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Hundeforum Der Hund
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Zu viel Protein bei Orijen und Acana?

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Zuviel Protein wirkt sich nachteilig aus (belastet z.B. die Nieren bei anfälligen Tieren), egal von welcher Quelle.

Es ist aber so, dass pflanzliches Protein oft minderwertiger ist. D.H. ich muss mehr Protein geben, um überhaupt den Bedarf zu decken.

So kann es sein, dass ein Hund bei einem getreidehaltigen Futter mit 25% Protein nicht die nötigen Inhaltsstoffe (Aminosäuren) bekommt, die er mit einem Futter mit tierischem Protein mit 18% Protein bekommen würde.

Die Teile der pflanzlichen Proteine, die der Hund eh "nicht brauchen" kann, müssen dann natürlich wieder "abtransportiert" werden (bzw eben zu Energie + Harnstoff umgewandelt).

Zuviel Protein insgesamt wird aber dann auch als Energie + Harnstoff verwendet.

Die meisten Futtermittelhersteller versuchen aber, die Aminosäurezusammensetzung trotz Getreide zu optimieren, oft sind dann noch Aminosäuren zugesetzt (Methionin, Lysin oder sowas).

Hoffe, man kann einigermaßen verstehen, was ich meine? :D

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Huhuuu und Hilfe,

euer Thema passt gerade super zu meinem Problem.

Hannah, Mischling, 14 kg, mäßig bis normal aktiv, darf nur noch ein fettarmes Futter mit

geringem Proteingehalt bekommen. Ihr Darm kann die Eiweiße in Massen nicht mehr so gut spalten.

Akut "behandelt" wurde mit einem 14 kg Sack Royal Canin Intestinal.

Das möchte ich nicht weiter füttern, weil ich RC nicht füttern will.

Der Sack geht zuneige und ich schwanke zwischen Bestes Futter Fellow oder

Fellow Banane und den Wolfsblut Sorten Wild Duck und Dark Forest.

Ich bin zu blond um eure Berechnungen sinnvoll für Hannah durchzuführen. :Oo

Kann mir das jemand abnehmen? Büdde... :)

Welche der beiden der Futtermarken würdet ihr mir empfehlen - habt ihr noch andere Ideen...

Edith: Soja, vielleicht kannst du mir sagen, bei welchem der Futtersorten

die Inhaltsstoffe bei geringerer Proteinmenge sinnvoller zu verwerten sind?

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Alle drei Futtersorten hören sich nicht so schlecht an...allerdings stört mich bei den Wolfsblut-Sorten, dass da noch synthetische Aminosäuren zugesetzt werden. Was ich hier aber gut finde, ist, dass die eine Auflistung der Aminosäureinhalte geben. (habe aber jetzt gerade keine Vergleichstabelle, aber das müsste in allen Futtersorten (hoffentlich!) in etwa passen).

Die Bestes-Futter-Sorten gefallen mir persönlich besser...ob du dann das Banane nimmst oder das normale Fellow kommt auch darauf an, ob dein Hund Getreide verträgt, wobei das Fellow schon wieder 21% Rohprotein hat.

Sonst käme mir noch von Josera Emotion das Balance in den Sinn (20% Rohprotein bei 8% Fett).

In allen dieser Futtermarken wird als Proteinquelle Fleisch genutzt (kein Soja, Mais als Protein). Damit dürfte sich von der Verdaulichkeit nicht viel tun.

Zu der Mensch-und-Eiweiß-Geschichte: Ein Durchschnitts-Europäer überschreitet seinen Bedarf an Eiweiß deutlich, zumal Menschen Eiweiß nicht so gut direkt in Energie umsetzen können. Als Vegetarier muss man evtl auf ausgewogene Proteinquellen achten. Bei zuviel Eiweiß-Zufuhr (Atkinson-Diät und Ähnliches) kommt es sehr schnell zu Gicht und ähnlichen häßlichen Erscheinungen.

Trockenes Knäckebrot hat viel Eiweiß, weil es trocken ist ;) beim Menschen werden die Anteile an Eiweiß nämlich nicht auf die Trockenmasse, sondern auf das Gesamtprodukt berechnet. Bei Obst/Gemüse/Fleisch etc isst man ja dann viel Wasser mit.

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Zu der Mensch-und-Eiweiß-Geschichte: Ein Durchschnitts-Europäer überschreitet seinen Bedarf an Eiweiß deutlich, zumal Menschen Eiweiß nicht so gut direkt in Energie umsetzen können. Als Vegetarier muss man evtl auf ausgewogene Proteinquellen achten. Bei zuviel Eiweiß-Zufuhr (Atkinson-Diät und Ähnliches) kommt es sehr schnell zu Gicht und ähnlichen häßlichen Erscheinungen.

Würde ein extrem niedriger Harnsäure-Wert im Blutbild dann aber nicht die Theorie unterstützen, daß es doch zu wenig Protein ist? Wenn ich nur etwas weniger Esse, geht's bei mir los mit Haarausfall und totaler Abgeschlagenheit. Dummerweise gebe ich schon gut 300EUR im Monat für's Essen aus obwohl meine Rente kaum über Hartz IV liegt und ich somit angeblich mit 136EUR pro Monat auskommen soll. Bin deshalb ohnehin dauernd auf Hilfe anderer angewiesen, damit es reicht...

Screet

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Interessantes Thema - werde weiter mitlesen.

Kann leider sachlich nichts dazu sagen!

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@ Screet

Eigentlich kommt bei "normaler" Ernährung Eiweißmangel nicht vor. Es sei denn, man ernährt sich einseitig, so dass bestimmte Aminosäuren fehlen.

Ob ein extrem niedriger Harnsäurewert eine Aussage darüber geben kann, weiß ich nicht. Das meiste an Protein wird sowieso zu Harnstoff verstoffwechselt (kann man im Urin messen).

Wurdest du dahingehend denn mal untersucht? Urinproben, Blutproben? Vielleicht fehlt es auch an was ganz anderem? Eisen z.B.?

Sonst könnte ich mir nur vorstellen, dass das Eiweiß nicht richtig verstoffwechselt wird (Magenprobleme?)...

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WARUM wirkt sich Protein aus Getreide negativ aus und aus Fleisch angeblich nicht? Ich bin da nicht so der Pro, aber ich denke doch, dass sich sich manche Aminosäuren überschneiden. Da will es mir nicht so recht einleuchten, warum gerade die Proteine aus dem Getreide schädlich sein sollen...

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Die Proteine aus dem Getreide sind per se nicht schädlicher.

Nur wenn die Zusammensetzung halt nicht stimmt, dann braucht man halt viel mehr Pflanzenprotein...Denn als erstes braucht der Hund ja die Proteine als Baustoffe für seine Zellen, und da ist die Zusammensetzung wichtig.

Sagen wir mal, der Hund braucht 10 Gramm Protein: 3g Aminosäure A, 3g B, 3g C und 1g D.

Wenn im Fleisch jetzt Proteine genau mit der Zusammensetzung drin sind, gebe ich einfach soviel Fleisch, dass 10 g Protein erreicht ist und der Bedarf ist gedeckt. Was an Proteinen über ist (wenn ich viel mehr als 10g gebe), geht in die Energieversorgung...was aber in großen Mengen (wegen der Abfallprodukte, die da anfallen) nicht gut ist.

Wenn aber jetzt Getreide in 10 g Protein z.B. 7g D, aber nur je 1g A, B und C enthält, müsste ich dem Hund ja 30g Getreide-Proteine geben, damit er genug A,B und C bekommt. Von D ist dann aber schon viel zu viel da, das heißt, das muss wieder anders verstoffwechselt werden.

Daher ist tierisches Protein in dem Sinne "wertvoller" als pflanzliches, zum Teil ist es dann auch noch besser verdaulich.

Ein Zuviel an Proteinen ist aber m.E. bei allen Proteinsorten schädlich, auch wenn die Futtermittelhersteller behaupten, von mehr tierischem Protein würde der Hund nur noch tolleren Stoffwechsel etc bekommen...in gewissen Grenzen ja, aber die Grenzen sind bei einem hochwertigen Trockenfutter mit 20% Protein (aus tierischer Quelle) erreicht, zumindest sagen dass die Literaturwerte.

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@ Mad Hatter: habe vergessen danke zu sagen. *höflich knicks* :D

Fragen:

Wie errechne ich denn den Proteingehalt, den ein gesunder Hund normalerweise braucht?

Wenn man dann z.B. ein Kaninchenohr zum knabbern gibt mit 57% Proteinanteil

muss man da dann ja die Tagesmenge Futter eigentlich penibel runterrechnen in meinem Fall, oder?

Kann mal einer meinem Hund sagen, dass andere Hunde Möhren und sowas mögen und die nicht giftig sind? Ich fahre zum Tierheim und geh' den Hund umtauschen, der ist defekt...

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Kann mir jemand sagen wie sich zu hoher Proteingehalt im Trockenfutter auswirkt? Also schädlich für die Nieren hab ich gelesen. Aber was passiert und wie äußert es sich?

Und heißt es wenn 20-25% Proteingehalt reichen jetzt, dass Acana mit 33% nicht gut ist?

Ansonsten lese ich dauernd, dass es so ein tolles Futter ist und gebe es meinem Kleinen auch. Er bekommt es aber nur morgens und abends kriegt er Nassfutter mit 12-15% Rohprotein (je nach Sorte). Gleicht sich das dann wieder aus?

Ich bin gerade total verunsichert, weil ich dachte, dass mein Hund ein wirklich gutes und gesundes Futter bekommt :???

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