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Cushing Syndrom & Mody - hat jemand Erfahrung mit natürlichen Mitteln?

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Hallo,

nachdem wir also den Verdacht vom Tierarzt und gegoogelt haben, wollte ich einfach noch mal eure Meinung oder Erfahrung wissen:

Mody hat Cushing Syndrom - Bluttest am Freitag hin oder her - sie zeigt fast alle Symptome und leider hat es nie ein Vet richtig erkannt (ich schaetze sie hat es seit gut 5 Jahren), dazu kommt noch Athrose (im Moment ein Schub). Uns wurde die Therapie und Operationen nahe gelegt, ich weiss, dass sie Medikamente noch nie vertragen hat. Sie ist immer noch aufmerksam, aber ihre Augen verraten, dass sie sich am Ende des Tages quaelt wenn es zu viel wird.

Auch wenn es mir das Herz in tausend Stuecke bricht, wir haben eine sehr gute Naturheilpraxis gefunden und wenn die Qual zu hoch ist, werden wir sie gehen lassen & das Leid beenden.

Ich weiss einfach, dass Vets Stress fuer sie bedeuten und sie auf jegliche Tabletten negativ reagiert, meist mit blutigem Durchfall. Ihr wuerden mind. 4 OPs bevorstehen und ich habe panische Angst, sie bei einer zu verlieren. Fast 10 Jahre hatte sie ein sehr gutes Leben, alles andere wirkt fuer mich wie Qual.

Hat irgenjemand Erfahrung mit natuerlichen Mitteln bei Cushing?

Vielen Dank fuer jeden Tip,

Anne & Mody

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Moin Anne!

Hier haben viele Erfahrung mit Naturheilmitteln bei Arthrose.

Bewerte ihre Beschwerden jetzt aber auch nicht über und lass die Ohren schon total auf Halbmast hängen: du musst dir mal den Klimawechsel vor Augen führen.

Selbst du wirst damit Probleme haben und mit angemackten Gelenken ist es viiel schlimmer.

Das Wetter ist doch wirklich so scheußlich, dass sogar komplett Gesunde anfangen, ein Bein nachzuziehen. ;)

Ich schreib dir später noch - muss jetzt mal eben arbeiten.

Aber so auf die Schnelle solltest du über die Ernährung nachdenken. Kein Getreide füttern - am besten frisch und kein Fertigfutter. Dann kannst du es genau für Mody passend mischen.

Schmeiß die Flinte noch nicht in´s Korn und lass ihr Zeit, sich hier wieder an die Kälte und Feuchtigkeit zu gewöhnen.

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Nein, nein...aufgeben tue ich sie nicht! ;)

Im Moment versuche ich nur die Fakten so klar wie moeglich in meinem Kopf zu haben, ohne irgendwas zu verschonen- keine falschen Hoffnungen zu haben & eben das beste aus der Situation zu machen.

Wir werden am Freitag nach dem Ultraschall wissen, wie weit sich die Organe verformt haben und wie "schlimm" es eigentlich ist. Fakt ist (fuer mich jedenfalls) dass sie mit der Krankheit ganz "gut" gelebt hat, die Athrose macht ihr eben zu schaffen.

Den Flug hat sie in meinen Augen auch sehr gut ueberstanden und die Zeit sich umzugewoehnen gebe ich ihr natuerlich. Wir werden noch diese Woche zur Heilpraktikerin gehen, um eine Therapie mit ihr anzufangen, je nachdem was sie uns empfiehlt. Der Rest findet sich.

Wir haben mit der Familie geredet und uns alle dafuer entschieden, sie nicht unzaehligen OPs zu unterziehen und eben den Zeitpunkt als diesen hinzunehmen, wenn sie es gar nicht mehr aushaelt. Ich denke es ist in ihrem Willen...

Ihr Futter werden wir nach Absprache mit dem Vet umstellen, langsam, da sie zwar alles frisst aber ihr Magen empfindlich ist!

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Hallo Mody,

ich habe in dem anderen Thrad was dazu geschrieben.

Schaust du da bitte mal mit rein?

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Hallo Mody,

ich habe in dem anderen Thrad was dazu geschrieben.

Schaust du da bitte mal mit rein?


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=60479&goto=1235232

... ;)

eben getan & geantwortet

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Nochmal zum Cushing.

Anhand welchen Test wurde das diagnostiziert?

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Hallo Mody,

hm, wenn es wirklich Cushing zusammen mit Arthrose ist, wird es schwer.

Wir mussten im Juni unsere Labbidame Cleo gehen lassen, mit genau dieser Kombi.

Das Cushing wirkt der Arthrose entgegen. Durch die immensen Mengen an Cortison, werden die Entzündungsreaktionen der Arthrose unterdrückt oder zumindest gemildert.

Als wir Cleo (chemisch) gegen Cushing behandelten, brachen ihre vorhandenen Arthosen erst richtig hervor - bis hin zum Zusammenbruch :o(

Und kein noch so starkes schmerzmilderndes oder entzündungshemmendes Medikament (homöop., pflanzlich oder chemisch) konnte dagegen anstinken.

Warum Euch zu einer OP (4???) geraten wurde, weiß ich nicht. Uns sagte man damals, dass es nur sehr selten gemacht wird, wenn dann bei jungen Hunden (<6 Jahre) und nur, wenn der Tumor an der Nebenniere sitzt.

Und wenn sie *schon* 10 Jahre alt ist, sind 4 Narkosen auch der Hammer - vor allem bei Vorerkrankungen.

Letztendlich hätte es aber die gleichen Konsequenzen. Dreht man den Cortisonhahn ab, kommen die Entzündungen.

ICH würde bei ähnlichen Konstellationen, wie es bei Cleo war, nicht wieder auf Cushing behandeln. Natürlich muss man jeden Hund und jede Krankheitsgeschichte für sich sehen.

Wo sitzt denn der Tumor (Hypophyse oder Nebenniere?) Habt Ihr ein MRT machen lassen?

Wir haben das, aufgrund Cleos fortgeschrittenem Alter gar nicht ausdiagnostizieren lassen. Letztendlich zeigte der fiese epileptische Anfall beim Sterben, dass er an der Hypophyse war.

Wir haben nur *erfolgskontroll* - Bluttests machen lassen, um zu sehen, ob das Vetoryl anschlägt.

Ich wünsche Euch viel Kraft!

LG, Nessie

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Nessie,

danke für dien offenen Worte :kuss: , auch wenn sie mehr als schlimm für Mody sein werden.

Im anderen Thread habe ich Mody die Tierklinik in Hofheim empfohlen. Ich denke, da ist sie gut aufgehoben.

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Nein, offene Worte schaetze ich sehr, da ich Vets nicht mehr blauaeugig vertraue! Manchmal habe ich das Gefuehl sie erzaehlen dir alles nur um Geld zu machen - gebranntes Kind.

Ich habe mir auch schon gedacht, dass die Kombination ehr unguenstig ist, obwohl sie Cushing ja schon laneger haben muss und nie Schmerzen, Unwohlsein aufzeigte.

Am Freitag werden ein grosses Blutbild und Urintest gemacht, dann haben wir eine 100% Sicherheit, im Moment ist es nur die Vermutung aufgrund eines Roentgenbildes und den Symptomen, aber es treffen leider alle zu.

Mir ist es nur wichtig das Ausmass zu kennen und die Schmerzen im Ellenbogen in den Griff zu bekommen. Die 4 OPs werde ich nicht mehr machen lassen, auch wenn sie notwendig sind, aber sie ist einfach im Moment zu schwach & in ihrem Alter will ich nichts riskieren. Man muss ihr die Milchleisten entfernen, kastrieren und eben alle anderen Tumore "in den Griff" bekommen. Ich wuerde anders entscheiden, wenn man die Krankheit rechtzeitig erkannt haette. Sie werden auch via Ultraschall feststellen wie die Organe sind, im Roentgenbild haben sah es ehr schlecht aus.

Es mag hart klingen, herzlos, aber ich mache ihr lieber eine schoene Zeit ohne jeglichen Stress und zusaetzliche Belastung als dass sie mir bei einer OP wegstirbt. Ich habe sie damals bei der Abszess OP leiden sehen und es brach mir das Herz, nochmal soll sie das nicht erleben. Natuerlich macht es mich sehr traurig, aber ich glaube, sie will das auch so...

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Mody, ganz ehrlich: Ich würde das auch so handhaben wie du. Unser Pudelchen ist 12 1/2 Jahre alt und fit - wäre er das nicht und es stünde ein Horrorszenario an, würde ich dem Hund das nicht antun wollen. Bei aller Liebe nicht - oder eben weil ich den Hund so lieb habe.

Respekt vor deiner Entscheidung.

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