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Hundeforum Der Hund
dobifan

Magendrehung erfolgreich operiert

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Hallo,

nach Bacongas OP hab ich sie ruhig gehalten, bis die Fäden gezogen waren

und dann noch zwei Tage, damit die Naht sich noch festigen kann.

Kimba hatte zu derzeit gerade Welpen. Ich hab dafür gesorgt,

dass sie nicht über die Absperrung zu den Welpen springt.

Bei Kimba hab ich es ähnlich gehalten.

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Wir bekommen das schon hin, aber wie schon geschrieben mit zwei Hunden etwas komplizierter, als mit nur einem. Jeder von beiden tut mir irgendwie leid im Moment.

Die Hündin wird dauernd angemeckert wenn sie ihn anspielen will, langsam versucht sie es gar nicht mehr. Außerdem bekommt sie dauernd mit, wie ich ihm versuche etwas Futter schmackhaft zu machen, dann wird sie ausgesperrt, sonst kann ich sie irgendwann wegrollen, wenn sie auch immer was bekommen würde.

Er steht dann wieder ganz traurig hinter der Wohnungstür, wenn ich mit ihr Gassi gehe, den Ball im Garten mit ihr werfe und so. Und irgendwie muß ich z.Zt. alles doppelt machen, aber alles Jammern hilft nix, Augen zu und durch.

Aber sagt mal hier lesen doch soviele HH, sind da wirklich nur so wenig bei, die sowas schonmal erfolgreich überstanden haben? :???

Noch ne andere Frage. Ob ich ihm jemals wieder nen Knochen oder Schweinohr und Co. geben kann?

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Da habt ihr wirklich Glück gehabt, denn mein Tierarzt sagte mal, das bei einem Magendreher

die OP, nur eine geringe Chance hat (20 %) und vor allen Dingen muss das ganz früh festgestellt

werden.

Alles Gute weiterhin, gute Besserung, der armen Fellnase :kuss:

Der Dobermann einer Bekannten hatte im Mai eine Magendreher OP hinter sich gebracht,

sie bekommt immer noch Diätfutter.

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Hmm hmm.

So niedrig habe ich die Chance nicht in Erinnerung, schnelles Bemerken vorausgesetzt..

Es gibt einige Musher die (und frag mich bitte nicht wie, das müsste man sich wohl in der Praxis zeigen lassen, ich habs auch nur gelesen) ihre Schlittenhunde schon öfters aus Magendrehungen selber gerettet haben, allerdings mit Methoden die den meisten hier vermutlich nicht zusagen würden aber im Notfall weit besser sind als -nix-.

Wobei die Heilchance bei ihnen recht hoch war, einer hat alle Hunde, einer bis auf einen alle aus Magendrehungen gerettet.

Wäre mal interessant, wie sie das genau machen, habe mich damit nicht wirklich ausführlich beschäftigt.

Freut mich auf jeden Fall sehr, dass der Wuff hier das überlebt hat. Im "Privathundehalterfeld" hört man wirklich recht oft von verstorbenen Hunden dadurch..

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Noch ne andere Frage. Ob ich ihm jemals wieder nen Knochen oder Schweinohr und Co. geben kann?
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=60193&goto=1243113

Ganz klar ja.

Meine Beiden wurden/werden gebarft und haben auch Hühnerschenkel wieder gefressen

ebenso wie Rinderohren, -nasen und -sehnen. Es hat nie irgendwelche Probleme gegeben.

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Im "Privathundehalterfeld" hört man wirklich recht oft von verstorbenen Hunden dadurch..

Was vermutlich daran liegt, dass Drehungen häufig zu spät erkannt werden.

Ich hatte mich bereits im Vorfeld, bevor es zur ersten Drehung kam, ausgiebig informiert.

Somit konnte ich die ersten Symptome bereits im Ansatz zuordnen und direkt den Tierarzt kontaktieren.

Allerdings hab ich auch einen TA, der sofort erreichbar war und große Erfahrungen mit Magendrehungen hat.

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Mein Rüde hatte vor 6 Wochen eine MD, nach untypischen Vorzeichen.

Am Tag davor ging es ihm schlecht, er erbrach, hatte einn harten Bauch und soff Unmengen Wasser.

In der Klinik hatte er 40 Fieber, Blut war soweit unauffällig, ein Bauch US zeigte lediglich eine etwas grosse Milz worauf auf eine Infektion geschlossen wurde. Er bekam Novalgin gegen das Fieber. Mittags war dann das Fieber unten und er bekam fürchterlich Durchfall, also ok, Magend-Darm-Infekt.

Nachts war dann das Fieber trotz Novalgin wieder oben, die ganze Nacht hat er Schleim erbrochen war aber weder aufgebläht noch sonst in Richtung MD verdächtig . Morgens bin ich dann gleich wieder in die Klinik, wo man ihn für weitre Diagnostik und zur Behebung der Dehydratations gleich dabehielt.

Ich war gerade zuhause, als das Telefon klingelte, er sei auf dem OP-Tisch wegen MD. Nur durch Eingebung der Chefin wurde ein Bauchröntgen gemacht, die die ganze Misere offensichtlich machte. Somit war er innerhalb von wenigen Minuten nach der Drehung im OP.

4 Tage später war er wieder zuhause, nach 2 Wochen fing er wieder an spielen zu wollen.

Gefressen hat er schon 2 Tage nach OP wieder.

Mittlerweile merkt man ihm nichts mehr an, allerdings darf er noch nicht wieder voll mit den anderen Hunden toben.

Er war 23 Monate bei der OP, ist ein sehr grosser, schwerer Hund, der durch die ganze Aktion 10 kg innerhalb von 4 Tagen verloren hatte.

Mein anderer MD Hund wurde 3 Wochen danach eingeschläfert, bei ihm dauerte es allerdings über eine Stunde bis er im OP war.

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Hallo Mikonos, das feut mich sehr für Euch, daß Euer Rüde das auch gut überstanden hat. Und für Deinen anderen Hund tut es mir sehr leid. Was meinst Du denn mit 3 Wochen danach? (nach der MD bei dem ersten oder nach der OP)

Ich denke mal auch, daß es in erster Linie um ein ganz, ganz schnelles Handeln geht.

Dazu muß man natürlich direkt dabei sein und auch auf die Alarmzeichen hören.

Mit dem ständigen Dabeisein ist das natürlich so eine Sache, kein Mensch ist in der Lage den Hund 24 Stunden am Tag um sich herumzuhaben. Selbst wir gehen abends auch mal irgendwo hin obwohl wir die Hunde auch mit ins Büro nehmen. Letztendlich ist es auch ein bißchen Schicksal.

Zu den Anzeichen, die mit Sicherheit auch differieren von Hund zu Hund.

Unser Balou wurde eine halbe Stunde nach dem Fressen sehr, sehr unruhig, blieb nicht in seinem Korb liegen und rannte ständig hin und her. Dann begann er ganz komische leise Töne zu machen. Die Art dieser Töne ließ bei mir schon die Alarmglocken läuten. Als er sich dann übergeben wollte und nix kam raus, bin ich sofort hin und habe in seinen Bauch gefaßt. Der war knochenhart, aber nicht angeschwollen.

Eigendlich hatte ich bis dahin gehofft, daß es noch was harmloses ist, wollte aber trotzdem so schnell wie möglich in eine Klinik (auch nicht zu irgendeinem Notarzt) um das abklären zu lassen, eine gute halbe Stunde waren wir aber auch unterwegs obwohl wir alle Geschwindigkeiten überschritten hatten in der Nacht. (hoffe immernoch, daß kein Blitzdingsfoto kommt) Ich habe auf meinen Instinkt gehört und die Ärzte in der Klinik sagten es wäre leider die Ausnahme, daß jemand so schnell kommt. Das hat ihm das Leben gerettet.

Ich denke aber auch mal, daß manche HH nicht viel darüber wissen und sich der Gefahr in dem Moment nicht wirklich bewusst sind.

Rückwirkend betrachtet muß ich aber sagen, daß sich die ganze Sache meiner Meinung nach schon seit ca. 3 Wochen angekündigt hat. Die Ärzte haben mir zwar gesagt, daß es so nicht sein kann, aber ich bleibe dabei.

Seit einigen Wochen hatte unser Hund etwas Magenprobleme. Er hat ständig Gras gefressen und das auch öfter mal rausgebracht, hatte manchen Tag keinen richtigen Appetit (ist aber generell ein kleines großes Sensibelchen). Insgesamt kein so beunruhigendes Bild direkt zum Arzt zu gehen, der hätte wahrscheinlich eh nicht viel gemacht. Den nächsten Tag war alles wieder vergessen. Nach dem Urlaub wollte ich schon Stuhlproben zur Wurmuntersuchung abgeben, da er auch immer mit den Wurmkuren sehr zu kämpfen hat. Aber wie gesagt, die Tierarzt sagten mir, das ist Quatsch sowas kündigt sich nicht an.

Ein bissel Sorge macht mir im Moment sein fehlender Appetit. Heute hat er mir den ganzen Tag über nur ein wenig und das auch nur aus der Hand abgenommen. Nun war er ja noch nie ein grosser Fresser und ich denke mal, daß es doch seine Nachwirkungen hat, gerade weil ja wohl zum leersaugen der Magen aufgeschnitten wird. Ich muß doch aber wieder ein bissel mehr an den Hund ranbekommen :(

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Mein anderer MD Hund wurde 3 Wochen danach eingeschläfert, bei ihm dauerte es allerdings über eine Stunde bis er im OP war.

Was war denn der Grund dafür, dass er noch nach 3 Wochen eingeschläfert wurde??

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Er war insg 3 Wochen in der Tiho. Nach 1.5 Wochen ging die Naht wieder auf, wurde nachoperiert. Fressen tat er nicht wirklich. Nach 3 Wochen durften wir ihn dann abholen, er "durfte alles fressen".... war schon mal komisch.

Zuhause war er total apathisch, schlich rum und frass nicht. Nach 3 Tagen konnte er nicht mehr aufstehen, da durch den massiven Muskelaufbau seine schlechte Hüfte nicht mehr stabilisiert werden konnte.

Ich denke es hat zu lange gedauert bis er im OP war, zudem hatte er nur eine richtig entwickelte Niere und konnte so die ganzen Medikamente nicht verstoffwechseln und eliminieren, so dass er sich kontinuierlich von innen selbst vergiftete. Er war bei der MD knapp 7 Jahre alt und MDs sind in seiner Linie eine häufige Todesursache gewesen.

Der junge hatte vermutlich eine Infektion oder Intoxikation, die den Magen lahmlegte. Dadurch auch das hohe Fieber am Tag davor.

@dobifan : bekommt er noch Medikamente aktuell ? Fish frass nicht so gut unter der Antibiose und dem Novalgin. Hat er regelmässig Kotabsatz, so dass man sieht, dass der Magen arbeitet ?

Für die Entleerung nimmt schneidet man normalerweise den Magen nicht auf sonder nimmt eine Magenschlundsonde und spült den Magen unter Narkose aus , bevor er festgenäht wird

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