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Hundeforum Der Hund
Lilane

Wie an einen Zweithund gewöhnen?

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Hallo zusammen,

ich habe ein Problem und mich würde interessieren ob mir jemand helfen kann oder den ein oder anderen nützlichen Tip hat.

Ich habe eine 9 Jahre alte Deutsche Schäferhund Dame, sie ist lieb,verspielt total treu und hat noch niemals irgendwelche Aggressionen gezeigt.

Leider hatte sie nie den großen Kontakt zu anderen Hunden, da es sich einfach nie wirklich ergeben hat. Wenn wir andere Hunde beim spazieren gehen getroffen haben gab es nie Probleme, es wurde geschnuppert und dann war die Welt auch wieder in Ordnung.

Letzes Jahr habe ich sie kastrieren lassen da sie stänig Scheinschwanger war. Seitdem habe ich das Problem das sie aggresiv auf andere Hunde reagiert, egal wie alt, welche Rasse welches Geschlecht.

An manchen Tagen ist es schlimmer und an anderen ignoriert sie die Hunde sogar wenn sie weit genug weg sind.

Den Menschen gegenüber ist sie immer noch ein lieber und freundlicher Vorzeigehund :-)

Nun zu der eigentlichen Sache:

Wir wollen uns bald ein Haus kaufen wo sie einen riesigen Garten für sich hat und den ganzen Tag bei schönem Wetter draussen sein kann.

Da wir beide berufstätig sind und sie ein paar Stunden am Tag alleine wäre, würden wir zu gerne einen Zweithund haben damit sie nicht ganz alleine ist.

Nur leider glaube ich nicht das ihr das sonderlich gefallen würde wenn da aufeinmal ein neuer Hund ist, und auf blauen Dunst will ich mir kein zweites Tier anschaffen.

Ich habe auch schon überlegt zu einer Hundeschule zu gehen, aber da ich zur Zeit im Ausland lebe ist das mit der Sprache eine Barriere.

hat jemand vielleicht einen Tip für mich was ich selber machen kann?

Kann man so etwas überhaupt abtrainieren?

ich würde mich auf Antworten freuen

MFG

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Hallo Lilane,

herzlich Willkommen hier.

Kennt Deine Hündin es alleine zu sein?

Wieviele Stunden am Tag wäre sie alleine?

Ich frage das, weil es durchaus sein kann, daß sich Deine Hundedame als Einzelhund durchaus wohl fühlt. Wenn sie bisher keinen Kontakt zu anderen Hunden hatte, ist es die Frage, ob Kontakt für sie etwas positives wäre.

Ansonsten würde ich versuchen herauszufinden, ob sie wirklich auf alle Hunde aggressiv reagiert. Aber dafür bräuchtest Du Hilfe von anderen Hundebesitzern mit gut sozialisierten Hunden.

Auch die Frage, ob es mit einem Welpen funktionieren würde, kann man per Ferndiagnose schlecht beantworten. Es gibt Hunde, die erwachsenen fremden Hunden gegenüber sehr reserviert reagieren, aber einen Welpen unproblematisch aufnehmen. Es gibt aber auch Hündinnen, die fremde Welpen garnicht gerne akzeptieren.

Eine andere Variante wäre ein erwachsener Rüde. Wenn sie denn Rüden grundsätzlich nicht zum fressen gern hat. Die meisten Rüden lassen sich durchaus bis zu einem gewissen Grade von Hündinnen reglementieren, ohne darunter zuleiden. Aber auch so ein "Kerl" müsste im Wesen zu Deiner Hündin passen.

Nicht einfach das ganze.

Grüsse,

Claudia

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Danke für die Antwort.

Ich denke auch das vielleicht ich es schöner finden würde oder zumindestens denke das es für sie schöner ist.

Wahrscheinlich möchte sie uns wirklich einfach nicht teilen, denn wenn sie merkt das ich einen anderen Hund streichle habe ich schon das Gefühl das sie es nicht so gerne mag.

Meine Schwiegereltern wollen sich einen Welpen zu legen, daran kann ich es sicher mal ausprobieren wie sie darrauf reagiert.

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Es gibt wie bei uns Menschen auch bei Hunden einzelne die lieber für sich bleiben und mit dem sozialKontakt mit Herrchen und Frauchen durchaus zufriedener sind.

Wenn du aber unbedingt möchtest dann versuch es mit einem gut sozialisierten Hund (wobei geht es hier um Artgenossen aggression oder macht sie es nur an der Leine das andere Hunde sie aufregen?)

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hallo Liliane

Achtung "Provokation an"

bitte mal nachdenken:

du hast eine 9jährige Schäferhündin die auf alle anderen Hunde abweisend reagiert

ihr wollt euch ein Haus kaufen -> heißt für die doch schon leicht angegraute Schnauze ein komplett neues Umfeld, und dazu wollt ihr der Dame noch einen Zweithund zumuten

"Provokation aus"

überlegt euch gut, was und weshalb ihr das tut. Wenn's blöd läuft, kann es so ausgehen wie bei einer Bekannten von mir: beide Hunde sind tagsüber allein daheim, getrennt durch ein Kinderschutzgitter das nichts passiert.

Ich denke, die besten Erfolgsaussichten hat eure Idee, wenn ihr einen erwachsenen Rüden aus dem Tierschutz sucht, den ihr auch schon mal mit zum spazieren gehen nehmen könnt. Dann konnt ihr die Sympathien testen.

Eine Training mit irgendwelchen fremden Hunden halte ich für nicht aussagekräftig, da ein Familienverband anders tickt als Begegnungen mit Fremden (und Freunde)

Aber denkt wirklich darüber nach, ob das für euer Mädel, das ja bisher Einzelkind war, bedeutet: sie muß dann die Zeit, die ihr für "Hund" habt mit einem Kumpel teilen,

sie ist nicht mehr die Queen die alle Aufmerksamkeit bekommt

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