich gar nicht, zu rechtfertigen. Das ist schlimmer als die schlimmste Zwingerhaltung und eindeutig tierschutzrelevant.

Leider hat unser Gesetzgeber mit sooo ein Quälerei in den eigenen vier Wänden dann doch nicht gerechnet.

Und wenn es sooo wunderbar ist, dann lasst einfach die Türe offen und der Hund bleibt drin. Aber das geht dann wohl doch nicht.

Mit diesem Thema, lieber Ewald, hast du sogar bei mir etliche Pluspunkte gemacht.

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Ich erinnere mich mit ein wenig Bauchweh an die Regel, die uns in der Hundeschule zum "Aufenthalt im Welpenzimmer", nichts anderes als ein Zimmerkennel, gegeben wurde: Alter des Hundes in Monaten + 1 = Anzahl der Stunden, die er dort verbringen darf, auch nachts sollte dies nicht überschritten werden. Die Regel ist, ich habe nachgefragt, bis 7 Monate anwendbar. Danach wird immer 7 Monate + 1 = 8 Stunden gerechnet.

Wenn man dafür schon Regeln, genau wie fürs Gassigehen in dem Alter, braucht ..., dann läuft doch irgendwas falsch.

Paige :kuss: , du sprichst mir aus der Seele. Der Zwinger wird verteufelt, der Zimmerkennel geliebt.

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Paige, es ist doch wie mit allen Hilfsmitteln, es gibt immer Leute, die es falsch anwenden. Deshalb gleich die Box als nützliches Instrument der Welpenerziehung verdammen?

Solche extremen Beispiele wird hier sicher niemand gut heißen, da bin ich mir ganz sicher.

LG Anja

@Patrizia: Diese Berechnung die ihr da gelernt habt, das finde ich viel zu lange. Ich spreche davon, den Welpen mal ne halbe Stunde da rein zu sperren, während man schnell Brötchen holt...

Wer von uns ist schon in der Lage, einen Welpen rund um die Uhr zu beaufsichtigen? Selbst wenn man nicht arbeitet ist das in der Regel nicht möglich.

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