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Mark

Aktuelle Studie zu Sinneseindrücken

Empfohlene Beiträge

Hallo Mark,

hier noch mal eine Ergänzung bzw. andere Übersetzung der Untersuchungsergebnisse

Hunde haben umfassendes Herrchen-Bild

5. Januar 2007 on 3:20 pm | In Psychologie |

Hört ein Hund die Stimme von Herrchen oder Frauchen, geht ihm auch das zugehörige Gesicht durch den Sinn. Für diese Annahme sprechen Versuche japanischer Psychologen. Ihre vierbeinigen Probanden schauten deutlich länger auf das Bild ihres Menschen, wenn sie zuvor die Stimme einer fremden Person gehört hatten - und umgekehrt.

Offenbar können Hunde nicht nur auditorische bzw. visuelle Information miteinander verknüpfen, folgern Ikuma Adachi von der Kyoto University und seine Kollegen, sondern auch “ein visuelles Bild auf Basis auditorischer Information aktiv generieren”. Neben dem Menschen seien sie die ersten Tiere, für die eine solche Fähigkeit nachgewiesen sei, schreiben die Forscher im Fachblatt “Animal Cognition”.

Leider gehen bei Übersetzungen, wie man beim Vergleich deiner mit dieser erkennen kann, eine Menge Bedeutungen und Informationen verloren oder werden verfälscht.

Die Autoren sagen und meinen nämlich nicht, dass irgendetwas „umgewandelt“ wird, sondern dass ein visuelles Bild auf Grund von auditorischer Information generiert wird ( siehe oben sowie im Original:This result suggests that dogs actively generate an internal representation of the owener’s face when they hear the owner calling them.This is the first demonstration that nonhuman animals do not merely associate auditory and visual stimuli but also actively generate a visual image from auditory information.“

Quelle: Adachi, I., Kuwahata, H. und Kazuo Fujita. Dogs recall their owner’s face upon hearing the owener’s voice. Animal Cognition (2007) 10: 17-21.), die Forschungen stehen im Kontext zu Untersuchungen, ob das Gehirn von Tieren in der Lage ist internale Repräsentationen der Umwelt zu generieren/zu haben, daher sollte zum umfassenden Verständnis auch der erste Satz beachtet werden.

Lg Hans Georg

Verstehen stellt besondere Anforderungen, Missverstehen hingegen nicht. (G.Roth)

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Die Autoren sagen und meinen nämlich nicht, dass irgendetwas „umgewandelt“ wird, sondern dass ein visuelles Bild auf Grund von auditorischer Information generiert wird ( siehe oben sowie im Original:This result suggests that dogs actively generate an internal representation of the owener’s face when they hear the owner calling them.This is the first demonstration that nonhuman animals do not merely associate auditory and visual stimuli but also actively generate a visual image from auditory information.“

Ganz ehrlich: Du solltest Jurist werden - denn ist ist nichts anderes als Wortklauberei ;) Ob nun eine akustische Information in ein Bild umgangssprachlich umgewandelt wird oder wie du schreibst "ein visuelles Bild auf Grund von auditorischer Information generiert wird" ist letztlich doch kein Unterschied ;) Wenn man etwas generiert (also erzeugt) setzt das denklogisch ein "Umwandeln" in diesem Fall voraus, nämlich von einem "Input", der ein akustisches Signal ist in ein "Bild".

Wenn man so argumentiert kann man letztlich alles (und zwar ausnahmslos) in Zweifel ziehen ;) Und das wollen wir doch nicht, oder?!

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Hallo Mark,

Ganz ehrlich: Du solltest Jurist werden - denn ist ist nichts anderes als Wortklauberei ;)

Wenn man so argumentiert kann man letztlich alles (und zwar ausnahmslos) in Zweifel ziehen ;) Und das wollen wir doch nicht, oder?!

will man nicht diskutieren heißt es „Wortglauberei“.

Deshalb abschließend ein kleiner Denkanstoß.

Gehirn und Geist (2004) von

Prof. Dr. G. M. Edelman Wissenschaftler in der Hirnforschung (Nobelpreisträger)

Prof. Dr. G. Tononi Psychiatrie Schlaf- und Bewusstseinsforschung

John Locke hat dieses Problem bereits vor langer Zeit gesehen:

Ein gelehrter blinder Mann, der sich lange den Kopf über sichtbare Gegenstände zerbrochen und Erklärungen aus Büchern und von Freunden zu Rate gezogen hatte, um die Namen des Lichtes und die Farben zu verstehen, die immer wieder seinen Weg kreuzten, rühmte sich einst, nun endlich verstanden zu haben, was „Scharlachrot“ sei. Auf die Frage seiner Freunde, was Scharlachrot denn nun sei, bekamen diese zu hören: Es gleicht dem Schmettern einer Trompete. [/Quote]

Nun kann sich jeder die Frage stellen kann man einen auditives (gehörtes) Signal in ein visuelles (sehen) Bild umwandeln. Viel Spaß bei der Suche und Finden von Antworten.

Lg Hans Georg

Verstehen stellt besondere Anforderungen, Missverstehen hingegen nicht. (G.Roth)

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Ich halte mich eigentlich für einen zumindest durchschnittlich intelligenten Menschen, aber ich kann beim besten Willen nicht erkennen was das mit Beitrag im News Blog zu tun hat.

Selbstverständlich kann man ein gehörtes Signal (ebenso wie ein geruchliches Signal) in ein Bild umwandeln. Einen blinden Mann hier als Maßstab zu nehmen ist absurd, denn ein Bild muss ja zunächst einmal entstanden sein und wenn man blind ist hat man auch keine Bilder "gespeichert" -> wie auch, denn man sieht ja nichts.

Darüber hinaus bist du mir eine Antwort hierzu schuldig geblieben: Ob nun eine akustische Information in ein Bild umgangssprachlich umgewandelt wird oder wie du schreibst "ein visuelles Bild auf Grund von auditorischer Information generiert wird" ist letztlich doch kein Unterschied.

Wo ist der Unterschied und wie passt das (als völliges Gegenteil) zu deinem Beispiel mit dem blinden Mann?

Ich diskutiere ja wirklich gerne, aber ich erkenne die Zusammenhänge nicht einmal ansatzweise.

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Hallo Mark,

ge|ne|rie|ren (hervorbringen)

das Gehirn ist ein Netzwerk in dem die einzelnen Module unter anderem bestimmte Erfahrungen (Informationen) abspeichern, die wiederum miteinander in Verbindung stehen und interagieren.

Z. B. lese ich deinen Namen ist bei mir sofort dein Avatar (Bild) präsent aber deine Stimme nicht.

Lese ich den Namen Anita (Karl) sind sofort ihr Bild und ihre Stimme in meinem Kopf präsent.

D. h. einfach ausgedrückt diese zwei (Mark u. Bild) beziehungsweise drei (Anita, Bild u. Stimme) Begriffe bilden eine Einheit.

Sehe ich das Bild von Anita ist gleichzeitig ihre Stimme und Name präsent, ich muss nichts umwandeln sondern nur abrufen.

Genau das hat die Untersuchung von Adachi auch für Hunde nachgewiesen. Hunde haben eine Vorstellung von ihrem Besitzer selbst wenn sie nur seine Stimme hören, ohne ihn zu sehen (Stimme generiert/bringt ein abgespeichertes Bild hervor). Das bedeutet das Hunde nicht nur Verknüpfen, sondern Denken. Würden sie lediglich akustische Signale in visuelle Signale umwandeln, hieße das, dass Hunde eine andere Wahrnehmung, als man bisher angenommen hat, hätten (Klänge würden so auch als Bilder wahrgenommen z. B. tiefer Ton gleich dunkle Farbe usw.).

Diese Signalumwandlung treffen z. B. für Menschen zu, die eine Wahrnehmungsstörung haben. Eine davon betroffene Künstlerin nimmt Klänge wie Musik als Farben und Formen wahr.

In diesem Zusammenhang, machen Formulierungen (umwandeln versus generieren/hervorbringen) entscheidende Bedeutungsunterschiede aus und sind keine Wortglauberei.

Lg Hans Georg

Verstehen stellt besondere Anforderungen, Missverstehen hingegen nicht. (G.Roth)

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Ohne nun irgendwo nachzuschlagen schreibe ich dir folgendes:

Ein generieren/hervorbringen oder was auch immer für ein Synonym man dafür verwendet setzt zwingend ein "umwandeln" voraus. Gibt es darüber Streit? Nein, gibt es nicht. Warum nicht? Weil seit Jahrzehnten bewiesen und von keinem Wissenschaftler seitdem je angezweifelt.

Woher weiß ich das?

Tja, ich erinnere mich an meinen Biologie Leistungskurs am Gymnasium vor ewiger Zeit. Und nebenbei bemerkt war ich da verdammt gut ;)

Es wird zwingend jeder Input umgewandelt und zwar in elektrische Energie. Wie auch immer: Es findet also genau das statt was ich geschrieben habe. Das akustische Signal wird in ein Bild umgewandelt.

Streng genommen ist also sogar das Wort "generieren" sicherlich falsch in jeder Hinsicht.

Und trotzdem ist auch klar, dass es letztlich Wortklauberei ist. Ob nun generieren oder umwandeln oder erzeugen oder hervorbringen ... es ist doch alles im normalen Sprachgebrauch identisch.

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Nun

Wie heißt es doch so schön....

Lesen, heißt nicht verstehen.

Verstehen, heißt nicht anwenden können.:whistle

p

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Hallo Mark,

Ohne nun irgendwo nachzuschlagen schreibe ich dir folgendes:

1.

Ein generieren/hervorbringen oder was auch immer für ein Synonym man dafür verwendet setzt zwingend ein "umwandeln" voraus. Gibt es darüber Streit? Nein, gibt es nicht. Warum nicht? Weil seit Jahrzehnten bewiesen und von keinem Wissenschaftler seitdem je angezweifelt.

Woher weiß ich das?

2.

Tja, ich erinnere mich an meinen Biologie Leistungskurs am Gymnasium vor ewiger Zeit. Und nebenbei bemerkt war ich da verdammt gut ;)

Es wird zwingend jeder Input umgewandelt und zwar in elektrische Energie. Wie auch immer: Es findet also genau das statt was ich geschrieben habe. Das akustische Signal wird in ein Bild umgewandelt.

3.

Streng genommen ist also sogar das Wort "generieren" sicherlich falsch in jeder Hinsicht.

Und trotzdem ist auch klar, dass es letztlich Wortklauberei ist. Ob nun generieren oder umwandeln oder erzeugen oder hervorbringen ... es ist doch alles im normalen Sprachgebrauch identisch.

1.

Im Prinzip ist es mir egal wie du die Erregungsweiterleitung von mechanischen oder chemischen Reizen bezeichnest, die stark genug sein müssen um in den Nervenzellen ein Aktionspotenzial auslösen, das dann über elektrische oder chemische Synapsen unter bestimmten Bedingungen, die Information zu den nachfolgenden Nervenzellen weiterleiten, bis hin zu ihrem Ziel.

2.

Des weiteren kann ich mir nicht vorstellen, dass diese Äußerung von dir ernst gemeind ist oder ein Beweis sein soll. Scheinbar kannst du dir nicht vorstellen, das ein Andere in der Lage ist diesen Beleg selbst auch vorweisen zu können, mit immerhin (Bio-LK) einem Abschluss mit sehr gut. ;):)

3.

Da der Terminus „generieren“ ein Begriff aus dem Originaltext von Ikuma Adachi ist, muss ich jetzt froh sein, dass er nicht von mir eingeführt wurde.

Lg Hans Georg

Verstehen stellt besondere Anforderungen, Missverstehen hingegen nicht. (G.Roth)

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Ach Hans-Georg, ich wiederhole es gerne noch einmal: Das bringt doch nichts. Du weißt doch sicherlich selbst, dass Wissenschaftler keine Germanisten sind und sich nicht über jedes Wort den Kopf zerbrechen. Zudem wurde das englische Original des Wortes gebraucht, dessen Übersetzung sich insoweit auch nicht im Begriff "generieren" erschöpft.

Aber du kannst mir doch gerne mal verraten wo du denn einen Abschluss mit "sehr gut" erlangt hast ... das interessiert mich dann doch mehr als das nun doch langsam albern werdende Geplänkel um völlig unerhebliche Begrifflichkeiten :)

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Hallo Mark,

Du hast immer noch nicht verstanden, es geht mir nicht vorrangig um die Begriffe die verwendet werden, das ist nur ein neben Schauplatz.

Sondern darum, dass man aus einem auditiven Reiz keinen visuellen Reiz machen kann, das bestreitest du ja.

Dann kannst du ja sicher auch erklären wie das möglich ist.

Lg Hans Georg

Verstehen stellt besondere Anforderungen, Missverstehen hingegen nicht. (G.Roth)

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