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Hundeforum Der Hund
Hansini

Deutschland und das Übergewicht

Empfohlene Beiträge

@ChiChi

Das Außen wird abgewertet, um eigene Aufwertung zu erfahren.

Da hast du Recht! Und welche Art von Mensch macht so etwas in deinen Augen und warum?

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Moin,

ich bin 1,92 und wiege zwischen 90 und 100 kg.

Wenn ich > 100 hätte, würde ich abnehmen (ganz ohne Stress, einfach weil ich es besser finde), wenn ich < 90 hätte, zunehmen.

Das geht schon seit Jahren so. Fühle mich wohl, robust (gegen äussere Einflüsse, gegen inneres hilft das nix) und kann alles machen.

Das war btw. auf das Eingangsposting bezogen. Nicht auf den Rest vom Thread, auch wenn ich den gelesen habe.

Was Deutschland und zu dick angeht: Es gibt so viele Gründe dafür, dass man es nicht an einem oder zwei festmachen kann.

Gründe sind u.A. auch die Art der Lebensmittel(zubereitung), die Preisgestaltung, die Bequemlichkeit, Zusatzstoffe, Problemsituationen und der Umgang damit, vereinseitigung von Dingen usw. - aber eben auch 1000 andere.

Ich bin der Meinung, jeder kann selbst entscheiden, was er möchte (auch Kinder, solange sie das Verständnis dafür haben!). Der Körper ist das Gut desjenigen, der ihn besitzt, insofern darf derjenige ungestraft alles damit tun, was er möchte.

Andererseits kann man durchaus Dinge ändern, ohne den Menschen einen Teil vom Lebensinhalt zu nehmen, so z.B. die Angebote und die Zubereitung, die Kosten, die Steuern auf manche gesunde Produkte, etc.

Dass die Menschheit in den Ländern, denen es essensmässig "sorgenfrei" geht und wo evtl. sogar noch "staatliche Richtlinien" zum Thema Dicke und Akzeptanz gelten (japanische Mädchen sind NICHT zimperlich, wenn sie über Mitschülerinnen, die etwas dicker sind, herfallen!), dünner ist, würde ich nicht unbedingt der grundsätzlichen Einstellung der Menschen zuschreiben sondern großteils auch dem "angepassten Leben" und dem "können".

"Studentenfutter" in asiatischen Ländern, also Instantnudeln, sind extrem günstig und machen nicht wirklich dick, auch wenn du viel isst, das essen z.B. sehr viele derjenigen Leute, die sich keine "teuren" frischen Produkte leisten können oder wollen, es ist also eine gesunde Fastfoodalternative - sowas wie Fertigburger usw. findet man eher selten!

Bei uns sind die meisten Fastfoodgerichte nicht wirklich kalorienarm. Die Nudeln in den Instantnudeln werden mit scharfen Gewürzen, einer winzigen Portion Fett (manchmal!), etwas Chilipulver und evtl. in dem Fett einer Art Bouillionzubereitung mit Geschmacksverstärker zubereitet.

Somit ist zwar etwas Chemie drin (wobei Geschmacksverstärker in den Ländern "Standard" sind und so ungesund scheinens nicht zu sein im Vergleich zu anderen chemischen Mitteln) aber das Essen selber ist erstaunlich "leicht".

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@ Steffi

Jemand, der den (vermeintlich) leichteren Weg gehen will.

Das funktioniert allerdings nicht. Mitleidsbekundungen wirken dabei wie Wasser auf die Mühle - leider in die falsche Richtung.

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Jemand, der den (vermeintlich) leichteren Weg gehen will.

Den VERMEINTLICH leichteren Weg...Leichter wäre es doch, sich professionelle Hilfe zu suchen, aber manche brauchen das "Bad in der Menge", um zu kapieren, wohin es gehen soll oder gelegentlich auch, um sich darauf auszuruhen und eben nichts zu verändern...

Aber du kennst sie besser! Ich kann ja nur mutmaßen und das ist Quatsch!

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Steffi,

ich schreibe hier nur meinen ganz subjektiven Eindruck.

"Kennen" tut man doch niemand übers Net wirklich. Insofern ist das alles auch eine Frage der individuellen Wahrnehmung. :)

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Hey Paige
bei Inuit ist Arteriosklerose mit 20 Jahren schon weit verbreitet. Wohl weniger dem Alkoholproblem als der Ernährung geschuldet.

Die Suizide kommen den Folgen nur zuvor.

Auch hier bist du viel zu oberflächlich.

Welcher Inuit lebt denn noch so, wie es mal seine Tradition war, bevor die moderne Welt Einzug bei ihnen gehalten hat?

Alkohol, giftige Rückstände in ihrer Nahrung, dass sich besonders im Fett anreichert usw.

Man kann nicht mehr wissen, als man weiß (K. Popper).


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=61949&goto=1277817

wie gut, dass du so gut Bescheid weißt. Diese Ergebnisse habe ich vor 20 Jahren in einer Studie gelesen, als das Leben noch weitaus traditioneller war.

Sicher starben die wenigsten Inuit an Altersschwäche oder Krankheiten. Sie wurden Opfer von Kälte, Tieren oder Unfällen. Das ändert aber nichts daran, dass sie zu diesem Zeitpunkt schon gesundheitlich geschädigt waren - weit mehr als es ihrem Alter entsprochen hätte.

Weil ihnen die Umwelt dort keine gesunde Ernährung ermöglicht. Nichts Getreide, nichts Obst, nichts Gemüse. Nur Eiweiß und tierische Fette, sonst nichts.

Was willst du eigetnlich sagen? Dass die Ernährung nur von Fett, Fleisch und Tran gesundheitsfördernd ist, dass sie Inuit gesund waren und nur durch uns, den Alkohol krank wurden?

Was ist denn das für ein schuldbeladenes, oberflächliches Weltbild? Eine wenig mehr Differenzierung, die du einforderst, wäre von dir auch nciht schlecht.

Haben die Inuit bevor wir kamen Obst von ihren Plantagen geerntet und Gemüse von ihren Feldern? Oder haben sie Getreide angebaut? Und ich weiß davon bloß nichts?

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Um auf das eigentliche Thema zu kommen...

In einer der letzten "Shape" war ein Artikel, wieso in einigen Ländern die Frauen so schlank sind.

Also Inderinnen wegen der ayuverdischen (sorry, falls falsch geschrieben) Küche und der schärfe,

Japanerinnen wegen dem, den Magen nicht ganz füllen und dem vielen Reis, Algen, Soja..... also meist waren es auch typische Gerichte/Zutaten für die Länder (wie hier ja schon erwähnt), welches die Frauen des Landes super verwärten.

Sagt mal, gibt es da auch eine typisch deutsche Ernährung, die wir deutschen Frauen super verwerten :???

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Ja Helemaus.

Aber die ist in Vergessenheit geraten.

Kartoffeln und Gemüse, etwas Fleisch (wenig).

Alternativ Nudeln & der Rest.

Esse ich auch gerne aber ich esse fast alles und ich liebe es zu essen (auch wenn man nicht lebt, um zu essen, sondern isst um zu leben) und esse gerne auch mal bis zum Platzen. :D

Insofern: Einseitigkeit kann vielleicht schlank machen - GLÜCKLICH macht sie eher nicht.

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Danke Wolf. Da mache ich doch mal ein Testdurchlauf. Solange Nudeln als Alternative gehen, Kartoffeln sind so gar nicht meins.

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Nudeln werden kein Problem sein (sind sie bei den Asiaten auch nicht).

Wenn du noch ein paar Kalorien sparen willst (was ich aber dann schon fast wieder lächerlich finde) nimmst du halt Nudeln ohne Ei oder so (vorausgesetzt die haben überhaupt weniger.. k.a.).

Man muss bedenken, wenn du ca. 40% Nudeln/Kartoffeln, ca. 30% Gemüse auf dem Teller hast, kommst du nur auf 30% Fleisch, das ist eine ausgewogene Mischung. 2 Nudeln und ein Pfund Fleisch und eine Karotte wären etwas unausgewogen. ;)

Aber selbst, wenn du einmal (übertrieben gesagt) nen Pfund Fleisch und 2 Nudeln isst, ist das nichts SCHLIMMES sondern GUT, denn es macht dich glücklich, es ist abwechselnd und davon wirst du nicht dick.

Selbstkasteiung ist so ziemlich das idiotischste was der Mensch machen kann, Selbstkontrolle hingegen vernünftig, aber die Grenzen scheinen ziemlich.. fließend.

Übrigens: Sich mehrmals am Tag oder in der Woche zu wiegen dürfte ziemlich unsinnig sein.

Grund: Das Einzige, was da variiert (so du nicht eine Woche komplett bei McDoof lebst), ist dein Wasserhaushalt. Der schwankt am Tag auch mehrere Kg im Extremfall. Das ist was ganz normales..

Einmal wiegen in 1 - 2 Wochen reicht vollkommen und dann NICHT in Panik verfallen sondern evtl. nochmal eine(!) Kontrollwiegung 12 Stunden später machen, den Mittelwert im Kopf behalten und sich ein Ziel ganz ohne Stress setzen.

Wenn alles passt, abhaken und das Leben genießen. Die Waage nur als Messinstrument sehen, dein Gefühl beim Anschauen deinerselbst sollte der Indikator Nr. 1 sein - nicht die Skala. Und bitte die eigene Reflektion nicht überziehen.

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