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Hundeforum Der Hund
kathelarina

Mein Husky ist ein Flummi!

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Hey Zusammen,

ich hab eine Frage bezüglich der Erziehung meines Hundes =)

Ich habe eine Sibirische Husky-Mischlingshündin die 2 Jahre alt ist.

Sie ist aus dem Tierheim und lebt seit 4 Wochen bei mir.

Sie ist ein Schatz, wirklich! Ich bin total mit ihr zu frieden.... aber

sie hat eine kleine Macke!

Wenn ich mit ihr spazieren gehe, flippt sie in den ersten 5 Minuten komplett aus!

Sie springt und rennt und hüpft und läuft und manchmal, überkommt es sie und sie springt an mir hoch und beißt mich herzhaft in die Arme.

Ich unterstelle ihr keine Bösen absichten, ich denke sie freut sich einfach sehr und muß ihre gute Laune mal ablassen (leider auf eine schmezrhafte Art), nach spätestens 5 Min ist das Tänzchen auch vorbei und sie geht wieder wie eine 1 an der Leine!, sodass sie nicht mehr springen kann, aber das klappt nicht so besonders, sie hat bis jetzt nicht damit aufgehört.

Wie soll ich mich da verhalten? und was soll das Theater?

Dank Euch, herzliche Grüße!

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Könnte mir vorstellen, dass sie unterfordert ist.

Das beißen solltest du aber trotzdem auf jeden Fall unterbinden, egal warum sie es tut.

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Ist sie in der Zeit ansprechbar?

Ich kenn das von meiner Hündin... "Juchu..wir gehen raus, los Frauchen beeil dich!" und dann wird rumgehopst, gesprungen, sich im Kreis gedreht.

Bei ihr ist es auch Freude. Trotzdem würde ich Sprünge abblocken und mit "NEIN" abbrechen. Vielleicht eine Gegenleistung anbieten und die Energie zB auf ein Spielzeug umlenken.

Los gehts dann erst wenn Ruhe drin ist.

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(bearbeitet)

HUHU..

Meiner ist zwar denke ich mal kleiner als ein Husky-mix aber er hat das auch gemacht wenn wir immer am Strand fahren er ist schon öfters auch in meinen shirts hängengeblieben und das ist denn gerissen oder beim laufen wegen dem spielzeuig hat er mir auch in den po ,oberschenkel,arme ect. gebissen/gezwickt.. habe es auch immer und immer wieder mit einen NEIN unterbunden oder halt nen ball mit genommen ihn erstmal denn 10minuten voll auspowern lassen und denn war er ruihger und wir gingen weiter=)

fazit: bei mir hat das unterbinden super geholfen und er hat es echt sehr schnell gelernt...

edit: Was er jetz noch macht ist wenns rauß geht denn zieht er an der leine.. nein nicht mit seinen körper sondern er nimmt die leine in den Mund und zerrt mich die treppen runter nach draußen..=) naja was sollst ich habe ja eine Flexi die wird denn gelöst und er läuft immer total stolz mit leine im maul aussen haus=)

habe ich überhaupt kein problem mit denn bei NEIN würde er es sofort lassen aber warum sollte er seinen spass nicht haben..

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Habe Eure Ratschläge dankend angenommen und ich muss sagen es funktioniert hervorragend!

Ein kräftiges Nein genügt mittlerweile vollkommen =)

Liebe Grüße

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Hi!

Meine Husky-Hündin ist auch 2 Jahre alt. Die ist auch gerne total übermütig. Das wie ein Flummi rum gehopse kenne ich auch: wenn ich nach Hause komme (und sie dafür beim Nachbarn unter gebracht habe) und wenn sie im Wasser planscht bzw. geplanscht hat. Sie beißt dabei aber nicht in meine Arme. Die geht übrigens auch so ab, wenn ich mit ihr Joggen (naja, rennen triffts eher) war und sie eigentlich total ko ist. Dann muss sie zu Hause erstmal den Punk raus lassen bevor sie sich zufrieden auf der Couch einrollt... Ist einfach ein Ausdruck purer Freude und Übermuts.

Beim THS ist sie anfangs auch aus totaler Begeisterung an mir hoch gesprungen und hat mir in die Arme "gebissen" wenn ich schnell geworden bin. Das war ein Spiel aber weil sie beim Sport so dermaßen begeistert war, ist dieses Spiel beim Sport dann auch schonmal unangenehm geworden. Habe das dann unterbunden mit nem "Na!" und bin langsamer geworden. Mittlerweile habe ich einen Dummy, mit dem wir nach Herzenslust zerren und toben können, das schont meine Arme und Ärmel!

Bei deiner Kleinen wird sich sicher in den nächsten Wochen legen. Denke mal, sie wird wohl nicht so oft raus gekommen sein und jetzt ist das halt wie bei Kindern Weihnachten. Wenn sie erst gelernt hat, dass sie das jeden Tag darf und raus gehen eigentlich nichts besonderes ist, wird sie ruhiger. Aber wenn sie sich extrem freut, wird sie sicher wieder wie ein Flummi "abspacken". Kann man aber super für die Ausbildung nutzen: wenn du ihre Begeisterung auf ein gemeinsames Spiel mit ihrem Lieblingsspielzeug umlenken kannst, hast du die ideale Belohnung!

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Meine Huskyhündin ist auch gerne total übermütig. ;)

Sehe da aber kein Problem drin. Wenn sie knabbern will an meinen Händen, sage ich ihr, dass ich es nicht möchte und wenn sie es dann nicht lässt, hindere ich sie daran effektiv. So merkt sie, dass sie es nicht mit Erfolg machen kann und unterlässt es mittlerweile schon meistens auf das Kommando hin (sie weiss ja, was sonst folgt und dass dann das Spiel auch aus ist).

Wenn sie KO ist, ist sie ruhiger, keine Frage. Wenn sie dann allerdings Menschen sieht, die sie gerne mag und zu denen sie will, dreht sie kurzzeitig genauso freudig wieder auf, auch wenn sie natürlich ausgelastet ist. Ist eine Persönlichkeitshaltung von ihr, ich finde sie gut, auch wenn es öfters ein klares Wort bezüglich fremden Menschen bedarf (das ist der Nachteil bei einem Hund, der jeden Mensch erstmal gut findet).

Aber ich habe gemerkt, es bessert sich mit Konsequenz, Nachvollziehbarkeit des Hundes und Motivation, es anders zu tun um etwas anderes zu bekommen, Lob, Leckerli, whatever (die Motivation sollte der Hund haben).

Somit sind die Fälle, wo ich überhaupt einen Schritt laufen muss, um den Hund wo "abzuholen" weil er total aus dem Häuschen tickt, sehr selten geworden (lasse mich da auch nicht auf Diskussionen ein, dann kommt er halt so mit, fertig).

Wenn sie wie letzte Woche, wo die Einfahrt offen war, Strasse direkt davor, dann doch rausrennt weil ich eine Passantin nicht rechtzeitig gesehen habe und ich dann eine klare Ansage mache, erst in normaler Lautstärke, dann mit etwas Nachdruck, dann kommt sie erstaunlicherweise trotz aller Reize von aussen (und sie will wirklich SEHR SEHR gerne hin) zu mir zurück. Sie hat die Passantin auch nicht angesprungen, ist langsam auf dem Gehweg hinter ihr her, hat sie umrundet und ist in die Luft gesprungen, aber immer ein gutes Stück vom Körper weg.

Nach dem Rufen, glaube war der 3. Ruf, kam sie problemlos zurück und wurde gelobt. Ob das nun das 2. oder 3. Rufen ist, ist bei uns egal, da sie anhand meiner Stimmlage (über die ich mehr kommuniziere als über die Worte) erkennt, wann es ernst wird und ich sie dann abhole.

Fands sehr sehr angenehm, da wir wenig Personen haben, wo wir es üben können, denn die Familie behandelt sie anders (Hund die Familie als auch Familie den Hund), so dass ein ernsthaftes Üben der Abrufbarkeit da nicht drin ist.

Mir war ja vor der Anschaffung klar, dass es ein Hund ohne Will to please aber mit enormer Energie und Freude ist was ich auch wichtig finde und sie momentan zusätzlich in der Pubertät steckt, Hunde die mir andauernd "in den Arsch" kriechen, kann ich vom Charakter her nicht für mich wählen.

Freut mich aber, dass eure Hundis auch mit 2 Jahren noch so lebhaft und freudig drauf sind, denn ich habe von vielen Mushern gehört, dass die Hündinnen nach dem 2. Lebensjahr ruhiger werden. Würde mich freuen, wenn mein Hund die Bindung weiterhin festigt und trotzdem aktiv und lebhaft bleibt. ;)

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Also was die Lebhaftigkeit betrifft kann ich dir nur sagen:

Keine Sorge, das bleibt so :)

Sie ist ein ganz aufgewecktes Hundchen :)

Wie du deinen Hund so gerade beschrieben hast musste ich total eine meine Süße denken. Gerade das mit dem Will to please, da gebe ich dir 100% recht.

Bei Ayla läuft gar nichts ohne Leckerlie oder eine strenge Ansage.

Meine Freundin hat einen Schweizer Sennenhund und wenn ich den mit meinem Flummi vergleich liegen da echt Welten dazwischen.

Allerdings ist meine Hündin eher reserviert gegenüber Fremden.

Sie läßt sich von ihr unbekannten Personen nicht anfassen.

Höchsten schnüffelt sie an deren Händen.

Bei dem Versuch sie dann zu berühren versteckt sie sich und haut ab.

Besonders bei Männern ist das schlimm.

Hier zu Hause können wir allerdings alles mit ihr machen, sie läßt sich schmusen und knuddeln.

Wobei sie zu meinem Vater und meinem Bruder auch erstmal Vertrauen fassen musste. Das hat schon so 5-6 Tage gedauert.

Aber ich denke das das von ihrer Vergangenheit herrührt. Sie ist als Straßenhündin in Griechenland aufgewachsen und da wird sie wahrscheinlich schlechte Erfahrungen gemacht haben.

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Beim THS ist sie anfangs auch aus totaler Begeisterung an mir hoch gesprungen und hat mir in die Arme "gebissen" wenn ich schnell geworden bin.

Ich sehe das nicht als Übermut deines Hundes, sondern eher, dass er dich maßregelt. Deine schnellen Bewegung erzeugen ihm Stress und er versucht dich zu "bremsen", damit du dich wieder "normal" bewegst.

@Eiswolf:

Mir war ja vor der Anschaffung klar, dass es ein Hund ohne Will to please aber mit enormer Energie und Freude

Dieser "Will-To-Please"-Ausdruck stößt mir immer sauer auf. Dem Border wird ja nachgesagt, dass er einen unwahrscheinlich starken "Will to Please" hat. Kann nur nicht bei allen feststellen :D

Vielleicht können wir uns darauf einigen, dass es Rassen gibt, die darauf gezüchtet wurden, eng mit dem Menschen zu arbeiten und Rassen, die darauf gezüchtet wurden, eher eigenständig zu handeln.

Damit käme ich eher klar. Einen wirklichen "Will-to-please-Hund" kenne ich nämlich nicht.

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(bearbeitet)

Huhu Steffi!

Ich würde es am ehesten so beschreiben, dass ein Hund eine höhere Motivation aus dem Gehorchen und dem Resultat daraus zieht, ohne dass das Resultat einen Vorteil für den Hund selber bieten muss (Leckerli, Streicheln, etc.).

Das mit dem "eng mit Menschen arbeiten" resp. gehorchen und eigenständig handeln kann man so nicht sagen, weil z.B. der Husky darauf gezüchtet ist, den verschiedenen Menschen zu gehorchen (als Schlittenhund wichtig) und dennoch Gefahren zu erkennen, auszuweichen, extrem lange Wege selbstständig wiederzufinden und zu verfolgen.

Wie man das im Endeffekt nennen mag.. ist wohl jedem selbst überlassen. Ich nutze da den gebräuchlichen Ausdruck. ;)

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