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Hundeforum Der Hund
brombeeere

Unser Pflegehund ist da...

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Seit gestern abend haben wir einen Pflegehund hier. Er ist zwei Jahre alt, ein Rüde, kastriert. Er hat wahnsinnig Angst vor fast allem. Seine Vorbesitzer haben ihn abgegeben weil sie "nicht mehr klarkommen". Er stammt von einer Tierschutzorga und wurde vermittelt als er noch ein Welpe war. Jetzt musste er weg so schnell es geht. Er ist größer als meine Maya so ca. 50 cm hoch. Er ist kohlschwarz und hat ziemlich viel Fell.

Ein Bild findet ihr hier, eigene wirds erst mal nicht sofort geben, unsere Camera hat schon vor zwei Wochen den Geist aufgegeben...

http://zergportal.de/baseportal/tiere/Anzeige_Hunde&Id=267814.html

Zur Begrüßung heute morgen wurde ich gerade erstmal angeknurrt. Meine Hündin und er beachten sich kaum, wenn er allerdings mich anknurrt knurrt sie ihn an. Ansonsten ist sie bis jetzt sehr gelassen, ich hoffe das bleibt so...

Wie würdet ihr euch verhalten wenn euch ein Hund der total ängstlich und verwirrt ist, sich gerade mal eine Nacht im neuen Zuhause befindet anknurrt? Hab es bis jetzt ignoriert.

Als er gestern in der Wohnung ankam hatte er so Angst dass er erstmal reingemacht hat...

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Oh wei, jetzt hat er sich nachdem ich mich zu ihm gesetzt habe total gefreut dass er gesteichelt wurde. Dann gings raus, eine mini pipi Runde. Er hat auch sein Geschäft gemacht, nur in der Wohung dann gleich nochmal. Und dann gefiept und gefiept...

Jetzt sucht er meine Nähe und schlabbert den ganzen Wassernapf leer...

Der arme Kerl,dass er so Angst haben muss.

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So ein hübscher :)

Toll das er bei euch sein darf!

Versuche ihm dein Mitleid nicht zu zeigen. Behandel ihn ganz normal, so als hätte er keine Angst (er hat ja auch keinen Grund dafür).

Immer darauf achten ihn nicht zu bestätigen wenn er fiepst oder jammert. Geh bestimmt vorran, damit er sich an dir orientieren kann.

Hat er einen festen Platz? Damit würde ich anfangen. Festen Platz zuweisen, wo er zur Ruhe kommen kann. Wenn er Kontakt sucht, nicht zu sehr "betüddeln". Er soll ja lernen das alles ganz normal ist und nichts besonderes (auch wenns dir in dem Moment ganz anders geht :) )

Mal nebenbei...weisst du warum er so geworden ist? Wenn die alte Familie ihn als Welpe bekam mag ich mir gar nicht vorstellen was da alles schief gelaufen ist..... :motz:

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Ja Tinnu, das mag ich mir auch nicht vorstellen... Er traut sich gerade nicht mal zu fressen obwohl ich meine Hündin extra raus hab. Ansonsten versuch ich das was du sagst - nicht zu viel beachten, sich normal und ruhig verhalten, Sicherheit ausstrahlen....

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So, jetzt bin ich von der Arbeit daheim. Mein Freund war natürlich da, denn alleine bleiben kann der Pflegi nicht...

Nachdem er wieder gepinkelt hat nachdem wir die Leine in die Hand genommen hatten ging es eine kleine Runde spazieren. Draußen ist er hypernervös. Jetzt kaut er einen Kauknochen. Er genießt es total gekrault zu werden, wenn man sich zu schnell bewegt zuckt er aber jedes Mal zusammen.

Übrigens hat er auch einen Namen: Lester.

Nachedem uns der Name aber so gar nicht gefällt würden wir ihn gerne umtaufen (es ist abzusehen dass er uns etwas länger bleiben wird denke ich)

Was meint ihr dazu? Können wir ihn einfach umnennen? Auf seinen Namen hört er eh nicht besonders, und wer weiß was er damit verbindet?

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Aus dem Bauch heraus würde ich Lester von Anfang klare Grenzen setzen, will sagen z.B.: DAS ist dein Körbchen und DA hast du deine Ruhe. Ansonsten normales Alltagsleben mit normalen Lautstärken leben und den Hund nicht mit Argusaugen betrachten. Also bitte dem Hund zuliebe keinen Eiertanz und auf leisen Sohlen schleichen.

Dem Hund ist es ziemlich egal wie er heißt und eine Namensänderung ist jederzeit möglich.

Das Allerwichtigste ist, daß der Hund ankommt und daß er nicht von Anfang an überfordert wird. Der taut noch auf, ganz bestimmt.

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Ja das fällt schon wirklich schwer ihn einfach ganz normal zu behandeln. Wir geben uns aber Mühe.

Momentan liegt er auf seiner Decke (vom alten Zuhause). Dort fühlt er sich glaub ich einigermaßen sicher. Er beobachtet uns genau und kommt gaaanz vorsichtig her wenn man ihn ruft. Ganz geduckt als würde er sonstwas erwarten...

Vorhin sind wir mit ihm zu einem Hundeladen gefahren (haben gerade ein Auto zur Verfügung). Er fährt sehr gerne Auto, und soll ja nicht total betüttelt werden also haben wir ihn mit. Dort ein Geschirr für ihn gekauft (ich mag das lieber als Halsbänder) und wieder ab nach Hause.

Er war sehr aufgeregt, aber es ging. Daheim wollte er allerdings nicht mehr aus dem Auto raus.

Nach ewigem Versuchen (wir haben alles probiert was uns eingefallen ist, locken, ziehen, ignorieren) hat mein Freund ihn rausgehoben - und wurde zack gebissen. Hat aber noch Glück gehabt, hätte auch schlimmer aussehen können.

Ansonsten hoffe ich einfach mal dass der große schwarze Bär sich hier einlebt und ganz viel Sicherheit gewinnt. Denn ich glaube eigentlich ist er ein superliebes cleveres Kerlchen!

Ganz begeistert bin ich von meiner Maya, die sehr souverän reagiert, kein Problem hat dass er auch gekuschelt wird und hier einfach bei ihr Zuhause rumliegt...Sie ist ja sonst eher unsicher, aber bei ihm scheint sie zu merken dass es Hunde mit wirklichen Problemen gibt ;)

Ach ja, vielleicht hat ja jemand einen Namensvorschlag für einen zottigen schwarzen Rüden?

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Ach ja, vielleicht hat ja jemand einen Namensvorschlag für einen zottigen schwarzen Rüden?

Mhm....gabs nichts das dir sofort auf der Zunge lag?

Bei mir ist das immer so: Ich seh das Tier und weiß wie es heisst. (Führte dazu das mein Zwerghamster "Semmel" hieß :Oo )

Das mit dem Geschirr war eine sehr gute Idee. Falls ihr ihn doch mal ziehen müsst, ist das um einiges besser als ein Halsband.

Leider kann ich dir mit Tipps nicht helfen, aber ich finde es immer noch toll das ihr ihn aufgenommen habt, trotz seiner Ecken und Kanten :)

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Du solltest einfach konsequent sein und Sicherheit ausstrahlen. Gerade bei unsicheren Hunden ist das sehr wichtig. Ansonsten wird er irgendwann mal versuchen auszutesten was er sich erlauben kann. So ersparst du dir viel Ärger. Wichtig ist dabei aber auch dass du nicht zu viel Druck ausübst.

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Unser erster langer gemeinsamer Spaziergang verlief prima! Ich hab meinen Freund mit Maya joggen geschickt weil ich nicht gleich mit den beiden losziehen wollte und bin mit dem Zottel allein los.

Eigentlich wollte ich ja mit Schleppleine arbeiten und hab die mal drangemacht. Ab da ging er keinen Schritt mehr.

An seiner Leine ging er sehr gut ohne Ziehen. Also sind wir halt so durch den Wald marschiert. Er hat oft Blickkontakt gesucht und dafür dickes Lob kassiert. An anderen Hunden sind wir ganz einfach vorbei gegangen, er wollte zwar Anfangs nich weil er Anst hatte, ich hab das aber ignoriert und bin einfach weiter. Er hat sofort kapiert dass die uns einfach nicht interessieren...

Jemand von euch Tipps wie ich das mit der Schlepp angehe? Eingewöhnungszeit geben und dann anfangen oder doch gleich loslegen weil ich ihn ja nicht in Watte packen will?

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