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Hundeforum Der Hund
gast

Wodurch entsteht Vertrauen?

Empfohlene Beiträge

Durch Verlässlichkeit, Vorhersehbarkeit, Authentizität und Gerechtigkeit.

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Beidseitiges Vertrauen... ist kostbarer als alle anderen Bindungsmöglichkeiten zum Hund.

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Vertrauen muß man -auf beiden Seiten- langsam aufbauen. Eine ganz wichtige Sache: lasse Deinen Hund schwierige Situationen niemals alleine klären. Du als Halter mußt für ihn Situationen klären, ihn beschützen, z.B. vor anderen Hunden. Dann ist Nähe und Schmusen sehr wichtig. Kuschel mit Deinem Hund, hol ihn auch dafür zu Dir. Vielleicht musst Du ihn anfangs auch dazu zwingen. Ich habe meinem Hund vom ersten Tag an, wo er bei uns war (mit 12 Wochen) jeden Tag vorsichtig in seine Ohren geschaut, in sein Maul, habe die Zähne kontrolliert, seinen Bauch angeschaut und sein 'Zipfelchen'. Heute, mit 12 Monaten, ist es kein Problem ihn beim Tierarzt untersuchen zu lassen und wenn er was hat, dann steht er vor mir, setzt sich hin und 'zeigt' mir die Stelle, wo ich nachsehen soll (z.B. Zecken). Er schäft in meinen Armen ruhig ein und träumt selig vor sich hin, was für mich ein riesiger Vertrauensbeweis ist. Und er kommt mir draußen, ohne Leine überall hin nach, auch ohne rufen. Er dreht sich immer um und schaut, wo ich bin. Beim Spaziergang habe ich mich immer wieder versteckt und er mußte mich suchen. Auch heute ist das nach wie vor bei jedem Gassigang eine kleine Übung. Oder ich setze ihn ab und entferne mich (Kommando bleib!), auch aus seinem Sichtfeld. Er bleibt völlig ruhig liegen und wartet, bis ich ihn abrufe (kann auch 5 Minuten dauern). Er weiß, ich lasse ihn niemals allein zurück. Er vertraut mir also blind!

Sind diese Grundsteine erst einmal gelegt, ist auch Gehorsam kein Problem mehr.

Viele Grüße

bombo

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Vertrauen entsteht nur durch Glaubwürdigkeit.


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=60366&goto=1232178

das reicht nicht.

Man kann für den Hund glaubwürdig "böse" sein.

Wer herrisch und gewalttätig ist, kann für den Hund glaubwürdig sein. Vertrauen hat der Hund nicht.

Bombo,

eine schöne Beschreibung, wenn ich auch das mit dem immer beschützen ein klein wenig anders sehe :)

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Das stimmt glaubwürdig heißt allerdings nie gewallt das ist logo. Aber berechenbar-

Die Autorität muß klar sein und auch die Konsequenz damit kann der Hund umgehen das kennt er

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Durch Führung, Klarheit, Verlässligkeit, Sicherheit und Liebe.

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Ich klau erst mal das:

Durch Verlässlichkeit, Vorhersehbarkeit, Authentizität und Gerechtigkeit.

Führungskompetenz, kein unlogisches Strafen, keine Gewaltausübungen (wie Schlagen, Treten), sich nicht ständig als "Rudelführer" aufspielen, durch Souveränität, durch Kommunikation, durch Spielen, durch zusammen arbeiten, durch zusammen erwas erleben/erkunden, durch Lernen, wie Hunde "ticken" und die Fähigkeit auch mal über sich selbst zu lachen.

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AHHHHH Authensität ab ich vergessen...

Gerechtigkeit? Glaube nicht, das ein Hund einen Gerechtigkeitssinn hat @OldHemp

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Ich bin zwar nicht OldHemp, hatte es aber auch in meiner Aufzählung.

Klar sind Hunde keine Demokraten, ich bezog Gerechtigkeit auf, dem Hund gegenüber gerecht sein, indem man ihm eine kontinuierliche, klare Linie gegenüber hat.

Also nicht an einem Tag so und am anderen so.

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Das seh ich anders. Wenn ich heute nicht will, das Hund das und das macht und morgen schon, versteht der Hund das. Ich muss halt nur klar und souverän sein. :winken: @Jenny

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