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Hundeforum Der Hund
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Kastration ohne medizinischen Grund

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Meine persoenliche Meinung ist,wer die Hitze der Huendin nicht will,soll sich einen Rueden holen.

Wer meint einen Rueden durch Kastration erziehbarer zu machen,befindet sich in einem fatalen Irrtum.

L.G.Wotan

Diese Aussage finde ich spitze.

Kann ich mich ganz mit indentivizieren....................

LG Andrea

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.

Sorry, aber bei dem Thema Kastration ohne medizinische Indikation kommt mir immer ein wenig die Galle hoch. (Sorry deshalb, weil ich hier als eigentlich "Nurleser" und "Fastnieschreiber" so auf den Putz haue). Das ist genau die Frage, die mich meist wütend werden lässt.

Woher nimmt der Mensch sich das Recht raus, über ein Lebewesen so zu bestimmen und der Natur so ins Handwerk zu fuschen? Ich weiss, das ist eher eine ethisch-moralische Frage als eine sachliche - aber.............

Erstens ist es nicht erwiesen, das durch eine Kastration das Krebsrisiko verhindert werden kann

Zweitens sagen die Studien , wenn es überhaupt zum Erfolg führen soll, dann muss es VOR der ersten Hitze erfolgen - der Hund kann sich nicht entwickeln und bleibt ewig welpenmässig. Das Risiko des Krebses minimiert sich um x%, wenn die Kastration vor der zweiten Hitze erfolgt.

Eine Gebärmutter-OP ist keine Kleinigkeit für die Hündin ( auch wenn die Pro-Kastrations-Tierärzte das so hinstellen), allein die tiefe Narkose, die grosse Narbe mit den damit verbundenen evtl. Schwierigkeiten der Wundheilung................ Nebeneffekte ( die auftreten KÖNNEN, nicht müssen, )sind die Inkontinenz, die Wesensveränderung, evt. Einschnitte in den gesamten Körper durch fehlende Hormone und und und.....

Ich habe ellenlange Diskussionen mit meinem Tierarzt geführt - wir sind zu keinem einheitlichen Ergebnis gekommen, er konnte mich trotz aller möglichen evtl. Vorteile NICHT davon überzeugen, jemals irgendeine meiner Hündinnen im Vorfeld, ohne medizinische Indikation, zu operieren. ( Er gab mir auch Recht, dass so eine Operation auch gegen das geltende Tierschutzgesetz verstösst, da einem Wirbeltier ohne medizinische Indikation kein gesundes Organ entfernt werden darf, dass nur so am Rande..)

Nachdem ich mich nun genug abgeregt habe, nur eine Info so nebenbei: ich habe seit über 30 Jahren Hunde (immer Hündinnen, auch zeitweise mehrere gleichzeitig), habe NIE ungewollte Schwangerschaften meiner Hündinnen gehabt , Gebärmutterentzündungen/vereiterungen und Gesäugetumore kenne ich mit einer Ausnahme nur aus der Literatur ( einzig eine Hündin habe ich durch Gesäugekrebs verloren).

Welche Organe sollen wir unseren Hunden denn noch vorsichtshalber entfernen, damit der vermaledeite Krebs vermieden werden kann???????

Zur Zeit habe ich einen unkastrierten Rüden ( der auch unkastriert bleiben wird) und eine junge Hündin von 6 Monaten - die Hündin wird garantiert genauso wie ihre Vorgängerinnen NICHT kastriert (natürlich mit Ausnahme einer eindeutigen medizinischen Indikation) und die Zeit der Hitze der Hündin werden wir Drei garantiert überstehen, da ist eben etwas mehr Fürsorge und Aufmerksamkeit angesagt, da ich keinen Wurf plane und auch keine haben möchte.

Und die üblichen Bemerkungen "ohne Hitze wird das Zusammenleben von Mensch und Tier stressfreier" sollte ich mir vielleicht vor der Anschaffung eines Tieres überlegen: vielleicht wäre ein Stofftier die bessere Alternative???

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Kyra ist auch aus dem TH und auch mir wurde gesagt ich soll sie kastrieren lassen aber habe dies nicht getan weil es mich nicht gestört und ich da auch keine Veranlassung zu gesehen habe.

Wie ihr ja wißt blieb mir am 04.01 nichts anderes übrig als sie dann doch mit knapp 5 Jahren kastrieren zu lassen weil sie eine heftige Gebärmutterentzündung hatte.

Lg Birgit

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Hallo zusammen,

ich muß gestehen diesen Thread doch mit sehr gemischten Gefühlen zu lesen...

Zum Einen finde ich es gut, dass die meisten Tiere im Heim bereits Kastriert abgegeben werde!

Ich will mir gar nicht vorstellen wie viele Hunde ansonsten unsere TH bewohnen würden. Und das nur weil irgendwelche Leute einfach mal so eben, einen Sohn oder eine Tochter ihres Hundes haben möchten, dummerweise bekommt eine Hündin aber mehrer Welpen und die landen oft im TH. Glaubt es mal ruhig, ich kenne einige Leute die diesen Wunsch haben, und leider auch ein paar Hunde die dieses Schicksal erleiden mussten.

Zum Anderen kann ich es auch gut verstehen, wenn einige Leute ihre Rüden kastrieren lassen. Ich gehe hier mit Luke (der bereits kastriert aus dem TH kam, worauf ich keinen Einfluss hatte) auch nahe eines Wohngebietes laufen. Hier gibt es ne ganze Menge Hunde die frei laufen, die meisten mir bekannten Hunde sind Hündinnen die nicht kastriert sind, was ja auch völlig in Ordung ist. Einer dr Rüdenbesitzer die ich öffters treffe ist fast irre geworden, weil die Hündinnen immer nach einander in die Hitze kamen und dies auch sehr unregelmäßig (heißt im Schnitt sind das so ca. 2-3 Monate in denen eine Hünding). Das heißt er hatte ständig ärger mit seinem Hund und anderen Hundebesitzern (die zum teil läufige Hündinnen frei laufen lassen). Der Besitzer ist im dauer Stress und sein Hund auch! Wenn man doch so oder so nicht will, dass sich die Hunde vermehren, ist es dann nicht auch für den Hund stressfreier ihn zu kastrieren? Lleider hat halt nicht jeder die Möglichkeit zu den Phasen irgendwo entlang zulaufen wo mal gerade keine Hündin läufig ist oder kein Rüde anwesend ist.

Auf der Anderen Seite verstehe ich nicht warum ihr euch so über die Kasrtionen aufregt. Ihr wollt keine "Vermehrer" aber Kastration ist auch doof? Ist doch irgendwie ne Doppelmoral oder nicht? Zumal eben leider auch viele Leute nicht immer so toll aufpassen oder sogar gewollt vermehren.

Was jetzt NICHT heißen soll, das ich grundsätzlich dafür bin Hunde oder überhaupt Tiere zu kastrieren. Ich weiß selber nicht ob ich Luke hätte kastrieren lassen, wenn ich die Wahl gehabt hätte, aber ich finde es bei weitem nicht so verwerflich wie es hier dargestellt wird.

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Guten Morgen,

habe mich hier auch mal eingelesen. Ich habe für Monty

auch die Auflage (Tierschutzvertrag, Monty kommt aus Spanien) ihn innerhalb

eines Jahres kastrieren zu lassen. Ich denke dem Tierschutz geht es nur

um die Vermehrung.. also das er eben sich nicht vermehren kann.

Meine anderen beiden Rüden (jetzt ja nur noch einer) sind auch nicht kastriert.

Mit diesem Thema beschäftige ich nich erst seitdem ich den Tierschutzvertrag

unterschrieben habe. Eigentlich widerstrebt mir die Kastration, anderseits habe ich bein googeln gelesen, das es auch gesundheitliche Vorteile beim Rüden hat, so von wegen Hodenkrebs, Prostata etc. , angeblich steigt auch die Lebenserwartung, wobei mein Scotty, unkastriert ja auch schon 15 ist. Skipper hatte ab 15 leichte Prostata Probleme, er hat 2x im Jahr eine Spritze bekommen und gut wars. Ich habe ja noch eine Weile Zeit, darübe nachzudenken, ob ich es machen lasse oder nicht, eigentlich ja eher nicht. Was meint Ihr zu den o.g. gesundheitlichen Vorteilen wie Hodenkrebs, längere Lebenserwartung etc.., das Alles verwirrt mich jetzt? LG Jasmin

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Hallo

Ein solcher Tieschutzvezrtrag ist rechtlich nicht haltbar.

Und Kastration zur Vorbeugung vin Hodenkrebs???

Ich habe es an anderer Stelle schon ein mal geschrieben wenn man ueber Katration als Krebsprophylaxe nachdenkt

Dann kann man auch darueber nachdenken ob man seinem Hund sie Haut abzieben laesst,denn an Hautkrebs sterben auch etliche Hunde jages Jahr :(

L.G.Wotan

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Hallo!

Unser Hund aus dem Tierheim wurde auch mit der Auflage zur Kastration abgegeben -

dass man das nicht einhalten muss, war mir nicht bekannt, also wurde er kastriert.

Vom Tierarzt kam auch keine gegenteilige Antwort, als ich den Grund für die Kastration

angab ?!?

Bei unserem Zweithund wurde gestern eine mittelschwere Hüftgelenkdysplasie beim

Röntgen festgestellt, einseitig auf einem Gelenk!

Zuchttauglich ist er mit diesem Gelenk nicht.

Da ich nicht wollte, dass er dieses Gebrechen an seine Kinder weitervererbt, habe ich

ihn gleich kastrieren lassen, um ihm eine nochmalige Narkose zu ersparen.

Cony

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Mal wegen der Tierheime : wer ein unkastriertes Tier mit der Auflage zur Kastration übernimmt, bekommt erst nach der Kastration einen Abgabevertrag .... ;) bis dahin gehört das Tier schlicht und ergreifend dem zuständigen Tierheim .

Um den Vertrag zu bekommen , erwarten die Heime die Bescheinigung der OP und eine Kopie vom Impfausweis ..........

Martina mit Cleo und Tyler

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Hi,

also in unserem Tierschutzvertrag (Tierhilfe) steht eben auch, das

der Hund innerhalb von 12 Monaten zu kastrieren ist, und das

er nach 2 Jahren in unseren Besitz übergeht.

Ich glaube nicht, das ich da nochmal einen zusätzlichen Vertrag

bekomme, sondern das nochmal eine Nachkontrolle stattfindet und

irgendwann sind die 2 Jahre um...

Das mit den 2 Jahren wird begründet, damit das Tier ohne Gerichts-

Beschluß bei schlechter Haltung etc. sofort abgeholt werden kann..

LG

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Hallo

Zahlst du die Hundesteuer und die Haftplichtversicherung bei deinem Hund dann bist du auch rechtlich gesehen der Besitzer.

Jeder Anwalt hebelt einen solche Vertrag aus vor Gericht.

Tierschuetzer koennen um Nachkontrolle bitten aber sie haben keinerlei Rechte das durchzusetzen.

Gesetzesrelevant ist nur eins. Alles was man nach der Uebergabe des Tieres noch von dir will koennen sie versuchen per Gerichtsbeschlus,den sie wahrscheinlich nicht bekommen werden,;durchzusetzen.

Waere ndie Besitzverhaeltnisse anders waere der Tierschutz auch dafuer verantwortlich das die Halterhaftung durch ihn garantiert wuerde.

L.G.Wotan

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