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Hundeforum Der Hund
Lilly und Lench

Schleimiger Kot

Empfohlene Beiträge

Hallo Hundefreunde,

Ich möchte versuchen zu helfen...

Auch ich bin vor einigen Tagen auf dieser Seite gelandet.

Da mein Dackelmischling auch an merkwürdigen Ausscheidungen litt...

-Durchfall

-blutige Ausscheidungen

-schleimiger Kot (wie in einer schleimigen Wurstpelle)

-Blähungen (was witzig war aber nicht besonders gut Roch)

-schnelles Hecheln (aus der Puste)

-Schlitten gefahren

-usw

Na ja ich fand mal am Anfang an...

Habe mein Hund hauptsächlich mit Nassfutter ernährt. Halbe Dose morgens und die andere Hälfte am Abend. Außerdem habe ich immer Trockenfutter für Sie stehen. Also auch kein Futter umgestellt oder was anderes zu fressen gegeben und vom Tisch bekommt Sie auch nichts.Hatte also auch Normal gefressen. Keine Gewichtsabnahme.Spielte und tollte Normal.

Nun zu Vorfall:

Etwa vor einer Woche hatte meine Hündin viel Gras gefressen (viel mehr als sonst). Da habe ich mir nicht bei gedacht...

Am zweiten Tag hatte Sie Durchfall... Mein Gedanke: Na ja sind die Auswirkungen vom Gras...

Am dritten Tag extremen Durchfall mit Blut (dunkles Blut)...Sie musste auch oft raus. Meldete sich fast jede zwei Stunden. Sonst jede 4 Stunden. Mein Gedanke: Oooohhhh nein, sch****. Was ist da wohl los? Habe beschlossen das Nassfutter mal weg zu lassen...

Am darauffolgenden Tag stellte ich fest dass es nicht half... Die blutige Ausscheidung war nicht mehr da jedoch sehr flüssiger Durchfall... Mein Gedanke: Phhhuuu! Erleichterung. Aber es sollte nicht lange Anhalten....

Dannach hatte sie schleimige Ausscheidungen... Sah aus wie in einer Wurstpelle eingeschlossener Kot.

Daraufhin habe auch ich im WWW gesucht... Da bin ich auf Giardien gestoßen. Voller Sorge bin ich heute morgen mit Ihr zum Tierarzt... Mit der Scheiße in der Tasche. :D die ich beim morgendlichen Gassie aufgenommen habe.

Beim TA:

Schnelltest auf Giardien. Test: negativ. Juppppiiii.... Aber was dann?

Also: dann Untersuchung! Kotuntersuchung, Allgemeine Untersuchung, Mikroskopische Untersuchung usw.

Fazit: Eine Darmentzündung!

Mein Dackel hat zwei Spritzen bekommen.

Dazu Medikamente: Canikur Proist ein Ergänzungsfuttermittel für Hunde zur Unterschtützung der natürlichen Darmflora. Dieses Mittel muss sie zweimal täglich bekommen. Dazu hat der Tierarzt mir, für den Hund, Amoxicillin (Antibiotiker) mitgegeben. Auch zweimal täglich geben...

Außerdem muss ich sie auf Diät setzen...

Ich schreib mal ab wie die Diät aussieht:

-Hundefutter aussetzen auch keine Leckerlies.

-Fütterung mehrmals täglich in kleinen Portionen... Gesamtmenge 400g/10kg Körpergewicht.

-Futter: in Wasser gekochter Milchreis oder klein geschnittene Nudeln oder auch Kartoffelbrei (ohne MILCH!!!) Dieses Futter sollte kalt sein vom Füttern!

-Man kann es auch mit Hüttenkäse oder Magerquark verfeinern (Mischung 2:1) z.B.zwei teile Milchreis und ein Teil Magerquark.

-nach einigen Tagen auch mit Hähnchen, Pute oder Fisch verfeinern.

-außerdem etwa 5ml Öl (ungesättigte Fette) pro Tag.

Mal sehen ob es Hilft. Aber ich bin ganz Zuversichtlich denn die Rechnung des Tierarzt betrug etwa 100 Euro. Soviel war die SCHEISSE mir wert! Außerdem weiß ich jetzt auch noch dass mein Hund ein Herzfehler hat. :-(

Werde aber nur wieder schreiben wenn es nicht hilft. Also wenn es eine Fortsetzung gibt.

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Hallo, hier Lucka aus Österreich!

Mir ging es ähnlich heuer im Februar, dann im Mai und Anfang August. Noch dazu gelte ich (11 Jahre, seit 3 Jahren Diabetikerin, insulinpflichtig) als "austherapiert". Mein Frauerl nahm aus Mut der Verzweiflung ein altes Kräuterbuch und fand für mich Calmuswurzel. Sie gibt einen gestrichenen Teelöfel am Abend in 1/4l kaltes Wasser und es steht über die Nacht. Von dem Auszug bekomme ich (Yorkie, 4,5 kg) 1 Mokkalöffel in jede Futterportion (3x am Tag). Schon ab viertem Tag ist Blut und Schleim weg und mein Stuhl wieder geformt. Ich hoffe, es bleibt. Übrigens, als Diebetikerin ernähre ich mich sehr dietätisch schonnend, also da hat sich nichts geändert. Noch was, Calmus holle lieber aus der Apotheke, es wächst auf eher ungemütlichen Stellen, etwa wie Schilf. Viel Glück!

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(bearbeitet)

Guten Morgen,

Calmus würde ich nicht geben - bitte da lesen

http://www.kalmus-wurzel.de/anwendungkalmus/index.php

Calmus ist wirksam gegen Blähungen und Verstopfung.

Wenn ich das richtig raus lese, dann hat der Hund eher Durchfall und keine Verstopfung.

Heilerde und Flohsamen wären da meine erste Wahl.

Was ich nicht auf die leichte Schulter nehmen würde - dunkles Blut kommt vom inneren des Darmes. Da würde ich noch mal genauestens beim Tierarzt untersuchen lassen.

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Hallo,

Schleim bedeutet, daß die Schleimhaut entzündet ist und daher mehr Schleim gebildet wird. Das ist meist im Dickdarm der Fall, also sitzt das Problem auch da. Blut dabei? Könnten Geschwüre oder Polypen im Darm sein, wurde das abgeklärtß

Liebe Grüße

Steffi

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Können Hunde eigentlich eine Salmonellenvergiftung haben? Beim Menschen führt das nämlich auch zu massiv Blut+Schleim...

Screet

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Hallo,

bei Hunden ist eine Salmonellenvergiftung möglich, aber eher unwahrscheinlich. Die Darmpassage ist bei Hunden einfach zu schnell. So können sich die Biester in der Regel nicht vermehren, um genug Pathogenität aufzuweisen (also genug krank zu machen, um eine Infektion auszulösen), bevor sie ausgeschieden werden.

Sonst könnten Hunde z.B. kein rohes Hühner- oder Putenfleisch vertragen.

(Hier spricht die Krankenschwester und Hunde-Durchfallexpertin ;))

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Hallo, mein Hund (und einige andere die ich kenne) hatte auch schon stark blutigen Kot und auch diese großen Schleimabsonderungen. Teilweise extrem übelriechende Blähungen dazu. Das ging wieder weg, dann fing es wieder an. Dann haben mir eben auch andere vom gleichen Problem berichtet. Insgesamt hatte meine das bestimmt 5-6 mal. Der Hund meiner Eltern (der oft mit Gassie war) hatte es oft fast zeitgleich. Jedenfalls wurde irgendwann deutlich, daß es immer dann war, wenn man vorher die gleiche Strecke spazieren war (Feldweg mit Acker). "Böse Zungen" meinten der Bauer mag wohl keine Hunde und legt Gift - genauso möglich wäre aber auch, daß die Hunde die dort Gras geleckt, gegessen etc. haben einfach Spritzmittel mit aufgenommen haben. Nach dem wir dann die Gassieroute geändert haben, gab es keine blutigen Schleimhaufen mehr (sah aus wie Schleimhaut oder so - ja oder Wurstpelle trifft es ganz gut). Also vielleicht mal schauen, ob es da einen Zusammenhang geben könnte...??! Lg

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      in Gesundheit


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