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Hundeforum Der Hund
Mond-Wölfin

Seltene Hunderassen, die nicht wirklich in unsere westliche Welt (v. a. Deutschland) passen oder doch??

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Wenn ich so Rassehunde durchstöbern fallen mir immer wieder sehr seltene Hunderassen ins Auge, die bei genauerem Lesen und Hinsehen, nicht in unsere westliche Welt passen.

Irgendwie sind diese Hunde doch wertvoll, aber wenn sie wenig gezüchtet werden z. B. eher nicht als Begleithund, dann werden sie immer weniger bis sie eines Tages ausgestorben sind. Manche sind vom FCI noch garnicht anerkannt und doch einzigartig. Mit ihrer Aufgabe, die verschwindet, verschwinden auch diese Rassen. Ohne Anpassung keine Zukunft?? Es gibt natürlich Rassen, die dürfen wenn auch selten ihren Urspung weiter durchleben, weiter jagen usw. Aber hier geht es ja eher um die Anpassung an unsere westliche Welt

Bestimmt gibt es noch mehr, aber hier nenne ich mal einen kleinen Teil, den ich für sehr speziel (nur gezüchtet für eine Aufgabe) oder selten empfinde der Hunderassen:

Basset artésien normand

Basset bleu de Gascogne

Griffon Bleu de Gascogne

Grand Bleu de Gascogne

Porcelaine

Ariégeois

Chien d´ Artois

Russische Laiki-Rassen

Kanaan Hund

Welsh Sheepdog

Thailand Ridgeback

Carolina Dog

Cursinu

Griffon Nivernais

Braque de l´ Ariége

Aidi

Billy

Poitevin

Francais Tricolore

Estrela Berghund

Tornjak

Karakachan

Kars-Hund

Wären diese Rassen was für unser Deutschland?

Gibt es hier im Forum Leutchen, die so eine Rasse besitzen?

Was haltet ihr davon?

Sollen solche Rassen verschwinden?

Soll man sie zu Begleithunden machen umpolen, damit sie bei uns leben können und erhalten werden können?

Brauchen wir solche Hunde?

PS: Ich bin ein großer Anhänger von allen Rassen.

Ich würde sie gerne im Ursprung belassen, mit der Voraussetzung die herkömmliche Aufgaben zu fördern. Ich glaube das würde sie glücklich machen...

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Grüß Dich,Mond-Wölfin,

die meisten der Rassen mit französischen Namen sind sehr alte Jagdhundrassen,Spezialisten für beondere Aufgaben,als Begleithunde fehl am Platz,andere sind Hütehunde und Schutzhunde.Häufig werden sie kaum noch gezüchtet,wenn ja,dann im Ursprungsland.Viele der jagdhunderassen haben ein deutsches Pendant.Aber warum sollten sie nicht bestehen?Wir fänden es auch nicht gut,wenn ein Franzose meint,daß eine deutsche Rasse nicht sein müßte,weil es in Frankreich genügend ähnliche Rassen gibt.

Grüße

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Einen

Cannan Hund habe ich schon mal live gesehen, ein wirklich toller lieber Hund... aber wenn wir hier mit Brauchen wir diese Hunde rassen anfangen .... dann fangen wir doch bei unseren Hunderassen an .....

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Originalbeitrag[/ql]

Ist aber leider unrealistisch. Diese Rassen sind oft Spezialisten, in ihren Aufgaben werden nur noch wenige Hunde eingesetzt. Wenn sie nur noch für den ursprünglichen Gebrauch gezüchtet werden, schrumpft der Genpool noch mehr und das führt zum Untergang der jeweiligen Rasse. Um eine Rasse bestehen zu lassen, braucht es eine gewisse Anzahl an (Zucht-) Tieren, sonst wird der Inzuchtgrad zu hoch.

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Viel schlimmer finde ich, dass solche Rassen in Onlinetests auftauchen, die einem helfen sollen, die passende Hunderasse zu finden.

*hust* großer Mist *hust*

So wurde mir zusammen mit Eurasiern ein Otterhund vorgeschlagen. Ich habe diese Tiere erst einmal gesehen, und das als Bewohner eines Tierparks, wo sie als stark bedroht und definitiv nicht als normaler Haushund dargestellt wurden. Was passiert, wenn so ein absolut unerfahrener Neuling sich in die Rasse verliebt und von wasweisichwo tatsächlich einen Welpen kauft?

Für viele Rassen ist doch die ursprüngliche Verwendung kaum noch möglich, wieviele Menschen jagen denn so spezialisiert oder halten noch Schafe in den Bergen?

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Ich habe von all den genannten Rassen bisher nur einen Grand Bleu de Gascogne gesehen (also bewusst gesehen), der mit seinem Herrchen eine Einkaufsmeile entlang lief. Das Tier hatte einen unglaublich schönen Gang, deshalb habe ich den Mann angesprochen und nach der Rasse gefragt.

Keine Ahnung, ob er Jäger war oder nicht.

Es gibt viele Hunderassen, die eigentlich nicht aufs heimische Sofa gehören, zum Beispiel der Weimaraner, der aber trotzdem mehr oder minder Moderasse geworden ist, weil er so gut aussieht.

Ich finde nicht, dass diese Hunde in ihren Ursprungsländern gelassen werden sollten. Sollen sich die Halter eben ein Hobby suchen, mit dem sie den Hund auslasten können, wie es seiner Art entspricht. Viele Triebe des Hundes kann man ja kanalisieren, ich denke, wenn ein Border Agility macht, dann ist er fast genauso gut ausgelastet wie wenn er Schafe hütet, oder? (Ein Border oder Aussie ist, finde ich, auch nicht unbedingt der geeignete Sofahund, und trotzdem sind das Moderassen).

Oder der Malinois. Kein Hund fürs Sofa, sondern ein hundertprozentiger Arbeitsjunkie, trotzdem oft einfach so gehalten (und entsprechend durchgeknallt).

Bei den im Ursprungsposting aufgeführten Rassen wird freilich nicht nach Arbeits- oder Showlinien getrennt, das ist wohl der Unterschied.

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Huhu,

also ich habe zwei Laiki. Bin seeeehhhr zufrieden und habe sie, weil sie ursprünglich sind, nicht "ver- oder überzüchtet". Deshalb ist es auch besser, wenn sie nicht jeder hat, sonst gibt es bald auch dort Probleme, wie bei allen "Modehunderassen".

Hatte mehr als 10 Jahre Strassenhunde, viele aus dem Tierschutz, das war auch prima, hatte damals einen Zweithund gesucht und bin dabei auf den Laika gestoßen, weil er alles das mit brachte, was ich suchte. Nun nach 4 Jahren, habe ich den 2. bei mir, weil ich total verliebt bin und mir fast keinen anderen Hund mehr vorstellen kann.

Allerdings kann man diese Rasse nicht jedem als Familien- oder Begleithund empfehlen, finde aber,dass sich dafür eh die meisten nicht eignen, in Hunde unerfahrene Hände gehört eigentl. gar kein Hund, egal welcher Rasse.

Hunde sind sie doch alle und müssen auch als solche behandelt werden.

Ich denke, wenn man sich mit dem Thema HUND auseinander setzt und guckt, welcher zu einem passen könnte, kann man fast jeden Hund Artgerecht beschäftigen, so dass alle Beteiligten, einschließl. Hund zufrieden sind.

LG

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Hi.

Cooles Theam. Ich muss leider zugeben, dass ich keine der Rassen kenne.

Ich finde es interessant, dass einen Thai Ridgeback gibt. Denn ich kenne den Phu Quoc Ridgeback. Ich war letztes Jahr im Urlaub in Vietnam und auch für einige Tage auf der kleinen Insel Phu Quoc, wo diese Rasse ausschließlich existieren soll. Sind schön Hunde und wurden wohl als Jagdhunde früher eingesetzt. Sie haben einen Ridge auf dem Rücken, wie alle Ridgebacks.

Ich war aber nie sicher, ob es die Hunde wirklich nur da gibt. Vielleicht sind sie euch ja auch schon untergekommen....

Hier ein Foto.

post-3017-1406416811,02_thumb.jpg

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In unserer Gegend gibt es Leute, die Do Kys (schreibt man das so?) züchten. Die stehen zwar nicht auf Deiner Liste, passen aber meines Erachtens sehr gut in dieses Thema. Do Kys sind große, massige Hunde, die in Tibet als Wachhunde von Nomaden eigenständig dafür sorgen mussten, dass Fremde von den Lagern fern gehalten werden.

Also sehr eigenständige, selbstbewusste Hunde, die schwer führbar sind und recht misstrauisch gegenüber fremden. Ich seh die Haltung/Zucht dieser Hunde in unseren Breitengraden eher kritisch. Bei den Züchtern hab ich mal eine importierte Do Ky Hündin (zur Blutauffrischung) gesehen, die mit nur 3 Monaten wahllos alle Hunde und Menschen die ihr über den Weg liefen, attakierte. Die hier gezüchteten Do Kys waren nicht ganz so schlimm, von 5 Hunden dieses Züchters sind aber min. 3 unverträglich mit Hunden außerhalb des Rudels.

Sind natürlich schöne, stolze Tiere, passen aber meines Erachtens eher nicht in unsere Lebensumwelt.

LG Anja

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