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Hundeforum Der Hund
kathelarina

Absolute Aufregung in neuer Umgebung

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Hallo Hundefreunde!!!!

Ich habe einen Schäfer-Husky-Mix, der sehr agil ist, aber ansonsten hat sich die bisherige Arbeit gelohnt. Grundgehorsam steht, wir clickern, alles bestens. So. Nun waren wir letztens in einem Dorf, was mein Hund nicht kannte und hat wie verrückt an der Leine gezogen. D.h. Leinenführigkeit null! Wie wenn er noch nie etwas davon gehört hätte! Dabei winselt er und jammert ... Sehr peinlich ... naja. Es hat sich dann etwas gegeben, nachdem ich bei Zug sofort eine andere Richtung eingeschlagen habe, damit er merkt, Zug = geht nix voran. Wie zu Beginn der Erzeihung!!! Nerv! Dabei kann er eigentlich an der Leine laufen! Aber er war wie von Sinnen. Bin durch das Dorf gekreiselt ...

Ich weiß auch, man solle den Hund oft in unbekannte Umgebungen bringen, um ihn an verschiedene Bedingungen zu gewöhnen, aber ich habe das Gefühl, das bringt bei Rocky nichts. Jede neue Umgebung ist Aufregung pur!

Was soll ich noch tun??? Will doch mal ganz normal durch fremde Städte und Umgebungen gehen mit ihm. :heul:

Hoffe, ihr wisst was!

Vielleicht findet sich hier ja auch jemand, der sich besonders mit Huskys und deren Mischlingsverwandte auskennt!!!!! :holy:

Danke!

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Hi,

sag mal....Rocky ist ein Rüde, oder ist er kastriert??

Wenn er noch *intakt* ist :Oo , könnte es sein das er eine läufige Hündin gerochen hat....und komplett auf Durchzug geschaltet hat bei dir!!

Mein Kenay war vor kurzem auch das *erste Mal* verliebt :o .....ich kannte meinen Hund gar nicht wieder, total von der Rolle.

Kann bei dir natürlich auch was anderes gewesen sein :??? , kam mir so spontan in den Sinn jetzt.

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Hallo!

Ich hatte spontan den gleichen Gedanken wie Birgit....

Ansonsten bleibt dir höchstwahrscheinlich nicht vielmehr als das Laufen in fremder Umgebung mit ihm zu trainieren...so, dass es für ihn eigentlich nichts Aufregendes mehr sein kann!

Meine beiden Hunde "spinnen" auch immer etwas rum, wenn sie irgendwo noch nie gewesen sind oder auch, wenn sie lange nicht mehr da waren...aber das dauert meist nur ein paar Minuten und dann ist das vorbei! Die Beiden sind aber in Ortswechslen auch sehr geübt...

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Guggug.

Zuallererst solltest du aufhören damit, das peinlich zu finden.

Nimm es nicht persönlich.. der Hund tut das nicht, um dich zu ärgern oder weil er dich *vorführen* will sondern weil er nicht anders kann.

Du hast es selbst geschrieben: Er ist super aufgeregt. Stress pur.

Das ist, ganz ehrlich, eine Übungssache.

Auch das hast du selbst erkannt.

Wenn man das nie macht... dann ist es für den Hund immer wieder aufregend.

Wenn man es häufiger macht, gewöhnt sich der Hund (bei angenehmer Verknüpfung mit dem Gehen an lockerer Leine) daran, ruhig und aufmerksam dort zu gehen, wo er die Umgebung noch nicht kennt.

Aber das muss man mit ihm üben.

Üben, üben, üben.

Und nicht mit der Stimmung: Boah wie peinlich ist das denn... und wenn uns jemand sieht..... = wenn du so denkst.. dann kauf dir eine Papiertüte, die du dir über den Kopf ziehen kannst, damit dich keiner erkennt... dann muss es nicht mehr peinlich sein *grins*.

Lieber mit der Stimmung hingehen: ICH bin enstpannt und nun üben wir ruhiges, langsames Gehen und Schauen und Erkunden in fremder, aufregender Umgebung.

Aber achte darauf, deinen Hund nicht zu überfordern!

Liebe Grüße

Antje

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Tja kathelarina,

was soll ich noch schreiben, wie Vorschreiber kann ich nur schreiben:

üben, üben, üben.

Unsere Tessa hatte wir mit 4 Jahren aus dem Tierheim.

Sie kannte auch nix, was sich nach und nach rausstellte.

Als wir das erste Mal in Hamburg in der Stadt waren und auch noch in einem Resaurant essen, dachte ich auch, oh man, wie peinlich.

Aber was soll's. Sie kannte das offensichtlich nicht.

Nach und nach hat sie sich an Stadtgewusel, Fussgängerzonen, Restaurants,

Hotels, Fahrstuhl usw. gewöhnt.

Heute ist sie, wie mir eine Bekannte, die auch Hunde hat, sagte: ein Vorzeigehund.

Nunja etwas Stolz sind wir halt, dass sie heute so ist, wie sie ist.

Aber ohne üben und vor allem ein Grundvertrauen uns gegenüber

wär's wohl nicht so geworden.

Nun haben wir ja noch Balou seit ca. 4 Wochen und wir hoffen, dass wir es bei ihm auch hinbekommen. Er ist ja erst etwas über ein Jahr alt.

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Hallo Kathelarina,

ha - das kenn ich auch. Ich glaube auch nicht, dass es was mit laeufigen Huendinen oder so zu tun haben muss - Knopf ist selbst eine und verhaelt sich auch so. Ich denke es hat nur was mit Stress zu tun. Ich ver suche einmal in der Woche kurz irgendwo hin zu gehen was sie aufregt. Manchmal dauert die Fahrt dorhin wesentlich laenger als der Aufenthalt. Aber Autofahren findet sie toll - und die neue Umgebung ist dann so aufregend, dass sie alles gelernte vergisst. Ich bemuehe mich wirklich feste Rituale einzuhalten. Da kann das Austeigen aus dem Auto dann schon mal 15min dauern (weil ich die Klappe dauernd auf und zu machen muss. Sitzt sie: auf - steht sie ohne Erlaubnis auf: Klappe zu). Bis jetzt ist da noch keine Bessererung zu bemerken, aber ich machs auch noch nicht so lang.

Ich wuensch dir auf jeden Fall gute Nerven und viel Geduld.

LG. doby

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Hallo Kathelarina,

ich hab leider auch so ein Exemplar hier zu Hause! :(

Einige Fories haben meine Shelly auch schon mal *live* in fremder Umgebung erlebt, und es ist, wie du schon sagst, einfach nur ätzend und peinlich, dass keinerlei Grundkommandos mehr eingehalten werden, und der Hund sich benimmt, als wenn er das erste Mal an der Leine läuft! :(

Ich gehe schon immer jeden Mittag bewusst eine andere Strecke, fahre auch mal mit dem Auto in einen Nachbarort, um dort zu laufen, da ist noch alles einigermassen in Ordnung.

Aber wehe wir kommen irgendwo hin, wo wir noch NIE waren, dann ist alles zu spät! :(

Ich versuche dann ruhig zu bleiben, aber ich bin auch nur ein Mensch und habe auch nur Nerven! :(

Wenn wir irgendwo völlig fremd sind, denke ich immer, Gott sei Dank, hier kennt dich niemand, also lass die Leute denken was sie wollen und mit dem Kopf schütteln.

Denn wenn ICH mich auch noch aufrege, bringt das Ganze auch nichts! ;)

Hier in gewohnter Umgebung kann sie so toll hören und super an der Leine laufen, manchmal denke ich, ich hab dann in fremder Umgebung aus Versehen zu Hause den falschen Hund ins Auto gepackt! ;)

Einen richtigen Tipp kann ich dir leider auch nicht geben, versuch halt einfach ruhig zu bleiben, und dich über die Meinung und die Gesichter der anderen hinweg zu setzen und zu ignorieren! ;)

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Mann ihr seid echt flott mit Antworten!!!! Danke!!!!

Peinlich ist auch das falsche Wort ... aber wenn ich dann blöde Ansagen von Leuten hinterm Gartenzaun höre: "Na, der ist aber ungezogen!" Da geht mir die Hutschnur hoch!!!!

Ich muss halt weiter üben. Es ist schon gut zu hören, dass andere auch dieses Problem haben.

Ich glaube, eine Hündin war nicht daran schuld. Eher Katzengeruch und Hundespuren und Hühner, Menschen ...

Ich habe dann geclickert, wenn er zu mir schaute und kein Zug auf der Leine war. Er macht ja auch noch seine Kommandos. So wild ist es nicht. Man muss es eben nur ausdrücklicher sagen. Und er macht Lärm mit seinem Gejaule. Das macht er immer, wenn er wo hin möchte und nicht darf, wie z. B. zu anderen Hunden. Aber das hat sich auch schon verbessert.

Auf die Frage von Birgit 66: Er ist ein „ganzer Kerl“, wenn du verstehst, was ich meine, hat aber mit läufigen Hündinnen noch keine großen Erfahrungen gemacht. Wir haben jedenfalls noch keine Probleme gehabt, wie andere, wenn deren Hunde in der Wohnung durchdrehen, nur weil`s draußen „lecker“ riecht. Er ist aber schon ausgewachsen. (1 ½ Jahre alt)

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Mit Ortswechseln hat Skipper null Probleme, da ich das von klein auf mit ihm sehr geübt habe. Da ich selber auch nicht gerne ständig am selben Ort laufe, gehe ich mehrmals pro Woche mit dem Auto ins Grüne, immer wieder an andere Orte und so ist das für Skipper normaler Alltag und stresst ihn überhaupt nicht. Im Urlaub besuchen wir auch mal eine Stadt und auch dort gibts keinen Stress, weder für Skipper noch für uns! Manchmal bin ich selbst erstaunt, wie locker er mit allem umgeht, solange wir bei ihm sind. Auch die erste Hotelübernachtung, von uns ein wenig gefürchtet, ging absolut problemlos über die Bühne. Dranbleiben, regelmässig üben und das wird sich geben!

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Verrückt ist, dass wir mit Rocky auch schon im Urlaub waren. Wir haben an der Ostsee gezeltet. Das war alles kein Problem! Ich habe Rocky ja außerdem erst seit er ein halbes Jahr als war. Sein Welpenalter habe ich leider nicht beeinflussen können. Waren mit ihm auch schon in Berlin, sind S-Bahn gefahren - alles super! Auch Zug fahren haben wir geübt. Die großen Sachen haben wir schon hinter uns. Jetzt geht`s um die Feinarbeit - auf dem Land, da riecht es ja auch besser als in der Stadt! Kriegen wir hin! Muss nur üben, das stimmt!

Übernachtungen sind eh kein Problem, solange er weiß, dass wir da sind. Auch, wenn er unten im Flur pennen muss und wir ein Stockwerk höher.

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