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Hundeforum Der Hund
Tina+Sammy

Wehe, mein Hund wird angeknurrt ...

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Also, ich hab folgendes Problem mit meinem Sammy: Ich hab ihn erst mit 7 Monaten bekommen und bei seiner Vorbesitzerin hat er keinerlei Kontakt zu anderen Hunden gehabt, u.a. weil er nur immer nur kurz zum Geschäft verrichten rausgekommen ist :[ Aber gut, das ist ein anderes Thema.

Auf jeden Fall hat er - verständlicherweise- manchmal Probleme die Körpersprache anderer Hunde zu "lesen". Er versteht sich mittlerweile mit fast allen Hunden gut. Anfangs hatte er totalen Schiss...

Er tobt mit allen herum- bis auf wenige Ausnahmen: Sobald ein Hund ihn im Spiel(!!!) anknurrt oder anbellt hat er Angst und der andere Hund kann ihn danach noch so oft auffordern, er will einfach nicht mehr spielen, sondern versteckt sich hinter mir. Sammy ist nicht grade ne halbe Portion, sondern ein Schäferhund- Briard- Mix. Aber selbst wenn ihn ein gaaaanz kleiner anknurrt hat er Schiss.

Zwar sind es meist die dominanten Hunde, bei denen er so reagiert, aber das ist doch nicht normal, oder?

Er ist jetzt fast ein halbes Jahr bei mir und hatte in der Zeit Kontakt zu unzähligen Hunden. Zwar ist er auch einmal hinterrücks angefallen und böse gebissen worden, dieses Angst-Verhalten hatte er jedoch schon vorher.

Jetzt meine Frage: Kennt einer von Euch einen ähnlichen Fall? Und was kann man tun, damit er mal mehr Selbstbewusstsein kriegt? Tut mir immer so leid, wenn 5 oder mehr Hunde toben und er dann nicht mitrennt, bloss weil er vor einem von denen Angst hat... :heul:

Für Eure Antworten jetzt schonmal ein Danke :)

Liebe Grüsse,

Tina

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Jetzt meine Frage: Kennt einer von Euch einen ähnlichen Fall? Und was kann man tun, damit er mal mehr Selbstbewusstsein kriegt? Tut mir immer so leid, wenn 5 oder mehr Hunde toben und er dann nicht mitrennt, bloss weil er vor einem von denen Angst hat... :heul:

Für Eure Antworten jetzt schonmal ein Danke :)

Liebe Grüsse,

Tina

Erst ein mal solltest Du wissen das nicht jeder Hund mit jedem laufen braucht. Wenn es Dir Leid tut dann ist das ein menschliches Gefühl, was ich nach voll ziehen kann. Ist aber nicht angebracht bei der Geschichte. Das Mitlaufen in größeren Hundegruppen ist für einen Hund der das nicht gewohnt ist Stress. Und unter Stress wird er entsprechend reagieren.

Lass ihn doch mit ihm vertrauten Hunden laufen. So macht er positive Errfahrung. Ansonsten kommt die Auslastung des Hundes durch gemeinsame Unternehmungen mit Dir.

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Hallo Tina,

das hört sich so an, als ob Dein Hund in der Prägungszeit nicht genug Gelegheit bekommen hat den Hundekontakt zu üben.Hatte er Geschwister mit denen er 8 Wochen zusammen war?

Ich würde ihn nicht einfach mit 6 Anderen laufen lassen, sondern den Hundekontakt so gestalten, dass er in der ersten Zeit möglichst viel Positives sammeln kann, also die Begegnungen weitgehen aussuchen.

Freu Dich auf jedenfall, dass er ein freundlicher Hund geblieben ist und er braucht nicht jeden anderen Hund lieben, vielleicht reicht es ihm und Dir wenn Ihr einige Hunde kennt, die er mag und bei denen er sich gut fühlt.

Wie verhälst Du Dich, wenn er Angst bekommt? Das wäre auch sehr wichtig, dass Du ihn nicht in seiner Angst bestätigst, in dem Du Ihn bemitleidest , Du solltest gut gelaunt und lustig darüber hinweggehen.

Wünsche Dir viel Erfolg.

LG

Dagmar

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bei seiner Vorbesitzerin hat er keinerlei Kontakt zu anderen Hunden gehabt, u.a. weil er nur immer nur kurz zum Geschäft verrichten rausgekommen ist... - ...Anfangs hatte er totalen Schiss...

Zunächst einmal: In einem halben Jahr soweit zu kommen, dass Dein Hund sich mit fast allen Hunden versteht und mit ihnen spielt: :respekt: Das ist doch schonmal klasse! :no1

Wenn er dann auf spielerisches Bellen und "Knurren" noch etwas unsicher reagiert - was soll's, mit etwas Geduld bekommt er das sicherlich auch noch hin.

So wie ich Dich verstehe, schreit er nicht, zittert nicht und klemmt auch den Schwanz nicht bis zum Anschlag ein. Ich würde sagen, er will Distanz schaffen zwischen sich und dem "lauten" Gegenüber - und gleichzeitig sagt er sowas wie: "Damit komme ich nicht klar, übernimm Du bitte mal - Dir vertraue ich.".

Gut finde ich, dass er nicht das Weite sucht - er will bei Dir bleiben und ist vielleicht sogar ein bisschen neugierig darauf, was weiterhin so passiert.

So wie Deine Geschichte bei mir ankommt, würde ich vielleicht etwas aktiv werden. Langsam einen Bogen um den anderen Hund machen, dem meinen Rücken zudrehen, Gähnen. Vielleicht in die Hocke gehen und ein wenig am Gras zupfen. Die Chance besteht, dass der andere Hund diese Beschwichtigung aufnimmt und etwas "leiser" wird. Gleichzeitig sieht Dein Hund, wie er aktiv die Situation mit beeinflussen könnte und wird eventuell souveräner. Wäre nicht das erste Mal =) ... .

Das o.g. kann man natürlich nur probieren, wenn man regelmäßig "Fremdhundekontakt" hat ;) .

LG und weiterhin viel Freude mit Deiner Fellnase, :megagrins

Wolfmother und Sally

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Hallo Riko und Shunkawin,

danke für Eure Antworten. Natürlich "muss" mein Hund nicht mit jedem laufen. Es bedeutet erstmal keinen Stress für ihn, bloss eben wenn er angeknurrt wird. Und er läuft eigentlich immer nur mit einem Hund, den er kennt. Bloss in unseren ländlichen sauerländischen Gegenden sind gerade nachmittags immer wahnsinnig viele Leute mit ihren Hunden unterwegs. Und so kommt es dann eben öfter mal zu Situationen, dass dann halt mehrere Hunde um die Wette toben. Was meistens halt auch kein Problem ist, es sei denn, einer "passt ihm nicht". Denn mit mehreren Hunden zu rennen ist mittlerweile nichts Ungewohntes mehr für ihn.

Und Riko : ausgelastet wird der Racker reichlich mit mir- wenn´s nämlich dazu kommt, dass er nicht mehr mit den anderen toben mag, geh ich eben weiter und dann wird mit nem Ball oder einfach so getobt. Aber er will den Kontakt zu anderen Hunden! Das merkt man deutlich.

Ich bestätige ihn absolut nicht in seiner Angst. Entweder beachte ich es gar nicht, oder ich rede fröhlich mit ihm.

Liebe Grüsse,

Tina

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Das was Du mit deinem Hund bisher geschafft hast verdient Respekt.

Aber mit einem Hund auslasten meine ich nicht ihn wie ein Teufel hinter einem Ball her rennen zu lassen. Das dient mehr der körperlichen Ertüchtigung.

Ich meinte Dinge wie "Er sitzt der Ball wir geworfen,der Hund sitzt immer noch neben Dir. Dann auf Kommando wird der Ball geholt. Ein kontrolliertes Spielen. Oder es werden Dinge, versteckt die der Hund dann sucht. Es werden Dinge gemacht bei dem der Hund auch geistig gefordert wird.

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Oh ja, sowaqs liebt der Dicke. Hinsetzen, Frauchen geht gaaaaaanz weit weg, legt den Ball da irgendwo hin und er darf den suchen. Dass er nicht einfach nur blöd durch die Gegend rennen soll, um nachher "kaputt" zu sein, ist klar. Ist ja schliesslich nicht mein erster Wauzi. Allerdings der erste, den ich nicht mit 8 Wochen bekommen habe, oder bei dessen Geburt ich anwesend war. Meine Eltern haben früher Schäferhunde gezüchtet, ich kenne also viele Hunde von klein auf. Aber vielleicht habe ich es einfach nur unterschätzt, dass er eben keine Erfahrung von klein auf mit anderen Hunde hatte und will es jetzt so schnell wie möglich...

Ich werde mich einfach in Geduld üben und mir auch den Rat von Wolfmother zu Herzen nehmen und einfach mal versuchen, etwas "Ruhe" in den anderen Hund zu bringen. Denn die Neugierde bei Sammy ist da- er will absolut nicht das Weite suchen- er könnte ja was verpassen ;-)

Liebe Grüsse,

Tina

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Kyra ist auch isoliert aufgewachsen bis sie 1 1/2 Jahre war.

Ich hab dann natürlich andere Hunde getroffen wobei sie denen ausgewichen ist aus Unsicherheit.Es hat lange gedauert bis sie mal auf den Trichter kam das man mit denen auch Spaß haben kann.Sie wurde immer Selbstbewußter bis sie dann gebissen wurde und seitdem ist sie wenn mehrere Hunde auf sie zukommen total gestresst und hat in solchen Situationen auch schon zugebissen :(

Ich lasse sie jetzt nur noch in Rudeln mitlaufen die sie sehr gut kennt oder mit einzelnen Hunden und dabei gibt es auch keine Probleme.

Lg Birgit

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Hallo!

Schau, das was Dein Hund tut ist doch tolle und eindeutige Kommunikation. Vielleicht nicht die, die Du Dir wünscht, aber Deinem Hund es geht auch nicht um die Erfüllung Deiner Vorstellung von "schönem" Sozialverhalten, sondern um die Befriedigung seiner Bedürfnisse.

Sein Bedürfnis ist ab einem bestimmten Moment Schutz zu bekommen. Er kommt und versteckt sich, damit sagt er sehr klar: Du kannst das besser regeln als ich, mach mal, mir ist nicht wohl.

Tina, tue, was Dein Hund von Dir erwartet. Wenn ihm jetzt ein Hund zu nahe komme, beschütze Deinen Hund und vertreibe den anderen. Dann hört auch das Geknurre auf.

Ich bin sicher, dass der Hund auch im "normalen" Spiel viele Sequenzen zeigt, die signalisieren, dass es ihm zu viel wird. Hinterherrennen als "Spiel" finden wir Menschen toll zum Anschauen, die wenigsten Hunden finden das tatsächlich lustig.

Tina, höre ein wenig auf die Bedürfnisse Deines Hundes und schenke seinen Signalen mehr Beachtung, dann wird der Hund bald keinen Anlass mehr haben, Angst zu haben.

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Hallo da muß ich dem Karl recht geben

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