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Hundeforum Der Hund
Brehmion

Die leidige Leinenzerrerei

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Auf der DVD "HUndehalterschulung 2" kann man sehr gut sehen, wie das praktisch geht, den Hund hinter sich zu halten.

Die DVD "Rudelharmonie" bringt da auch anschauliche Beispiele.

Wichtig ist auch, dass du selber ganz frei von Emotionen die Entscheidung triffst, dass du es nicht mehr zulässt, dass dein Hund vor Dir läuft. Wenn diese Entscheidung für Dich feststeht, kannst du sie auch ganz anders über deine Körpersprache transportieren und DAS versteht (D)ein Hund!

Er wird trotzdem versuchen, ob es nicht doch noch so geht, wie er es immer gewohnt war, aber hier geht es echt darum, dranzubleiben und immer von neuem festzustellen "Ich erlaube Dir nicht, vor mich zu gehen!"

Tobi kann ich mittlerweile auf diese Weise - je nach Gebiet - mit durchhängender, schleppender oder sogar ganz ohne Leine spazierenführen.

Und ganz ehrlich: Wenn ich durch wildreiches Gebiet gehe, in dem uns die Hasen vor den Füßen aufspringen, dann kann es sehr gut sein, dass er nach wie vor völlig aufdreht; (so weit sind wir noch nicht, dass er da gelassen bleibt).

Aber das ist nicht mehr unser Alltag!

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Hier gibt es irgendwo einen Beitrag von Karl (Anita) Vorwärtsdenkender Hund. Du musst den Hund zum "rückwärtsdenken" bewegen und ihn auf ein niedrigeres Level bringen. Und das BEVOR er aufgedreht ist. D.h. schon im Haus, bevor er kläfft, einschränken, hinter dich bringen, durch die Tür muss er auch hinter dir laufen usw.

Ich kann beide Mädels mittlerweile auch ohne Leine an aufgeregten Situtionen vorbei führen, indem sie hinter mir laufen. Aber dann muss ich das auch 100 % wollen und TUN, ohne groß nachzudenken. Die innere Einstellung ist sehr wichtig, wie hier schon gesagt.

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Da isser:

http://www.polar-chat.de/topic_24737.html

Wirklich seeehr lang, aber auch sehr inhaltsreich. Man kann viel Verständnis über das, was da bei dem Hund und einem selber passiert, erlangen.

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Ohja.. davon können wir auch ein leidiges Liedchen singen.... und es hat laaange lange gedauert, bis bei mir der Groschen gefallen ist.

Als er dann fiel, konnte mein Monster dann ab sofort an der Leine laufen ohne zu ziehen ;)

Und das haben wir auch mit dem 'simplen' "hinter-laufen" erreicht.

Allerdings auch nicht sofort, denn wenn du dabei hektisch, hibbelig und ungeduldig bist, dann wird es nicht funktionieren.

Wichtig ist Ruhe.. Ruhe.. Ruhe.. und zwar als erstes bei dir :)

Und auch schon bevor ihr das Haus verlasst.

Versuche an dem Punkt anzusetzen, wo er noch ruhig ist und schaue dann, dass du ihn nicht hochfahren lässt.

Das ist eben bei jedem Hund unterschiedlich.

Am Anfang ist mir Chaos geradewegs ins Gesicht gesprungen, was bei einem Ü-20kg Hund jetzt nicht so prickelnd war....

Da brauchte ich nur etwas in der Hand zu halten, was ähnlich klang wie ein Karabiner.

Der Anfang lag bei uns dann darin, dass Chaos lernen musste, auf seinem Platz liegen zu bleiben und zwar immer dann, wenn ich es sage und auch solange ich nichts anderes sage.

Das war enorm schwierig für ihn und hat auch verhältnismäßig lange gedauert.

Der nächste Punkt war dann ruhig die Sachen anzuziehen (meine und seine).

Und der wieder nächste Schritt war die Haustür, aus der er sonst preschte wie geölt.

Anfangs hat er aus Protest ganze Oden geheult, weil er nicht gleicht rauskonnte.

Klar, dass ich in so einem Fall dann nicht draussen bei der Leinenführigkeit ansetze, wenn da bereits Hopfen und Malz verloren ist.. ;)

Du kannst dann damit beginnen, wenn ihr es geschafft habt ruhig das Haus zu verlassen und dein Hund dabei hinter dir ist und bleibt.

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So war Linus auch. Jeglicher Versuch, erst aus dem Haus zugehen, wenn er ruhig ist, scheiterte.

Du kannst auch, bevor Du ihn einschränkst, ihm erst mal zeigen, was Du willst. Linus war durch das Einschränken erst mal sehr verwirrt und wusste nicht so recht, was er damit anfangen sollte. Hab ihn eingeschränkt, zwei Meter weiter ist er wieder vor.

Ich habs jetzt so gelöst (und finde, daß das bei sehr wuseligen Hunden besser klappt erst mal, wahrscheinlich weil man nicht wie beim körperlichen Einschränken hektische Bewegungen machen muß, sondern das ganze wirklich erst mal ganz ruhig angehen kann), daß ich losgelaufen bin und wenn Linus geschnüffelt hat (dann ist er der Spur hinterher und war auch gedanklich nicht mehr bei mir), oder vor mich ging oder zur Seite weg zog (also nach ca. 80 cm laufen :D ) hab ich ganz leicht an der Leine gezuppelt und "ssssssssssss" (auch leise) gesagt.

Das entspricht vielleicht einem Dunkelgelb *räusper*, aber bei rot ist er zu sehr hochgefahren. Immer konsequent alles korrigieren. Das dauerte (ungelogen) nur ein paar Wiederholungen. Jetzt reicht meist ein "ssssssssss" ohne zuppeln und JETZT korrigiere ich dann auch mit rot, wenn er das "ssssssssssss" nicht akzeptiert. Also dann wieder so wie in dem Beitrag von Karl beschrieben.

Aber ich fand, daß ich ihn so besser erreichen konnte und Linus war MINDESTENS so wie Dein Hund (nach Deiner Beschreibung).

Ich wünsche Dir ganz viel Erfolg dabei.

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so - grade war ich kurz mit ihm draussen - und hab geübt.. allerdings hab ich die restlichen Postings erst jetzt danach gelesen..

Das Anziehen und rausgehen wie üblich ziemlich aufgeregt.. Im Garten hab ich ihn frei flitzen lassen bis zum Tor und dann erst angeleint -

und dann sofort hinter mich gebracht - na ja - eigentlich ging es recht gut. Ist aber echt gewöhnungsbedüftig - die Leine hinter dem Rücken und hoffentlich hat mich keiner gesehen wie ich hopsend von rechts nach links bin um ihm immer den Weg zu versperren - wenn die Leine nämlich zu kurz war ist er mir ein paar mal von hinten unter die Füße gelaufen :wall:

Aber nach so 50 m gings recht gut (und wenn ich zumindest einseitig ne Begrenzung von Gartenzaun oder parkendem Auto hatte und der WEg nicht so breit war) - dann hab ich immer nur noch den jeweiligen Fuß vor seine Nase gestreckt wenn er vorbei wollte. Da Murphy ja eigentlich echt schnell kapiert, hat er auch das recht gut kapiert (wenn auch irgendwie schmollend..."na gut wenn ich nicht vor darf, dann schnüffel ich eben mal BESONDERS lang an dem gleichen Grashalm" - aber das hab ich ihm dann zugestanden - ich wollte ja "Ruhe"...und jedes Vorstürmen hab ich sofort mit "Nein" und vor ihn treten oder die Hand nach unten vor ihn halten quittiert...Etwas anstrengend...aber ich glaub wirklich - so kriegen wir das hin...

Ich dank euch schon mal ganz herzlich! :winken:

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Mein Hund kommt zum "Nachdenken" wenn ich ihn jedes Mal wenn er zieht in die Grundposition (Sitz links neben mir) rufe. Das ist ja soooo lästig, dass er das Ziehen dann lieber lässt.

Notfalls muss er auch mal hinter mir gehen.

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Genau dieses rechts-links-rechts-links-rechts-Abblocken, das hat Linus noch wuschiger gemacht. Bei meinen anderen beiden hats gleich gut funktioniert. Muß man ein bisschen ausprobieren.

Wenn Du ihn im Hof erst mal rennen lassen willst (überlege, was besser ist, in Ruhe rausgehen oder erst austoben lassen), dann würde ich da mit ihm arbeiten und nicht einfach so rennen lassen.

Ideal wäre erst bisschen longieren (falls möglich) oder Dummyarbeit und dann wieder am Haus (!) anleinen und gesittet gemeinsam durch den Garten laufen, damit ihr schon bevor ihr in der großen weiten Welt :D ankommt ein bisschen Ruhe drin habt.

edit: und weil Linus sich beim Schnüffeln vergisst, laufen wir (!) ohne Schnüffeln und machen dann extra Pausen, wo er auch mal rennen darf, Dummys suchen, schnüffeln, sich lösen... irgendwann, wenn er weiter will, sortiert er sich mittlerweile wieder von selbst ein :D .

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:)

Das ist doch schon mal was!

Ich würde allerdings nicht erst am Tor anfangen, sondern wie gesagt schon im Haus und dann logischerweise auch im Garten bis zum Tor.

Denn was er jetzt tut ist auch nichts anderes, als nach vorne zu wollen (und auch zu können), wenn du ihn aus der Haustür schießen lässt. :)

Vllt findest du ja auch schon bald einen ersten Ansatz im Haus... viel Erfolg!

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Wenn Du ihn im Hof erst mal rennen lassen willst (überlege, was besser ist, in Ruhe rausgehen oder erst austoben lassen), dann würde ich da mit ihm arbeiten und nicht einfach so rennen lassen.

Ideal wäre erst bisschen longieren (falls möglich) oder Dummyarbeit und dann wieder am Haus (!) anleinen und gesittet gemeinsam durch den Garten laufen, damit ihr schon bevor ihr in der großen weiten Welt :D ankommt ein bisschen Ruhe drin habt.

na ja der Weg von der Balkontür bis zum Gartentor sind nur ein paar Meter - und ihn da "hinten" zu halten ist schwierig - weiler die Hunderampe und ich daneben die schmale Treppe gehe...ist für mich entspannter, ihn er st am Tor anzuleinen (im Garten darf er sich eh immer frei bewegen, da Hundeklappe..).

Das langsame Rausgehen üben wir dann später!

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