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Hundeforum Der Hund
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Kastration ohne medizinischen Grund

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sie soll ja auch kastriert werden,da in der gebärmutter die hormone produziert werden,die den krebs verursachen!!!Das risiko ist nicht ganz weg,aber es ist um einiger verringert!!!!!

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Durch die Kastration soll eben diese hormonelle Tätigkeit eingestellt werden und damit das Risiko von Gesäugetumoren verringert werden. Ganz verhindern kann man es nicht. Sterilisierte Hündinnen haben dementsprechend auch ein gleich hohes Risiko zu erkranken wie fruchtbare.
Ich bin auf dem Stand, dass bei Frühkastrationen die Wahrscheinlichkeit von Gesäugetumoren fast null ist. Wenn vor der ersten Läufigkeit operiert wird, dann bilden sich die Milchleisten erst gar nicht so richtig aus. Nach der ersten Läufigkeit soll auch noch das Risiko geringer sein, ab der zweiten oder dritten Läufigkeit bringt die Kastration zur "Krebsprophylaxe von Gesäugetumoren" praktisch nichts mehr.

Meggie war gerade das zweite mal läufig, sie wird definitiv nur operiert wenn es medizinisch notwendig wird. Ich kann schon nicht mehr zählen wie oft mir deshalb Unverständnis entgegengebracht wurde!! (auch weil wir sie bei der Gebärmutterentzündung nach der ersten Läufigkeit nicht gleich operieren ließen...)

Hat jemand von Euch gute fundierte wissenschaftliche Quellen zu diesem Thema?

- vor allem zu der Frage der Krebswahrscheinlichkeit

- und der Frage der Persönlichkeitsentwicklung ("geistige Reife", "Erwachsenwerden"...)

von unkastrierten Hunden im Vergleich zu früh kastrierten?

Letzteres interessiert mich nicht zuletzt weil wir mit Meggie in der Rettungshundeausbildung sind. Die Meinungen gehen hier sehr weit auseinander, ob früh kastrierte Tiere trotzdem die nötige geistige Reife entwickeln um als Blindenführhunde, RH-Hunde etc noch gut geeignet zu sein!

LG

Rike mit Meggie.

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Ich bin auf dem Stand, dass bei Frühkastrationen die Wahrscheinlichkeit von Gesäugetumoren fast null ist. Wenn vor der ersten Läufigkeit operiert wird, dann bilden sich die Milchleisten erst gar nicht so richtig aus. Nach der ersten Läufigkeit soll auch noch das Risiko geringer sein, ab der zweiten oder dritten Läufigkeit bringt die Kastration zur "Krebsprophylaxe von Gesäugetumoren" praktisch nichts mehr.

Ja, so sagen es die entsprechenden Studien. Ich muss mal schauen ob ich die Quellen wiederfinde.

Diese Prozentzahlen werden gerne von Tierärzten angeführt wenn es um den Zeitpunkt der Kastration geht (ich habe hier bei uns mit einigen Tierärzten gesprochen, aber mit keinem für den KEINE Kastration ein Thema gewesen wäre. Die Mehrzahl der hisigen Tierärzte empfiehlt eine Kastration der Hündin nach der ersten Läufigkeit mit der Begründung dass hierbei das Krebsrisiko immer noch sehr gering wäre und die Hündin aber "erwachsen" werden könnte.

edit: Dieses "Merkblatt" bekam ich bei allen Tierärzten als ich vor fast sechs Jahren meine Hündin bekam und mich umhörte zum Thema:

http://www.ihre-kleintierpraxis.de/Kastration.htm

Das Kastrieren von Welpen soll in den USA wohl üblich sein, in den amerikanischen Listen zum Thema Verhalten/Probleme mit dem Hund ist es jedoch kein häufiges Thema. Entweder ist es so normal dass man es als gegeben ansieht und deshalb nicht erwähnt oder es ist auch dort nicht in dem großen Rahmen üblich wie es in deutschen Hundeforen vermutet wird. Letztendlich ähneln die in amerikanischen Listen und Foren behandelten Themen denen in Deutschland frappierend.

Lieben Gruß, Karin!

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Letzteres interessiert mich nicht zuletzt weil wir mit Meggie in der Rettungshundeausbildung sind. Die Meinungen gehen hier sehr weit auseinander, ob früh kastrierte Tiere trotzdem die nötige geistige Reife entwickeln um als Blindenführhunde, RH-Hunde etc noch gut geeignet zu sein!

Hallo Rike!

Ich habe nur ein Beispiel hierzu und weiss nicht, ob dies repräsentativ ist....

Cassya wurde nach der ersten Läufigkeit kastriert, eben mit der Begründung der RH-Arbeit.

Sie hat ihre geistige Reife trotzdem erreicht und ging sogar darüber hinaus.

Das soll heissen, sie hat ziemlich früh an Energie verloren, ist eine wahre Schlaftablette geworden.

Ich weiss nicht, ob das an der Kastration lag, aber typisch ist diese Eigenschaft sicher für einen Münsterländer-Mix nicht... :Oo

So wurde mir der angedachte Vorteil in der RH-Arbeit eher zum Nachteil....

Gemma wird vorerst nicht kastriert, ausser es gibt einen medizinischen Grund dafür.

LG Tanja

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Hallo Rike!

Hat jemand von Euch gute fundierte wissenschaftliche Quellen zu diesem Thema?

- vor allem zu der Frage der Krebswahrscheinlichkeit

- und der Frage der Persönlichkeitsentwicklung ("geistige Reife"' "Erwachsenwerden"...)

von unkastrierten Hunden im Vergleich zu früh kastrierten?

Ich finde das Buch "Kastration beim Hund" von Dr. Gabriele Niepel sehr gut. Da wird sehr ausführlich beschrieben, welche Auswirkungen die Kastration bei Hündin und Rüde haben kann bzw. welche Auswirkungen wahrscheinlich sind. Das Ganze fußt auf der sog. "Bielefelder Kastrationsstudie", ist also empirisch untermauert. Die Kastrationsstudie selbst ist im Eigenverlag erschienen und kann anscheinend über die Autorin direkt bestellt werden. Hier der Link zu Gabriele Niepels Homepage.

Viele Grüße, Iris

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Sorry, dass ich das Thema nochmal hochhole aber....

ich habe heute erfahren, dass von einer Bekannten die Hündin mit 7 Monaten während der OP zur Kastration verstorben ist. Sie hatte, als man sie wieder vernähen wollte, einen Herzstillstand erlitten und konnte nicht mehr reanimiert werden.

Boah, ich gehe schon den ganzen Tag damit um und es tut mir so leid für die Kleine....

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Ohje, das ist ja furchtbar! :(

Allerdings denke ich lag es dann an der Narkose und nicht an der Operation (klar, hätte man ihr ersparen können da

diese OP nicht sein musste).

Hätte sie aus irgendeinem anderen Grund eine Narkose haben müssen wäre vermutlich das gleiche passiert, oder? :Oo

LG Elke

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Ich habe schon beschlossen meinen Rowdy später kastrieren zu lassen. Ich hatte vorher einen Rüden der ein echter Weiberheld war und dadurch sind echt einige Probleme entstanden, er ist sozusagen zum ausbrech und weglauf Künstler geworden. Es war zeitweise echt ne Quälerei für ihn, wenn eine seiner Weiber läufig war, hat er tagelang gejault und nix gefressen und jede klitzekleine Möglichkeit gesucht wegzulaufen. In dieser Zeit war er agressiv zu anderen Hunden und ich konnte ihn dann nirgendwo mit hinnehmen, ich finde es war ne Quälerei für ihn! Ich bin mir sicher das er wenn ich ihn hätte kastrieren lassen hätte, er ein noch besseres Leben hätte haben können!

Ich habe auf meinen Koppeln einige Wallache stehen und die machen nicht den Eindruck das es ihnen deswegen schlechter geht! Ich finde es viel schlimmer wenn man unbedingt nen Hengst halten muss, der dann in Einzelhaft sein dasein fristet!

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Ich bin weder für's kastrieren, weder für's nicht kastrieren...

Eine Nachbarin hatte einen Rüden den sie nicht kastrieren wollte, auch wenn er oft weggelaufen ist...sie hat aber den ganzen garten einzäunen lassen. Der Hund hatt eines tages doch eine möglichkeit gefunden um abzuhauen, und ist unte^r's Auto gekommen, und hatte einen sehr schmerzvollen Tod...

Meine Hündinn ist kastriert weil:

1 sie kommt aus dem Tierheim, und darum ist es vorgeschrieben( wir wussten nicht dass es nicht obbligatorisch ist)

2 als wir sie am anfang bei uns hatten hatte sie phanische angst vor anderen hunden und war läufig, sie litt sehr unter den aufdringlichen rüden...

3 in einigen Räumen in unserem Haus gibt es Teppich, darum musste Sally ein schutzhöschen tragen, das machte sie jedoch immer kaputt, und mochte dass gar nicht...

Ich finde aber dass man Rüden die keine starke "probleme" haben wenn sie nicht Kastriert sind nicht kastrieren lassen sollte.Auch Hündinnen denen das Schutzhöschen nicht ausmacht und sonst keine probleme haben sollten nicht kastriert werden.

Aber es gibt Tiere die für mich kastriert werden MÜSSEN z.b. Katzen, Kaninchen(Männchen), ...

Grüsse Sally

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Ich mußte meinen aus medizinischen Gründen kastrieren lassen. Eine der TÄ hat zu mir gesagt, sie würde es jeden empfehlen der einen Rüden hat, wenn er nicht züchten will um spätere Erkrankungen vorzubeugen, wie diese Perianaltumore, Hodenkrebs etc.

Ich bin jetzt auch kein Freund der Kastration und wüßte ehrlich gesagt nicht, wie ich es bei einem anderen Hund machen würde.

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