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Hundeforum Der Hund
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Kastration ohne medizinischen Grund

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Ich habe für Tyler erst gar keinen Abgabe- Vertrag bekommen , sondern nur einen Aufenthaltsbestimmungs - Vertrag ;)

Den Rest bekomme ich erst nach der OP ... die schon längst hätte stattfinden sollen - ich bin aber mal davon ausgegangen , dass die einen derart schwer vermittelbaren Welpen / Junghund nicht wieder abholen , wenn ich das noch ein wenig schiebe :)

Martina mit Cleo und Tyler

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Hallo....

ich seh das etwas anders,auch ein kastrierter Hund kann Krebs haben-genauso ist es bei nicht kastrierten...das muss jeder mit seinem Gewissen vereinbaren!

Die Tierärtze verdienen recht gut daran.

Meine sind "nicht kastriert" und es geht wunderbar,auch wenn ein Rüde mit im Haus ist-alles Erziehungssache.

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Hallo Zusammen,

möchte gerne auch meine Meinung äussern. Die meisten(!) halten ihre Hunde nicht um mit ihnen zu züchten. So frage ich mich dann einfach, wieso soll ich meinem Hund unnötigen, hormonellen Stress zumuten? Im Rudel dürfen sich ja ausschliesslich die Alphatiere paaren, das sind heute im "Normalfall" (schmunzel) wir. In einem natürlichen Rudel würden sich die Rangniedere immer wieder Rangordnungskämpfen ausliefern um den möglichen Status eines Alphatieres zu erhalten, um somit die Chance zur Weitergabe ihrer persönlichen Gene zu erhalten.

Ich habe zurzeit 2 wie mir scheint durchaus glückliche kastrierte Hunde, ein Rüde aktuell 16 Jahre alt geworden und eine Hündin die auf 16,5 geschätzt wird.

Mir ist Eustress beiweiten lieber als unnützer Distess, der "zwangsläufig" im buchstäblichen Sinne erzeugt wird.

In diesem Sinne Euch und

nun auch mir und meinen Uffis (die natürlich schon längst zu meinen Füssen mützen)

eine gute Nacht!

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Aber es sind nicht nur Alphatiere unkastriert Mara !!!! Also so nicht haltbar die Theorie.

Eine Kastration ohne medizinische Indikation finde ich schlichtweg grausam. Einsehen kann ich das allerdings in Tierheimen, dass sie sich nicht noch weiter vermehren. Aber auch da reicht es die Rüden zu kastrieren, das ist ein weniger gefährlicher Eingriff.

Eine Hündin während der Stehtage vor einer Trächtigkeit zu schützen sollte doch wohl für einen verantwortungsvollen Hundehalter kein Problem sein.

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So dann will ich meinen Senf auch nochmal dazu geben.

Die Kastration nur der Bequemlichkeit halber finde ich auch unmöglich. Noch unmöglicher finde ich die sogenannte Frühkastration die mittlerweile immer mehr durchgeführt wird. So auch bei unserer Jule. Als wir sie aus dem Tierheim bekamen, war sie 10 Monate alt und schon kastriert :o Allerdings nicht vom TH (da war sie "nur 2 Wochen) und auch nicht von der Vorbesitzerin, die sie 6 Wochen hatte. Also muß sie schon vor dem 8 Lebensmonat kastriert worden sein :[:[

Meine Goldi-Hündin habe ich damals nicht kastrieren lassen. Als wir uns damals allerdings dazu entschlossen uns einen Zweithund anzuschaffen, war von vorneherein klar, das es ein Rüde sein muß (Penny war mit anderen Hündinnen unkompatibel :D ), so dass von Anfang an auch klar war, das er kastriert werden würde.

Das bei der Kastration allerdings rauskommen würde, das es sich bei unserem Rüden um einen Zwitter handelt, damit hat nun keiner gerechnet ;) Die Klinik in der er damals war, hat dann alles aus ihm ausgeräumt (ohne meine vorherige Zustimmung) obwohl es gar nicht Not getan hätte, denn mir war nur wichtig, das wir nicht irgendwann Zuwachs bekommen.

Trotzdem ist mein Senior immer aktiv gewesen, sprich er und Penny hatten seinen Spaß wenn sie ihre Stehtage hatte :D So kam meine Hündin auch nie auf die Idee abzuhauen und ich mußte mir keine Gedanken um ungebetenen Hundebesuch machen, denn den hat Mailo vergrault ;)

LG Nine

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Aber es sind nicht nur Alphatiere unkastriert Mara !!!! Also so nicht haltbar die Theorie.

? Nicht nur Alphatiere unkastriert?

Interessant ist, dass statistisch betrachtet, die Lebenserwartung von kastrierten Tieren um 1 Jahr höher liegt als bei Unkastrierten.

Auch spannend ist die Tatsache, dass zusätzlich nachgewiesen wurde, dass kastrierte Rüden in der Beissstatistik den größten Anteil haben und zwar so gross, dass ein Zusammenhang unbestritten ist. Dazu ist auch der Anteil von gebissenen, kastrierten Hunden wesentlich geringer. Wenn ich meinen Hund mit einem solchen Eingriff ggf. auch schützen kann, weil hey, ich kenne meinen Hund und kann auch entsprechend vorbeugen. Würde ich so erkranken, dass mein Hund von jemand anderem ausgeführt werden müsste, der meinen Hund nicht im gleichen Masse kennt, dann lässt sich das Risiko, dass mein Hund angegangen wird durch eine Kastration verringern.

Eine ordentliche Erziehung ist immer noch das A+O, nichtsdestotrotz, alle kastrierten Hunde, die ich kenne, machen auf mich einen wesentlich relaxteren Eindruck.

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Hallo,

wollte nur mal eben von einer Vereinskollegin berichten die 2 nicht kastrierte DSH Hündinnen hat. Biede Hunde sind mit bravur ihre BH gelaufen und wurden bis VPG 3 geführt.

1 Hündin ist inzwischen 9 Jahre alt - die andere ist 5. Seit vielen Jahren können sich die Hunde überhaupt "nicht mehr riechen". Das heißt sie gehen auf einander los bis Blut spritzt!

Nun könnte man vermuten, dass die Hundeführerin einiges falsch gemacht hat. Das schliesse ich persönlich aus. Sie ist Trainerin in unserem Verein und hat jetzt bei CANIS ein Studium begonnen. Ich traue ihr eine Menge zu was den Umgang mit Hunden angeht.

Sie muss getrennt mit den Hunden Gassi laufen...musste sogar einen Zwinger bauen lassen damit die Hunde im Wechsel mal im Haus und mal im Zwinger sein können. Eine getrennte Hundebox für's Auto musste her und und und.

Viele sind der Meinung, dass 2 nicht kastrierte Hündinnen oftmals nicht zusammen zu halten sind -bei kastrierten Hündinnen scheint das anders zu sein.

Das Argument "Sie hätte sich als 2.Hund besser einen Rüden zugelgt" kann man schlecht gelten lassen....wer würde schon seinen Hund "austauschen"??? Hinterher ist man immer schlauer.....

Und nun frage ich mich was ist an einer kastration so grausam? Wenn es dazu dient die Lebensumstände für alle zu erleichtern und (auch für die Hunde!) dann ist es für mein Gefühl legetim.

Ein ähnliches Beispiel kann ich bei 2 Rüden nennen. Ein Weimeraner und ein Viszla....zwischen den beiden "knallt" es mit einer Regelmäßigkeit. Beide sind nicht kastriert und der Besitzer muss höllisch aufpassen sonst passiert es. Von den Hunden wird jede Unachtsamkeit des HF sofort genutzt um auf einander los zu gehen. Für mich ist das eine untragbarer Zustand...ne danke!

Ich weiß, dass es auch andere Beispiele gibt wo sich 2 nicht kastrierte Hunde gut vertragen...ist aber nicht ungewöhnlich, dass das Gegenteil der Fall ist.

LG,

Karen mit Bonny + Isa

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hier sind fast alle kastriert, aufgrund der rudelhaltung auch nicht anders möglich. hier bei mir leben 43 hunde alle zusammen in haus und garten, mit unkastrierten rueden unmoeglich denke ich. nur einige der jüngeren hündinnen und zwei denen ich die op aus gesundheitlichen gründen ersparen will sind intakt.

ich hab nur beste erfahrungen mit dem kastrieren gemacht, vor allem bei den rüden die doch teilweise schon älter und intakt waren als ich sie aufnahm und dann probleme verursachten. bei allen hat sich das nach der kastration schnell abgeschwächt und sie leben alle friedlich zusammen. die huendinnen sind genauso zickig wie intakte, die eine mehr die andere weniger. wenn hier ein intaktes mädel heiss wird sind einige der rüden zwar interessiert und manche vollziehen sogar den akt aber es hält sich wirklich in grenzen und es gibt keine grossen aufregungen oder gar reibereien deswegen. einige meiner tiere sind schon seit 5 jahren kastriert und sind topfit und gesund, keines ist fett, inkontinent oder sonstiges. auch ist keines zum neutrum mutiert und selbst rueden die schon mit 7 monaten kastriert wurden heben das bein und decken huendinnen! keiner meiner rueden versucht einen anderen rueden zu decken. ich finde da sind schon oft ein wenig ammenmaerchen im umlauf und wenig erfahrung dahinter. wenn ein ruede einen kastraten decken will dann wohl eher weil er triebstau hat und an keine huendin rankommt.

kastration halte ich bei medizinischer indikation, bei rüden die unter dem sexualtrieb leiden, oder bei hunden die frei laufen, also z.b. streuner, für angebracht. wer mehrere hunde hält muss es halt selbst abwägen wie die tiere klar kommen mit ihren trieben und ob er sie in der kritischen zeit trennen kann etc.

das einzige problem bei der kastration sehe ich in der op und narkose was bei nicht ganz gesunden hunden (manchmal unbemerkt) schon auswirkungen haben kann. wenn ich nur einen oder 2 hunde haette wuerde ich auch nicht kastrieren lassen. ich wuerde auch nicht vermehren aber im tierschutz kann man sich eben nicht auf die menschen verlassen die das tier uebernehmen und somit halte ich dort die auflage mit der kastration fuer angebracht, wenn man schon die moeglichkeit hat im vorfeld vermehrung zu verhindern.

wildlebende hunde die fernab von zivilisation leben und sich ihre beute selbst jagen gibt es kaum mehr. die hunde dieser welt sind von den menschen abhaengig. strassenhunde leiden unter mangel- und unterernaehrung, krankheiten, kampfverletzungen die nicht selten zum qualvollen tod fuehren, welpen werden plattgefahren etc. auch stellen diese tiere eine belaestigung fuer die umwelt dar und gefaehrden auch den menschen. in vielen laendern werden diese tiere vergiftet oder erschossen oder eingefangen und geschlachtet. wer da noch gegen kastration und somit fuer das vermehren von leid ist hat keine ahnung von tierschutz.

ich sehe den tierschutz global und solange es so viele tiere auf der welt gibt die leiden muessen und kein zuhause finden, finde ich vermehrung moralisch nicht tragbar. das ist meine persoenliche meinung. :holy:

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Hallo

Meine Meinung zu dem Thema ist diese - das ich das ohne medizinische Indikation auch ablehne. Wer sich eine Hündin hält - sollte über die Läufigkeit vorher Bescheid wissen - und bei einem Rüden sich vorab über Rüdenverhalten informieren.

Wenn das zuviel Arbeit ist - empfehle ich auch ein Stofftier.

Mein Rudel besteht aus 3 Hündinnen und 3 Rüden - alle nicht kastriert. Mein ältester Rüde ist im Dezember 13 Jahre geworden - (hat weder Hodenkrebs, noch Prostatatumore), meine älteste Hündin ist 7,5 Jahre alt - ( hatte noch nie eine Gebärmutterentzündung und auch keine Gesäugetumore).

Natürlich trenne ich bei Läufigkeit die Hündin vom Rüden, das geht auch bei reiner Haltung im Haus.

Ungewollte Verpaarungen hat es hier noch nie gegeben.

Liebe Grüße: Angela

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Zwei Fragen sind mir bei dieser Diskussion aufgekommen:

Unsere Hanni ist auch kastriert - kann ich da irgenwo Hinweise finden, ob das wirklich so ist? (Blöde Frage, ich weiß, aber müsste sie dann nicht irgendwo eine Narbe haben?) :redface

Und dann kam mir die Frage nach Besitz und Eigentum, ist zwar ein bißchen OT, aber wir haben Hanni (kastriert) von einer Nothundvermittlung. Im Vertrag steht, dass sie nicht in mein Eigentum übergeht, sondern ich nur der Besitzer bin. Ist das auch rechtens?

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