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Hundeforum Der Hund
Highlight88

Hund bellt alles an (lang)

Empfohlene Beiträge

Hallo!

Ich besitze einen ca 2 1/2 jährigen Mischlingsrüden der kastriert ist. Wie haben ihn vor 1 1/2 Jahren aus dem Tierheim geholt. Er wurde ausgesetzt und muss sehr schlecht behandelt worden sein, denn er hatte vor eigentlich allem Angst, wenn man sich schnell bewegte wurde er völlig panisch. Er muss also geschlagen und getreten worden sein. Zudem kannte er nichts, kein Auto, keine Waschmaschine, keinen Fahrstuhl... Im Tierheim war er sehr zurückhaltend und ängstlich und ist von den anderen Hunden ziemlich "gemobbt" worden beim Freilauf - so die Aussage des THs. Soviel zur Vorgeschichte.

Er hat sich schnell und unkompliziert eingelebt, wurde super schnell zutraulich, er ist unheimlich intelligent und lernt schnell. Er geht einmal wöchentlich zur Hundeschule und hat auch schon die Begleithundeprüfung gemacht. Grundsätzlich gehorcht er sehr gut und auch gerne.

Unser Problem: Er bellt draußen andere Menschen und Hunde an!

Vor allem wenn Menschen plötzlich auftauchen (hinter einem Zaun, kommen um die Ecke etc) bellt er die aggressiv an. Manchmal jedoch auch auf gerader, freier Strecke, er rennt dann total plötzlich auf die zu und bellt laut. Beißen tut er definitiv nicht, aber schön ist das natürlich trotzdem nicht!

Auf Hunde reagiert er eigentlich immer, auch die werden "angegriffen" es wird gebellt und teilweise auch in die Luft gebissen. Auch hier hat er noch keinem etwas getan.

Menschen bellt er an der Leine nicht an, bei Hunden ist es egal. Aber er soll ja auch nicht immer an der Leine gehen :(

Wir haben bisher folgende Lösungsversuche unternommen: Ingnorieren, "nein" sagen, strafen (an die leine nehmen, Fuß gehen etc). Dann hat unser Hundetrainer gesagt, wir sollen ein anderes Rufwort nehmen (sonst "hier") und ihn dann belohnen wenn er kommt. Dann bellt er die Leute/Hunde an und kommt dann zu mir, nimmt das Leckerli und würde, wenn ich ihn nicht daran hindere, wieder losrennen und bellen :( Die jeweiligen Lösungsversuche haben wir immer mehrere Wochen konsequent durchgeführt, trotzdem ändert sich nichts.

Komischerweise hat er Tage, wo alles okay ist und an anderen Tagen ist er ständig am bellen... Wir wissen einfach nicht mehr weiter, was kann man tun??

Achso: Auslauf und Arbeit hat er eigentlich genügend, er kommt mind. 3x am Tag raus, geht wie gesagt 1x die Woche auf den Hundeplatz, mind. 3x die Woche mit zum Reiten, dabie meistens ins Gelände, also schon 1-2h rennen am Pferd. Wenn wir spazieren gehen arbeiten wir auch immer mit ihm, also üben Kommandos, damit ihm nicht langweilig ist.

So ich hoffe ich habe nichts vergessen und ihr habt alle wichtigen Infos und vor allem hoffe ich sehr, dass mir jemand helfen kann!

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Hallo Highlight88,

wir haben auch so einen ähnlichen Fall im Hause und sein Verhalten gegenüber Meschen ist mittlerweile fast gut. =)

Unser Hund hat andere Menschen angebellt, weil er uns und sich beschützen wollte bzw. durch unser Verhalten gedrängt fühlte uns beschützen zu müssen. Eine Prise Unsicherheit kommt natürlich auch noch hinzu. :motz:

Wie arbeiten wir dran?

A) Hund "lesen" lernen.

Als aller erstes muß Du VOR dein Hund abgeht, sehen dass er das bald machen wird. Also Ohrenstellung, Nasenkräuseln, Schwanzstellung etc. Je früher desto besser. Bei Plötzlich auftauchende "Gefahren" natürlich ein Problem, aber trotzdem - Hund lesen ganz wichtig

B) Splitten:

Sobald wir sehen, das ein für den Hund potentielle Gefahr auftaucht treiben wir ein Keil zwischen Hund und Gefahr. Im einfachsten Fall ist es die flache Hand, häufiger jedoch bringen wir uns zwischen Gefahr und Hund.

Dazu haben wir die Befehle "Bei mir" = Hund links; "Hand" = Hund rechts; "Behind" = Hund hinter uns eingeführt und üben diese auch immer beim Gassigehen. Geübt wird immer auch wenn keine Gefahr kommt.

C) Führung:

Schwierige Sache, der Hund muß alles in Allem das Gefühl bekommen dass wenn eine Gefahr auf euch zukommt er sich zu 110% auf euch verlassen kann. Er braucht sich nicht um irgendwelche Gefahren von sich aus kümmern. Das kommt dann wenn A & B so richtig sitzen.

Keine Panik - das wird schon :klatsch:

Ach eins habe ich fast vergessen - wir laufen immer mit Leine. Wir lassen unseren Hund nur dann frei, wenn wir zu 100% wissen dass keine potenteille Gefahr kommt.

Hilft Dir das?

Grß Chris

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Erstmal vielen Dank für deine Antwort! Ich denke die "Beweggründe" unseres Hundes sind dieselben, bösartig ist er nicht, er hat eben selber Schiss und will uns beschützen, aber ich käme auch ohne aus :D

Zu A) - das funktioniert auch schon ganz gut. Außer eben wenn etwas plötzlich passiert. Allerdings würde ich natürlich langfristig das Problem gerne so beheben, dass ich eben nicht 100% aufmerksam sein muss, sondern auch mal telefonieren kann oder ähnliches, ohne dass etwas passiert.

zu B) - finde ich eine gute Idee, werde ich auf jeden Fall mal einführen und schauen wie er darauf reagiert. Leider neigt er eben dazu, wenn die "Gefahr" kommt, den Kopf auszuschalten :wall:

Wegen der Leine - wie übt ihr das dann? An der Leine haben wir null Problem, aber er soll eben freilaufen können, ein so spiel- und rennfreudiger Hund braucht das einfach! Aber wenn ich mit ihm mit Leine gehe passiert ja nichts...

zu c) - ich verstehe eben nicht, dass das nicht schon da ist, dieses Gefühl weil er sich in allen anderen Situation eben 1000% auf uns verlässt. Wenn wir ihm was sagen, dann macht er das, auch wenn er den Untergrund ekelig findet oder Angst hat oder was auch immer. Außerdem kommt er eigentlich überall hin mit und kennt alles mögliche, ich verstehe nicht, warum er dieses Gefühl eben nicht hat.

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Zu A) - das funktioniert auch schon ganz gut. Außer eben wenn etwas plötzlich passiert. Allerdings würde ich natürlich langfristig das Problem gerne so beheben, dass ich eben nicht 100% aufmerksam sein muss, sondern auch mal telefonieren kann oder ähnliches, ohne dass etwas passiert.

Meine persönliche Meinung: -> kannst du vergessen. 110% Aufmerksamkeit kannst dann auf 100% reduzieren. Daran haben wir uns gewöhnt. Auch wenn ich telefoniere bin ich zu 100% beim Hund. Alles Gewohnheitssache & dass obwohl ich ein Mann bin... ;)

zu B) - finde ich eine gute Idee, werde ich auf jeden Fall mal einführen und schauen wie er darauf reagiert. Leider neigt er eben dazu, wenn die "Gefahr" kommt, den Kopf auszuschalten

Wegen der Leine - wie übt ihr das dann? An der Leine haben wir null Problem, aber er soll eben freilaufen können, ein so spiel- und rennfreudiger Hund braucht das einfach! Aber wenn ich mit ihm mit Leine gehe passiert ja nichts...

Wir üben das immer an der Leine. Solange er nicht zu 100% "funktioniert" ist Leine extrem angesagt. Wenn Leine OK --> dann Schritt für Schritt weiter probieren. Wir haben Leinen mit verschiedenen Längen. Auch Schleppleine machen wir oft. Was auch gut funktioniert ist, wenn der, der den Hund führt ihn ohne Leine führt und jemand vertrauenswürdiges von Hinten mit der Schlepp "sichert". Natürlich merkt das der Hund auch aber eben die schrittweise Annäherung an die "Freiheit" ist das Ziel.

zu B) - finde ich eine gute Idee, werde ich auf jeden Fall mal einführen und schauen wie er darauf reagiert. Leider neigt er eben dazu, wenn die "Gefahr" kommt, den Kopf auszuschalten

Wegen der Leine - wie übt ihr das dann? An der Leine haben wir null Problem, aber er soll eben freilaufen können, ein so spiel- und rennfreudiger Hund braucht das einfach! Aber wenn ich mit ihm mit Leine gehe passiert ja nichts...

Hmmm ich habe einen Vollblut Aussie - Spielen & Rennen ist sein Leben. Allerdings wenn er leute anbellt --> Leine & aus solange ich sicher bin er belästigt niemand.

zu c) - ich verstehe eben nicht, dass das nicht schon da ist, dieses Gefühl weil er sich in allen anderen Situation eben 1000% auf uns verlässt. Wenn wir ihm was sagen, dann macht er das, auch wenn er den Untergrund ekelig findet oder Angst hat oder was auch immer. Außerdem kommt er eigentlich überall hin mit und kennt alles mögliche, ich verstehe nicht, warum er dieses Gefühl eben nicht hat. zitieren

Ich bin da viel zu sehr "Nichtfachmann" um hier richtig qualifiziert ein Urteil abzugeben. Persönlich bin ich trotzdem der Meinung, dass hier ein Fall der Führungsschwäche vorliegt. Das nehmen viele Leute übel, ist aber eigentlich keine grosse Sache. Man braucht nicht nur Häuptlinge, sondern auch Indianer. Dem Hund gegenüber muß man jedoch Führung vermitteln. --> was sagt denn der Hundetrainer zu eurem Tagesablauf?

-->wo ist sein Körbchen?

-->wer geht als erster aus der Wohnung?

-->wer bricht das Spiel ab?

-->wie ist das Fütterungritual?

... Tausend solcher fast schon banale Sachen.

Viel Glück und vor allen Allem viel Spass.

Gruß

Chris

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Meine persönliche Meinung: -> kannst du vergessen. 110% Aufmerksamkeit kannst dann auf 100% reduzieren. Daran haben wir uns gewöhnt. Auch wenn ich telefoniere bin ich zu 100% beim Hund. Alles Gewohnheitssache & dass obwohl ich ein Mann bin... ;)

Geniale Aussage ;) Du hast ja schon recht, aber funktioniert das bei eurem Hund mittlerweile so, dass ihr ihn frei laufen lassen könnt?

Wir üben das immer an der Leine. Solange er nicht zu 100% "funktioniert" ist Leine extrem angesagt. Wenn Leine OK --> dann Schritt für Schritt weiter probieren. Wir haben Leinen mit verschiedenen Längen. Auch Schleppleine machen wir oft. Was auch gut funktioniert ist, wenn der, der den Hund führt ihn ohne Leine führt und jemand vertrauenswürdiges von Hinten mit der Schlepp "sichert". Natürlich merkt das der Hund auch aber eben die schrittweise Annäherung an die "Freiheit" ist das Ziel.

Du hast auf jeden Fall recht, es darf ja auch nichts passieren. Aber lernt der Hund das denn, wenn er an der Leine das Verhalten gar nicht zeigt? Wenn ich ihn losmache bellt er wieder... Oder meinst du, erst die Kommandos üben bis das sitzt und dann wieder nach und nach freilassen?

Hmmm ich habe einen Vollblut Aussie - Spielen & Rennen ist sein Leben. Allerdings wenn er leute anbellt --> Leine & aus solange ich sicher bin er belästigt niemand.

Ich versteh dich total, mir tuts nur um den Hund leid, der eigentlich so toll und brav ist und wegen dieser blöden früheren Behandlung nen Knacks hat und nun darunter leiden muss

Ich bin da viel zu sehr "Nichtfachmann" um hier richtig qualifiziert ein Urteil abzugeben. Persönlich bin ich trotzdem der Meinung, dass hier ein Fall der Führungsschwäche vorliegt. Das nehmen viele Leute übel, ist aber eigentlich keine grosse Sache. Man braucht nicht nur Häuptlinge, sondern auch Indianer. Dem Hund gegenüber muß man jedoch Führung vermitteln. --> was sagt denn der Hundetrainer zu eurem Tagesablauf?

-->wo ist sein Körbchen?

-->wer geht als erster aus der Wohnung?

-->wer bricht das Spiel ab?

-->wie ist das Fütterungritual?

... Tausend solcher fast schon banale Sachen.

Der Hund hat immer Futter stehen (ich weiß da gibt es viele Gegener, das wird aber beibehalten!) Der Hund geht nach uns aus der Tür, darf nur nach aufforderung aufs Sofa, geht sofort runter, wenn wir das sagen, lässt sich sämtliches Spielzeug und Essen aus dem Maul nehmen, wenn wir wollen. Wir sagen wann gespielt wird und wann nicht. Sein Körbchen steht im Wohnzimmer, so dass er alles sehen kann und mit dabei ist. Wenn wir essen verlässt der Hund den Raum (mittlerweile unaufgefordert) Wenn er mal futter extra bekommt muss er sitzen bis ich das hingestellt habe und darf erst nach Aufforderung da ran.

So wie ich das sehe eigentlich alles so wie es sein sollte, oder nicht???

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Ich bin da viel zu sehr "Nichtfachmann" um hier richtig qualifiziert ein Urteil abzugeben. Persönlich bin ich trotzdem der Meinung, dass hier ein Fall der Führungsschwäche vorliegt. Das nehmen viele Leute übel, ist aber eigentlich keine grosse Sache. Man braucht nicht nur Häuptlinge, sondern auch Indianer. Dem Hund gegenüber muß man jedoch Führung vermitteln. --> was sagt denn der Hundetrainer zu eurem Tagesablauf?

-->wo ist sein Körbchen?

-->wer geht als erster aus der Wohnung?

-->wer bricht das Spiel ab?

-->wie ist das Fütterungritual?

... Tausend solcher fast schon banale Sachen.

Der Hund hat immer Futter stehen (ich weiß da gibt es viele Gegener, das wird aber beibehalten!) Der Hund geht nach uns aus der Tür, darf nur nach aufforderung aufs Sofa, geht sofort runter, wenn wir das sagen, lässt sich sämtliches Spielzeug und Essen aus dem Maul nehmen, wenn wir wollen. Wir sagen wann gespielt wird und wann nicht. Sein Körbchen steht im Wohnzimmer, so dass er alles sehen kann und mit dabei ist. Wenn wir essen verlässt der Hund den Raum (mittlerweile unaufgefordert) Wenn er mal futter extra bekommt muss er sitzen bis ich das hingestellt habe und darf erst nach Aufforderung da ran.

So wie ich das sehe eigentlich alles so wie es sein sollte, oder nicht???

Mal eine Frage: Muss eine Führungsschwäche mit diesen Hausstandsregeln zusammen hängen. Es kann doch auch sein, dass eine Führungsschwäche vorliegt, auch wenn zuhause alles toll nach Regeln läuft. Hausstandregeln ersetzen ja nicht unbedingt den Führungsanspruch, oder?

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Ich habe auch so ein exemplar zu Hause.

Das war ein ganzes Stück arbeit die Sache in den Griff zu bekommen.

Mittlerweile klappt es bei mir sehr gut. Nur wenn andere Leute mit ihm gehen kommt es ab und an noch mal vor das er jemanden anbellt.

Hier kommt wohl die Führungsschwäche zum tragen. Das Problem ist das unser Hund die Beschützeraufgabe übernimmt wenn er merkt das man das nicht macht.

Ist alles sehr kompliziert mit den lieben "verkorksten" Tierchen.

Mittlerweile habe ich nur noch das Problem mit dem Leinenpöbeln seit er mal ordentlich verbissen worden ist.

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Mal eine Frage: Muss eine Führungsschwäche mit diesen Hausstandsregeln zusammen hängen. Es kann doch auch sein, dass eine Führungsschwäche vorliegt, auch wenn zu hause alles toll nach Regeln läuft. Hausstandregeln ersetzen ja nicht unbedingt den Führungsanspruch, oder?zitieren

Hallo OldHemp,

Da bin ich der Falsche um die F ragefachlich fundiert zu beantworten. Meiner Meinung nach geht es bei der Führung um das Gesamtkonzept. Also Immer und Überall. Daheim wird unter Umständen die Führung vergessen. Die Auflistung von mir sind einfach ein paar der 1000 Punkte, die mir gerade eingefallen sind.

MrBlueSky:

Geniale Aussage Du hast ja schon recht, aber funktioniert das bei eurem Hund mittlerweile so, dass ihr ihn frei laufen lassen könnt?

Hallo Highlight88,

klar - ich bin die Konsequenz in Person.... :klatsch:

Blue läuft an der Leine - fast immer.

Aus zwei Gründen:

1) wir haben noch die Baustellen "Katzen" und "Krähen".

2) wir wollen noch mehr Blues Verhalten gefestigt haben, bevor wir am "lebenden Objekt" experimentieren. ;)

Du hast auf jeden Fall recht, es darf ja auch nichts passieren. Aber lernt der Hund das denn, wenn er an der Leine das Verhalten gar nicht zeigt? Wenn ich ihn losmache bellt er wieder... Oder meinst du, erst die Kommandos üben bis das sitzt und dann wieder nach und nach freilassen?

Hmm es ist meiner Meinung nach der gleiche Hund mit und ohne Leine. Was ist hier anders? Wenn Du mit dem Schleppi trainierst, verhält er sich eher wie frei oder wie angeleint? Meiner ist eher wie frei. So würde ich weiter trainieren. Abgesperrte zw. umzäunte Felder wären natürlich ebenfalls geeignet.

Die Kommandos erst an der Leine üben, bis sie sitzen. Ich glaube fest daran, dass mein Hund zu 100% an der Leine in allen Lebenslagen funktionieren muß. zB. an Straßen mit Autoverkehr wird angeleint - hier ist mir das Risiko zu hoch. Ich habe viel zu oft schon die Überreste von allem möglichen auf den Straßen gesehen - mein Hund nitcht.

Der Hund hat immer Futter stehen (ich weiß da gibt es viele Gegener, das wird aber beibehalten!) Der Hund geht nach uns aus der Tür, darf nur nach aufforderung aufs Sofa, geht sofort runter, wenn wir das sagen, lässt sich sämtliches Spielzeug und Essen aus dem Maul nehmen, wenn wir wollen. Wir sagen wann gespielt wird und wann nicht. Sein Körbchen steht im Wohnzimmer, so dass er alles sehen kann und mit dabei ist. Wenn wir essen verlässt der Hund den Raum (mittlerweile unaufgefordert) Wenn er mal futter extra bekommt muss er sitzen bis ich das hingestellt habe und darf erst nach Aufforderung da ran.

So wie ich das sehe eigentlich alles so wie es sein sollte, oder nicht???

zitieren

Hört sich wirklich wie ein Traumhund an. :respekt: Mit zwei kleinen Punkten, die anmerken wollte.

- immer Futter stehen --> bin ich auch ein Gegner. Aber wer bin ich denn? Wenn DU der Meinung bist es ist ok, dann ist es ok. DU bist die Führungsperson!!! Warum eigentlich?

- mit Körbchen mitten im Wohnzimmer habe ich es auch nicht so. Explizit haben wir es eben nicht so. Unser Hundetrainer hat es von Anfang an uns geraten und in der Literatur steht es auch so. Verkürzte Erklärung: Der Hund fühlt sich genötigt alles bewachen zu müssen.

Ich versteh dich total, mir tuts nur um den Hund leid, der eigentlich so toll und brav ist und wegen dieser blöden früheren Behandlung nen Knacks hat und nun darunter leiden muss zitieren

Mache es Dir nicht noch schwerer als es ist. Fest steht er leidet nicht, nur weil er an der Leine ist. Du hast einen tollen Hund - das krigt Ihr schon hin.

Gruß Chris

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@Pixi: Wie habt ihr das Problem denn in den Griff bekommen? Wäre toll, wenn du mir das erzählen würdest, ich bin für jede Hilfe dankbar!

@MrBlueSky: Ich danke dir sehr für deine ausführlichen und vor allem super netten Antworten. :respekt:

Die Schleppi haben wir noch nicht probiert, ich denke, das wäre mein nächster Versuch. An der Leine ist er jedoch komischerweise überhaupt nicht problematisch gegen andere Personen, das verstehe ich z.b. auch nicht, also warum er mich denn da nicht beschützen will :???

Wo steht denn euer Körbchen bzw wo sollte es besser stehen? Das wäre für mich schon eine Überlegung obwohl ich nicht wirklich irgendwo dafür Platz habe :D

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Wo steht denn euer Körbchen bzw wo sollte es besser stehen? Das wäre für mich schon eine Überlegung obwohl ich nicht wirklich irgendwo dafür Platz habe zitieren

Blues Körbchen steht im Eck. Von dort aus sieht er nicht zur Tür und überblickt nicht den kompletten Raum. Wenn's bei uns leutet, muß er dorthin - am Anfang war er gar nicht begeistert. Nach ca. 1-2 Tagen hat er es akzeptiert und jetzt liebt er es richtig. Wir haben auch im Schlafzimmer noch eine Transportbox, wo er sich zurückziehen kann. Diese beiden Plätze gehören Ihm. Da wird er nicht belästigt - auch von meiner Tochter nicht.

Viel Spass noch

Gruß Chris

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