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Hundeforum Der Hund
Kromi

Rettungshund - kann das für den Hund auch Lebensgefahr bedeuten?

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Verletzt hat er sich schon öfter, aber mit seinem Tot kann ich mich nicht anfreunden, das in kauf zu nehmen.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=61322&goto=1259298

Aber eine scheinbar einfache Verletzung kann tödlich sein. Bei uns ist ein Hund beim Absuchen des Olypiageländes in Mchn. irgendeine Mauer runter gefallen. Keiner hätte gedacht, das sowas in einem Park passieren kann. Der Hund hatte sich das Bein gebrochen und verstarb bei nachfolgender OP. Warum genau, weiß ich auch nicht.

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Ich danke euch für eure Antworten. Werde mir es auf jeden Fall anschauen und dann entscheiden, schließlich hatte ich mich beworben, weil ich was mit meinem Hund machen möchte - was uns Spaß macht und einen Sinn hat. Also nicht so viele Gedanken machen und dank euch lass ich es einfach mal auf mich zu kommen. Vielen Dank!

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Danke für den thread!

Ich war nämlich auch immer am denken, das so etwas zu gefährlich wäre, doch Eure Antworten haben mich da beruhigt! Mit Juno habe ich zwar andere Baustellen, aber Nasenarbeit muß eh noch dazukommen und dann stellt sich natürlich auch die Frage, ob das nur zum Spaß oder vielleicht auch zu etwas gut sein soll.

Screet

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Huhu!

Ich kann deine Sorge gut verstehen. Bei mir war das einer der Gründe, warum ich mit der Rettungshundearbeit nicht weitergemacht habe, als wir umgezogen sind, denn in der Schweiz wird erstens sowieso hauptsächlich Trümmersuche gemacht, und zweitens, selbst wenn man "nur" Fläche macht, ist das hier auch nicht ungefährlich, da es sich um Gebirgsflächensuche handelt.

Wären wir in Deutschland geblieben, hätte ich wohl weitergemacht. Fläche in den niedersächsischen Wäldern halte ich für ein tragbares Risiko. Da kann genauso was auf dem Spaziergang passieren. Aber Trümmer... ich glaube, ich würde es nicht schaffen, Fanja in ein Gebäude reinzuschicken, von dem ich weiß, dass es jeden Moment einstürzen kann...

Viele Grüße, Iris

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hi, es kommt auch immer auf die Rasse an, Labradore sind z.B. körperlich bedingt zur Trümmersuche geeignet, weil ihr Körperbau und ihre Bewegungsmuster eher auf Apportieren und Schwimmen geeicht sind.

Ich hab einen cao da serra de aires, die sind von Natur aus (z.B. durch die beiden Wolfskrallen an den Hinterläufen) entsprechend beweglich und für die Suche in steinigem Gelände geeignet und auch entsprechend vorsichtig, meine Hündin klettert z.B. überall rauf, ohne das was passiert. Die Rasse ist aber für die Rettungshundearbeit nicht geeignet, weil sie sich nicht von Fremden anfassen lassen.

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Die Rasse ist aber für die Rettungshundearbeit nicht geeignet, weil sie sich nicht von Fremden anfassen lassen.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=61322&goto=1262086

Müssen sie doch auch nicht!?

Grüße von Sonja

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Die Rasse ist aber für die Rettungshundearbeit nicht geeignet' weil sie sich nicht von Fremden anfassen lassen.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=61322&goto=1262086"

Müssen sie doch auch nicht!?

Grüße von Sonja
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=61322&goto=1262125

Ne, müssen sie nicht. Warum auch. Mein Hund mag auch nicht von mir angefasst werden beim Arbeiten. Geschweige denn von Fremden.

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Manche Beaucerons mögen das auch nicht, trotzdem sind sie für die RH-Arbeit geeignet.

Ich habe mit meinem Beauceron sogar intensiv gearbeitet, dass es sich von Fremden anfassen lässt. Am Sonntag waren wir beim Tag der offenen Tür einer Behinderteneinrichtung...alles überhaupt kein Problem für meinen Hund.

Und ich kenne sehr viele Labradore, die super für die Trümmerarbeit geeignet sind. Sie sollten natürlich nicht so aussehen, wie die Labradore, die man auf den meisten Ausstellungen auf den vorderen Plätzen findet.

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Also bei unserer Staffel ist das ein wichtiges Kriterium, daß der Hund nicht nur positiv auf Fremde reagiert, sondern sich auch anfassen lässt.

Beim ersten Anschauen haben die Gruppenleiter reines *Kontakten* mit den Hunden gemacht, da ging es erst mal um einen allgemeinen Eindruck, wie die Hunde mit Fremden umgehen.

Bei der Flächensuche wurde dann nach und nach ein Körperkontakt seitens der Opfer eingebaut.

Mal der hypothetische Fall : Würde ein Hund ein Opfer finden, welches totale Panik hat, wieder alleine gelassen zu werden, und sich im Hundefell festhalten, so wäre es relativ unangenehm, wenn der Hund das Opfer mehr verletzt, als es vielleicht eh schon ist.

Soweit mein persönlicher Gedankengang .. :so

Edit: Tippfehler

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Da scheint es unterschiedliche Ansätze zu geben.

Für die Ausbildung kann ein wenig Abstand zum Opfer auch nicht schaden. Bei einigen Hunden müssen wir uns sogar sehr darum bemühen, damit sie nicht bedrängen. ;)

Ein Rettungshund sollte Menschen freundlich gesinnt sein und sich durch einen Menschen, der mal nach ihm greift auch nicht aus der Ruhe bringen lassen. Es spricht aber nichts dagegen, dass er dabei rückwärts geht, solange er dabei freundlich bleibt.

Zum eigentlichen Thema:

Ja, Rettungshundearbeit kann Lebensgefahr bedeuten. Ebenso wie das Autofahren, der Spaziergang an der Strasse und noch unzählige weitere Dinge, die ein aktiver Mensch und ein aktiver Hund so tun können.

Ich habe in zehn Jahren RH-Arbeit mehrere verletzte Hunde und einen toten Hund (im Training) erlebt. Natürlich tu ich alles erdenklich Mögliche, um meinen Hund zu schützen. Im Alltag, wie im Training, dennoch kann ich nie alle Gefahren ausschließen.

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