Jump to content

Klasse, dass Du unsere große Hunde Community gefunden hast! 

Erstelle in wenigen Sekunden ein Benutzerkonto oder logge Dich noch einfacher mit Deinem Facebook oder Google account ein. 

➡️  Konto erstellen | Login

Hundeforum Der Hund
Miemingborders

Mit eigenen aktiven Entscheidungen anderen ein schlechtes Gewissen machen

Empfohlene Beiträge

Ich weiß die Überschrift gerade nicht besser zu formulieren, aber vor allem in letzter Zeit kommt es immer häufiger vor, dass ich Menschen kennen lerne, die mit ihren eigenen Entscheidungen anderen versuchen ein schlechtes Gewissen zu machen. Oder auch um Mitleid zu erhalten.

Beispiel?

PersonA arbeitet im öffentlichen Tierschutz, macht viel Werbung für sich, nimmt jedes Tier auf. PersonA weist einen bei jeder Möglichkeit darauf hin, dass sie ja so wenig Zeit habe und so dermaßen gestresst sei durch die Rescuearbeit und die bösen Menschen und man ihr doch bitte nicht noch mehr zusetzen solle. Sie würde ja nie klagen, aber da gerade ein Hund ihre Türe zerfetzt habe und sie ja keine Spenden sammelt habe sie kein Geld sie zu reparieren. Aber sowas würde sie ja nie sagen!

PersonB erklärt bei jeder Gelegenheit, dass der Hund sie in der Lebensqualität einschränkt durch sein Verhalten. Sie kann ja nie in den Urlaub, in keinen Gastgarten, nie Abends weg. Alles wegen dem Hund. Sie hat sich aber doch aktiv dafür entschieden diesen Hund zu halten und hat sich genauso entschieden nicht an diesen Baustellen zu arbeiten. Aber das sieht man ja nicht ein, nein der Hund ist es Schuld. Er engt ja ein. Nicht die vorher getroffene Entscheidung...

Nun gut, gesagt hat sie es ja augenscheinlich doch. Ich frage mich aber warum Menschen immer wieder versuchen mit selbst getroffenen Entscheidungen anderen ein schlechtes Gewissen zu machen. Ich meine man könnte ja in dem oben genannten Beispiel einfach mal anfangen nicht jedes Tier aufzunehmen oder man könnte Spenden sammeln oder oder. Aber bei anderen damit hausieren, dann aber NICHTS ändern wollen... versteh ich nicht.

Wieso teile ich das dann anderen mit? Wieso ändere ich dann nichts an der Situation? Warum meine ich, dass andere Personen für meine Entscheidungen mittragend sein müssen? Wie kann ich mich über selbst getroffene Entscheidungen beklagen, aber nicht die Absicht haben die Entscheidungen zu verändern?

grübelnde Grüße

Saskia

Ps.: Wenn ein Mod die Überschrift verbessern kann- bitte sehr

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
(bearbeitet)

Genau darüber hab ich mich in nem anderen Thread vor ner halben Stunde auch aufgeregt! :D

Ganz schlimm. Man kann ja sagen "Ich habe aus den Gründen keine Zeit / kein Geld" oder sonst irgendwas... aber dieses Gejammere... furchtbar.

Ich hab durch meinen Hund auch wenig Zeit und kann - zumindest derzeit - noch nicht viel machen. Aber ich bin damit glücklich - ich WOLLTE ihn und was besseres konnte mir nicht passieren.

Mein Studium wird auch sehr viel Zeit verschlingen und ich weiß auch, dass es stressig wird - und wenn mir jemand sagt "Da hast Du Dir aber was aufgehalst" antworte ich "Ich werd mich sicher auch oft genug darüber ausk*** (wohlgemerkt bei mir selbst), aber ich WILL das machen".

Ganz komisches Verhalten - mag ich gar nicht...

Habe auch schon festgestellt, dass ich blöd angemacht wurde, nur weil ich mittags mal meinte "ich bin müde" (Malou hat mich morgens um 5 Uhr aus dem Bett geholt, weil sie sich übergeben hat)... und ich bekam dann "DU WOLLTEST DIESEN HUND" retour... hab dann auch gesagt "Sorry, aber ich hab lediglich festgestellt, dass ich müde bin!?!?!?!!!!"

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Weil man sich dann das Mitleid des Anderen erhofft.

Vielleicht erbarmst du dich ja und übernimmst Hund B für ein paar Stunden oder Wochen damit Frauchen/Herrschen sich einen netten Abend/Urlaub machen können.

Oder du spendest.

Oder es ist die Hoffnung solcher Menschen, jemanden zu finden, der die Verantwortung für ihr Leben übernimmt.

Keine Ahnung. Frag ich mich auch des öfteren.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Mh, Menschen find ich ein schwierigeres thema als Hunde, aber hatte auch meine Gedankengänge zu sowas:

erstmal, warum hast Du ein schlechtes Gweissen mit ;) unnötig...

Manchmal muss man Dinge aussprechen, damit sie greifbarer werden...damit man was ändern kann. Will man mit dem Rauchen aufhören, setzt man sich viel mehr unter Druck, wenn man anderen davon erzählt....

Vielleicht brauchen solche Menschen auch Hilfe, oder einen Schubs....weil siesich alleine ohnmächtig fühlen

Vielleicht ist es aber auch eine allzu deutsche Eigenschaft gerne zu meckern weil man sonst keine Probleme hat....oder sonst nix zu ezählen hätte...weil man Aufmerksamkeit, Zuspruch, recht, Trost will.....

... mir fällt gerade wieder ein, warum ich Hunde so liebe ;)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo,

es liegt in der Natur des Menschen Mitleid zu erhaschen. Man würde ja so gerne, wenn .....

und im Grunde wollen diese Menschen ja gar nichts verändern.

Durch ihren Jammerton erhalten sie Aufmerksamkeit (wenn es um Tiere geht, so wie so) und stehen für einen Moment im Mittelpunkt des Interesses: frei nach dem Motto "Was ich alles auf mich nehme".

Wer etwas verändern möchte, sollte nicht jammern, sondern etwas tun. Das wäre meine Meinung und meine Aussage. Ein schlechtes Gewissen würde ich mir da nicht machen oder machen lassen.

Warum auch?

Jeder so , wie er es möchte.

Gruß Christa

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

So ganz kann ich das auch nicht verstehen - ich jammere auch mal, aber das hält sich in Grenzen...

Mitleid erhaschen? Kein Ego? Ich weiß es nicht. Jedenfalls vereinsamen derlei Menschen durch dies Art noch mehr, wenn das überhaupt nocht geht.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Wieso teile ich das dann anderen mit? Wieso ändere ich dann nichts an der Situation? Warum meine ich, dass andere Personen für meine Entscheidungen mittragend sein müssen? Wie kann ich mich über selbst getroffene Entscheidungen beklagen, aber nicht die Absicht haben die Entscheidungen zu verändern?

Weil alle Menschen das Bestreben haben, ihr Selbstbild so gut wie möglich zu erhalten. Da passt so etwas wie negative Dinge zugeben nicht herein. Dies dient zum Selbstschutz. Außerdem neigen Menschen generell dazu, die Schuld erst mal in äußeren Faktoren (Umwelt, Mitmenschen) zu suchen, das dient auch zur Aufrechterhaltung des Selbstbildes/Wertes.

Also eigentlich ganz normal, dennoch denke ich, dass man daran arbeiten kann, auch mal Fehler bei sich selbst zu suchen, aber es wird immer Leute geben, die dafür zu schwach sind, die zu stark in ihrer Situation gefangen sind, nicht reflektieren können/wollen etc.

Glaub mir: Es ist viiel einfacher, so zu leben, als sein "Selbstbild" ständig neu zu hinterfragen und neuen Gegebenheiten anzupassen! Deshalb suchen manche Menschen permanent die "Schuld bei den Anderen".

Da machste nix dran!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Stimmt wohl. Nur ein schlechtes Gewissen braucht man dann nicht zu haben.

Wenn mich eine/r direkt fragt "kannste den Hund mal ein paar Tage nehmen, weil...", wäre das für mich kein Problem, aber so dieses Gejammere/Geschleime - nö.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
(bearbeitet)

taringa: Absolut einig!!! :D

Kannste meinen Hund mal ein paar Tage nehmen? ;) *kleinerScherz*

Übrigens auch ganz interessant: Als ich mich dazu entschlossen habe, nochmal zu studieren, waren 98 % total begeistert... nur die 2 % die selbst so unzufrieden im Job waren, haben es mir madig gemacht.

Manche Menschen sind einfach so unzufrieden mit sich, dass es nahezu schon tragisch ist.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Vielleicht brauchen solche Menschen auch Hilfe, oder einen Schubs....weil siesich alleine ohnmächtig fühlen

Ich persönlich habe da auch kein schlechtes Gewissen mehr, denn irgendwie sind solche Leute nie gewillt etwas zu ändern. Oft genug habe ich versucht solche Personen "abzuholen" und mit ihnen den Weg der Entscheidung zu gehen.

Aber mal ehrlich: Wer sich entscheiden will tut es und wer jammern will der jammert irgendwie wohl nur. Da kommt selten was.

Nicht, dass nicht jeder mal jammern würde. Klaro. Aber ich finde es einfach vollkommen unlogisch, dass ich mir eine Situation schaffe, die ich selbst nicht tragen kann und dann anderen mein Leid aufhalsen will. Das ist unmündig. Und es geht zu Lasten von denen, die helfen wollen und sich immer und immer wieder solchen Personen annehmen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

  • Das könnte Dich auch interessieren

    • Unsicherheit in gewissen Situationen / Büro

      Hallo Zusammen,

      nachdem ich nun eine Weile mitlese, musste ich mir doch einmal selbst einen Account machen und um euren Rat fragen.
      Ich hoffe es wird ist nich zu lange, möchte jedoch das ganze recht genau beschreiben.

      Mein Rüde Coop, etwas über ein Jahr alt und ein Labrador, ist in gewissen Situationen unsicher und versucht dann mit Bellen und leiserem Knurren irgendwie aus der Situation zu kommen. Auf der Straße/Wiese etc. interessieren ihn Menschen recht wenig und zeigt das Verhalten auch überhaupt nicht. Wenn wir uns mit fremden Leuten unterhalten, ignoriert er diese erstmal aber danach geht er dann doch meistens hin und hat gerne Aufmerksamkeit und kurze Streicheleinheiten aber dann reicht es ihm auch. Bei bekannten Leuten ist er sofort dabei holt sich seine Streichler ab und geht dann wieder die Umgebung erkunden oder sitzt neben uns. Ansonsten geht er sehr selbstbewusst durch den Alltag. Laute Geräusche, Ungewohntes und fremde Hunde alles kein Problem und keine Unsicherheiten, haben da recht viel Arbeit in der Welpenzeit reingesteckt und er war auch von Natur aus recht unbeeindruckt von vielem.

      Nun zu dem eigentlichen Problem. Ich habe das Glück ihn mit ins Büro nehmen zu können. Mit den Kollegen und Kolleginnen mit denen ich in einem Büro sitze ist alles klein Problem, er ist freudig, hat Vertrauen etc. macht etwas seinem Alter entsprechend Unsinn im Büro und geht gerne auf Entdeckungstour aber das ist auch in guten Grenzen :D. Nur sobald er Kollegen die aus den anderen Büros zu uns kommen oder man sich in dem Aufenthaltsraum trifft ist ehr sehr unsicher und weiß nicht recht wie er reagieren soll. Meine Beobachtung bisher ist, dass er so neugierig ist und erst einmal hinmöchte und gerne mit den Kollegen interagieren würde, doch sobald er die Aufmerksamkeit bekommt ist er irgendwie zu unsicher mit der Situation und steht dann im Konflikt zwischen begrüßen, freuen und Überforderung, was derjenige denn jetzt von ihm wollen könnte. Dies kommentiert er dann mit Bellen und leiserem knurren/brummen und kommt irgendwie nicht aus der Situation von alleine raus. Meist passiert dies wenn die Kollegen an unserer Tür klopfen oder einfach öffnen und ins Büro kommen, eher weniger aber auch, wenn wir uns im Aufenthaltsraum treffen.
      Auf dem Gang oder draußen findet er es  manchmal sogar viel angenehmer die Begegnungen und freut sich dann. Ich hab das Gefühl dort weiß er eher wie er das ganze handhaben kann. Auch gegen Abends jetzt wo es dunkel wird findet er es auch manchmal gruselig, wenn jemand an der Bürotür vorbeiläuft (sind durchsichtig) und meldet dann, dass wird aber immer besser. Wenn wir in andere Büros gehen und er nicht wieder total im Fokus steht ist ihm alles egal, er schaut rum und kümmert sich nicht um die Kollegen.

      Nun frage ich mich,wie wir das ganze trainieren/verbessern können. Ich würde mir wünschen, dass er das Bewerten weniger als seine Aufgabe sieht und lernt wie ich ihn in den Situationen unterstützen kann. In letzter Zeit trainieren wir insgesamt recht viel um die Bindung noch weiter zu stärken und um das ganze als Junghund weiter zu festigen.

      Meine Idee war es die Kollegen etwas einzuspannen, mal jeden Tag etwas beim Training zu helfen, damit wir gezielt an dem Arbeiten können, was diese auch gerne machen würden.
      Nun stell ich mir Fragen wie, soll einfach jeder der Eintritt draußen ein Leckerli mit reinbringen und ihm zuschmeissen, oder ihn lieber komplett ignorieren und er darf nicht hin (und muss auf seinen Platz) oder ignorieren, er darf aber hin?
      Was mir dabei auch aufgefallen ist, dass beim Ignorieren die Unsicherheit manchmal recht schnell weicht und wenn derjenige sich dann setzt, all seine Neugier in Frust umschlägt und er dann durch eine andere Art Bellens Aufmerksamkeit fordert (aber das haben wir ihm Griff bzw. weiß er mittlerweile, dass er damit nicht weit kommt :D )   Eventuell habt ihr ein paar Tipps, wie ich hier noch weiter daran arbeiten kann oder eventuell ähnliche Erfahrung gehabt die ihr mit mir teilen könnt.
       

      in Hundeerziehung & Probleme

    • Schlechtes Gewissen

      Hallo zusammen, Ich habe seit geraumer Zeit ein schlechtes Gewissen meinem Muffin gegenüber. Wahrscheinlich ist es nicht nötig, aber er möchte den ganzen Tag beschäftigt sein oder bei mir oder meinem Mann sein. Seit das Wetter so schön ist, ist es besonders schlimm, da er ständig in den Garten möchte. Der Garten ist zwar zu, aber das Gartentor läßt sich öffnen un da will er eben dann sitzen. Es hat Kinder, die ihn evtl rauslassen! Also sollte immer einer mit, wenn mein Mann etwas arbeitet im Garten will erwieder rein weil ihn ja niemand bespaßt! jetzt sitze ich z.B. am Pc und er wartet schon wieder an der Tür, um ein Stockwerk tiefer zu gehen und dann möglichst Aktion. Ball spielen, Leckerli suchen, im Garten mit ihm springen usw. Tja er hat es gut, er ist fast nie alleine, hat eine nette kleine Hundefreundin, die ihn sehr oft besucht usw. Aber das schlechte Gewissen bei mir ist da. Wir gehen 3x mit ihm raus, morgens 1/2 mittags eine und abends wieder eine halbe Stunde. Mittags versuchen wir auch immer wieder den Spaziergang abwechslungsreich zu gestalten, fahren immer wieder woanders hin, dass es ihm nicht langweilig wird........! WAs meint Ihr dazu?

      in Hundeerziehung & Probleme

    • Josera Optiness - nicht genug Energie für aktiven Hund?

      Hallo zusammen, ich bin nach einigen Futterversuchen nun bei Josera Optiness gelandet. Endlich ein Futter, von dem mein Rüde (Malinois, 12 Monate) keinen Durchfall/breiigen Kot bekommt. Auch meine 5-jährige Jack-Russell-Hündin, die leider zu Gelenkproblemen neigt (bereits Athrose, sie hatte als Junghund eine gebrochene Pfote, um die sich niemand gekümmert hat = sehr schief alles zusammengewachsen), kommt bestens damit zurecht. Und mein Mann betritt auch wieder die Küche. Hatte eine Zeit lang versucht zu barfen, aber das ist weder dem Mali, noch dem Mann gut bekommen - nein, er musste es nicht essen, aber gucken hat schon gereicht. Deshalb möchte ich nun nicht unbedingt großartige weitere Versuche starten und das Josera zumindest als Hauptfutter beibehalten. Bei der Jack-Russell-Hündin bleibt es Alleinfutter, sie sieht hervorragend aus, ist schlank und muskulös, obwohl sie auch ein begeisterter Sofahund sein kann, und hat glänzendes Fell. Das alles trifft auch auf den Mali zu, einzig habe ich das Gefühl, dass er seitdem er das Futter bekommt (der dritte Monat bricht gerade an) weniger agil ist als vorher. Nicht dass er faul ist im Vergleich zu anderen Hunden, aber ich habe das Gefühl, im fehlen ein bisschen die Powerreserven. Er bekommt schon etwas mehr, als vorgegeben ist, aber da ist auch bei ihm dann Ende der Fahnenstange, das heißt größere Mengen Futter nimmt er dann nicht auf. Auch nicht, wenn er sich vorher angestrengt hat, also zum Beispiel alle Stöcke aus dem See gerettet hat oder so. Lange Rede, kurzer Sinn: Habt ihr eine Idee, was ich zusätzlich zum Trockenfutter als gut verträgliche Energiequelle füttern bzw. ausprobieren könnte?

      in Hundefutter

    • Lassy.Org: ALSA, 1 Jahr, Gelbbacke - ein aktiver Haushalt für aktiven Hund gesucht

      [w][ALIGN=center]Neues Zuhause gesucht[/ALIGN][/w][lh] Eintrag vom: 22.07.2013 Geschlecht: Hündin Rasse: Gelbbacke Alter: geb. 09/2012 Kastriert: nein Größe: mittelgroß Farbe: scharz-braun E-Mail / Telefon: LASSY.org e.V. - info [at] lassy.org [/lh]Besondere Merkmale / Wesen: Alsa ist ein Altdeutscher Hütehund mit Papieren vom Schlag Gelbbacke und wird im September ein Jahr alt. Anfangs ist sie sehr zurückhaltend, aber nicht panisch oder übermäßig angstlich. Sie braucht halt ein wenig um aufzutauen. Ist sie einmal aufgetaut, dann ist sie ein typischer junger Hund und kann sicherlich noch etwas Erziehung gebrauchen. Mit Artgenossen ist Alsa sehr gut verträglich und auch zu Menschen ist sie sehr freundlich, wenn sie sie einmal kennt. Fremden Menschen weicht sie eher aus. Die Hündin läuft gut an der Leine und fährt souverän im Auto mit. Auf ungewohnte Situationen reagiert sie erstaunlich gelassen und erkundet unbekanntes Terrain neugierig. Bis dato hat sie bei einem Schäfer im Zwinger gelebt, hat aber auch schon Wohnungserfahrung gesammelt und ist weitestgehend stubenrein. Wir suchen für Alsa einen aktiven Haushalt, gerne mit einem souveränen Hund, an dem sie sich anfangs etwas orientieren kann. Ihre neuen Menschen sollten idealerweise Erfahrung mit Gebrauchshunden haben und Alsa eine freundlich-konsequente Führung bieten können. Natürlich ist Alsa geimpft und gechippt. LASSY.org e.V. Am Vogelsang 9 61276 Weilrod info [at] lassy.org http://www.lassy.org

      in Erfolgreiche Vermittlungen

    • Offener Brief an die Mitarbeiter von gewissen Tierschutz-Organisationen...

      Hier ein auf Facebook entdeckter offener Brief von Sonja Meiburg. Als Quelle gebe ich ihre Hundeschulhomepage an, ihr könnt sie aber auch unter oben genanntem Namen im Facebook erreichen. Wie der eine oder andere ja schon weiß: Aus gegebenem Anlass... Offener Brief an die Mitarbeiter von gewissen Tierschutz-Organisationen. Er richtet sich in erster Linie an die Organisationen, mit denen ich in letzter Zeit als Hundetrainerin sehr negative Erfahrungen machen durfte. Liebe Mitarbeiter von Tierschutz-Organisationen, ich möchte Ihnen ein paar Zeilen schreiben, um meine Erfahrungen mit Ihnen zu teilen, meine Meinung dazu kund zu tun und eindringlich an Sie zu appellieren. Vermehrt kam es in den letzten Monaten zu folgenden Szenarien: Im Internet wurden Hunde auf den Websites bestimmter Auslands-Tierschutz-Orgas als „problemlos“, „sehr lieb“, „verschmust“, „idealer Familienhund“, „sehr gut verträglich“, „kerngesund“,… beschrieben und zukünftigen Hundehaltern über alle Maßen angepriesen. Nachdem die Hunde von den Haltern (oft sogar schon am Flughafen) in Empfang genommen wurden, zeigten sich zu Beginn und auch im Laufe des weiteren Zusammenlebens erhebliche Probleme ab. Die übernommenen Hunde waren seelisch und körperlich schwer geschädigt. Hochgradig aggressiv, extrem ängstlich, bissig. Ich habe Hunde gesehen mit Bindehautverdickung, Hodenkrebs im Endstadium, Leishmaniose in schwerer Ausprägung. Einer der Hunde musste wenige Wochen nach seinem Einzug einschläfert werden. Die Heftigkeit der körperlichen und seelischen Störungen ließ darauf schließen, dass die Hunde bereits seit längerer Zeit Verhaltensauffälligkeiten und erhebliches, körperliches Unwohlsein zeigen mussten. Das musste auch den Tierschutz-Orgas aufgefallen sein. Den Hundehaltern, die sich für einen Hund aus zweiter Hand entschieden haben, wurde das aber verschwiegen. Liebe Mitarbeiter, das ist Beschiss! Sie bringen auf diese Weise großes Leid über Hunde und Menschen. Da ich das nicht mehr mit ansehen kann, werde ich in Zukunft nicht mehr zögern, den geschädigten Hundehaltern eine Anzeige wegen Betrugs gegen die entsprechende Orga zu empfehlen. Mein Appell an Sie: Bitte seien Sie ehrlich in Ihren Beschreibungen. Ist der zu vermittelnde Hund ein Schatz, dann sollen Sie das natürlich schreiben. Sollten Sie aber einen Hund nach Deutschland bringen, der extrem aggressiv oder ängstlich ist, dann teilen Sie das den zukünftigen Hundeeltern bitte mit! Sollten Sie der Meinung sein, dass ein Hund mit einer ehrlichen Beschreibung hier keine Vermittlungschancen hat: LASSEN SIE DEN HUND, WO ER IST! Teilen Sie den zukünftigen Hundehaltern ebenfalls mit, falls der Hund krank sein sollte und dringend ärztlicher Hilfe bedarf. Sollten Sie der Meinung sein, dass ein kranker Hund hier keine Vermittlungschance hat, wenn Sie ehrlich sind: LASSEN SIE DEN HUND, WO ER IST! Es ist keine besonders gute Idee, einen Hund an Halter zu vermitteln, die den Kandidaten erst wenige Tage zuvor auf einem Foto gesehen haben und sich nur auf Ihre geschönte Beschreibung verlassen. Bringen Sie den Hund her, lassen ihn sich in einer kompetenten Pflegestelle eingewöhnen und suchen Sie in Ruhe die passenden Halter. Sollte Ihre Tierschutz-Orga nicht über genügend kompetente Pflegestellen verfügen: LASSEN SIE DEN HUND, WO ER IST! Wenn der Hund in seinem Heimatland unter unwürdigen Bedingungen leben muss: TUN SIE ALLES, WAS IN IHRER MACHT STEHT, UM DIE BEDINGUNGEN VOR ORT ZU VERBESSERN! Mir ist schon klar, dass das nicht einfach ist. Aber Sie tun nichts Gutes, wenn Sie so weiterarbeiten wie bisher. Sie bringen großes Leid über Hunde und Halter. Ich habe in den letzten Monaten immer wieder wütende und traurige Menschen gesehen. Menschen, die Sie nach der Vermittlung einfach mit dem problematischen Hund im Stich gelassen haben. Auf diese Weise schädigen Sie nicht nur Hunde und Halter, sondern Sie bringen auch die Orgas in Verruf, die großartige Arbeit leisten! Richten Sie Ihre Arbeit bitte nicht darauf aus, möglichst viele Hunde zu möglichst großem Profit hier in Deutschland zu verschachern. Richten Sie Ihre Arbeit bitte darauf aus, möglichst vielen Menschen den perfekt passenden Hund zu vermitteln und beide damit glücklich zu machen! Dann tun sie Gutes, das diesen Namen auch verdient! Liebe Grüße, Sonja Meiburg Hundeschule Holledau Hier die Genehmigung: http://img3.fotos-hochladen.net/uploads/unbenannt693mn0xwpc.png http://img3.fotos-hochladen.net/uploads/unbenannt2dh2acv4t7e.png Homepage der Verfasserin Meine Meinung dazu: Wahrhaft wunderschön ehrlich und offen geschrieben. Es gibt so viele "Vereine" die richtig böse Schindluder treiben, genug Fälle davon im Forum nachzulesen, und die damit die Gesamtheit des Tierschutzes einefach ind en Schmutz ziehen. Es verwundert mich gar nicht, dass die Leute in Sachen TSV immer skeptischer werden, denn dir sagt keiner vorher ob der Verein so wie er sich im INternet z.B. gibt wirklich seriös ist, LEIDER! In diesem Sinne: Denkt an die Tiere, nicht an euer Konto!

      in Aktuelles & Wissenschaft


×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.