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Hundeforum Der Hund
Andra

Gleichgeschlechtliche Hunde

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Hallo Fories,

ich hab mal ein paar Fragen zu 2 gleichgeschlechtlichen, nicht kastrierten Hunden in einem Haushalt:

Geht das gut? Gibt es häufig Probleme?

Ich hab ja 2 Hündinnen, die sich leider nicht vertragen.

In absehbarer Zeit möchte ich einen Welpen anschaffen, bin aber noch am Überlegen, ob Rüde oder Hündin.

Wie ist es mit Hunden, die nicht in einem Haushalt zusammen leben? Ich hab die Erfahrung gemacht, daß 2 gleichgeschlechtliche x mal zusammen spazieren gehen können, und irgendwann knallt's. Danach wird's schwierig.

Habt Ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? ???

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Hallo Sabine!

Also in unsrem Rudel sind zwei Rüden und eine Hündin... Es geht eigentlich soweit alles gut, Nico und Amy sind beide kastriert, Leon nicht. Bei uns ist Amy der Boss im Haus, sie hat ihr zwei Jungs echt im Griff. Bei den zwei Jungs ists so. Nico(3) ist eigentlich der Ranghöhere, da Leon(2)jetzt allerdings langsam merkt, dass er ein Mann wird haben sie sich einmal beim Spazieren aufgemandelt und geknurrt. Nico knurrt in der Wohung öfters, entweder, wenn Leon seine 5 Minuten hat oder zur Begrüßung sehr zappelig ist, oder, wenn mit seiner Amy rumtobt. Allerdings würde ich meine Hand dafür ins Feuer legen, dass Nico hier in der Wohung nie auf Leon losgehen würde..

Meine Schwester ist jedes Wochenende weg mit Leon und wenn die zwei wieder kommen, ists am schlimmsten. Wenn man Nico aber ablenkt und mit ihm was anderes macht ist nichts. Nico ist das einfach zu viel, da er ein sehr sehr ruhiger Hund ist mit einer panischen Angst.

Bekannte von mir haben auch zwei Rüden wos auch oft Rauferein gab, inzwischen sind beide Rüden kastriert, schlafen in unterschiedlichen Räumen, fressen in unterschiedlichen Räumen und es ist klar dass er ältere der Ranghöhere ist und es geht...

Auf das was du dir holen möchtst, würde ich dir einen Rüden empfehlen, denn wenn noch eine dritte Hündin dazu kommt, die sich nicht unterordnen möchte, wirds heftig. ;)

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Hallo Kathi,

vielen Dank für Deinen Erfahrungsbericht.

Bei mir ist es so, daß die 11jährige Wessi mehr oder weniger bei meinen Eltern (nebenan) lebt. Arina kommt fast nicht mit ihr zusammen.

Und ich möchte mir entweder einen Welpen von Arina behalten oder einen dazu kaufen. Allerdings erst nächstes Jahr.

Arina ist zwar relativ dominant, aber kein Raufer in dem Sinne.

Zwar bin ich mir noch nicht ganz schlüssig, ob Rüde oder Hündin, aber man hört eben immer wieder von Problemen bei gleichgeschlechtlichen Hunden.

Kastrieren kommt allerdings in keinem Fall in Frage.

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Hallo Sabine,

wir haben eine 12-jährige Setter-Rottweiler-Hündin und eine 5 Monate junge Appenzellerin. Es war verblüffend, wie schnell beide sich gut verstanden. Ich möchte aber auch erwähnen, wie tolerant unsere "Alte" war. Unsere "Junge" brachte noch einmal richtig Schwung in ihr betagtes "Dasein". Sie wurde noch einmal richtig mobil und ich bin mir sicher, dass auch sie ihren Spass dran hatte. Es war nach kurzer Zeit schon soweit, dass die beiden aus einem Napf fraßen. Momentan ist es so, dass unsere Appenzellerin sehr viel Rücksicht auf unsere Mira nimmt, die sehr krank ist. Es ist wirklich schön zu erleben, wie toll Hunde aufeinander reagieren. Ich war immer der Meinung, es kämen nie 2 Hunde aufeinmal ins Haus. Ich wurde eines Besseren belehrt. Unser Zweithund war alles andere als geplant. Ich las am Samstag das Inserat in der Zeitung, und am Sonntag holten wir sie ab. Wir haben diesen Entschluss nicht bereut, denn diese Erfahrung möchte ich nicht missen. Daraus habe ich auf jedenfall gelernt, dass im Leben nicht immer alles ewig voraus geplant werden muss, um zu gelingen. Auch bin ich mir jetzt schon sicher, wenn wir uns von unserer kranken Mira trennen müssen, wir wieder einen Hund dazu holen werden und dieser soll wieder eine Schweizer-Sennenhündin sein. Auch in unserem Bekanntenkreis gab es positive Erfahrungen mit gleichgeschlechtlichen Hunden. Ich denke mal es ist wie im normalen Leben, dass es Sympathien und Anti-Sympathien gibt, egal ob gleichgeschlechtlich oder nicht.

Viele Grüße

Roswitha

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Moin,

ich habe zwei Rüden, die sich gut verstehen, der Husky hat zwar fast 6 Wochen gebracht bis er uns geglaubt hat das sein "Bruder" nicht wieder weggeht, aber dann hat er ihn sich angeschaut, er ist noch der Chef von den beiden. Mein Aussie wurde dann allerdings mit ca. 1 1/2 Jahren kastriert, nicht wegen Raufereien oder so, sondern wir hier zu Hause haben einen behinderten Mann im Haus der den Aussie überalles liebt, so das ich ihn nicht koregieren kann wenn er dabei ist, es sei denn ich war rechtzeitig da und habe ihn schon auf sein Platz geschickt. Yukon fing eines Tages an bei ihm aufzureiten, wenn ich ihn dann arbeiten wollte regte der Mensch sich so auf das er blau anlief, so das wir sagen mußten Menschenschutz geht vor Tierschutz.

LG

Ute

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Hallo Sabine!

Ich hab mal ne Frage, wenn du sagst, kastrieren kommt auf keinen Fall in Frage, und du möchst dann einen Rüden, tust du dir das dann zweimal im Jahr an, wenn die Hündin läufig ist??? Also wir haben das einfach gemacht und nie wieder, es war echt horror!!

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Original von °°NICO°°:

Ich hab mal ne Frage, wenn du sagst, kastrieren kommt auf keinen Fall in Frage, und du möchst dann einen Rüden, tust du dir das dann zweimal im Jahr an, wenn die Hündin läufig ist??? Also wir haben das einfach gemacht und nie wieder, es war echt horror!!

Ja, das ist die große Frage. Wenn ich wüßte, daß es gut geht, würde ich lieber eine Hündin behalten.

Ich hatte auch schon Hündin und Rüde zusammen, die mußten dann alle 6 Monaten für 2 Wochen getrennt werden.

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Hallo!

Also ich denke, beide haben Vor- und Nachteile! Beim Rüden musst die zweimal im Jahr auspassen, und wenn du ne zwei "Zicke" dazu nimmst, musst du immer auspassen.

Und wenn du dir jetzt einfach mal die Welpen dann anschaust und dann einfach deinen "liebling" nimmst... egal ob Rüde oder Hündin. Wenn dir Entscheodung so schwer fällt! ;)

Ich persönlich werde mir als nächstes auch wieder einen Rüden holen...Hündinen sind mit zu zickig... :D

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Da hast Du Recht, am besten wird sein, ich lasse mein Herz entscheiden ;)

Ich wollte eben nur vermeiden, daß sich eine Feindschaft entwickelt, die uns dann das Leben schwer macht. Aber ganz ausschließen kann man das vermutlich nie.

Nach meinem Rotti wollte ich nie wieder einen Rüden, da er mir einfach zu schwer war. Aber jetzt - so für den Sport - würde mich doch wieder ein Rüde reizen. Obwohl Hündinnen auch hier Vorteile haben.

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Also ich denke du kannst dominante Rüden wie auch Hündinnen bekommen, so ists nicht! Vom VPG hab ich keine Ahnung, obs da Vorteile oder Nachteile gibt mit Rüden oder Hündinnen. Im Obedience und THS ists auf jeden Fall wurst. Ich denk es kommt auch drauf an, was man selber draus macht, wenn ich meinem - selbst dominaten - Hund von Anfang an klar mache, wer der Boss ist, wirds nicht so schwer, wie wenn der süße kleine Welpe machen darf was es will... Also ich würds einfach mal auf mich zukommen lassen ;)

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