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Hundeforum Der Hund
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Solidarität unter Hundehaltern

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(bearbeitet)

Wo ist nur die Solidarität unter Hundehaltern?

In einem anderen Thema hatte ich einen Link zu einer Petition bezüglich der von Thüringen geplanten Gesetze hier veröffentlicht. Die Resonanz war und ist bescheiden, obwohl sich hier soviele Hundehalter zusammen treffen, um über Hundethemen zu diskutieren.

Woran mag das liegen? Einige erklärten, dass sie den Sinn einer solchen Petition nicht erkennen können bzw. den Sinn sogar bezweifeln. Andere wiederum sprachen der Petion eine Seriösität ab, weil es keine offiziell unterstützte Petition wäre. Wiederum andere fürchten sich vor Spam-Mails, die sie dann heimsuchen könnten.

Ich respektiere diese Erklärungen alle, auch wenn ich die Meinung nicht teile. Was ist mit dem Rest hier?

Ist es fehlendes Interesse? Ist man der Meinung, dass solche Gesetze zu Recht beschlossen werden? Ist es Oberflächlichkeit und Ignoranz, weil es einen selber nicht betrifft? Hat man einfach nur keine Lust sich mit solchen Themen zu beschäftigen und möchte lieber über schöne Hundethemen diskutieren?

Oder bekommt man es einfach nur nicht mit?

Nun, tatsache ist, dass demnächst in Thüringen eine extreme Verschärfung der Hundeverordnung geplant ist. Bisher gab es vernünftige Regelungen, die ausgereicht hätten, um "Schwarze Schafe" aus der Menge der anständigen Hundehalter auszufiltern. Man hätte diese Gesetze nur anwenden müssen, um den Vorfall in Odisleben verhindern zu können.

Die Halterin und ihre Hunde, die dafür sorgten, dass das kleine Mädchen tödlich verletzt wurde, waren im Ort bekannt. Es gab mehrere Anzeigen von besorgten Anwohnern und anderen Haltern, weil die Frau illegeal dort Hunde hielt und vermehrte. Die Behörden griffen nicht ein und unternahmen nichts. Als es dann zum Vorfall kam und es auch noch zufälliger Weise "Kampfhunde-Rassen" waren, hatte man den schuldigen gefunden.

Jetzt wird sich aufgespielt und mit Populistischen Gesetzen versucht Wählerstimmen zu fangen, in dem man sich die "asozialen" Halter und ihre Bestien vornimmt. Experten werden nicht angehört und ignoriert. Es sollen härtere Gesetze für alle her und zusätzlich Rasselisten aufgestellt weden.

Wer nichts für diese Rassen übrig hat und der Meinung ist, dass es diesesn Hunden so recht ergeht, sollte sich nichts vormachen. Der Vormarsch der Hundehasser in diesem Land ist voll im Gange. Hundeführerschein für alle, höhere Steuern für alle und immer mehr Einschränkungen für allgemein alle Hundehalter werden täglich neu beschlossen.

Aktuell ist geplant, dass in Berlin Hunde von einigen öffentlichen Plätzen verbannt werden sollen. Hierzu gehören auch mehrere Parkanlagen und Plätze. Eine Liste der Plätze existiert bereits. Wer es nicht glaubt:

http://www.morgenpost.de/meinung/debatte/article1372681/Was-halten-Sie-vom-Hundeverbot-in-Parks.html

Ich frage mich deshalb, wie naiv man sein muss, um zu glauben, dass verschärfte Hundeverordnungen nur Halter von bestimmten Rassen betrifft. Glaubt man ehrlich, dass das Herumgehacke auf Halter bestimmter Rassen einen selber schützen wird, weil der Fokus dann von einem selber abgelenkt wird?

Das Herumgehacke auf Hunde beschränkt sich längst nicht mehr nur auf Hunde bestimmter Rassen. längst wird am Image des besten Freundes der Menschen gesägt, in dem man allen Hunden mittlerweile eine gewisse Gefährlichkeit für Kinder unterstellt. Noch nie war der Spruch, dass man Kinder und Hunde nie alleine zusammenlässt so aktuell wie heute. Noch nie war die Meinung so beliebt, dass Hunde eigentlich gar nicht in dicht besiedelten Gegenden gehören, weil sie doch nur Dreck machen und andere Leute belästigen.

Wacht auf. Solidarität untereinander wäre im eigenen Sinne schlau. Wär sich eines Besseren belehrt sieht, sollte diese Petition unterschreiben und damit ein Zeichen setzen. Hier der Link:

http://www.openpetition.de/petition/zeichnen/sicherheit-fairness-in-der-gesellschaft

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Solidrität schreibe ich groß, nicht nur was andere Hundehalter angeht. Heute sind es "nur" einige Rassen auf die eine regelrechte Hetzjagd veranstaltet wird, morgen kommt vielleicht einer und setzt meinen Hund auch auf die Liste, bevor ich recht weiß wie mir geschieht :???

Dann würde ich mir auch wünschen das mir jemand beisteht.

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Wen ich wüßte was die Petition konkret verhindern möchte würde ich auch unterschreiben, aber ich habe keine Ahnung inwiefern welches Gesetz verschärft werden soll. Les ich schlampig oder enthält die Petition einfach nur viel Bla Bla?

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Ich denke nicht, daß es niemanden interessiert.

Vermutlich haben einige User ( wie ich auch ) die Petition unterschrieben, ohne sich hier im Thema darüber auszulassen. :)

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Solidrität schreibe ich groß, nicht nur was andere Hundehalter angeht. Heute sind es "nur" einige Rassen auf die eine regelrechte Hetzjagd veranstaltet wird, morgen kommt vielleicht einer und setzt meinen Hund auch auf die Liste, bevor ich recht weiß wie mir geschieht :???

Dann würde ich mir auch wünschen das mir jemand beisteht.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=59803&goto=1216672

So sehe ich das auch. Ich selber habe rechtlich betrachtet auch keinen Listenhund! Aufgund meiner Erfarungen mit meinem Hund, der nunmal für Viele nicht von seinem "großen Bruder" zu unterscheiden ist, sind mir im Laufe der Jahre im wahresten Sinne des Wortes die Sinne für dieses Thema und generell Hunde diskriminierende Themen geöffnet worden.

Allein die Erfahrungen, die ich in anderen Foren erlebt habe, als ich um die Einstellung der Petition bat, waren mehr als ernüchternd. Es gab nicht Wenige, die sich klar gegen die Petition und für die geplanten Gesetze ausgesprochen haben, weil diese "gestörten" Hunde und "asozialen" Halter zu Recht reglementiert werden.

Es ist erschreckend zu hören und zu lesen, was sogar Hundehalter für Vorurteile gegenüber diesen Rassen und deren Halter teilweise haben. Die Blödzeitung hat solange gehetzt, dass die besondere Bisskraft, die fehlende Mimik, das gesteigerte Aggressionspotential, die Beißstarre, die Schmerzunempfindlichkeit, die nicht erziehbarkeit etc. eine vermeindliche Tatsache für das besondere Merkmal dieser Hunde geworden ist. Es ist eine Schande.

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(bearbeitet)
Vermutlich haben einige User ( wie ich auch ) die Petition unterschrieben, ohne sich hier im Thema darüber auszulassen. :)

:yes: und auch weitergeleitet, leider mit wenig Erfolg. Lief nach dem Motto: "Betrifft mich nicht, interessiert mich nicht!" :(

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Da war doch mal was..ach vor 25 jahren ach ,,,vor 20 auch mal ...ähm vor 30?? Ach ja, die Idee mit den Klobeuteln für Hunde.... Yeep ...dat gibt es jetzt ...Wat für ein Fortschitt

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Da war doch mal was..ach vor 25 jahren ach ,,,vor 20 auch mal ...ähm vor 30?? Ach ja, die Idee mit den Klobeuteln für Hunde.... Yeep ...dat gibt es jetzt ...Wat für ein Fortschitt
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=59803&goto=1216686

Ich steh auf dem Schlauch...... :D was hat das jetzt damit zu tun?

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Wen ich wüßte was die Petition konkret verhindern möchte würde ich auch unterschreiben, aber ich habe keine Ahnung inwiefern welches Gesetz verschärft werden soll. Les ich schlampig oder enthält die Petition einfach nur viel Bla Bla?
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=59803&goto=1216678

Zum Nachlesen für die, die es nicht glauben:

http://www.thueringen.de/de/tim/blog/gesetzentwurfhunde/content.aspx

Erstellt vom Ministerium persönlich. Übrigens stand einen Tag vorher noch genau das Gegenteil von dem, was jetzt gefordert wird. Zuerst hieß es, dass man Rasselsiten nicht als Lösung ansieht und gab selber die Fakten und Argumente gegen eine Rasselsite und generell eine Verschärfung der Gesetze. Übenacht fiel das Ministerium um und drehte sich um 180 Grad.

Auf eine Nachfrage bei Herrn Huber erklärte man, dass man seine Meinung geändert habe, weil einem neue Erkenntnisse zugetragen wurden ;) Welche diese neuen Erkenntnisse seien und auf welchen Fakten diese beruhen, wollte man uns allerdings nicht erklären. ;)

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Durch das geplante Gesetz wird eine Erlaubnispflicht für diese gefährlichen Hunde eingeführt. Die Voraussetzungen dafür, dass diese Erlaubnis erteilt wird, sind:

- der Halter muss mindestens 18 Jahre alt sein,

- der Halter muss eine Sachkundeprüfung bestehen (mit dem gefährlichen Hund, nicht auf andere gefährliche Hunde übertragbar),

- es dürfen keine Zweifel über die Zuverlässigkeit des Halters bestehen, d. h. es dürfen z. B. keine Vorstrafen wg. Raub, Zuhälterei, Drogen oder Trunkenheitsfahrten vorliegen,

- der Halter muss den Abschluss einer Hundehalter-Haftpflichtversicherung nachweisen.

- Eine wesentliche Neuregelung des Gesetzentwurfs besteht darin, dass Personen, die sich einen gefährlichen Hund anschaffen möchten, den besonderen Bedarf an diesem Hund nachweisen müssen, der nicht durch Hunde anderer Rassen gedeckt werden kann.

Außerdem darf man nur einen "gefährlichen" Hund gleichzeitig führen.

Bis auf den letzten Punkt im Zitat finde ich keinen einzigen verwerflich oder besonders scharf, meinetwegen können sie das für alle Hunderasse machen, was stört dich daran jetzt speziell?

Von Maulkorb- und Leinenzwang hab ich jetzt gar nichts gelesen. Mich würde interessieren wie die Sachkundeprüfung aussieht.

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