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Hundeforum Der Hund
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Wie erlange ich die augenblickliche Aufmerksamkeit meines Hundes ?

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Hallo!

Zum Thema Aufmerksamkeit nochmal ein paar grundsätzliche Gedanken von mir:

Egal ob schnalzen, pfeifen, rufen oder antippen...wichtig ist doch in erster Linie, dass der Hund die Aufmerksamkeit seines Halters schätzt und als lohnend erlebt. So nach dem Motto "wenn Frauchen ruft, ist das toll, gleich passiert was spannendes..". Dazu gehört auch, dass der Hund nicht nach belieben über die Aufmerksamkeit seines Halters verfügen kann. Ein Hund der permanent mit Zuwendung und Beachtung überschüttet wird, hat es schlicht un ergreifend nicht nötig, zu reagieren, wenn er gerufen wird.

Dann ist es wie gesagt völlig wurscht, ob man sich räuspert, ruft oder jodelt ;)

LG Anja

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eigentlich muss man sich bloß bemerkbar machen. Egal wie.

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Jep, wenn die Bindung stimmt wird der Hund sich freuen, wenn er Aufmerksamkeit bekommt. Dann braucht man sich blos bemerkbar machen.

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wichtig ist doch in erster Linie, dass der Hund die Aufmerksamkeit seines Halters schätzt und als lohnend erlebt. So nach dem Motto "wenn Frauchen ruft, ist das toll, gleich passiert was spannendes..".
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=60790&goto=1346992

Joop... das funzt mit Schäfi. Mit Windi nicht und genau da liegt der Unterschied von dem ich hier schrieb und ich denke Anja auch.

Was könnte für einen Jäger wohl spannender sein als Wild? ;) Wenn die Bindung stimmt bringt er dir dann hinterher die Beute. Fragt sich nur, wie lange das gut geht....bis er abgeknallt wird oder verunfallt.

Um seine Aufmerksamkeit buhlen ist nicht der Weg. Wenn ich das erst mal tun muß hat er mich doch nicht im Kopf ;) sondern alles andere. Und beim Windi bedeutet das, der ist erst mal weg.

Gruß Iris

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Guten Morgääähn,

super Thema, denn ganu das ist mein Problem im Moment :-( Niki findet draußen alles super - außer mich! Habe sie seit dem 23.09.10 sie ist nun ca 11Monate. lebte 6 Monate auf der Straße und dann im Tierheim! Niki ist höchstwahrscheinlich eine Labbi - Windhund mischung!

Leckerlie nimmt sie nur sehr bedingt - spiele bricht sie draußen schnell wieder ab. Mich anschauen ist ein Wunder. Das ist nervig und tierisch anstrengend. Mein Kopf hämmert immer wie blöd, weil ich versuche neue Wege zu finden! Wenn ich mich vor den Reiz stelle oder sie wegdränge läuft Sie einfach in die andere Richtung.

Wir machen immer wieder einen abprupten Richtungswechsel beim Gassi gehen ( bei 50% der Spaziergänge, weil sie ja auch ab und zu rennen und powern soll) Ich möchte jetzt anfangen die normalen Spaziergänge nur noch mit der normalen Leine zu machen und keine Schlepp mehr zu benutzen, mir scheint dass Sie dann einfach zu frei ist und das andere Ende der Leine total uninteressant ist, außerdem kommen meine Bewegungen und Reaktionen zu schlecht rüber. Das Hauptproble ist, dass Sie total Nasenfixiert ist! Und jede Maus riecht besser als die beste Wurst!

2 mal hatten wir jetzt schon den Fall dass sie in eine Art Hetzjagd verfallen ist! Nase auf den Boden und los. Nichts aber auch nichts hat sie davon abgebracht - ich habe gestampft - geschnalzt - gerufen - die Richtung gewechselt und irgendwann sogar aus Wut laut AHHHHHHH geschrien - Null Reaktion - Kopf aus :wall: Am liebsten hätte ich sie zum Auto getragen.

Gestern jedoch dachte ich ich glaube es nicht!

Wir waren auf dem Hundeplatz und irgendwann kam die Übung dass ich auf die andere Seite des Platz sollte und sie rufen. Ich hatte wirklich Angst, dass sie über den 1,60 Zaun springt und weg ist! Nachdem die Hundetrainerin mir ihre volle Zeit für die Suchaktion meines Hundes zugesichert hatte, habe ich mich getraut!

Beim ersten mal ist sie zuerst auf mich zugerannt und abgedreht - ich dachte na super. Als ich weggerannt bin ist sie ziemlich schnell von den Hunden abgedreht und zu mir gekommen. Beim 2. Durchlauf ist sie zuerst zu mir - kurz weg ich bin dann gerannt und Sie war sofort bei mir!! Das hätte ich NIE gedacht - es waren kanpp 15 Hunde auf dem Platz und ich war interessanter?! WOW

Ich merke einfach wie hart es ist sich die volle aufmerksamkeit des Hundes zu erarbeiten :Oo

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@ Punica

Genau schmeiß die Schlepp ganz weit weg. Kurze Leine und du gibst Tempo, Richtung vor. Der Tot jeder Aufmerksamkeit bei so einem Hund ist, wenn er die Möglichkeit hat sich mit etwas anderem zu beschäftigen als mit dir. Konzentration auf dich, immer und wenn du merkst er träumt/kann nicht mehr ab nach Hause und Pause. Nicht herum dödeln lassen... erst mal.

Gruß Iris

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@Chubais

Jetzt die nächste Frage :winken: heute gehen wir unseren Sonntagsausflug machen - ca 3 Stunden laufen mit einer anderen Hündin (die immer etwas genervt vom Wirbelwind ist) Soll ich auch da nur die kurze Leine nehmen? Das schließt dann jegliches Spiel mit anderen Hunden aus!

Ich muss mich halt immer entscheiden - denn eine Flexi könnte ich nicht heben wenn sie in Fahrt kommt!

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mh ok - will ich dass sie spielt oder ich Ihre Aufmerksamkeit bekomme? Eigentlich 2.teres - bin ich dann keine Rabenhundmami?

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Ich merke einfach wie hart es ist sich die volle aufmerksamkeit des Hundes zu erarbeiten :Oo
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=60790&goto=1347004

ist es eigentlich gar nicht. Du brauchst dafür nur eine einzige Sache: Respekt.

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und wie erarbeitest du dir diesen?

Ich weiß das ist eine blöde Frage - aber ich bin sehr konsequent, was sie einmal nicht darf darf sie zum Beispiel nie und ich würde gerne wissen wie du dir deinen Respekt erarbeitet hast!

Was gehört alles dazu?

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