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Hundeforum Der Hund
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Wodurch entsteht Vertrauen?

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Ich lach' mich weg. "WTF?!" triffts am ehesten.

@HV: Bitte analysiere dein Posting nochmal und füge ein paar WWWW-Statements dazu, sonst klingt das Ganze... weird. ;)

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"Unglaublich kreative Fantasien :wall: !!!"

LG :winken:

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beispiel, zwei pferde verfitzen sich im weidedraht, wollen grad panik machen und ich rufe vom weiten hoooo, die pferde bleiben ruhig, ich kann hingehen und sie aus dem draht basteln.

Beispiel, meine Hündin reißt sich im Panzerdraht das Fell der halben Seite weg. Ich kann sie ohne Narkose behandeln und klammern lassen. Ganz einfach weil ich dabei bin.

Beispiel, eine Beobachtung aus meine Wanderreitzeit in Irland. Ein Mann nimmt sich eines Pferdes an, welches sich von niemandem anfassen lässt und jeden angreift, der auf die Koppel kommt.

Der Mann setzt sich wochenlang nur hin und redet ruhig. Es dauert etwas, dann kann er ihn runterführen, alsbald satteln und sogar reiten. Eines Tages bleiben sie im Treibsand stecken. Das Pferd dabei, Panik zu bekommen. Ein ruhiges "eeeeeasy. Everything´s going to be alright" reicht und das Pferd wird ruhig und sie können sich freistrampeln.

All das sind mit Sicherheit keine erarbeiteten erlernten Situationen. Sie konnten noch nicht einmal durch ähnliche Situationen trainiert werden.

Wenn all das kein Zeichen von Vertrauen ist, dann gibt es auch zwischenmenschlichen Bereich, von einer anderen Spezies beobachtet, kein Vertrauen.

Dann gibt es eine Mutter-Kind-Bindung, die dem Zweck des Überlebens dient. Dann gibt es Konditionierung und Gewöhnung, Gehorsam und respektvolles Weichen, es gibt eine Paarbindung wie bei Vögeln, Gruppendynamik, Imponierverhalten usw., aber es gibt kein Vertrauen.

Das Verhalten des Menschen genauso zerpflückt und analysiert, wie wir es bei Tieren zu tun pflegen, und es bleibt kaum mehr etwas als menschliche Besonderheit. Und Gefühle wie Liebe und Vertrauen schonmal gar nicht.

Was also müsste eine andere Spezies am Menschen beobachten, dass ein Menschenversteher dieser anderen Spezies in Erwägung ziehen würde, im menschlichen Gefühl gäbe es so etwas wie Vertrauen?

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Keine leichte Frage - bei einem Welpen bekommt man erstmal eine Riesenportion Vertrauen geschenkt, vor allem, wenn die Mutterhündin souverän und gelassen ist und der Züchter alles richtig gemacht hat. Mit diesen "Vorschußlorbeeren" kann man dann arbeiten.

Was erleichtert und erschwert es?

Wenn ich ehrlich, offen, fair, gelassen, souverän und (auch, wenn es jetzt Aufschreie der Empörung gibt) autoritär bin.

Meiner Meinung und Erfahrung nach gibt es "natürliche Autorität". Bsp. Was hatte ich oft Schiss vor meinem Vater, wenn er eine Ansage machte, haben wir SOFORT gespurt, da gabs keine Diskussion! Bei meiner Mutter dagegen -hihi, die mußte da schon mehr Nachdruck geben. Bei meinen Schäfis war mir es noch nicht so aufgefallen, aber seit Chuck -meinem ersten Mali - weiß ich, dass mein Vater keine natürliche Autorität hat, seine Kommandos wurden höflich regstriert, aber nicht ausgeführt, bei meiner Mutter sah das gaaanz anders aus.

Was ist es überhaupt im Alltag?

Im normalen Alltag merkt man es meist nicht, erst wenn's knifflig wird. Vielleicht sieht man ein kurzes Zögern, häufiger ist da wohl der "fragende Blick"

Wie kann man es fördern?

Daran knusper ich noch etwas rum :) , denn bei Chuck startete ich schließlich mit dem Gratis-Welpenpaket. Aber für Ronja war es extrem hilfreich in einem Zuhause mit offenen Türen zu leben, sie folgte mir anfangs überall hin und beobachtete mit pausenlos -ich mußte oft über ihren Gesichtsausdruck "Aaa-so sieht das Geräusch aus" lachen.

Ja und dann das "Sofa-Ding", das hat uns geholfen...würde das aber nicht empfehlen a) weil es nicht Jedermanns-Sache ist und B) Teil unserer "Anti-Stress-Kampagne" war.

Nicht zu vergessen: Gemeinsame Aktivitäten, dabei ist es ziemlich egal was, Hauptsache aktiv. Ich glaube, dass unsere Wuffis uns dann prüfen, ungefähr so: souverän - check; gelassen - check; Regel noch gültig - ja, leider; autoritär - uff,ja; Fazit: alles beim Alten, alles ist gut

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Natürliche Autorität

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souverän - check; gelassen - check; Regel noch gültig - ja, leider; autoritär - uff,ja; Fazit: alles beim Alten, alles ist gut


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=60366&goto=1232546

absolut treffend :klatsch:

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Ohne ins allzu schwammige oder gar esoterische abzuschweifen - ich glaube, dass auch "die Chemie" stimmen muß.

Es gibt, Wesen (Menschen, Hunde, Pferde, Katzen - Liste beliebig fortzusetzen) zu denen hat man einfach einen Draht.

Da ist was. Gleich beim ersten Treffen, noch vor dem Kennenlernen spürt man es.

WAS das ist und WIE es funktioniert weiß ich nicht. Aber ich habe die Erfahrung bereits mit vielen fremden Tieren gemacht...

- als Kind auf dem Bauernhof meiner Verwandten: die Katze bringt mir ihre Kitten, legt sie auf meinen Schoß - hat sie vorher und nachher nie/mehr gemacht. Ich war den 2. Tag erst da, die kannte mich nicht.

- ein Fohlen vom benachbarten Trakehner-Gestüt: entfernt sich von der Mutterstute, kommt zu mir an den Zaun und das 2 Jahre lang immer wieder, auch als Jährling, alle anderen der Herde sind weit weg. Nur diese Stute blieb bei mir am Zaun, auch eine Stunde und länger. Bis es verkauft wurde.

Das Vertrauen war einfach da.

Ohne Vorleistung, ohne Leckerchen, ohne gemeinsame Erlebnisse, Erziehung, Bindung... etc. haben mir diese Tiere ihr Vertrauen geschenkt.

Bei Menschen geht es uns doch auch so... da gibt es welche, da ist man gleich auf einer Wellenlänge und dann ist die die Vertrauensfrage keine mehr - das Vertrauen ist einfach da.

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Was erleichtert und erschwert es?

Was ist es überhaupt im Alltag?

Wie kann man es fördern?
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=60366&goto=1232101

Gibt es beim Hund nicht'

wie wir es im zwischenmenschlichen Bereich meinen und erleben.[/b']

LG :winken:
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=60366&goto=1232366

Wie meinst du das?

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Da kann ich dir nur zustimmen!!! :kuss: @Monika

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Meine Amanda ist an einer Magendrehung gestorben. Als es passierte, hat sie neben mir geschlafen und trotz wahrscheinlicher Schmerzen oder zumindest einem komischen Gefühl nichts "gesagt". Ich habe mir Vorwürfe gemacht, dass ich es nicht gemerkt haben. Aber wahrscheinlich ist sie davon ausgegangen, dass ihr nichts passieren kann, wenn ich dabei bin.

(Das war die Interpretation meiner Freundin, um mir die Vorwürfe zu nehmen, und ich glaubs langsam auch)

Ist das Vertrauen?

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