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Hundeforum Der Hund
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Wie erlange ich die augenblickliche Aufmerksamkeit meines Hundes ?

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ich bin da eher inkonsequent, dafür gilt eine einzige Regel: was ich sage gilt.

Es ist dem Hund nicht erlaubt, etwas zu ignorieren, was ich sage. Kann ich es nicht durchsetzen sage ich lieber gar nichts. Aber wenn ich etwas sage, gibt es keinen Weg drumrum. Und wenn es ein kleiner Fingerzeig ist.

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Um seine Aufmerksamkeit buhlen ist nicht der Weg. Wenn ich das erst mal tun muß hat er mich doch nicht im Kopf ;) sondern alles andere. Und beim Windi bedeutet das, der ist erst mal weg.

Gruß Iris
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=60790&goto=1347003

Nö, nicht um seine Aufmerksamkeit buhlen. Das würde die Verhältnisse umkehren. Der Hund muss mit dem Kopf bei mir sein, und ich gewähre dann Aufmerksamkeit, ober eben nicht.

Außerdem soll er lernen, dass es sich lohnt, aufmerksam zu sein und darauf zu achten, was ich möchte. Das kann bedeuten, dass der Hund in irgendeiner Form belohnt wird, so bald er auf mich achtet (z.B. durch meine Aufmerksamkeit). Oder aber auch, dass etwas blödes passiert, wenn er es nicht tut.

Wie das bei Windis im Speziellen aussieht, dazu kann ich nix sagen.

Generell bin ich aber davon überzeugt, dass vielen Hunden viel zu viel Beachtung zuteil wird. Ist die Aufmerksamkeit des Halters immer vorhanden, ist das einfach nix besonderes und wirkt auf den Hund nicht belohnend. Ein Hund der nicht ständig im Mittelpunkt steht, weiß die Zuwendung seiner Leute viel eher als etwas besonderes zu schätzen.

LG Anja

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Ja, ich stimme Anja zu. Dennoch ist es bei mir nicht toll, weil Action herrscht oder ich Futterautomat bin, sondern weil ich Führe, Regel und ggf. auch Schutz biete - weil wir eben ein Team sind. Klar Spiel und Futter gehört auch mal dazu, aber nicht um Aufmerksamkeit zu bekommen, sondern einfach zum Spaß und um die Bindung aufrecht zu erhalten/zu stärken.

Respekt ist das A und O und dazu bin ich sicherlich alles andere als konsequent. Wenn ich jetzt grade etwas will, dann setze ich das auch jetzt grade durch. Will ich es gleich anders, dann mache ich es eben anders. Es ist echt wichtig, mit dem Hund nur zu kommunizieren, wenn man ihn auch meint und nicht einfach, weil man Mensch ist und es eben so gewohnt ist. Wenn ich etwas einfordere, dann verlange ich Ansprechbarkeit und das fordere ich dann auch ein.

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Simone - ich hake einfach mal nach :winken:

WIE forderst Du Gesprächsbereitschaft und Respekt ein? Wie FÜHRST Du?

Nicht falsch verstehen, nur mir sind solche Aussagen immer ein wenig zu allgemein.

LG

Sabine

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Eben ein Training zum halterorientiertem Hund- einem nach innen gerichteten Hund.......

Was mich verwirrt ist, dass Hundeversteher mit Leinenzuppeln arbeitet, da Du ja mit gewaltfreier Erziehung wirbst.

Ich weiss schon, dass nimmer endenede Thema.

Dann aber die Frage was mach ich mit dem triebigsten Hund, der weder auf klatschen noch auf zuppeln reagiert......das ist doch häufig die Frage derere, deren Hund bei hohem Aussenreiz null mehr ansprechbar sind.........das Reh fixierend in der leine stehen.....da holft kein Gezuppel mehr, ebenso kein Leckerlie........

???

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Simone - ich hake einfach mal nach :winken:

WIE forderst Du Gesprächsbereitschaft und Respekt ein? Wie FÜHRST Du?

Nicht falsch verstehen, nur mir sind solche Aussagen immer ein wenig zu allgemein.

LG

Sabine
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=60790&goto=1347139

Das ist immer so schwierig zu sagen. Ich bin einfach da, dränge mich solange in den Fordergrund und den Hund weg oder in den Hintergrund (körperlich), bis der Hund mich wahrnimmt. Ich meine alles ernst was ich sage und tue und setze das auch durch (fällt uns Menschen schwer, mir auch) und wenn meine Hunde mich bedrängen (z.b. keinen Platz machen, mich anbetteln, vor mir gehen und unaufmerksam dabei sind... etc.) dann schränke ich die Bewegung ein oder fordere ggf. körperlich meinen Raum ein (z.b. lasse ich sie hinter mir gehen).

Das alles ist doch führen. Ich sage, zeige und setze durch, wo es lang geht.

Ich habe aber auch keine mega triebigen Hunde und da ich rot sehr sehr selten nutzen muss, kommt es, wenn ich es nutze, auch gut an.

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Danke Simone. Ja, kann ich mir vorstellen, dass es schwierig ist, so eine Handlungsweise in Worte zu fassen - ist aber verständlich rüber gekommen. :)

LG

Sabine

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Puh, danke Sabine :)

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Hi,

bei uns hat's (auch bei dem Windhund ;) ) so geklappt...

ups ich wiederhole mich schon wieder ;)

Der Weg dorthin war bei allen Hunden etwas anders, einmal des Hundes ansich wegen, einmal des eigenen Umgangs wegen...

Man lernt mit jedem Hund neu...baut auf den bestehenden Erfahrungen auf.

Aber grundsätzlich achte ich darauf, daß meine (Jung)-Hunde lernen auf mich zu achten...

Da bin ich schon mal kurz hinter einem Baum verschwunden, wenn Hund denkt woanders zu schnüffeln und mich aus den Augen zu verlieren. Auch findet man mich schon mal liegend in Gräben, im Kornacker...Wenn Junghund nicht auf mich aufpasst, bin ich kurz WEG! :D

(selbstverständlich nicht in Situationen, wo er etwas Wichtigeres finden könnte...).

Häufige Richtungswechsel meinerseits (ob mit oder ohne Leine), Tempowechsel...

Rückruf Training bis zum Umfallen, unverzügliches Kommen wird bei uns anfangs überschwenglich beloht, mit Futter, Lob; Zerrspielen , lautem Jauchzen, etc...

Bei "fremden" , älteren Pflegehunden der Vergangenheit, die vielleicht schon ihre Macken und "Freiheitsliebe" mitgebracht haben, haben wir da immer ganz gut mit der Schlepp Erfolge gehabt in Kombination mit Clicker.. Auch wenn das Schleppleinen- Training heut wohl antiquiert ist...


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=60790&goto=1345219

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Was mich verwirrt ist, dass Hundeversteher mit Leinenzuppeln arbeitet, da Du ja mit gewaltfreier Erziehung wirbst.

Ich weiss schon, dass nimmer endenede Thema.

???
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=60790&goto=1347160

Wo "wirbt" er denn...hat er ein Gewerbe?

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