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Hundeforum Der Hund
Stosh

Manche Leute sind echt verdammt blöd

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Habe gerade eine große Runde mit Josh und Attila gedreht. Der Kater begleitet uns des öfteren bei unseren Spaziergängen, was auch diesmal der Fall war.

Wir vier laufen also gemütlich durch die Gegend, der Kater bummelt meist irgendwo ein Stückel hintendran rum.

Wenn er zu weit zurück fällt pfeife ich ihm, damit wir ihn nicht verlieren, bzw. wir warten wenn er mal Bächle oder Häufchen machen muss.

So auch gerade vorhin, der Kater schlendert irgendwo hinten rum und beschnuppert Blumen, setzt sich dann irgendwann bei einer Baustelle in den Sand und macht, ich nehme mal an, ein Häufchen.

Es muss deshalb ein Häufchen gewesen sein, denn der Typ hat einfach Jahre gebraucht, so lange, dass ich es schon in Erwägung gezogen habe beim nächsten Spaziergang eine Zeitung mitzunehmen um mir die Zeit zu vertreiben.

Bei einem Haus so 5 Meter neben uns (also neben Josh, Attila und mir, Kater war ja weiter hinten) war ein Kumpelstreff von so 5-6 jungen Männern um die 18.

Wir stehen also und warten bis die Sitzung des Katers vorbei ist und irgendwann dachte ich einfach der hat schlicht und ergreifend einfach kein Bock weiter zu laufen. Also pfeife ich damit er kommt, er bleibt aber sitzen. Ich rufe noch, und das alles 5 Meter neben diesen Typen, "auf gehts kleiner Mann, so viel passt nicht in dich rein, geb nicht so an, weiter gehts". Er bleibt hocken, ich denke mir "Jetzt rutsch mirn Buckel runter, du siehst ja wo wir entlang laufen".

Wir drei gehen also weiter und kaum sind wir an dem Haus vorbei kommen die Jungs ausm Vorgarten gelaufen, versuchen sich hinter einem Bagger zu verstecken, aber wie schlecht, und beginnen meinen hochkonzentrierten kackenden Kater mit Steinen zu bewerfen. Das waren aber keine Kieselsteinchen, sondern die fetten kantigen großen schwarzen die auf Baustellen rum liegen.

Also genau diese Jungs, die als ich mit den zwei "großen" dunklen Hunden vorbei bin alle wie die Hühner Richtung Vortreppe geflohen sind um sich dort, sicher vor den Hunden, entlang der Stufe aufreihen zu können.

Ich denke mir also "Ok, bleibst erstmal stehen, vielleicht werfen sie ja was andres ab, wer weiß, keine voreiligen Schlüsse ziehen".

Aber nein, die Schweine, die sich eben noch vor den treudoofsten Hunden der Welt gefürchtet haben, ziehen gerade zu fünft bis sechs bewaffnet in einen Kampf gegen einen starr sitzenden, in den Sand pressenden Kater.

Ich schlendere also gemütlich zurück, einer der Typen merkt es und warnt die andren, irgendwas "bla bla Hund bla achtung blablabla", sie verlassen kurz den Kampfring um sich vor den Hunden in Sicherheit zu bringen.

Ich pfeife also nach dem Kater, der läuft los, begibt sich bei seiner Flucht in sehr sichere Gefielde, denn er ist unter den parkenden Autos neben uns her gelaufen.

Ein Stückel weg von den Jungs kommt er raus, ich beschließe ihn den Rest des Weges zu tragen.

Vor der Haustür bleiben wir kurz stehen, denn die Jungs scheinen ihrer geflohene Beute folgen zu wollen.

Richtig gehört, die Masse bleibt ein Stückel neben dem Eingang stehen und der mutigste traut sich tatsächlich an unsrem Eingang vorbei und schaut.

Der Blick wanderte erst auf dem Boden lang, denn ein geschulter Jäger weiß dass Kater nicht fliegen können sondern sich auf dem Boden fort bewegen. An meinen Füßen angekommen wandert sein Blick ein Stückel nach oben, dann zu den beiden Hunden die sich rechts und links neben mir aufgestellt haben, weiter an mir hoch und bleibt bei dem Kater auf meinem Arm kurz hängen. Ihm fällt bei diesem Anblick son bissl der Kiefer runter, er schaut weiter hoch in mein Gesicht und da konnte ich echt nicht anders als ihn ganz breit angrinsen.

Die Jägerschar ergreift daraufhin die Flucht.

Ganz ehrlich, der Kater wurde 5 Meter neben denen von mir gerufen, ich laufe als sie werfen zurück, dann pfeife ich, der Kater verschwindet und dann kommen die Jungs immer noch nicht auf die Idee, dass blöderweise diese eine Beute eine komplette Leibgarde sein eigen nennt??

Und überhaupt, warum bewirft man den überhaupt mit Steinen??

Aber da ja nix passiert ist amüsiere ich mich momentan eher über dieses selten dämliche Gesicht von diesem Typen und die Blödheit der ganzen "Killergang" :D

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Wie hättest Du aggiert wenn nur ein Stein den Kater getroffen hätte?

Denke das es nicht verkehrt ist mit den Eltern in Ruhe mal zu sprechen, wie die das sehen?

LG :winken:

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Wenn ein Steinchen den Kater getroffen hätte, wäre bestimmt kein weiteres geflogen, denn Josh hätte einen fürchterlichen Rabatz gemacht, dass ich ihn dazu ermutigt hätte, das hätten die nicht mitbekommen. Er erkennt die Stimme seiner eigenen Katze mittlerweile ganz genau.

Und wenn Josh wie wild in der Leine herum gesprungen wäre, hin und her und hoch und runter, da hätte Attila sich dann mutig gefühlt und hätte ordentlich gebellt.

Wäre nicht schön geworden, aber es hätte seinen Zweck erfüllt.

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Nun, wenn die Eltern denn mit sich reden lassen.

Meist ist ein solches Verhalten das Resultat einer erfolgreichen Frühprägung durch eben diese Eltern.

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HV - klar - der Punkt ist nicht verkehrt mit den Verantwortlichen respk. Eltern zu sprechen. Die nächste Frage ist - a, lassen die Eltern mit sich reden b, können die Eltern überhaupt noch in der Phase einwirken etc.

Ich persönlich kann es nicht beurteilen wie weit man als Eltern in den "Prozess" eingreiffen kann.

Anders gesehen - muss man das. Wo liegt da die verantwortlichkeit oder auch nicht. Sprich - mir als Mensch ist es ziemlch pupsegal wenn mein Tier angegriffen wir - auch wenn es "nur" Steinchen sind.

Edit:// und ein - wir rufen jetzt eure Eltern an - mal sehn was sie dazu sagen.

Wenn sie nix dazu sagen - weitere überlegungen.

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Die Eltern-Geschichte ist schon toll, aber wie gesagt, die waren so um die 18, einer davon ist mitm Auto weg gefahren.

Jetzt stellt euch vor, ich wäre hin und hätte zu der Meute gesagt, vor allem um die Uhrzeit, "So Jungs, gebt mir mal die Nummer eurer Eltern, ich ruf die jetzt alle an und sag denen dass ihr meinen Kater mit Steinen beschmissen habt."

So ein Kommentar wie "Hey, super Idee, da vorne steht mein Auto, ich fahr dich sogar hin, Kleines, na wie wärs?", wäre in der Situation hier in der Gegend ziemlich wahrscheinlich.

Ich glaube auch kaum, dass irgendwer, der selbst ein Tier besitzt, andere Tiere mit Steinen bewerfen würde, aber da mag ich vielleicht etwas naiv denken.

Ich persönlich finde es eh irgendwie krank egal welches Lebewesen mit Steinen zu bewerfen.

Sie haben sich aber zum Glück von den Hunden ganz gut beeindrucken lassen, sonst hätte ich wohl ein paar Steine kassiert auf dem Weg zu meinem Kater.

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Klar, mit den Eltern reden. Gute Idee. :Oo

In der Nebenstraße wurde an der Straße gebaut und ein Rudel testosteron gesteuerte 14-15jährige hat da Sachen mutwillig zerstört.

Als sie mich mit Blaze gesehen haben, waren die schneller weg als ich gucken konnte - und jeder in eine andere Richtung.

Da kann man doch nichts machen! Was denn?

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Wir haben z.Zt. in Eckernförde einen Seehund, der sich diesen Sommer unsere Förde als zu Hause auserkoren hat. Dieses Tier muß inzwischen rund um die Uhr bewacht werden, weil Eltern ihre Kinder aus dessen Rücken setzen, um ein paar nette Urlaubsbilder zu machen, mit denen man dann zu Hause so richtig angeben kann und weil Eltern es zulassen, dass ihre Kinder (ja, Kinder, nicht alkoholisierte Halbstarke oder so!) das Tier mit Steinen bewerfen (wohlbemerkt: in Anwesenheit der Eltern!)

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Ich glaube, bei mir wäre das Verlangen stark gewesen, selber mit Steinen nach den Typen zu werfen! Also ich hätte getobt!!

Wäre wahrscheinlich sinnlos gewesen, aber bei sowas kann ich nicht ruhig bleiben...

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Männer im paarungswilligen Alter ohne weibliche Besänftigung :Oo

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(Auf Seite 7 von 25 des PDFs findet man eine Tabelle mit genaueren Angaben)   Besitzer von Chihuahuas unterschieden sich von den Besitzern der anderen Hunderassen in einigen Faktoren verbunden mit Charakteristiken vor dem Kauf. Ein größerer Anteil der Chihuahua Besitzer gab an, dass es "nicht wirklich einen Plan gab"  vor der Anschaffung, und dass "die Wahl des Hundes zufällig war". Außerdem waren Chihuahua-Besitzer deutlich weniger geneigt als Besitzer von Cavalier King Charles Spaniels und Französischen Bulldoggen, sich Wissen aus Büchern und von Hunde-Experten vor der Kaufentscheidung an zu eignen. Besitzer von Cairn Terriern erschienen weniger geneigt sich Wissen aus Büchern und von Hunde-Experten anzu eignen als Besitzer von Cavalier King Charles Spanieln und Französischen Bulldoggen (Ergebnisse von einer Poisson-Verteilung, bei der Cairn Terrier als Referenzwert gesetzt wurden). Umgekehrt schienen Besitzer von Cairn Terriern deutlich stärker auf vorherige Erfahrungen mit dieser Rasse zu vertrauen, als es mit den Besitzern der anderen Rassen der Fall war. Bei Besitzern von Cairn Terriern und Cavalier King Charles Spanieln war es wahrscheinlicher, dass sie ihren Hund als  Welpen direkt von einem Züchter erworben hatten, während Besitzer von Chihuahuas, und in einem gewissen Maß  Besitzer Französischer Bulldoggen dazu tendierten, den Hund von einem Vorbesitzer übernommen zu haben.       Basierend auf den Aussagen des Besitzer zu den 23 Laps-items, ergaben sich statistisch signifikante Unterschiede zwischen den Rassen in der Qualität der Halter-Hund Beziehung. Besitzer von Cavalier King Charles Spanieln und Französischen Bulldoggen zeigten ein ähnliches Niveau von Verbundenheit zu ihrem Hund. Besitzer von Chihuahuas zeigten das höchste Niveau von Verbundenheit, während Besitzer von Cairn Terriern das niedrigste Niveau zeigten. Als wir diese Unterschiede zwischen den Rassen weiter untersuchten, fanden wir starke Unterschiede an einem einzigen Frage-Item der Umfrage [LAPS]. Zum Beispiel stimmten 61% der Chihuahua Besitzer mit der Aussage,  "Hunde verdienen genauso viel Respekt wie Menschen", "stark überein".  Im Vergleich stimmten 50% der Französischen Bulldoggen Besitzer, 47% der Cavalier King Charles Spaniel Besitzer und 35% der Cairn Terrier Besitzer "stark überein". Auch stimmten 70% der Chihuahua Besitzer "stark überein", mit der Aussage, " Ich würde beinahe alles tun, um meinen Hund zu versorgen". Diese Meinung teilten 62% der Frazösischen Bulldoggen Besitzer, 56% der Cavalier King Charles Spaniel Besitzer, und 43% der Cairn Terrier Besitzer.   Besitzer von Französischen Bulldoggen waren eher geneigt, sich bei der nächsten Anschaffung eines Hundes die selbe Rasse zu wählen (29,9%).  Verglichen mit Besitzern der anderen drei  Hunderassen: Cavalier King Charles Spaniel (22,3%), Cairn Terrier (20,1%) und Chihuahua (17,5%).     sehr frei übersetzt: Die Motivation dänischer Hundehalter vor der Anschaffung eines Hundes, sind unterschiedlich zwischen den vier hier untersuchten Rassen. Während Besitzer von Cairn Terriern sich besonders Gedanken über  rassetypische Attribute machen, wie zum Beispiel Gesundheit, wenn sie sich einen Hund anschaffen, schienen Besitzer von zwei der anderen Rassen vor der Anschaffung des Hundes  nicht besonders besorgt über die Gesundheit des Hundes zu sein. Sie waren hauptsächlich interessiert an der speziellen Erscheinung und Persönlichkeit des  Hundes (Französische Bulldogge) oder schienen  die Einfachheit der Beschaffung des Hundes zu priorisieren (Chihuahua). Besitzer von Cavalier King Charles Spanieln waren im Kontrast  besonder stark von der speziellen Erscheinung des Hundes angesprochen, zogen aber auch Persönlichkeit und andere rassetypische Attribute, wie Gesundheit oder Verhalten, in Betracht. Während potentielle Besitzer von zwei der untersuchten Rassen ( Cairn Terrier und Cavalier King Charles Spaniel) sich eventuell für  Informationen über die Gesundheit der Rasse, die sie erwerben wollen interessieren, erscheinen die potentiellen Besitzer der anderen zwei Rassen weniger interessiert daran zu sein.      Insgesamt veranlasst diese Studie zu dem Schluss, dass das offensichtliche Paradoxon von Menschen, die ihren Hund lieben, aber trotzdem weiterhin Hunde aus Rassen mit Rasse bedingten Wohlergehens Problematiken kaufen, aus der Sicht der Besitzer von Chihuahuas oder Französischen Bulldoggen gar nicht als Paradoxon wahrgenommen wird. Anscheinend tragen die verfügbaren Informationen über die Probleme dieser zwei Rassen nicht dazu bei, ihre wachsende Popularität einzugrenzen, da tiefliegende emotionale Reaktionen auf die phänotypischen Attribute dieser Rassen sehr effektive, positive Motivatoren [zur Anschaffung] sind. Diese Erkenntnisse unterstreichen die Notwendigkeit, bessere Wege zu finden um zukünftige Hundebesitzer dazu zu bringen, Hunde nach zu fragen, deren Wohlergehen nicht unter den Problemen extremer Anpassung und Inzucht leiden.   Quelle:http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0172091 Why do people buy dogs with potential welfare problems related to extreme conformation and inherited disease? A representative study of Danish owners of four small dog breeds P. Sandøe , S. V. Kondrup, P. C. Bennett, B. Forkman, I Meyer, H. F. Proschowsky, J. A. Serpell, T. B. Lund Published: February 24, 2017 https://doi.org/10.1371/journal.pone.0172091      

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