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Hundeforum Der Hund
mialour

Achtung nicht anfassen! Der Hund am Rande der Gesellschaft

Empfohlene Beiträge

Ha, Leute, ich hatte heute auch ne schöne Begegnung.

In der Fußgängerzone. Ich muß in einen Laden, Blaze darf nicht mit rein. Deshalb lege ich ihn in Sichtweite vor dem Laden ab - so, dass er niemanden stört. Dauert auch nur 5 Minuten und ich hab ihn im Auge.

Bin gerade dabei zu bezahlen, da höre ich einen Pfiff.

"Na", denke ich, "dreh dich schnell um und guck ob mein braver Blaze noch da liegt."

Tut er. Er liegt.

Aber: vor ihm steht ein uraltes Mütterchen, vom Alter gebeugt, mit Rollator. Die pfeifft ihn grad nochmal an UND beugt sich am Rollator vorbei über meinen Hund, ist im Begriff die Hand auszustrecken :o

Hund macht neugierig den Hals lang und länger, erhebt sich allmählich auf die Vorderbeine... liegt dann aber SOFORT auf mein "Blaze - PLATZ!" wieder auf dem Bauch.

Mütterchen guckt mich an. Völlig verständnislos.

Ich gehe hin an die Tür (3 m) und bitte sie, meinen Hund in Ruhe zu lassen, damit er da auch liegen bleibt.

Sie sagt "... aber ich wollte doch nur... der guckt sooo lieb..."

:Oo Ich seufze. Wo sind mein Anstand und meine Erziehung? Okaaaayyy, da is ja noch ein bischen was...

Freundlich und seniorengerecht erkläre ich ihr, dass ich mit dem Hund noch übe.

Und wenn sie ihn lockt, dann ist die Übung kaputt.

Das versteht sie.

Und schiebt mit ihrem Rollator sich noch über die Schulter umsehend ab.

Am liebsten hätte ich was anderes gesagt.

Warum sie in Gottes Namen einen fremden großen Hund anspricht, sich über ihn beugt um ihn zus streicheln, wo sie doch so schlecht auf den Beinen ist?

Was sie getan hätte, wenn Blaze nicht die Giraffe sondern JumpingJack gemacht hätte?

Oder wenn er einfach nur mal laut gebellt hätte?

Ich habe vielviel Verständnis für junge, alte, mittelalte und alle anderen Menschen die mich ANSPRECHEN, ob sie Blaze streicheln dürfen.

Aber Blaze mag es nicht, er weicht aus. Das ist denen aber meistens nicht Ablehnung genug.

Stellt euch vor! Manche BRAUCHEN es offensichtlich, von einem Hund dann angeknurrt zu werden.

Mein Hund wird dann (wenn ich nicht einschreite und den Menschen körperlich blockiere :D was ich tue) fast verfolgt. Die gehen ihm nach, wenn er weggeht.

Versuchen noch wenigstens ihn am hinteren Rücken NUR GANZ KURZ mal anzufassen.

Ich bin froh, dass Blaze weder knurrt noch schnappt. Aber es ist oft nicht einfach den Menschen plausibel zu machen, dass er es nicht möchte - angefaßt werden von Fremden.

Das brüskiert die. Die sind dann beleidigt. Weil sie sind ja SOO tierlieb.

DANN SOLL DAS TIER GEFÄLLIGST AUCH LIEB ZU IHNEN SEIN!

(bittere Wahrheit und Ironie aus)

Schluß.

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Die meisten fragen zum Glück ehrfürchtig ob sie den mal berühren dürfen. Da er es nicht so sehr mag sag ich eben meist nein. Dann ist er eben nen böser Pudel... Aber manche sind echt dreist. So ein Pudel tut ja nix und ist doch eh nur ein Plüschtier. Hat natürlich keine Empfindungen und Emotionen also wird er von hinte dann angegrabscht. Dass er erschreckt und eventuell vor Schreck auch beissen könnte wie jeder andere Hund auch darauf kommen die nicht. Sitze also neulich in der Strassen bahn mir so ca 2 m gegenüber ne Mutter mit ca 4 Jährigem Sohn. Andiamo setzt sich neben mir hin und lässt sich kraulen. Mutter zum Sohn: Geh doch mal den Riesenpudel streicheln! Ich: Nein , bitte nicht er kennt dich doch gar nicht. Mutter: los geh hin. Junge geht auf mich zu ich nochmal: bitte lass ihn in Ruhe er mag nicht von fremden angefasst zu werden. Und laut an die Mutter: Bitte rufen sie ihren Sohn zurück. Mutter: der soll ihn nur mal anfassen. Und schwubs hing das ganze Gör in meinem Hund! Zum Glück findet er sowas einfach nur widerlich und erträgt es mit Fassung. Der Bengel hat ihn einfach umarmt! Meine Reflexe überraschten mich doch sehr. Andiamo bekam das Kommanmdo sitzen zu bleiben ich pflücke den Bengel vom Hund und trug ihn an beiden Armen auf seinen Platz und klatschte ihn neben seine Mutter. Der ich erklärte: ICH WILL NICHT DAS IHR ROTZBENGEL MEINEN SAUBEREN HUND ANFÄSST! Umstehende gaben mir Recht aber ich war echt schockiert wie merkwürdig manche Leute drauf sind...

Mit meinen Husky-Hovawartmix sind mir die Leute respektvoller begegnet. Und auch Rottweiler wurden an die Leine genommen jetzt muss ich gucken wo ich lang laufe denn manche meinen ach den ollen Pudel kann meiner doch mal klarmachen. Ersten kann der olle Pudel sehr wehrhaft sein und zweitens will ich nicht dass er sich prügeln muss.

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Aber Blaze mag es nicht, er weicht aus. Das ist denen aber meistens nicht Ablehnung genug.

Stellt euch vor! Manche BRAUCHEN es offensichtlich, von einem Hund dann angeknurrt zu werden.

Ich bin froh, dass Blaze weder knurrt noch schnappt. Aber es ist oft nicht einfach den Menschen plausibel zu machen, dass er es nicht möchte - angefaßt werden von Fremden.

Das brüskiert die. Die sind dann beleidigt. Weil sie sind ja SOO tierlieb.

DANN SOLL DAS TIER GEFÄLLIGST AUCH LIEB ZU IHNEN SEIN!

(bittere Wahrheit und Ironie aus)

Schluß.

Das ist bei mir haargenauso...seufz...und dann noch der Spruch: Aber der ist doch soo süüß und sieht soooo lieb aus...seufz...

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was ich soll ich denn sagen :D ich habe ein süßes und kleines

Plüschtier als Haustier.....

der aber leider nur die wenigsten fremden Menschen mag und erst mal vertrauen fassen muss.

Wenn ich anderen sage das er das nicht mag, dann heißt es gleich "ist das doch in typischer Kläfer und Wadenbeißer??"

Nein er Kläfft nicht und beißt auch nicht ich will ihn nur nicht unter stress setzen, aber das vertehen die wenigsten....

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Hallo mialour,

ich habe einen Dobi der mit fast 80cm etwas groß geraten ist und mit 43kg bei 18 Monaten auch kein leichter ist.

Zu meinem Glück leben wir in SH, das viele Menschen die Strassenseite wechseln wenn ich mit ihm Gassi gehe finde ich voll amüsant.

Anscheinend reicht bei vielen schon die Erscheinung eines Hundes aus um furcht zu haben.

Da fehlt also nur eine einzige "Tat" (wie bellen oder in die "hab Acht" Stellung gehen)um das Klischee zu bestätigen das er gefährlich ist.

Der "kleine" ist voll sozialisiert gegenüber anderen Hunden und fremden Menschen und trotzdem werde ich es niemanden erlauben ihn beim ersten oder zweiten treffen zu streicheln.

Wenn er jemanden mag geht er auf ihn zu (aber erst wenn ich es ihm erlaube (er setzt dann seinen Welpenblick auf ))und leckt dann die Hand was heißen soll du bist jetzt mein Kumpel.

Beim Schutzdienst sehe ich aber auch das er anders kann und deswegen ist für mich klar das ihn kein Fremder anfassen darf. :boxing

Kleine kläffende Terrier läßt er links liegen, er sieht dann immer aus als wären sie nicht seiner würdig =) und bei den größeren baut er sich auf und geht ruhig weiter (frei nach dem Motto du kannst mir gar nichts).

Das was du in HH erlebst kenne ich von einem Freund nur zu gut er versucht schon seit einem Jahr in HH eine Wohnung zu bekommen,was nicht klapp da er einen Boxer Mix hat.

Grüße Uwe

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Unsere Samson ist "leider" auch nicht so der Menschenfreund. Hauptsache Herrchen, Frauchen und Familiensohn ist auch ok, aber Fremde? Nein danke.

Das doofe ist halt, dass obwohl sie fast ganz schwarz ist, auch ein Plüschhund ist. Frischgeschoren will man sie auch nicht so oft antatschen (sieht dann aus wie ein Schnauzer), aber sobald das Fell länger ist... Teddybär halt.

Selbst wenn sie zurückweicht, die ist ja soooo süss.

Helena dagegen lässt sich von jedem streicheln und so kann man dann von Samson ablenken, wenn Madame sich den Leuten schon vor die Füsse wirft und mit Kulleraugen um Liebe bettelt.

Trotzdem ist es ein Akt, den Leuten klar zu machen, dass dieser süsse Hund keinen Wert auf Menschenkontakt legt. Denn Plüschhunde beissen ja nicht.

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Hallo,

das tut mir sehr leid für Dich und Deinen Hund.

Sieh es doch einfach so: die Gesellschaft ist oberflächlich geworden. Alles was anders ist wird ausgegrenzt. Es gibt Behindertenheime, Altenheime, Kindergärten, ......

Könnten nicht alle miteinander auskommen?

Genauso ist es mit Deinem Hund. Ausgrenzungen aufgrund von Oberflächlichkeiten, Anderssein und sich ja nicht mit einem Problem befassen.

Sei stolz auf Dich! Sei stolz auf Deinen Hund! Trotz allen Widrigkeiten seid Ihr ein tolles Team. Ja, Ihr eckt an, gerade das macht Euch einigartig. Sei einfach nur Stolz!

Fühl Dich lieb gedrückt!

Gruß Christa

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Ich kann voll verstehen wie du dich fühlst...wenn man schiefe Blicke erntet weil man Verantwortung zeigt.

Ich hab ein anderes Problem. Mein Hund hat Angst vor fremden Menschen. Blöderweise ist er klein und knuffelig also will jeder auf ihn zu. Wenn jemand schon nur ansetzt auf ihn zugehen zu wollen sage ich immer "Bitte lass ihn, er mag keine fremden Menschen".

Komischerweise ignorieren das viele und gehen dann auf ihn zu wo ich dann immer dazwischen gehen muss. Diese Menschen würden ihn in die letzte Ecke zwängen um ihn anfassen zu können. Wenn er dann beißen würde, kann ich den Leuten auch nicht helfen. Aber wie gesagt, ich geh eigentlich immer dazwischen.

Auf bestimmte Menschen geht er aber auch zu als würde er sie schon ewig kennen, da freu ich mich immer wie sonstwas :D

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Meine Hündin hat mit Zweibeiner überhaupt keine Probleme aber dafür mit Vierbeiner, speziell Hündinnen und wenn die anderen sie bedrängen.

Sie ist an den MK gewöhnt aber trägt ihn nur wenn zb. Forumsteffen sind und wir in dem Speisesaal sitzen wo ich halt nicht meine Augen überall haben kann.

Ansonsten ist sie fast nur offline, abrufbar, wird bei Hundebegegnungen angeleint, es gibt auch keinen Kontakt an der Leine und andere Hunde werden verscheucht.

Ich hab eine zeitlang Kyra mit einem Halti geführt und da kamen einige Blicke.Sogar Sprüche hinter vorgehaltener Hand "schau mal der Hund trägt einen MK" und das bei einem Halti.

Man muß sich ein dickes Fell wachsen lassen ansonsten fängt man an sich zu verstecken weil das Verständnis selbst unter HH gleich Null ist :(

Lg Birgit

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Ich habe 7 Jahre lang einen Windhund ausgeführt und der trug eine Zeit lang wegen dem exzessiven Mäusefressen einen Maulkorb. Dieser krasse Unterschied der Reaktionen darauf (Windhund liiiiiiiiiiieb, mit Maulkorb böööööööööööse) hat mich sehr amüsiert.

Nachdem ich ja schon immer gerne alleine spazieren gegangen bin und Lilly das Antatschen nicht sehr mochte, aber ertrug, hat es mich null garnicht interessiert.

Die Probleme bei der Wohnungssuche hatte ich z.B. garnicht. Entweder war der Hund eh zu groß, oder "Schäferhund" hat abgeschreckt. Wenn das kein Problem war, hat es auch Niemanden interessiert, ob er nun lieb ist oder nicht. Notfalls tut es die bedauerliche Lebensgeschichte von einem geschlagenen Hund, der eben kein Vertrauen zu Fremden hat. ;)

Meine Ver- und Mitmieter bemühen sich sehr um Fionas Gunst, finden es aber auch in Ordnung, dass nicht jeder Hund von jedem angetatscht wird.

Und der rest der Gesellschaft ist mir schnuppe. Muss ich fürchten, dass Fiona in eine doofe Situation gedrängt wird (siehe Straßenbahn bei Andiamo), dann mach ich auch lieber einen MK drauf und wir haben Ruhe.

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