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Hundeforum Der Hund
mialour

Achtung nicht anfassen! Der Hund am Rande der Gesellschaft

Empfohlene Beiträge

Also ich hab den damals so süßen, kleinen und plüschigen Midas auch mit allen möglichen Leuten in seiner Umgebung "konfrontiert". Die Begegnungen liefen kontrolliert und im gegenseitigen Einvernehmen ab.

Als Welpe fand er fremde Menschen toll, und das wollte ich bei meinem Hovawart-Kind auch ausnutzen.

Aber nun ist er groß und mag keine Fremden mehr, allerdings lässt er sich nach einem Kennenlernen trotzdem anfassen und hat damit kein Problem. Bei ihm ists sicher auch rassebedingt.

Ich würde allerdings keinem Raten, auf ihn zuzustürzen und ihn knuddeln zu wollen. Aber wahrscheinlich passiert das nie (groß und schwarz = böse)

Die Sache mit dem Maulkorb hat wahrscheinlich so "Warnsignal"-Charakter. Die Leute sehen das Teil und sind vorsichtig. Auch wenn es dumm wirkt, ist es irgendwie nachvollziehbar.

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Hi zusammen!

Das ist wirklich ein interessanter Thread und ich habe jetzt alle Beiträge nachgelesen.

Ich finde es wirklich verantwortungsbewusst von Haltern, wenn sie ihre Hunde mit Maulkorb "sichern" wenn die Notwendigkeit besteht. Allerdings mache ich bei uns in der Praxis auch regelmäßig die Erfahrung, daß diese Besitzer dann komisch angequatscht werden bzw. sich teilweise wirklich unmögliche Sprüche anhören müssen. Da muß in der Situation garnichts schlimmes passieren, man bedrängt den Hundehalter trotzdem mit unnötigen Sprüchen.

Etwas mehr Toleranz wäre da echt wünschenswert.

Meine Hunden habe ich das Knurren absichtlich nicht "wegerzogen", da ich es für ein wichtiges Kommunikationsmittel halte.

fg Cathrin

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Meine Hunden habe ich das Knurren absichtlich nicht "wegerzogen", da ich es für ein wichtiges Kommunikationsmittel halte.
...ich stimme dir zu.

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Kage meinst du, es ist wirklich nur oder vorrangig die Größe?

Ich habe eigentlich eher so das Gefühl (was sich beim Lesen der Beiträge hier auch noch verstärkt hat), dass sogar sehr gern größere Hunde angegrabbelt werden.

Denn viele kleine Hunde werden vllt gerade aufgrund der Größe/Rasse als "Wadenbeißer" und/oder "Kläffer" abgestempelt und wenn dann der große Hund auch noch ein Gesichtchen und ein Fell wie ein Bär hat, dann macht er gleich mal einen "gutmütigeren" Eindruck....

Vllt täusche ich mich auch, aber das ist eigentlich so mein Empfinden/meine Erfahrung.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=60123&goto=1226513

Entschuldige, dass ich jetzt erst zum Lesen komme. Mein Sohn hilft mir im Moment beim Ausbau und da muß ich immer parat zum Helfen bereit stehen - gibt keine Pause :D .

Ja ich habe immer zu meinen normal großen Hunde Doggen oder Doggen-Mixe gehabt. Canelo ist auch so 80 +.

Also die paar wenigen Menschen, die her kommen um den Hund streicheln zu dürfen, sind gezählt im Leben eines so großen Hundes.

Ich glaube wie haben ein #Größenproblem. Was Du sicherlich als groß bezeichnest, ist bei mir ein mittelgroßer Hund, wie Labrador etc. Die werden gerne angefaßt.

Für mich ist groß wirklich groß :D:D .

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@mialour

Ich habe einen Nylonmaulkorb mit Netzeinsatz (läßt sich googeln), vorne an der Nasenspitze ist er offen, so kann die Maus begrenzt hecheln und auch noch Wasser schlappern...und für den äußersten Notfall, dass sie selbst angegriffen wird (halte ich zwar für unwahrscheinlich - so wie sie manchmal andere anbrüllt) kann sie je nach Einstellung "zwicken".

Man sollte allerdings regelmäßig die "Einstellung" kontrollieren und das Material altert relativ schnell, vor allem der Netzeinsatz -hm, vielleicht ist das auch nur bei uns so, weil Ronja täglich ausgiebige "Körperhygiene" betreibt in Form von exzessivem Wälzen und dabei Nase, Gesicht und Ohren auch nicht vergisst ;)

Ich habe damit gute Erfahrungen gemacht und für uns war das ausreichend, denn Ronja ist eigentlich ein sehr sensibles Mädel (mir gegenüber), aber als sie zu mir kam, war sie absolut unausgelastet und völlig überdreht und hatte keine Bindung oder Vertrauen zu mir. Sobald wir das Haus verließen war sie schon auf 160 und bereit bei der kleinsten Kleinigkeit auszuticken - Menschen, spielende Kinder, Radfahrer, Jogger, Katzen, Vögel und jaaa Hunde

Ich nutzte den Mauli als reines Hilfsmittel, das mir erlaubt Ronja auch dann berühren zu können, wenn sie sooo hoch im Trieb steht, das es auch für mich gefährlich wäre, weil sie nicht mehr zwischen Freund und Feind unterscheiden kann -armes überdrehtes Mali-Mädel. Mir gab das Sicherheit und ich konnte ruhig und bestimmt bleiben.

Wir sind noch weit vom Ziel entfernt, aber dem Himmel sei Dank auch gaaaanz weit von unseren Anfängen

Egal für welchen Mauli Du Dich entscheidest, allein Dein Gefühl zählt: Je sicherer und souveräner Du gegenüber Deinem Hund auftrittst, desto mehr wird er Dir als Rudelführer trauen und folgen...und ich weiß ganz genau, dass das nicht immer einfach ist :)

LG Claudia

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Der Maulkorb ist übrigens auch für mich und meine Ausstrahlung gut.

Ich weiß, es kann nichts passieren und bin natürlich automatisch lockerer.


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=60123&goto=1228648

Joop. Ich nutze das Ding für Chub und Hundebekanntschaften. Ich weiß zwar, das es nicht in seiner Absicht liegt zu verletzen, passieren kann es trotzdem. Also neue Hunde immer möglichst erst mit Mauli und wenn sich die Situation entspannt hat kommt das Ding wieder runter.

Gibt mir einfach ein besseres Gefühl und ihn stört es nicht.

Gruß Iris

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