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Hundeforum Der Hund
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Alleine sein beibringen, das wars?

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Hallo!

Mal eine Frage an die Experten hier:

Mein Hund ist 8 Jahre alt und musste eigentlich nie alleine bleiben. Nu ist aber Schluss mit diesem Lotterleben und nun muss sie alleine bleiben.

Ich habe vorletzte Woche wieder mit der Uni angefangen. Da habe ich sie jeden Tag im Auto mitgenommen und ihr immer gesagt, dass ich zur Uni muss. Autofahren mag sie aber überhaupt nicht.

Letzte Woche habe ich dann angefangen sie alleine zu lassen und habe ihr dann auch immer gesagt, dass ich zur Uni muss. Erst hat sie gejault, gekratzt und gebellt. Es wurde dann weniger.

Und seit Anfang dieser Woche jault, bellt und kratzt sie aber gar nicht mehr wenn ich weg gehe, sondern ist ganz ruhig.

Es scheint also fast so als wenn wir es geschafft hätten, so ganz traue ich dem Frieden aber nicht. Meint ihr das wars jetzt? War das wirklich so einfach?

Ist nämlich so, dass ich in einer WG wohne und ich nicht möchte, dass sie bellt oder jault, wenn ich weg bin und noch Mitbwohner im Bett liegen.

Was sind denn eure Erfahrungen?

Liebe Grüsse Sandra

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Hallo Sandra,

wie ist es denn jetzt die letzten Tage bei Dir verlaufen?

Meine Erfahrung ist die, dass die meisten meiner Pflegehunde (aus dem Auslandstierschutz - also wirklich alles neu für sie), nach wenigen Tagen problemlos am Nachmittag alleine blieben. Ich arbeite von 14-16 Uhr an 4 Tagen. Wird es später, ist mein Mann ab 17 Uhr da. Also es war wirklich nur eine kurze Zeit. Theoretisch könnte ich einen Hund mit ins Büro nehmen, für eine gute Vermittlung fand ich das Training allerdings immer wichtig. Für mich gehört das einfach zur Grunderziehung dazu.

Natürlich habe ich das aber auch von der ersten Minute an mit Ihnen geübt. Sprich, vom ersten Tag an immer mal kurz alleine gelassen. Sei es in den Keller gehen, zum Müll, zum Briefkasten - ohne Verabschiedung ohne Begrüßung. Selbstverständlich halt. Bei sehr unsicheren, klebrigen Schnuffelnasen, die einem wirklich immer am Hacken kleben, habe ich sogar jede Tür auf und vor ihrer Nase zu gemacht, wenn ich in ein anderes Zimmer bin. Auch das ganz ruhig, gelassen und selbstverständlich. Kurz gewartet falls rumgemuckert wurde, eine Sekunde der "Stille" abgepasst und wieder rein.

Natürlich wurden sie ansonsten nicht die ganze Zeit mit Missachtung behandelt :-)

Unser letzter Pflegehund, ein Rateromix, war sehr unsicher und wie ein Schatten. Nach einer Woche konnte ich kommen und gehen wie ich wollte, er hat es kaum noch beachtet. Zwar ist er noch oft mit in den Flur - konnte aber sofort unterscheiden, was Sache ist. Nahm ich die Leine, hüpfte er freudig um ich rum. Nahm ich meine Handtasche, hat er auf dem Absatz kehrt gemacht und ist in seinen Korb. Ich habe ihm das immer noch ein wenig damit versüßt, dass er seinen Lieblings-Kauknochen immer gab, bevor ich ging.

Ich hoffe sehr dass es bei Euch gut klappt.

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Hallo Sandra,

was berichten denn deine Mitbewohner?

Bleibt dein Hund ruhig?

Es kann gut sein, dass es das war und er sich mit der Situation abgefunden hat.

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Also bei mir war es ähnlich wie bei dir Sandra..

Eine Woche hat sie richtig Stress gemacht dass ich schon drauf und dran war bei meinem Schwiegervater bescheid zu sagen dass ich den Hund mit auf Arbeit bringe..

Nach einer Woche war auf einmal Ruhe kein jaulen bellen oder an der Tür scharren..scheint doch Hunde zu geben die sich einfach damit abfinden oder eben sehr schnell begreifen dass du ja doch wieder kommst :D

Solange nicht ein Mitbewohner sich beschwert oder dir mitteilt das dein Hund jault oder bellt

kannst du ja ganz beruhigt zur Uni gehen ;)

LG Mel und Luna

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Also manchmal bellt sich noch kurz, wenn ich gehe, aber dann ist sie ruhig.

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