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Hundeforum Der Hund
Pixie

Aussie? Oder doch was anderes?

Empfohlene Beiträge

@ Pixie

Auch ich kann mich allen hier vertretenen Vorrednern uneingeschränkt anschließen. Wenn nun auch noch einer schreiben würde, dass sein Aussie ein etwas träger und eher ruhiger Familienhund ist, dann könnte ich mich auch diesem Urteil anschließen.

Als ich in den 80er Jahren eine Zeitlang in den USA gearbeitet habe, ging es mir in etwa gleich wie Dir heute. Ich war wohl einer der ersten der in Deutschland, einen Aussie geführt hat. Als Diensthund durfte ich ihn nicht einsetzen, als Schutzhund war er mir viel zu stressig, aber im schnüffeln war er ein Genie. Ich habe sehr viele Fährtenprüfungen gemacht, damals aber leider noch als Mischling, da keine FCI Anerkennung, so konnte ich keine ganz großen Wettbewerbe laufen.

Heute habe ich den vierten Aussie, nun knapp 9 Jahre alt, aber immer noch Trieb ohne Ende und immer, zu jeder Tages- und Nachtzeit "Will to please".

Es gibt auf dieser Erde vielleicht keine zweite Rasse die so unterschiedlich im Charakter sind wie Aussies.

Einen sehr guten Aufsatz habe ich erst kürzlich gelesen und diesen möchte ich Dir ans Herz legen. Er sagt alles über diesen absolut tollen, aber nicht ganz einfachen Hund aus.

Klick hier-------->Genie oder Wahnsinn
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=60451&goto=1234850

Unterschreibe ich sofort.

Zum Nachdenken vieleicht hat auch der Rassestandrd so seine Schuld am Dilema.

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Die Aussagen von der tutnix zum Wach- und Schutztrieb kann ich nur unterstreichen, überleg dir sehr gut, ob du das willst. Dieser Trieb wird von Züchtern und Besitzern oft unterschätzt, kommt aber in Stresssituationen zum Tragen. Ich bin von einer Mutterhündin ins Bein gezwickt worden als ihr der Trubel um die Welpen (die wurden den ganzen Tag bespasst) zu viel wurde. Hütehunde brauchen auch sehr ruhige Besitzer, weil sie sehr sensibel sind. Da der Aussi ein Modehund ist und oft auf Äußeres gezüchtet wird, anstatt auf den Charakter, gibt es sehr viele hibbelige und nervöse Tiere (es gibt hier im Forum irgendwo einen threat, wo sehr schoen erklärt wird, wie schwer es ist, die komplexen Eigenschaften eines Hütehundes durch Zucht zu erhalten). Die Wahl eines guten Züchters ist also wichtig. Da würde ich ruhig eine halbes Jahr oder mehr lang suchen.

Als All-round farmhund geht der Aussi weniger gern joggen, denn er muss die Farm bewachen (allerdings sind diese Hunde auch sehr menschenbezogen, so dass sie für den Besitzer auch sehr viel machen, was sie eigentlich gar nicht toll finden). Hütehunde laufen entweder eher langsam, weil ja das Vieh in einer ruhigen Geschwindigkeit getrieben werden muss oder sprinten, um abtrünnige Tiere zu suchen und einzufangen. Weil sie so wendig sind, macht ihnen Agility unheimlich Spass. Mit einem eigenständigen Hund wirst du es aber unter Umständen schwer haben, einen Wettkampf gewinnen, weil der Hund im entscheidenden Augenblick eine eigenständige Entscheidung trifft (rechtsrum anstatt linksrum laufen etc), was Punkte kostet.

Ob der Hund im Büro besser aufgehoben ist als zu Hause? Einerseits sind Hütehunde sehr menschenbezogen, eigentlich reicht es, sie über all mit hin zu schleppen... Andererseits: Hütehunde hüten gern und daher wäre das Katzenhüten zu Hause eine schöne Aufgabe. Wenn der Hund im Büro nur unterm Schreibtisch liegt, wird ihm auch schnell langweilig, aber da kann man nur für ein paar Minuten tricks üben. Publikumsverkehr im Büro oder viele Geräusche sind aus den oben genannten Gründen Stress für den Hund.

Warum muss es ein komplizierter Hund sein? ein Pudel würde es in deinem Fall auch tun ;-)
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=60451&goto=1234518

Also ich muss mich nach dem was ich bisher gelesen habe sehr wundern... ich glaub ich hab dann keine Aussies ^^

Also

ERSTMAL ist ein Aussie am glücklichsten wenn er bei seinem Menschen ist, in dessen Nähe und mit ihm etwas gemeinsam macht. Da ist es egal ob das Agility, Obedience, Joggen, Inlinern, Fahrradfahren, schmusen, Tricks oder einfach nur ein langweiliger Spaziergang ohne Bespaßung ist. Aussies können sehr ausdauernd traben oder galloppieren von daher ist Joggen kein Problem! :winken:

Sie haben will-to-please

Ich kenne bisher keinen Aussie welcher aus Sturheit zB beim Agility in die falsche Richtung rennt, ganz im Gegenteil versuchen sie eigentlich ziemlich ehrgeizig mitzudenken, mitzuarbeiten und alles richtig zu machen. Und sie lernen verdammt schnell.

Meine sind beim Agility auch mucksmäuschenstill, kläffen nicht und sind richtige Streber. Sie schlagen zuhause mal an wenn es an der Tür klingelt oder jemand durch meinen Garten klettert, aber kläffen nicht dauernd, das ist Erziehungssache! Aber in der Regel besitzen sie tatsächlich Schutztrieb, den sie einsetzen wenns nötig sein sollte (wenn man angegriffen wird zB)

Spaziergänger, Jogger, Radfahrer werden ignoriert, notfalls wird abgelegt und alles kann vorbeipassieren. Wirkst du unsicher kann es allerdings sein dass dein Aussie dich irgendwann vor allem und jedem beschützen will, er liebt seinen Menschen über alles.

Als Besitzer sollte man souverän sein und dem Welpen als erstes beibringen abzuschalten, zu relaxen und ihn nicht überfordern und hochpushen.

Aussies hüten doch nicht nonstop und die Hauskatze hoffentlich auch nicht, ich glaub da verwechselst du sie grade mit Bordern, die glotzen sich gerne fest und sind auch diejenigen die Autos hüten wollen wenns dumm läuft. Sie sind auch keine Hütehunde sondern Arbeitshunde mit Hütetrieb also Allrounder. Und mein Aussie war während meiner Studentenzeit immer mit in der Uni und hat da unterm Tisch gepennt. Wie sies halt kennenlernen.

Was dir allerdings passieren kann ist, dass er das Büro aufgrund seines Wachtriebs für seins erklärt und mal anschlägt wenn einer reinkommt, ich weiß ja nicht wieviele Menschen da täglich ein und aus gehen. Achja... bei Fremden sind sie eher ignorant und nicht dankbar wedelnd wenn die sie streicheln, sondern stehen eher gelangweilt da, oder gehen ein Schrittchen zurück so dass diese in die Luft greifen, aber bei Freunden jodeln und kreischen sie auch mal vor Freude bei der Begrüßung und grinsen eventuell übers ganze Gesicht :D (sieht aus wie Zähnefletschen)

Es gibt spezielle Aussieforen, da würde ich mich noch mal gesondert über die Rasse informieren und über Züchter, worauf man bei der Auswahl achten muss, Gesundheitsuntersuchungen (Epi, MDR, Katarakt, HD etc...), Papiere, Linien....

Der Aussie ist ja im Moment ein Modehund und es gibt massig Vermehrer

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@Karomerlin: Das was du geschrieben hast, das ist Grisu :) .

Bei solchen Threads bin ich mir immer sehr unsicher, was rät man da? Jemand möchte einen Aussie, erwähnt die Beschäftigung... Und dann eben unter dem Aspekt, es gibt zum einen große Unterschiede zwischen den Aussies, zum anderen hängt es ja auch sehr davon ab, wie der Mensch etwas empfindet, bzw. wie er mit bestimmten Eigenschaften umgeht. Ich denke mir da im Zweifelsfall immer, erwähne mal das, was es so an Problemen geben könnte, die man häufiger mal von Aussie-Haltern hört und schaue, wie geht die TE darauf ein. Gerade so etwas wie Wachtrieb oder ein gewisser Jagdtrieb, da scheint vielen nicht bewusst zu sein, dass das zu einem Aussie auch durchaus dazu gehört.

Und eben, was an Eigenschaften möchte man? Z.B. finde ich Grisus Wachtrieb, so wie er ist, ideal. Und auch, dass ich weiß, er würde schützen, wenn es sein muss ;) . Und erst recht, dass er reserviert/desinteressiert auf Fremde reagiert. Dagegen ist für mich das alles recht machen wollen, die Sensibilität mir gegenüber, das auf mich fixiert sein... zu viel. Nichts gegen Grisu, aber so ein selbstbewusste Bollerkopf ist glaube ich doch eher mein Typ Hund... Man macht sich bei vielen Dingen auch im Vorfeld nicht wirklich klar, was bedeutet die Wesenseigenschaft eigentlich im Zusammenleben...

Äh, eigentlich wollte ich nur schreiben, jeder Aussie hat das Potential zum perfekten Hund... wenn der Mensch eben genau den Typ Hund sucht. Nur wie beschreibt man, für wen der Aussie geeignet ist, ohne den Menschen zu kennen, was er konkret schätzt am Hund und vor allem, bei den großen Unterschieden bei Aussies?! Oder sind die Unterschiede gar nicht so groß, sondern Aussies zum einen sehr anpassungsfähig und zum anderen das Empfinden der Menschen so unterschiedlich?

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Ein Aussie ist kann bei exakter und Konsequenter Führung der beste Hund sein den es gibt auf der Welt einen der ohne Nachzudenken sein Leben hergibt.

Aber man sollte Wissen das man sich einen typischen Haus und Hof Hund ins Haus holt mit allem was dazu gehört jagen bewachen verteidigen. Das Hüten spielt beim Aussie nur eine sehr geringe Rolle da gibt es Hunde die das richtig können.

Ein Aussie wird aus diesem Grunde niemals ein typischer Fa,m Hund werden oder sein.

Auch da gibt es gute Rassen dafür. Daher muss ich immer wieder mit erstaunen feststellen wie manche meinen aus so einem Hund einen Therapiehund basteln zu wollen.

Das geht aber dabei verbiegt man den Hund total das ist nicht fair dem Aussie gegenüber.

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Der Artikel "Genie und Wahnsinn" von Stefanie Gaden ist finde ich die beste Rassebeschreibung die ich zu einem Aussie finden konnte.

Ich hab den Artikel vor der Anschaffung meines Aussies gelesen und wurde in meinem Wunsch nur noch bestärkt und sicherer.

Jack ist jetzt seit 15 Monaten bei mir und es ist genau so wie ich es mir vorgestellt habe. Ich würde es jederzeit wieder so machen.

In meinem Umfeld bekam ich nur zu hören: das sind die schlimmsten, sind total durchgeknallt und denen kannst du niemals gerecht werden.

Ich habe mich auf mein Bauchgefühl und meine Züchterin verlassen, welche den zu mir passenden Welpen ausgesucht hat. Und sie hat voll ins schwarze getroffen.

Setzt dich mit dem Thema Erziehung und Beschäftigung intensiv auseinander und du wirst sehr glücklich mit deinem Hund werden, egal für welche Rasse du dich entscheidest.

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Der Artikel "Genie und Wahnsinn" von Stefanie Gaden ist finde ich die beste Rassebeschreibung die ich zu einem Aussie finden konnte.

Ich hab den Artikel vor der Anschaffung meines Aussies gelesen und wurde in meinem Wunsch nur noch bestärkt und sicherer.

Jack ist jetzt seit 15 Monaten bei mir und es ist genau so wie ich es mir vorgestellt habe. Ich würde es jederzeit wieder so machen.

In meinem Umfeld bekam ich nur zu hören: das sind die schlimmsten, sind total durchgeknallt und denen kannst du niemals gerecht werden.

Ich habe mich auf mein Bauchgefühl und meine Züchterin verlassen, welche den zu mir passenden Welpen ausgesucht hat. Und sie hat voll ins schwarze getroffen.

Setzt dich mit dem Thema Erziehung und Beschäftigung intensiv auseinander und du wirst sehr glücklich mit deinem Hund werden, egal für welche Rasse du dich entscheidest.


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=60451&goto=1236086

:respekt::respekt::respekt::party::party:

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Huhu,

also, das sind tolle Hunde, aber auch sehr fordernd und um ehrlich zu sein, gut überlegen, wer bist Du was willst Du und es ist nicht schlimm, wenns nicht zum Aussie passt. Diese Hunde sind sehr intelligent und brauchen das Hüten.

Bitte nicht böse sein, aber ein Ersthund ist das nicht. :)

Na ja schau Dich an, ganz ehrlich und Du findest "Deine" Rasse und wenns beim Aussie bleibt , na dann, suche den Austausch mit anderen, bevor Du Dir einen "anschaffst"

In diesem Sinne viel Spass und Freude bei der Suche :winken:

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Aussie ist kein Ersthund ist mir viel zun pauschal.

Es kommt IMMER auf den jeweiligen Menschen da, dann kann man mit jeder Rasse glücklich werden.

(Mein Ersthund mit 16 Jahren war ein Rotti)

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Ein Aussie muss NICHT hüten!

Und er kann sehr wohl uch ein Anfängerhund sein, es kommt auf den Menschen an!

Ich habe bei unseren Welpen sehr genau darauf geachtet ob die Menschen zu der Rasse passen, aufgeklärt und auch welche an Hundeneulinge abgegeben und es harmoniert wunderbar!

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Edit: und das mit dem sehr fordernd ist die Schuld des Besitzers... ;)

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