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Hundeforum Der Hund
Tante-Joey

Der Rütter funktioniert

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Yep...also ich denke gerade für einen Anfänger ist die Arbeit mit Spieli und Leckerlie einfach sinnvoll weil man so direkt eine gute Bindung aufbauen kann...so haben wir es ja auch gemacht...doch dann haben wir angefangen zu lernen, das es noch so viel anderes gibt...ganz ohne Leckerlie und Spieli...aber das hat Zeit gebraucht...inzwischen ertappe ich mich immer öfter wie ich komplett "ohne alles" rausgehe mit Janosch...und es funktioniert! Meist fällt mir erst mittendrin, wenn ich mir denke: "Wir könnten mal ne Runde apportieren" auf, das ich gar nix dabei habe...das letzte mal hab ich dann meinen Einkaufsbeutel im Täschen als Dummie benutzt :D

Es kostet Zeit und erfordert viel Interesse an der Sache...ich denke deswegen arbeiten so wenige Leute auf diese Art (also, ich meine Standart-Trainer und leider auch viele "Familienhunde-Halter"...bitte fühl sich jetzt niemand angesprochen oder angegriffen)...zumal, wie gesagt, ich das für Anfänger für ungeeignet halte...also, zu sagen wir arbeiten ohne Spieli und Leckerli, denn sie müssten sich von Anfang an auf ihre Körpersprache verlassen...und wer kann das schon von Anfang an? :)

Aber ich kann nur immer wieder betonen es lohnt sich, sich intensiv mit der Körpersprache zu beschäftigen, denn, wie du schon sagst, als Rollstuhlfahrer hat das natürlich deutliche Vorteile und wenn ich z.B. mal nen Unfall hab und eben beeinträchtigt bin...tja, dann bin ich froh, das mein Hund und ich schon gelernt haben, über kleine Gesten miteinander zu kommunizieren... :)

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Es gibt viele gute Bücher zu dem Thema, auch Videos...und wie gesagt, gute Trainer bringen dir das auch bei und wenn du einmal angefangen hast, dich damit zu beschäftigen...erscheinen dir die meisten Sachen auf einmal ganz logisch...man muss nur erstmal darauf kommen und dann entsprechend anfangen, das Wissen bewusst anzuwenden...bis es in bestimmten Situationen normal wird...und so wird es immer mehr und mehr was du ganz unbewusst machst...wie lange es dauert, das wirklich zu beherrschen, kann ich dir nicht sagen, wie gesagt....wir sind damit noch ganz am Anfang :)

Ich persönlich empfehle dir hier vor allem die Videos aber auch die Bücher von Gudrun Feltmann...diese Frau hat mir sehr viel geben können...auch Eckard Lind möchte ich dir ans Herz legen :)

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Danke für den Tipp. Werd mich da mal schlau machen.

Ich finde das Ganze wirklich sehr spannend. Und in vielen Situationen ist es wirklich sehr hilfreich!

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Lustig das hier zu lesen, wo ich heute beim Spazierengehen noch dachte "Könnten Taubstumme sich mit Hunden verständigen? Wenn ja - wie?" - hab es ausprobiert und es hat recht gut geklappt... bis ICH dann wieder ins alte Muster verfallen bin :)

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Mach das...ich kann nur sagen: Es lohnt sich! Und macht auch Spaß. Denn dadurch, das diese Art der Kommunikation für den Hund so natürlich ist, wirs du recht schnell Erfolge haben, denke ich :)

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Hihi...eine Freundin von mir hat zwei taube Aussies...und der Ältere wird gerade ausgebildet zum Therapiehund...Ziel ist die Arbeit mit Gehörlosen, v.a. Kindern...und da diese Hunde von Anfang an NUR Zeichensprache und Körpersprache kennen und gelernt haben, entsprechend aufmerksam zu sein kann man hier quasi die "Hohe Schule" der Körpersprache beobachten! Echt faszinierend! Auch von dieser Freundin habe ich sehr viel lernen können, und tue das immer noch! :)

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Mach das...ich kann nur sagen: Es lohnt sich! Und macht auch Spaß. Denn dadurch, das diese Art der Kommunikation für den Hund so natürlich ist, wirs du recht schnell Erfolge haben, denke ich :)
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=60028&goto=1223319

Wenn man sich ein Pflaster auf den Mund klebt,

geht es leichter von der Hand,

und man merkt wie lernfähig man selber ist

und Kommunikations-Gesten

zur "Verstehen-Tauglichkeit" dann gleich variieren kann!

LG :winken:

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Ehrlich gesagt gibt es bei mir keine Leckerchen, wenn ich den Hund in seiner Bewegung einschränke, denn das ist voraussetzung für unser Zusammenleben.
Yep...also ich denke gerade für einen Anfänger ist die Arbeit mit Spieli und Leckerlie einfach sinnvoll weil man so direkt eine gute Bindung aufbauen kann...so haben wir es ja auch gemacht...doch dann haben wir angefangen zu lernen, das es noch so viel anderes gibt...ganz ohne Leckerlie und Spieli...aber das hat Zeit gebraucht...inzwischen ertappe ich mich immer öfter wie ich komplett "ohne alles" rausgehe mit Janosch...und es funktioniert!

Hallo ihr!

Schön das zu lesen! Der Rütter ist ja echt ein sympathischer Kerl, aber als Hundetrainer wirklich nix Besonderes. Er hilft eben Leuten, die wenig Ahnung haben mit einfachen Hilfsmitteln, die schnell funktionieren.

Ich habe da heute noch drüber nachgedacht: Ich habe früher auch so ala Rütter mit Sam trainiert (ich war der blutigste Anfänger in der Hundeerziehung, den es jemals gab :Oo ), aber irgendwann habe ich gemerkt, dass es auch anders geht, so wie du es oben schreibst.

Irgendwann hat sich sowas zwischen mir und Hund entwickelt, was ich jetzt mal die "unsichtbare Leine" nennen möchte. Er folgt mir, ganz ohne Hilfsmittel, er vertraut mir und hat Spaß, sogar Spaß, wenn er "gehorchen" muss. Klingt jetzt komisch...Wisst ihr, was ich meine??

(Sorry, ist schon spät)

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Hallo,

das klingt alles wirklich toll. Ich könnte mir vorstellen, dass die Bindung von Mensch und Hund so noch viel größer ist. Zum Einen kommunitiert man auf Basis des Hundes und zum Anderen achtet der Hund mehr auf den Menschen.

Irgendwann würde ich auch gerne mal zu dem Punkt kommen. Aber da steckt bestimmt eine Menge Arbeit hinter. Werd mich mit dem Thema mal befassen.

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Wenn der Hund es aber nicht gewöhnt ist, wie in den Fällen die gestern gezeigt wurden, macht es schon Sinn dem Hund mittels Leckerlie darann zu gewöhnen,

also auf den Platz zu schicken und so zu üben.

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