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Hundeforum Der Hund
74sonja

Kastrieren? Ja oder Nein?

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@Screet das sind 10 Tage im Jahr! Da kann Tobehund auch mal das Toben lassen finde ich. Mal ganz davon abgesehen, dass auch ein kastrierter Hund ungern von Rüden bedrängt wird und nicht jeder Hund ein Tobehund ist...

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@koernchen

Ja, die sind ganz furchtbar arm dran die armen Tierchen. Alle drei Katzen (äh, zwei davon Kater) unter grauenvollen Bedingungen kastriert (bei der nächsten Katze mach ichs selber, jetzt hab ich oft genug zugeguckt) und wer weiß, vielleicht gibts bei Pluto ja auch noch "schnipp schnapp Eier ab" :D

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@Screet: Yep...ich hab jetzt mal davon gesprochen, wie sein sollte und deswegen beharre ich ja immer so sehr auf der Erziehung. Und denen, dei sich dazu nicht in der Lage fühlen, empfehle ich eben ein Steiff-Tier! Mir begegnen tagtäglich auch solche Fälle...erst vor 2 Tagen kam eine unangeleinte Hündin zu Janosch und mir und als die Halterin dazu kam sagte sie nur: "Ja, sie ist halt läufig, da kann ich sie an der Leine einfach nicht mehr halten!"

Bei sowas werd ich echt sauer! Aber ich werde den Leuten keine Kastration empfehlen! Dazu fällt mir der Spruch ein: Solange Menschen denken, das Tiere nicht fühlen müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken! Solchen Leuten sage ich, sie sollen ihren Hund erziehen/unter Kontrolle halten oder sich ein Steiff-Tier kaufen! Es kann doch keine Lösung sein uns die Tiere zurechtzuschnippeln weil wir keinen Bock auf Erziehung haben!

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@ Koernchen: das ist interessant, das mit dem Testosteron wusste ich nicht.

Allerdings kann ich für die Erziehung fremder Rüden keine Gewähr übernehmen. Ich hatte schon genug Rüden aus irgendwelchen Nachbardörfern im Schlepptau, wenn meine Hündin gerade läufig war. Wir, also mein Rüde und ich, haben sie dann immer verjagt.

Mein Rüde ist mit 2,5 Jahren kastriert worden, und er verhält sich wie ein intakter Rüde.

Da ich aber, von Pausen abgesehen, immer ein gemischtgeschlechtliches Duo habe - und zwar mit einer intakten Hündin - ist mir eine räumliche Trennung der Hunde nicht gut und vor allem nicht sicher möglich. Ich habe nämlich noch Kinder. Außerdem drehen mir dann die Hunde am Rad, wenn sie zwar miteinander leben, aber nicht können, wie sie wollen. Die zwei Mal drei Wochen unter sexuellem Dauerstress zu stehen möchte ich keinem Rüden und keiner Hündin zumuten wollen, die miteinander unter einem Dach leben, egal, wie gut sie erzogen sind. Deshalb ist für mich die Rüdenkastration das kleinere Übel. Eine Frühkastration würde ich aber trotzdem nicht machen lassen. Der Hund soll erwachsen werden dürfen. Im Fall, wo ich noch einmal einen männlichen Welpen bekomme, würde ich dem älteren Tier - in diesem hypothetischen Fall dem weiblichen - in den folgende/n Hitze/n eine Läufigkeits-Unterdrückungs-Spritze geben lassen, bis der Rüde das passende Alter für eine Kastration erreicht hat.

Die Läufigkeit mit Spritze ein Leben lang zu unterdrücken soll wohl nicht gesund sein. Ich hatte auch diesen Fall noch nicht, wo dafür eine Notwendigkeit bestanden hätte, also werfe ich das mal so gänzlich uninformiert in den Raum.

Im Alltag, ohne eigenen Rüden, ist ein Aufpassen während der Läufigkeit wirklich kein Problem, und nur wegen der paar Tage kastrieren zu lassen würde ich nicht machen.

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@Dega: Frag mal z.B. Lusna hier im Forum zur gemischten Haltung...mit nur intakten Tieren. Es ist sehr wohl möglich, ganz stressfrei!

@Rhodium: Genau, sich über das Thema lustig machen und alles ins Lächerliche ziehen ist ne prima Variante wenn man nicht eingestehen will, das man mit Argumenten nicht mehr weiter kommt weil man keine mehr hat. Demnächst werden die Hunde einer Gehirn-OP unterzogen weil man zu faul wird, das Jagen abzuerziehen...

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@Koernchen

Prinzipiell gute Idee. Aber die OP kann ich mir dann sparen, den Jagdtrieb hab ich unter Kontrolle. Wobei ich den Sexualtrieb der läufigen Hündinnen meiner Vergangenheit schon auch kontrollieren konnte. Ich fand es nur furchtbar nervig.

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Man kann auch einfach die Beine amputieren, dann sind ALLE Probleme gelöst :kaffee: Ne Spaß beiseite, aber ich wurde schon soooo oft operiert in meinem Leben, weil ich nicht gefragt werden konnte als Kind und ja, ich weiss wie k.... das ist.

Der Spruch mit dem "fühlen" ist so genial! Danke Körnchen

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@Rhodium: Ah, und wenn wer anders jetzt den Jagdtrieb seines Hundes nervig findet, räts du ihm zur Gehirn-OP, richtig?

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@Rhodium: Ah, und wenn wer anders jetzt den Jagdtrieb seines Hundes nervig findet, räts du ihm zur Gehirn-OP, richtig?
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=61478&goto=1264935

Genau!

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Hm, mal ganz ehrlich. Ich hab hier so ein Rüdenexemplar zu Hause. Den habe ich mit zwei Jahren aus dem TH geholt. Dieser schwachsinnig, bekloppte Vorbesitzer, der ihn im TH abgegeben hat, hat wahrscheinlich den Bengel mit irgendwas unter einem Jahr kastrieren lassen.

Der kann froh sein, daß ich ihn wahrscheinlich nie kennenlernen werde :motz: .

Wie ich darauf komme? Ganz schlicht, erstens ist er viel zu groß für einen Dobermann (habe schon mehrmals nachgelesen, es kann Probleme mit dem Knochenwachstum geben, entweder zuviel oder zuwenig! Er ist im Kopf noch ein Baby gewesen und das mit 79 cm Schulterhöhe und zwei Jahren vom Alter her!)

Und, was ich als das schwerwiegendste Problem sehe, er hat ganz dichtes Babyfell sowie eine viel zu weiche Muskulatur, keiner sieht es, außer ich.

Sein Bindegewebe ist einfach mal ganz lasch, was erstens dazu führte, daß ich ihm einen Nabelbruch operieren lassen mußte und zweitens wahrscheinlich dazu führte, daß er vor 4 Wochen eine Magendrehung hatte und gerade nochmal so durch rechtzeigtige OP dem Tod von der Schippe gesprungen ist.

Möge mich bitte niemand falsch verstehen. Ich bin kein Kastrationsgegner. Aber wenn, dann bitte erst nachdem unsere vierbeinigen Freunde ausgewachsen sind und nicht mal schon prophylaktisch ein halbes Jahr vorher.

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