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Hundeforum Der Hund
tina02

Von drei auf eins - was soll ich nun tun?

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Hallo

ich habe ein ziemlich großes Problem. bis vor einigen Wochen hatte ich 3 Akitas - Mama, Papa und Sohn. Vor elf Wochen starb unsere geliebte Hündin. Sie hatte über ein Jahr mit mehreren Tumoren gut gelebt aber es kam wie es kommen musste. Somit hatten wir nur noch 2. Ganz unerwartet wurde der Papa schwer krank und starb vor 3 Wochen. Für uns ein riesen schock. Das schlimmste nun ist, dass unser Puppy (also der sohn) nun innerhalb von 7 Wochen seine Eltern und Lebensgefährten verloren hat. Er ist ja auch schon fast 10 Jahre. Als sie zu dritt waren, mussten wir sie 3x die Woche nachts allein lassen wegen der Arbeit. Das war kein Problem und hat funktioniert. Sie konnten im ganzen Haus sich ein Plätzchen suchen. Leider hat sich mit den Verlust der 2 nichts daran geändert und ich weiß nicht ob er es nun allein auch aushält. Seit dem tod unseres Rüden vor 3 Wochen konnten wir es noch abwenden und auch noch nächste woche. Aber dann muß er mal allein sein. Leider.Ich finde einfach keine andere Lösung. es ist nicht jede Woche so. Aber eben nicht unvermeidlich. Gibt es Möglichkeiten unseren "kleinen" dies so erträglich wie möglich und ohne nochmehr seelischen stress zu machen? Kann mir jemand Tipps geben? Mir zerreist es fast mein Herz, weil er mir so Leid tut

Viele Grüße

Tina und Koya (Puppy)

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Neuer Hund?^^

Nein mal im Ernst, kann er denn so alleine gar nicht daheim bleiben?

Wenn ihr ihm jetzt viel mehr Aufmerksamkeit schenkt als sonst, dann machst du es nur sehr viel schlimmer, er bekommt dann wirklich Trennungsängste!

Fang doch jetzt schon an, ihn kurz mal alleine zu lassen, damit er sich an das Gefühl gewöhnen kann.

Ein langer Spaziergang vor dem alleine lassen zum müde werden und dann ein schöner Kauknochen machen es ihm bestimmt einfacher.

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Ich würde auch erst einmal abwarten, wie der Hund sich tatsächlich verhält. Er ist ja auch schon älter. Und es ist für ihn ja kein unbekannter Rythmus, den ihr ihm zumutet. Fahrt mal weg zu einer Zeit, wo ihr normal auch weg fahrt und komme nach einer Stunde wieder und schau mal was er macht. Wichtig ist, dass der Hund Normalität erfährt, sowohl in dem was bei Euch zu Hause ist, Wegfahrten zur Arbeit und auch die Zuwendung zum Hund. Alles von Euch aus bitte wie immer.

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Erst einmal tut es mir unendlich leid, daß ihr in so kurzer Zeit so viel Leid erfahren habt. Das ist wirklich ein sehr harter Schicksalsschlag, und das in so kurzer Zeit.

Wie ist denn der (Sohn) Hund mit dem Tod der anderen klar gekommen?

Ich möchte mich eigentlich den Vorrednern anschließen. Gebt ihm so viel Normalität wie möglich. Laßt die Tage vom Rythmus her genauso weiterlaufen, wie bisher auch. Denn das gibt ihm Sicherheit. Wenn ihr jetzt ein großes Tam-Tam um ihn macht (nicht böse gemeint), wird er eher unsicher, weil er es nicht kennt.

Wenn er jetzt gar nicht damit klar kommt, daß er komplett alleine bleibt (aber versucht es erst einmal), würde ich, wenn ihr es jetzt schon kennt, über einen Zweithund nachdenken. Achtet aber bitte darauf, daß der Zweithund alleine bleiben kann und keine Trennungsängste hat. Nicht, daß euer Senior dadurch noch wieder weiter verunsichert wird.

Ich wünsche euch für die nächste Zeit ganz viel Kraft und das ihr für euch den richtigen Weg findet. :kuss:

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Hallö Ihr liben,

erst mal vielen Dank für eure Meiungen. Als ich das so laß musste ich mir eingestehen, dass ich wirklich dazu neige, ihn mit nochmehr Aufmerksamkeit zu beschenken. Glaub er bekommt gerade was sich sonst 3 geteilt haben :-/) Weil er mir so leid tut (naja, hab ihn auch ganz doll lieb) Nach dem Tod seiner Mama ging es eigentlich. Die 2 Rüden fingen nur mehr an miteinander zu kuscheln. Lagen manchmal da wie siamesische Zwillinge. Aber seid der Papa nicht mehr ist, ist koya ziemlich unruhig. beim spazieren rennt er nur, manchmal unkoordiniert. Zu Hause sucht er immer von irgendjemand die Nähe,bleibt nicht alleine liegen, fängt gleich an zu winzeln,wenn keiner zu sehen ist. Deshalb mach ich mir Sorgen.Aber irgendwie muss es doch gehen. Es ist so schwer, weil man selber auch mit sich zu tun hat, den Verlust zu verschmerzen. Sein Papa ist übrigens innerhalb einer Woche (sichtbar) krank geworden, zu seinem Geburtstag kam die Diagnose und 4 Tage später mussten wir ihn einschläfern lassen. Er konnte nix mehr fressen und saufen, keine Kraft mehr. Sein Herz und Leber waren angeschwollen. Der Herzfehler war wohl (unbemerkt()angeboren. 11 Jahre nichts gemerkt, war nie krank und dann fast von heut auf morgen... Und Koya hat das wohl gemerkt, denn die letzten Tage war er schon so unruhig. Und ist es seit dem geblieben. Und er frisst auch zur Zeit nicht so besonders.

Über ein Zweithund haben wir nachgedacht, aber dann werden wir später wohl das gleiche Problem weider haben. Oder?? Können Hundepsychologen was bewirken ode ist das zu weit gedacht?

viele leibe Grüße an alle zwei- und viebeiner von

Tina und Koya

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Nach meinen Erfahrungen wird sich dies legen. Da er der Sohn war und anscheinend in der Rangordnung hinter dem Vater stand, fehlt ihm einfach die Führung. Deswegen nicht bedauern sondern dem Hund viele klare Anweisungen geben, damit er Dich als Ersatz nehmen kann, denn er braucht einfach nur Führung.

Also alles was früher automatisch bei ihm abgelaufen ist, dazu benötigt er jetzt die klare Anweisung, was er tun soll.

Wenn ihr spazieren geht, sag ihm genau was er machen soll, lass ihn nicht einfach laufen. Laß ihn bei Fuß laufen, löse das Signal wieder auf und laß ihn frei paar Meter für ein paar Minuten laufen, ruf ihn wieder zu Dir,laß ihn Sitz machen, geh mit ihm weiter bei Fuß. Wenn ihr zu Hause seit schick ihn auf seinen Platz. Ruf ihn zum Trinken gezielt. Rufe ihn und lass ihn auf seiner Lieblingsstelle hinlegen. Ruf ihn zum Essen. usw.

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Hallo,

aus Erfahrung kann ich Dir nur raten - vergesellschafte ihn wieder und zwar mit einem Hund(in) etwa entsprechenden Alters. Das wird für den erfahrenen Rudelhund ein Jungbrunnen werden.

Er hat wieder ein Aufgabe, er hat Gesellschaft, einen Partner und Spielkameranden.

Einen Welpen würde ich ihm nicht zumuten. Er ist ja schon ein Senior, aber über eine 5-7jährige Hündin würde er sich sicherlich freuen. Ideal wäre es, wenn diese Hündin bereits aus Mehrhundehaltung kommt (also Erfahrung mit anderen Hunden hat). Ich glaube, damit tust du ihm einen guten Gefallen.

Lass ihn seine Partnerin aussuchen! Einen Rüden würde ich ihm (wegen eventuellen aufkommenden Rudelkämpfen) nicht mehr zumuten.

Viel Glück für Dein Hundi und ein herzliches Beileid für den tiefen Verlust. Gib Deinem Hundi wieder eine Aufgabe und einen Antrieb.

Gruß Christa

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Nachtrag:

Natürlich wird der jetzige Hund sehr wahrscheinlich vor dem Zweithund sterben. Das hintert Dich doch gar nicht daran in absehbarer Zeit einen Welpen oder Junghund ins Rudel ein zu bringen. nicht gleich - aber zum späteren, geeigneten Zeitpunkt.

Gruß Christa

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Hallo Ihr,

vielen Dank für die Tipps, ich freu mich darüber wirklich sehr und es macht mir wieder Mut und Hoffnung das es irgendwie gehen wird. Wenn es bisher auch noch keine großen Veränderungen gab. Aber dann dauerts wahrscheinlich etwas länger. Ich versuch nun wirklich, klarere Anweisungen zu geben, vor allem beim spazieren gehen. Naja, dass klappt schon etwas besser wie vor einigen Tagen. Danke nochmal für die Tipps.

Würd gern noch wissen wollen, ob er eigendlich mit der Zeit seine Eltern vergisst!?

Übrigens das Jaulen hat sich noch nicht gegeben.Ich warte noch bisschen ab und vielleicht kommt dann doch noch ein zweiter ins haus.

viele Grüße

Tina und Koya

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Hey,

JUlius war auch auf einmal alleine da,von 4 Hunden.Er hing besonders an Pepone.Julius war bei der Einschläferung im Garten dabei und wusste auch,wo er begraben war.Julius hat so getrauert,er hat als 18 Monate alter Hund nicht mehr gespielt und kaum gefressen.

Zu hause lag er nur auf dem Grab und er wäre auch vor dem vollen Hundenapf verhungert.Er wiegt bei 65 cm sowieso nur 25 kg und ist ganz schnell auf 20 kg abgemagert und musste Zwangsernährt werden.

Alleine bleiben ging gar nicht,er bekam einen Kumpel, leo. Die 2 sind ein Herz und eine Seele,jetzt seit 2 Jahren.

Seine Trauer ,die eigene Trauer,die Hilflosigkeit ich war völlig fertig. Deiner ist jetzt schon älter,

ich würde es vielleicht mit einem neuen Hund versuchen

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