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Hundeforum Der Hund
Elenya

Mein krankes Pferd und wie enttäuschend Mitmenschen reagieren..

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Ich kann dich gut verstehen.. solche unsensiblen reaktionen verletzen und erschüttern einen zutiefst!! Als ich mein Pferd zum zweiten mal wegen einer nieren-milzband-darmverschlingung operieren lassen musste, wurde mir von anderen Einstellern auch so nett Mut zugesprochen.. so nach dem Motto, da hättest dir scho längst ein anderes Pferd kaufen können für die OP und Klinik Kosten usw..

mein Hund ist vor 10 monaten gestorben.. seit 4 wochen hab ich wieder einen.. und was sagt ein Nachbar zu mir.. is der jetzt noch besser als der alt?? wie bitte???? Ich konnte überhaupt nicht antworten auf so ne blöde Frage!!!!

Ich wünsch dir und deinem Pferdchen alles Gute.. und dir wünsch ich vor allem dass du auf *Durchzug* stellen kannst, wenn du mal wieder nen blöden kommentar kriegst,.. denn auch wenn sich derjenige vielleicht nichts böses dabei denkt.. manchmal tun solche kommentare einfach nur weh.

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Hast du vielleicht schon einmal darüber nachgedacht, dass dein Pferd bei diesen Krampfanfällen ganz schön leidet und es vielleicht besser wäre, wenn du es von seinem Leiden erlösen würdest. Und dass die Ratschläge, die dir andere Leute geben auch gut gemeint sein können und dir keiner etwas Böses will ?

Wenn er jetzt schon über Monate behandelt wird und einen solchen Krampfanfall hatte, kann man dann wirklich von einer Verbesserung sprechen ? Was ist wenn bei einem solchen Anfall ein Mensch in der Nähe ist und dabei zu Schaden kommt?

Ist jetzt wahrscheinlich nicht das was du hier lesen möchtest, aber manchmal macht auch (Tier)Liebe eben blind.


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=62135&goto=1283132

Hallo,

danke für deine ehrliche Meinung.

Natürlich habe ich es auch von der Seite betrachtet, ungefähr 10000 mal ;)

Aber, er hat 23 gute Stunden am Tag, und 5 Minuten diese Krampfanfälle, daher sehe ich es so wie es derzeit ist nicht ihn deswegen zu erlösen.

Zudem zeigen die Behandlungen erste Erfolge, er hat die ganze Woche noch nicht gekrampft =)

Und nicht dass das falsch rüber kommt, ich will ihn ganz sicher nicht quälen.

Er hat/te diese Krampfanfälle auch nicht täglich. Manchmal nur einmal die Woche, manchmal auch nur ganz schwach.. Bei den Behandlungen, speziell der Akupunktur ist es auch so, dass ersteinmal eine Erstverschlimmerung eintritt (daher der besonders heftige Krampfanfall vergangene Woche Mittwoch, zudem hatten wir kurz vorher das Cortison von 5 auf 4 herab gesenkt). Meine Mutter hat selber bereits Akupunktur Behandlungen zur Migränebekämpfungen hinter sich, bei ihr war es genauso. Zu erst war es die Hölle, es ging ihr so schlecht wie nie, aber danach stellte sich alles ein, und wenn sie heute noch Migräne hat ist es zum einen seltener und zum anderen nur noch halb so stark, daher sind wir guter Dinge.

Mich kotzt es einfach nur an dass man aufgeben soll ohne zu kämpfen, von wegen "es lohnt ja eh nicht". Das werde ich nicht tun das bin ich ihm einfach schuldig, zu dem würde ich es mir niemals verzeihen. Das ihm diese Krampfattacken weh tun weiß ich, das sieht man ihm auch an, aber wie gesagt wenn 23 Stunden und 55 Minuten am Tag ohne Schmerzen sind, und er 5 Minuten krampft, soll ich ihn deswegen TÖTEN? Nein.

Kannst Du Dich evt. nach einem netten Rentnerstall umsehen, wo Du unter Gleichgesinnten wärst?

Ja, wir sehen uns parallel nach anderen Ställen um. Allerdings werden wir nicht umziehen solange er mitten in der Behandlung ist, da wir Stress vermeiden wollen.

Wir sind auch erst vor knapp einem halben Jahr in diesen Stall gezogen.

Es ist auch so, dass die Stallbesitzerin es nicht böse meint. Sie ist schon etwas älter, und wirklich lieb und nett, ihre Katzen Hunde und eigenen Pferde fährt sie auch für jede Kleinigkeit zum Tierarzt damit es ihnen gut geht, auch mit den Stallkatzen was ich sehr schön finde, die meisten Ställe kümmern sich da ja nicht wirklich..

Aber sie hatten vor 30 Jahren eine reine Schweinezucht. Da haben Tiere einen ganz anderen Stellenwert. Das was sie sagt verletzt unsereins sehr, aber sie ist sich dessen nicht bewusst, ich mache ihr auch gar keinen Vorwurf. Zu dem wird sich wirklich sehr gut um die Pferde dort gekümmert, Yoschi kriegt sämtliches Zusatzfutter und Medikamente die er braucht, in der ganz schweren Zeit haben sie ihm täglich Mash zubereitet, also sie haben auch wirklich viel getan.

An alle danke für die aufmunternden Worte, ihr seid die besten. :kuss: Und ich bin froh das andere auch so denken. :)

Übrigens komme ich grade vom Stall, waren in der Halle, er ist super locker und entspannt gelaufen, und er sieht auch echt wieder gut und gesund aus. Ich glaube es geht Bergauf =)

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Hy

ich habe seit 40 Jahren eigene Pferde und bin Vielseitigkeit geritten. Viel habe ich durchgemacht und für meine Pferde immer gekämpft.

Für meine große Liebe Dondolo habe ich 2 Jahre eine Kampf durchgefochte3n leider dann später durch eine andere Sache verloren. Daher kann icfh Euch gut verstehen.,

Ich selber habbe meinen Pferden immer Virovetsan gegeben ich hoffe ich habe es ricvhtig geschrieben. Ein homeo. Produckt was nach nichts schmeckt. Es stabilisiert die Abwehrkräfte und baut auf.

Nicht wundern es ist ursprünglich für Hühner entwickelt worden aber unter Pferdeleute ein geheimrezept.

3x am tage ca 15 Tropfen einfaCH SO INS mAUL SPRITZEN DIE sCHLEINHEUTE NEHMEN ES AM BESTEN AUF:

Ich habe vieles damit behandelt wo andere im Stall groß geimpft werden mußte vor allem kostet nicht viel.

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Hallo Steffi,

auch ich kann Dich sehr gut verstehen. Ich selbst habe 3 Jahre um meinen Wallach gekämpft - und am Ende doch verloren.

Er hatte am Hinterbein hochgradig eine durchfressende Arthose. Auch bei mir haben viele Pferdemenschen geraten ihn einschläfern zu lassen, da man ja doch nichts mit ihm anfangen kann und er nur bedingt reitbar war.

Leider ist es in der heutigen Zeit so, das nur noch die Pferde geschätzt und geachtet werden, die sportlich von Nutzen sind. Sei es als Turnierpferd oder als Freizeitpartner. In dem Moment wo man dieses Tier nicht mehr nutzen kann wird der "beste Freund" dann zum Schlachter gebracht, um ihm unnötiges Leiden zu ersparen (und den Besitzer evtl. eine Menge Geld für Tierarztkosten).

Solange es ihm gut geht und er noch Spass am Leben hat, kämpft mit ihm. Doch sobald ihr merkt, das ihn der Lebensmut bezgl. der Schmerzen verlässt, dann lasst ihn gehen.

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Heute war wieder Akkupunktur. Die Heilpraktikerin sagt Yoschis Zustand hat sich seid der letzten Sitzung schon verbessert. Im Moment sind wir guter Dinge. =)

Ja so ist das mit dem "besten Freund" Pferd.. wenn es nicht mehr funktioniert, wird es ausgetauscht. Traurig aber wahr..

Mich persönlich macht es stolz keiner dieser Sorte zu sein. Ich begleite ihn bis zum Ende, und das was er mir dafür wieder gibt, sein Vertrauen, ist mir viel mehr wert als jedes Turnier der Welt.

Morgen früh gegen 9 kommt der Pferdezahnarzt. Obwohl wir erst vor wenigen Monaten einen Tierarzt dran hatten, der ihm einige Haken an den Backenzähnen entfernt hat, war dieser trotzdem nicht fähig zu erkennen dass die Schneidezähne zu lang sind. Naja, bei Zähnen ist es doch besser einmal im Jahr einen richtigen Zahnprofi drauf gucken zu lassen..

Jedenfalls wird vermutet dass er durch die zu langen Schneidezähne die Nahrung nicht richtig kaut, und die deshalb viel zu grob den Magen-Darmtrakt passiert, was bei seiner Entzündung im Darm ja alles andere als förderlich ist. Wenn der Schritt morgen geschafft ist hoffen wir auf einen weiteren kleinen "Etappen Sieg". :)

Inchita, meinst du das hier?

http://www.dhu.de/tiere/PDF/Viruvetsan_n_gi.pdf

Da steht leider

"Aufgrund des Bestandteils Echinacea darf Viruvetsan®-N nicht angewendet werden bei: chronisch fortschreitenden Entzündungen..."

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Obwohl wir erst vor wenigen Monaten einen Tierarzt dran hatten, der ihm einige Haken an den Backenzähnen entfernt hat, war dieser trotzdem nicht fähig zu erkennen dass die Schneidezähne zu lang sind. Naja, bei Zähnen ist es doch besser einmal im Jahr einen richtigen Zahnprofi drauf gucken zu lassen..

I]

Oh je, das klingt nach einem "Kanadier". Ich habe schon einige Pferde behandelt, wo die von L.P. "ausgebildeten" Spezialisten (immerhin dauert so eine komplette "Ausbildung" ganze 4 Wochen!) auch bei 3 jährigen die (Milch-)Schneidezähne gekürzt haben. Das da Milchzähne waren, haben die gar nicht bemerkt....

In dem Alter Deines Pferdes ist es gut möglich, dass die Schneidezähne evt. zu lang sind. Wenn das Pferd (beim Zahnarzt) sediert ist und das Maul geschlossen ist (Schneidezähne liegenin Kontakt zueinander) , kannst Du die Maulwinkel zur Seite ziehen und nachschauen, ob die Backenzähne in Reibung sind. Wenn ja ist gut, wenn nein, sind die Schneidezähne zu lang. Lass Dir alles genau erklären und zeigen.

Werden die Schneidezähne zu stark oder unnötig gekürzt, kann das dazu führen, dass das Pferd kein Gras mehr richtig abbeißen kann (bei langem Gras findet sich immer ein Weg, bei kurzem Gras wird´s schwieriger). Zu lange Schneidezähne können dagegen zu Verstopfungen im Dickdarm oder schlimmer im hinteren Dünndarm führen.

Kontolliere bei Deinem Pferd die Faserlänge im Mist. Sind viele große Heuhalme (ca. 2 cm + da drüber kannst Du von einem Problem der Zähne oder der Kiefergelenke ausgehen, z.B. Diasthemen im Backenzahn-Bereich, Zahnfachentzündungen....)

Wichtig ist : die Schneidezähne werden den Backenzähnen angepasst, nicht umgekehrt, also es werden erst die Backenzähne behandelt und die Schneidezähne bei Bedarf entsprechend.

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