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Hundeforum Der Hund
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Wodurch entsteht Vertrauen?

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Was erleichtert und erschwert es?

Was ist es überhaupt im Alltag?

Wie kann man es fördern?

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Nicht so leicht ...

Erleichtern sicherlich generell wenn man Hund von Anfang an begleitet, sprich schon als Welpen bekommt.

Erschweren sicherlich wenn man einen älteren Hund, gerade mit negativer Vorgeschichte, übernimmt.

Ich glaube Vertrauen ist entweder da, oder eben nicht, es baut sich auf, oder eben nicht.

Vertrauen ist irgendwie gleichzusetzen mit Bindung, oder ?

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Ich glaube, Vertrauen entsteht durch die vielen Dinge des täglichen Miteinanders. Darunter fallen z. B. dem Tier zu zeigen, dass man in der Lage ist, es zu schützen,

Dem Hund eine Möglichkeit zu geben, sich auch mal eine unbeobachtete Auszeit zu nehmen

Deutlich die Führung übernehmen, aber nicht zu jeder Sekunde des Tages darauf zu bestehen, sondern einen Hund auch mal ein agierendes Individuum sein lassen

Auch dadurch, von Zeit zu Zeit mal sehr deutlich (nicht gewalttätig!) Position zu beziehen, denn kein Wildhund vertraut einem schwachen Führer.

Es entsteht meine Meinung nach nicht dadurch, dass man dem Hund liebevoll seinen Platz im Leben zu erklären versucht, auch nicht über Futter, Leckerli etc.(darüber kann man z.B. bei sehr scheuen Hunden eine Bindung aufbauen, aus der man wiederum ein Vertrauensverhältnis aufbauen kann) und nicht über Wattebällchen.

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Erschweren sicherlich wenn man einen älteren Hund, gerade mit negativer Vorgeschichte, übernimmt.

Aber es ist unheimlich schön, wenn so ein Hund langsam Vertrauen fasst und das dann auch zeigt. :)

Ich glaube Vertrauen ist entweder da, oder eben nicht, es baut sich auf, oder eben nicht.

Vertrauen ist irgendwie gleichzusetzen mit Bindung, oder ?
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=60366&goto=1232105

Ich glaube, man muss einfach cool und souverän sein. Den Hund auch mal anfassen, ohne ihm wehzutun, also auch mal eine kleine Pfötchenmassage machen oder so. Viele Second-Hand-Hunde haben im Laufe ihres Lebens gelernt: Wenn mich einer anfasst, tut´s weh.

Ansonsten finde ich es gut, "echt" zu sein. Oder authentisch, wie es so schön heißt.

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Kerstin, das habe ich auch nirgends anders geschrieben ;)

Ich hab es selbst schon mal erlebt mit Gero, da hat es Jahre gedauert, aber war dann umso schöner.

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Vertrauen erwirbt man zusammen mit der Bindung, aber um es zu behalten muss man jeden Tag daran arbeiten. Ich glaube was dabei besonders hilft ist sich gleichbleibend zu verhalten (also nicht am einen Tag so auf etwas reagieren, an einem anderen Tag anders) und fair zu sein.

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Ein Hund der mir Vertrauen soll, muss mich lesen lernen, genau wie ich ihn. Das ist ein Geben und Nehmen. Er kann sich auf mich verlassen und ich auf ihn.

Ich kann dem Hund die Grundlage dadurch erleichtern, dass ich immer gleich handel. Ich kann ihn und sein Vertrauen in sich dadurch stärken, dass ich ihn so führe, dass er positive Erlebnisse bekommt.

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Hi,

Vertrauen ist so eine Geschichte, die zum Teil von Anfang an (für mich) da sein muss, die aber auch mit dem Zusammenleben wächst.

Ich könnte schlecht mit einem Hund umgehen, der Angst vor mir hat - würde ich mir nie aussuchen und ich bewundere die Menschen, die sich solche Hunde auswählen; genauso wenig könnte ich mit einem Hund zusammenleben oder ihn mir auswählen, vor dem ich von der ersten Sekunde an Angst hätte.

Und dann steigt das Vertrauen in den Hund und auch vom Hund in mich durch das gemeinsame Tun, durch meine Berechenbarkeit, durch die enger werdende Beziehung, durch Risikobereitschaft (es einfach mal zu wagen). Und das sind auch die Förderungsmöglichkeiten.

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Was erleichtert und erschwert es?

Was ist es überhaupt im Alltag?

Wie kann man es fördern?
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=60366&goto=1232101

Vertrauen entsteht nur durch Glaubwürdigkeit.

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Peter ich denke da wie Du. Und man muss ich selbst bleiben.

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