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Hundeforum Der Hund
dobifan

Magendrehung erfolgreich operiert

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Freu mich zu lesen, daß doch einige diesen Sch... gut überstanden haben :) und vor allem, daß sie damit noch einige Jahre gut leben konnten bzw. können. Das stimmt mich dann doch sehr optimistisch, da ja gesagt wird, daß Hunde die dazu neigen es immer wieder bekommen können.

Und gerade große Hunde mit einem tiefen Brustkorb. Da fällt mir ja auch speziell die Rasse Doggen ein. Und mein Balou ist etwas zu groß für einen Dobermann.

Ja, der Magen wurde bei ihm auch festgenäht. Wichtig ist halt nur, daß es hält. Deswegen hat er jetzt auch 4 Wochen absolute Ruhe verordnet bekommen, damit das festwächst.

Danach hoffe ich eigendlich, daß er wieder ein ganz normales Hundeleben führen kann.

Schade ist nur, daß man sich keine Rückversicherung holen kann, ob das Annähen gehalten hat, sagte man mir jedenfalls in der Klinik. Wird daher wohl gerade am Anfang immer ein irgendwie mulmiges Gefühl bleiben.

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Hi Iris , ja Doggen, eben meine Hunderasse- leider. In unserer Tierklinik findet sich da allerdings auch Schäferhund, Boxer, Labrador, Dobermann, Berner Sennen na ja und Doggen. Also ein breites Spektrum.

Nach einiger Zeit , hoffe ich, gewöhnst du dich an den Gedanken und das Leben mit deinem Hund wird wieder normaler. Mir ist es ähnlich gegangen, irgendwo lauert natürlich immer die Angst, aber sei fast sicher, du kannst es nicht beeinflussen. Ich selber habe alles versucht zu lesen, zu erfahren und dann hier geändert, was zu machen war. Fütterungen auf 3 mal, damit nicht zuviel den Magen belastet, hochgestellte Näpfe, dann geistert im Netz es sei kontrapunktiv. Nach dem Füttern mindestens eine Stunde strickte Ruhe, dabei passieren die meisten Mds im Ruhezustand und leerem Magen. Auch das Märchen vom Hochspringen und anschliessender MD, lass dich nicht zu sehr verunsichern, mach dir und deinem Hund ein schönes und fröhliches Leben, nach dem Motto : Lebe den Tag, du weisst nie was morgen kommt!

Ich wünsche dir und deinem Hund eine lange schöne Zeit zusammen

Hilde

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Bei meiner Baconga ist die Drehung unmittelbar nach dem Fressen passiert.

Sie hat sich mit Schwung um 180° nach hinten umgedreht. Dabei hat der volle Magen die Drehung nicht mitgemacht.

Bei Kimba weiß ich keinen Grund, außer, dass sie vorher Trockenfutter bekommen hatte.

Ich glaub aber nicht wirklich daran, dass das der Auslöser war. Ausschließen kann ich es natürlich auch nicht.

Baconga war einen eher zierliche RR-Hündin. Kimba ist größer, aber lange nicht so gewaltig wie Doggen.

Beide Hunde waren schon älter. Gerade bei älteren Hunden sind die Bänder, die den Magen halten,

nicht mehr so fest. Deshalb sind meist ältere Hunde betroffen.

Ich hab von einer Bloodhoundzüchterin gehört, die ihren Hunden, die älter als zwei Jahre sind,

den Magen fest nähen lässt, um einer altersbedingten Drehung vorzubeugen.

Man geht wohl davon aus, dass Drehungen, die erblich bedingt sind, schon in einem Alter unter zwei Jahren geschehen.

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Ich hab von einer Bloodhoundzüchterin gehört, die ihren Hunden, die älter als zwei Jahre sind,

den Magen fest nähen lässt, um einer altersbedingten Drehung vorzubeugen.


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=60193&goto=1234056

Das ist ja krass, so was hab ich ja noch nie gehört. Welcher Tierarzt macht denn so was? Aber Züchter sind eh so eine ganz besondere Spezies.....

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Das Magen festnähen ist gar nicht mal so selten und auch wirklich etwas was vorbeugen kann. der Magen wird dabei so wie ich das mitbekommen habe an der Bauchdecke angenäht und bei einer OP muss man das natürlich dann einem unwissenden Arzt sagen sonst schnippelt er in den Magen. Als bei meinem Hund (Weimaraner) die Milz nach einer Drehung raus kam wurde der Magen auch mit fest genäht weil ohne Milz eine Sicherung weniger da ist, die Milz hält viel fest beim Magen (6 Blutgefäße als Verbindung). Ohne Milz ist also die Gefahr einer MD erhöht und nachdem er sowieso im OP war wurde gleich alles soweit gesichert. Auch bei einigen Doggen hab ich das schon gehört das man das in jungen Jahren schon macht um eben die Gefahr von einer Drehung zu senken.

LG Anna

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Wie bei so vielen Dingen , ist auch hier Amerika der Vorreiter, gerade bei den Doggen ist es dort fast schon "normal" den Magen annähen zu lassen.

Ich finde es "krank" man sollte lieber wirklich die Genetik bemühen, da mir in 30 Jahren Doggenhaltung aufgefallen ist, das wirklich eine erbliche Komponente zu finden ist.

Generelle Bindegewebsschwäche z.b. wäre hierbei zu nennen.

Ich habe einige ( sehr viele) Zuchttiere angeschaut, mich informiert und siehe da, in einigen Linien ( kann hier nur von D. Doggen sprechen) findet man kontinuierlich MD. Wenn man dann schaut, sieht man Hängelieder und bei Zuchthündinnen schon nach der ersten Trächtigkeit , ein unzureichend zurückgebildetes Gesäuge.

Leider bleibt das alles graue Theorie, denn kein Züchter interessiert sich wirklich dafür.

Traurig man züchtet die Hunde krank!

lg Hilde

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So, ich hoffe mein Balou ist über den Berg, heute sind die letzten Fäden gezogen worden.

Ganz schön fertig war er ja nach der OP, aber nu will er wieder Blödsinn machen ;)

Er bekommt noch Schonkost und schafft es auch nicht mehr als eine Handvoll zu fressen. Ist aber erstmal auch besser so, lieber viele kleine Portionen. War heute doch erschrocken, als ich ihn beim Tierarzt auf die Waage gestellt habe. Von den 42 kg sind gerade mal 35 übrig.

Eigendlich will er wieder rumrennen, darf aber noch nicht. Und die 4 Wochen absolute Ruhe bekommt er, da bin ich eisern, damit das Genähte am Magen auch anwächst.

Nun hab ich mal ne Frage an die hier, welche sowas auch schonmal erfolgreich hinter sich gebracht haben.

Wie lange habt ihr Eure Hunde danach noch kürzer gehalten? Können sie irgendwann ein völlig normales Leben mit rumrennen und rumspringen wieder führen, ohne, daß man sich Vorwürfe machen muß? Hier gibt es doch bestimmt den ein oder anderen, der leider dieselbe Erfahrung machen mußte.

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Auf deine Frage muss ich zu meiner Schande gestehen, nach dem Fädenziehen haben meine Hunde ein ganz normales Hundeleben geführt, laufen so wie sie es wollten , nur beim Fressen habe ich bis heute 3 Mahlzeiten eingehalten, es sind eben Doggen und da ist mir das sonst zuviel im Magen.

Die erste Zeit haben sie sich wirklich auch selbst etwas zurückgehalten, wurden aber in keinster Weise von mir gebremst.

Ich weiss jetzt nicht, ob du mit ihm Fährte machst, das würde ihn auch mehr auslasten. Nur bremsen bringt euch Beiden ziemlich Stress. Also Kopfarbeit und langsam die Belastung steigern.

Hunde verkraften solch ein Op wesentlich besser als man denkt ( zum Glück)

Mach dir nicht gar soviele Gedanken, das wird!!

liebe Grüße Hilde

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Dank Dir Hilde, das macht ja man doch mal Mut :D

3 Mahlzeiten werde ich ihm nach völliger Genesung auch geben, glaube das ist auf jeden Fall besser, als zu große. Ok, ne Garantie wird auch das nicht sein ein bissel Schicksal ist auch mit bei.

Aber,ob die Ärzte in der Klinik oder mein Hausarzt, alle haben gesagt, ganz langsam, nur nicht rumrennen lassen. Echt 4 Wochen absolute Schonung. Ich habe hier nur mit der Terassentür zu tun, daß ich die Lady rauslasse und er auch ja drinne bleibt, um nicht seine gewohnten Zaunspurts zu machen. Möchte jetzt aber auch nicht selbst dran schuld sein, wenn die angenähte Stelle im Magen nicht hält.

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Schön, dass ihr bereits so weit seid, die Fäden sind raus, Licht am Horizont.

Ruhighalten... hm, bei 2 Hunden mit Sicherheit nochmal ganz anders als bei einem. Ich habe Blaze halt nix angeboten. Kurze Spaziergänge an der kurzen Leine, und drin kuscheln, schmusen, extrem-relaxing.

Halte durch, die Zeit geht auch vorbei. Das mit den 3 Mahlzeiten ist ja unproblematisch, Blaze bekommt auch Mittags einen Snack.

Und behalte die Nerven, ihr schafft das!

:kuss:

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