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Hundeforum Der Hund
JU Lia

Klassische Konditionierung - Sinn oder Unsinn?

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Das ist für mich immer noch schwer nachvollziehbar. Bei Felix, wie gesagt, wenn er schon im Jagdprozess ist, wäre ihm das so was von egal. Bei rechtzeitigem Abruf würde es gehen. Wäre es möglich, einen jagdtriebigen Hund so auf das Leckerchen zu konzentrieren, dass er während der Triebauslebung abbricht, um an das Leckerchen zu kommen?

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Also Stunden später sicher nicht mehr :D , Du solltest schon schnell reagieren. Matra rennt nach dem Pfiff auch noch weiter, aber nach spätestens hundert Metern "muß" sie reagieren.

Ich persönlich tue mich immer schwer, diesen Hund mit völlig irrem, euphorischen "Jagdblick", sabbernd und extrem schnauzenleckend auch noch zu belohnen. Ich finde es widerlich, aber, es funktioniert.

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Angelika, wie kriegt man das hin. Nach 100 Metern? Ich hätte null Chance nach zehn Metern.

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Schupps.

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Was soll ich sagen, hab es auch nicht selbst gemacht ;) . Den Pfiff geduldig, konsequent, über einen langen Zeitraum auf kurze Distanz über klassische Konditionierung mit Superleckeries aufgebaut. Wenn Hund anfängt zu sabbern nach dem Pfiff kann man die Distanz vergrößern. Das ist alles nicht schwer und ich wäre nicht besonders stolz darauf. Der Hund kann sich nicht wehren. Irgendwann "funktioniert" er. Keine große Leistung :( .

Manchmal heiligt der Zweck aber die Mittel. Manchmal aber auch nur.....Eigentlich ist es erbärmlich.

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Angelika,

meine hunde sind zum Glück nicht total Jagdtriebig,

das stimmt schon.

ich rufe sie ganz normal zu mir,

wenn ich sie bei mir haben will.

da sabbelt überhaupt niemand.

Im Prinzip

belohne ich meine Hunde mit einem Leckerli dafür,

daß sie etwas gut gemacht haben:

sie sind brav gekommen und ich konnte sie anleinen.

Das mache ich genau einmal pro Spaziergang,

nämlich ganz zum Schluß.

meine Hunde laufen sonst immer frei.

Turron findet es jetzt nicht mehr schlimm,

und ja, sie ist da konditioniert.

ABER:

sie kommt auch so und ohne Superleckerli zu mir,

eben wenn ich sie zu mir rufe.

sie hat verstanden,

daß Leine nichts schlimmes ist,

es ist mit einem guten Futter verknüpft.

Ich weiß, es ist das "sie kann nicht anders".

manchmal kommt Frida angetrottet, und Turron spielt noch ein wenig weiter.

dann ruf ich sie,

und sie kommt, mal schneller , mal langsam.

Wichtig ist, sie rennt vor der Leine nicht mehr weg.

Das alles finde ich nicht erbärmlich.

erbärmlich wäre,

wenn man ausschließlich und alles konditioniert.

oder wenn man seinen hund garnicht von der Leine lässt,

wie ich oft genug beobachte.

find ich.

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Hey calua & Angelika

Und jetzt?

Sobald ich draußen die Leine in der Hand hochhebe'

dann trieft der Speichel von Turrons Maul

und sie kommt im Eiltempo herbei.

[b']DANKE, PAWLOW!!!![/b]

Dazu zumindest wars super!

ehrlich gesagt finde ich das einfach nur schrecklich. Kann ich mir nur vorstellen bei einem hochjagdtriebigen Hund, aber auch dann nur als absoluten "Notfall-Rückruf" . Auf diese Stufe möchte ich meine Hunde nicht stellen. Brrhh, da schüttelt es mich richtig.


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=61161&goto=1331689

Ihr solltet lieber Thorndike u. Skinner danken, denn was ihr hier beschrieben habt ist Instrumentelle/operante Konditionierung und das sind ganz normale alltägliche Vorgänge, die bei uns Menschen genauso wie bei Tieren funktionieren.

Auch ist es fraglich ob bei euren Hunden Jagdmotivation tatsächlich vorliegt, wenn sie sich so abrufen lassen.

LG Hans Georg

Der wahre Egoist kooperiert.

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Ich lad Dich gerne ein, Hans-Georg :) . Wußte ich doch, daß man hier besser nicht schreibt. -Wieder auf die Finger setz und tschüß.-

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Hans - Georg!

Ich schreib gerne hier,

ich find es informativ und ich lerne sehr viel!

So, wie man immer und überall

etwas dazu lernen kann...

naja,

was ich sagen wollte:

ich hab ja schon geschrieben,

daß meine drei hier

eben KEINE JAGDHUNDE sind.

sie haben zwar auch Spaß am Mäusejagen, geben aber nach zwanzig Metern freiwillig auf.

Sie RENNEN nur gerne.

Ob nun hinter Maus her oder einfach aus purer Lebenssfreude heraus,

ist ihnen fast egal.

Aber,

was du schreibst,

daß ging mir gestern den ganzen Tag dann im Kopf herum.

WO ist denn die Trennlinie zur "Konditionierung"?

Wenn ich Hunger habe,

und dann etwas gutes Essbares rieche,

dann läuft mir ja auch das "Wasser im Mund zusammen".

oder wenn ich meinem Welpen ein Leckerli über die Nase halte

und ihn so ins "Sitz" bringe,

setzt er sich in Folge und auch Jahre nach diesem Üben dann,

weil er LECKELI erinnert und da auch diese Verknüpfung entstanden ist

oder ist das keine Konditionierung?

oder hab ich einfach noch nicht datüber gelesen

und kann das in klugen Fachbüchern genauer lernen?

(ich vermute schon....)

Nicht übel nehmen,

ich mein das alles wirklich freundlich. :)

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Es gibt 2 Arten von Konditionierung. Die klassissche Konditionierung, die kurz gefasst sich lediglich auf Reflexe beschränkt - sprich der Speichel fließt. Und die operante Konditionierung, bei der ein Verhalten auf einen bestimmten Reiz hin ausgelöst wird. Dass der Hund zu euch kommt, habt ihr mit der operanten Konditionierung antrainiert.

Ist jetzt sehr kurz gefasst, ausführlicher hab ich es hier beschrieben.

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