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Hundeforum Der Hund
Gwenni

Rote Linie wird eingehalten - Hunde brechen jetzt aber seitwärts oder rückwärts aus

Empfohlene Beiträge

Ja, dass Du keinen Kopf desöfteren mal entleerst, ist hier wohl den wenigsten verborgen geblieben, HV :Oo

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Die Dauerlösung (WWW-VERHALTEN sagen+zeigen) ist sehr einfach

-wenn man seinen "voll-gestopften Kopf" mal zuvor leert,

-wenn man bereits ist "das Erfolglose-Tun" nicht weiter zu betreiben,

-wenn man SEIN eigenes/anderes Umgang-Verhalten verinnerlicht hat,

-wenn man diese DAUER-PROBLEM-LÖSUNG überhaupt auch anwenden will!!!


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=61420&goto=1265344

Du vergißt den Hund dabei ;)

Es ist eines, wenn ich mir einen Hund hole und mein Erziehungs/Umgangsweg ist mir schon zu eigen geworden, dann klappt das vermutlich ziemlich Flott ohne Schlenker.

Wenn du aber schon einige Jahre einiges verkehrt gemacht hast, dein Hund dich vermutlich besser kennt als du ihn und du dann noch etwas neues im Bereich Erziehung anfängst, dann ist das alles , aber nicht einfach. Der Wille alleine lässt nun mal nicht sofort alles funzen ;)

Gruß Iris

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Aber wenn doch gesagt wird: Hunde orientieren sich nicht nach hinten, man aber selber ERLEBT, dass die eigenen es eben mit Freude doch tun, dann weiss ich doch, dass es irgendwo hängt?!

DENKANSTOß:

Es hängt dann,

vielleicht nur dadurch :kaffee: ,

dass die Hunde sich noch nicht ausreichend am HH orientieren müssen/können?

Es läuft noch umgekehrt, dass der HH sich genervt fühlt weil er noch stets mit der Beaufsichtigung

der Hunde vollauf und höchst gestresst zu tun hat?

LG :winken:

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Du vergißt den Hund dabei

Es ist eines, wenn ich mir einen Hund hole und mein Erziehungs/Umgangsweg ist mir schon zu eigen geworden, dann klappt das vermutlich ziemlich Flott ohne Schlenker.

Wenn du aber schon einige Jahre einiges verkehrt gemacht hast, dein Hund dich vermutlich besser kennt als du ihn und du dann noch etwas neues im Bereich Erziehung anfängst, dann ist das alles , aber nicht einfach. Der Wille alleine lässt nun mal nicht sofort alles funzen

Gruß Iris

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"Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst."

Voltaire

Wenn man nur über eine eigene Veränderung im Verhalten redet/laaabert,

statt konkrete Schritte zu machen, ist das auch so.

DER ERFOLG kommt nur vom gleich TUN wollen.

Je höher der Problemdruck umso eher stärkt das den Umdenken-Willen !

Wenn der HH merkt wie schnell sich seine Probleme verabschieden, durch IHN selbst, muss man diesen gleichmal einbremsen, um den Hund nicht zu überfordern.

DER HUND ist von mir nicht vergessen, weil der kommt darin erst vor, wenn der HH den Lösungsweg aktiv beschreiten will.

Vorher brauchen wir den Hund noch nicht aktiv dabei,

auch wenn er an den Füßen liegt und mitbekommt das es nur am Rande um Ihn geht.

ER der Hund, bringt ALLES an Voraussetzungen bereits mit, "und erliegt künftig unseren Lenkungs-Reizen"!!!

SOOO einfach ist das wirklich, wenn man es "nicht verkomplizierend" angeht.

Dem allg.Hundehalter ist streckenweise "das ganz einfache Denken können"

leider abhanden gekommen, und wird zur Blockade fürs gleich eigene positive Handeln.

LG :winken:

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SOOO einfach ist das wirklich, wenn man es "nicht verkomplizierend" angeht.

Dem allg.Hundehalter ist streckenweise "das ganz einfache Denken können"

leider abhanden gekommen, und wird zur Blockade fürs gleich eigene positive Handeln.

LG :winken:


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=61420&goto=1265408

Das mag sein :)

Trotzdem ändert sich kein Mensch von jetzt auf gleich und du löscht auch nicht das Hirn deines Hundes. Du fängst nicht einfach mal so bei Null an, wenn vorher Jahre einiges schief lief ;)

Das geht höchstens mit neuem Hund oder Halter. Du kennst doch das Phänomen das ein Trainer dir am eigenen Hund mal eben flott etwas zeigt, was du selber nicht so hin bekommst, oder?

Liegt nicht daran, das der Trainer von Gott begnadet ist sondern schlicht daran, das der Hund den noch nicht eingeschätzt hat.

Gruß Iris

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Ich habe 2 Fragen:

Wie Diva schon sagt, man gibt sie Frei.

Was heißt FREI-Geben dann für eure Hunde? Wissen sie was "frei" heißt? Dürfen sie dann alles oder müssen sie Grenzen einhalten? Dann wäre das nämlich für den Hund keine FREIgabe mehr. Man würde ihn ja dann mehr verwirren als führen.

HTS/Ampelprinzip:

Wie gesagt: Ich kenne das nicht und habe das noch nie gehört/praktiziert. Sam muss ja auch gewisse Regeln einhalten, ein Beispiel: Ich sage "Bei mir" (das heißt er soll neben mir gehen). Sam geht brav neben mir, dann läuft er aber zu weit vor. Ich knurre (wäre dann das Knurren gelb im HTS??). Sam läuft wieder neben mir. Jetzt läuft er wieder zu weit vor und ich bedränge ihn körperlich (wäre das dann Rot im HTS??)

Ist es nicht irgendwie logisch, dass man Kommandos durchsetzt, also normal konsequent ist? Wo ist der Unterschied zum Ampelprinzip?

Sorry für die blöden Fragen zum HTS, aber es wäre lieb, wenn sich jemand die Mühe machen würde, mir zu antworten!

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:winken:

hast du das schon mal gelesen?

http://www.polar-chat.de/topic_24737.html

Zu deiner Frage: Dein Knurren entspricht dem Gelb / Kscht!, dein Bedrängen dem Rot / Berührung.

Ich finde ein Kscht! besser als Knurren. Ich kenne so einige Leute, die knurren, und die Hunde reagieren nicht so richtig darauf wie Gwenda auf mein Kscht! Aber wahrscheinlich gibt es auch Hunde, die nicht auf das Kscht! reagieren, weil danach kein Rot kommt ...

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Hallo Kristin!

Danke für deine Antwort. Ja, ich habe das mal gelesen, wollte es aber mal von Leuten hören, die das praktizieren.

Zu deiner Frage: Dein Knurren entspricht dem Gelb / Kscht!, dein Bedrängen dem Rot / Berührung.

Aber ist es nicht logisch, dass man auf ein Knurren dann auch das Kommando durch setzen muss, denn sonst würde man sich ja "totknurren" und der Hund lernt, "ja, ja...die Alte knurrt mal wieder 100 Mal..." :zunge:

Ich verstehe jetzt halt nicht, was an Grün, Gelb, Rot anders oder neu ist, als die normale Konsequenz und Durchsetzungsvermögen gegenüber dem Hund. :???

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@ HV

Zum wiederholten Male die Bitte: Kannst du bitte beim zitieren den Namen des Erstellers stehen lassen. Ohne ist es manchmal etwas schwierig nachzuvollziehen.

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Ich beschreibe euch einfach mal kurz die beiden Spaziergänge von gestern und eben:

Gestern bin ich mit Thomas einer Freundin und deren Hündin durch`s Elsbachtal spaziert. Das ist quasi das beliebteste Hundeauslaufgebiet bei uns. Nach ca. 10min zeigte sich Mona sehr interessiert am Gebüsch und ich habe sie mit gelb korrigiert und zack ist sie ab ins Gebüsch. Wir sind einfach weitergegangen und sie kam dann auch direkt. Dann ist sie wieder ins Gebüsch gerast und ich wie wie eine Bekloppte hinterher, habe mächtig Krach mit meiner Wasserflasche gemacht. Mona ist sofort raus aus dem Gebüsch und war sichtlich verwirrt. Ein paar hundert Meter weiter das Spiel wieder vorne, ich hinter her wie so ne Wildsaurotte und zack Mona wieder draußen. Die Hunde spielten dann auf dem abgeernteten Feld und paar Tauben saßen da. Mona ist aber nur hin und sofort wieder zurück zu Kira und Cindy.

Zwischendurch haben wir immer mal wieder abrufen geübt und die Beiden kamen jedes Mal sofort. Kira habe ich bewusst vor mir gehen lassen und Mona lief einfach so neben mir her. Aus einem verdeckten Querweg kamen ein paar Hundehalter und ich habe Kira abgerufen juhuuuu :) .

Die Hunde sind immer mal wieder über`s Feld gewetzt, wir haben sie ab und an abgerufen, dann sind Kira und Mona neben uns hergetrottet. Wir sind dann wieder ein langes Stück am Gebüsch vorbei und ich habe Mona ca. 1m vor mir gehen lassen. Hat super geklappt!

Auf dem Weg zum Parkplatz war links wieder Gebüsch, da sind auch Kaninchenbauten und rechts offenes Feld. Ich habe dann einfach ab und an Leckerchen ins Feld geworfen und Mona war damit beschäftigt. Das Gebüsch war komplett uninteressant.

Zwischendurch konnte ich Kira auch nochmal abrufen obwohl Hunde für ihre Verhältnisse sehr Nahe waren.

Danach haben wir uns erstmal Käsekuchen und ne Latte gegönnt.

Mir wurde auch noch eine Situation bewusst, die immer Unruhe reingebracht hat. Kira kackt am liebsten abgeleint und dann rast sie immer weit auf`s Feld um ihr Häuflein zu setzen. Mona rennt dann immer wie ein Berserker hinterher und schon habe ich eine unkontrollierte Situation.

Heute habe ich einfach Kira als erste abgeleint, sie hat ihr Häuflein gemacht, kam dann wieder zu uns und dann wurde Mona mitabgeleint. Die Beiden tobten dann kurz über`s Feld und sind dann bei uns im Schlepptau gegangen. Wir mussten dann durch ein Gebiet wo ich grundsätzlich anleine, weil Mona da immer sehr hibbelig ist. Sie wurde dann auch ein klein wenig hibbeliger und ich bin dann einfach zick-zack gegangen, habe mal gestoppt. Direkt hatte ich wieder ihre Aufmerksamkeit und sie entspannte. Wir haben dann wieder abgeleint und die beiden turnten durch`s Rübenfeld als 1m neben Mona ein Fasanenweibchen hochging. Mona hat sich total erschrocken und wollte hinterher. Ich bin parallel auf dem Feldweg mitgelaufen und habe mit gelb korrigiert, dadurch erreicht, dass sie Blickkontakt herstellt und konnte sie abrufen :klatsch: . Sie lief dann neben mir her und als sie wieder relaxed war, habe ich sie ein paar Leckerchen suchen lassen.

Auf dem Nachhauseweg hatten wir beide komplett entspannte Hunde an der Leine.

Ja aber...

Natürlich ist es schwer, das Erlernte in neuen Situationen anders einzusetzen und so.

Aber wenn doch gesagt wird: Hunde orientieren sich nicht nach hinten, man aber selber ERLEBT, dass die eigenen es eben mit Freude doch tun, dann weiss ich doch, dass es irgendwo hängt?!

Insgesamt wollte ich mit meinem Posting aber nur deutlich machen, dass HTS nicht daraus besteht ampelnd durch die Gegend zu rennen.

Und das ist etwas, was mir hier im Forum seeeehr häufig auffällt: Reduziert wird auf Bewegungseinschränkung während des Spaziergangs durch Grün-gelb-rot.

Ich war auf genügend HTS-Seminaren, um sicher sagen zu können, dass HTS genau DAS nicht vermittelt.

Deswegen wunder ich mich halt zitieren

Ne ich renne nicht ampelnd durch die Gegend :) Mona überholt mich erst gar nicht *gg*

Ich habe eher an mir selber gezweifelt. Ich lese immer nur überall, dass es mit HTS doch ach so gut klappt. Aber nirgendwo, wie man das Grundprinzip in andere Situationen transportiert. Ich denke schon, dass ich in vielen Problemen selber weiterdenken konnte aber da irgendwie nicht. Warum keine Ahnung? Ich denke auch, dass es gerade das ist, was die möchten. Schau deinen Hund an und erkenne was ihm gut tut was er benötigt und handele eben nicht nach Schema F.

Ein anderes großes Problem ist, dass das Vertrauen gefehlt hat. Ich hatte richtige Panik, wenn die Hunde mal über`s Feld getobt haben. Heute habe ich mich auch einfach mal hingestellt und mich an dem Anblick erfreut.

Ich muss mir halt einfach klar werden, dass Mona ein gerissenes Biest ist. Manchmal dumm, wenn man so nen cleveren Hund hat. Bei Kira und den anderen Hunden, ist es meiner Meinung zum Teil Ungehorsam und falsch erlerntes Verhalten.

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