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Hundeforum Der Hund
Yvonne_1989

Alleine daheim lassen ist sehr bedenklich, kann ich was ändern?

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Hallo,

ich hätte eine Frage, wenn ich morgens in der Arbeit bin öffnet mein Hund irgendwelche Türen, macht Schubläden auf, Schränke auf, frisst alles aus irgendwelchen Schubläden... wie kann ich dem entgegenwirken, ohne alles zu zu sperren...

z.B. wenn ich heim komme und er hat mal wieder den Schrank aufgemacht und irgendwas raus genommen und zerfetzt, wie kann ich ihn bestrafen? Kapiert er überhaupt wenn ich heim komme und mit ihm schimpfe, warum ich jetzt schimpfe?

Bitte dringend um Tipps... :(

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Hast du das Alleinsein mit deinem Hund geübt?

Für die Schubläden gibt es doch solche Kindersicherungen, die würde ich mir besorgen.

Dann würde ich auch alle Türen die zumachen und abschließen. Darf er in der ganzen Wohnung rumlaufen wenn du nicht da bist?

Ich würde das auf ein Zimmer, oder Gang und Küche oder so beschränken.

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Ich habe hier ja auch ein Hunde der Türen öffnet...

Aber jetzt nicht mehr.... ;)

Weil ich die Klinken so umgebaut habe das sie nach unten zeigen... und so kann sie die Türen nicht mehr öffnen (kann meine Zimmertüren nicht abschließen, keinen Schlüssel... :??? ) Mein Haustüre kann ich schon abschließen.... =)

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Ich kann mich Muck nur anschließen...Türklinken haben wir hoch bzw. runter gestellt, ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig, aber sicherer.

Für die Schuladen gibt es innenliegende Sicherheitsschieber, dann kann Hund die nicht mehr öffnen. Für Schranktüren gibt es auch solche Kindersicherungen.

Wichtig finde ich, dass ihr entweder die Haustüre abschließt, wenn ihr das Haus verlasst oder aber einen Knauf von innen an die Türe macht. Das kann echt gefährlich enden, wenn Hund alleine spazieren geht.

Grüße

Maike

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Hallo,

Sicherheitsschieber und Türklinken hochstellen ist zwar gut und schön, nimmt aber deinem Hund nicht das Problem. Er empfindet ja etwas bei seinem Tun. Das Herumwühlen in deiner Abwesenheit kann z.B. entstanden sein durch eine Übersprungshandlung evtl. weil dein Hund Panik empfand. Dann hat er gemerkt, dass er durch seine Handlung seinen Stress, den er empfindet, abbauen kann, also wühlt er herum. Das hilft ihm die Zeiten ohne dich zu überstehen. Das Schimpfen bringt er nicht in Zusammenhang mit seienm Tun! Das ist ein Irglaube deinerseits. Er ist schon unglücklich, dass du nicht da bist und dann kommst du auch noch übelgelaund zurück.....

Ich würde dir dringend raten einen guten Hundetrainer zu Rate zu ziehen.

Vorab sende ich dir eine Inforamtionsliste, die meine Hundeschulteilnehmer bekommen - diese ist jedoch nicht individuell auf deinen Hund ausgelegt.

1. Ignorieren Sie Ihren Hund 1/2 Stunde bevor Sie das Haus verlassen. Knuddeln Sie ihn nicht noch besonders bevor Sie geben.

Erklärung: er muß ein wenig Selbständigkeit lernen, dann wird ihm das alleine sein auch nicht so weh tun. Außerdem suggerieren Sie ihm durch zu viel Aufmerksamkeit vor dem Verlassen, daß gleich etwas passiert.

2. Erlauben Sie Ihrem Hund auf gar keinen Fall Ihnen überall hin zu folgen. Er sollte lernen sich auf Kommando in sein Körbchen (oder Decke, etc.) zu legen.

Erklärung: fast alle Hunde, die nicht alleine bleiben können haben zu wenig Selbstbewußtsein. Er muß lernen, daß er auch alleine im Zimmer bleiben kann. Das fällt ihm leichter, wenn er einen festen Platz zugewiesen bekommt.

3. Begrüßen Sie Ihren Hund nicht überschwenglich, wenn Sie wieder nach Hause kommen. Sagen sie nur kurz "Hallo" und dann ignorieren Sie ihn wieder.

Erklärung: damit bestätigen Sie ihm nur, daß er mit seiner Hysterie recht hat.

4. Ihr Hund braucht unbedingt einen festen Platz, an dem er sich sicher fühlt Er muß lernen sich auf Kommando in sein Körbchen (oder Decke, ete.) zu legen.

Erklärung: feste Aufgaben, bzw. Plätze geben Ihrem Hund Sicherheit.

5. Üben Sie unbedingt täglich mit ihrem Hund.

Erklärung: das gibt Ihrem Hund Selbstvertrauen und erleichtert Ihnen Ihr Training.

6. Verlassen Sie das Haus ohne besonderen Aufwand. Halten Sie auf gar keinen Fall lange Reden ("Ich gehe nur einkaufen", "Mama kommt gleicht wieder", "Sei schön lieb", etc.)

Erklärung: sie puschen Ihren Hund nur damit auf und machen ihm klar, daß sie ihn gleich verlassen.

7. Vollführen Sie mehrmals täglich Ihr persönliches Ritual, als ob Sie das Haus verlassen. (Schlüssel nehmen, Mantel anziehen etc.). Am besten notieren Sie sich erstmal alle Einzelheiten auf einem Blatt und geben Sie dann Punkt für Punkt durch. Anstatt aber nun das Haus zu verlassen machen Sie ohne Worte - und natürlich ohne Ihren Hund zu beachten - kehrt und setzen sich wieder aufs Sofa. Sie können auch ab und zu die Reihenfolge immer wieder vertauschen.

Erklärung: Ihr Hund erkennt an Ihrem Ritual, daß Sie Ihn gleich verlassen. Bringen Sie Ihn daher etwas durcheinander. Nach einer Weile wird es ihm lästig werden immer wieder hinter ihnen herzulaufen, wenn sie ja doch nicht gehen.

8. Üben Sie mit ihrem Hund das "ALLEINE SEIN". Schließen Sie für Sekunden die Tür, während ihr Hund im anderen Zimmer ist Anfangs aber immer nur für 1-2 Sekunden. Öffnen Sie die Tür ohne grosses Aufheben bevor ihr Hund Zeit zum Bellen/Heulen hat Denn nur dann können Sie ihn loben.

Erklärung: wenn Ihr Hund lernt, daß es positive Reaktionen auf sein ordentliches Benehmen gibt, wird es ihm auch bei längeren Trennungen leichter fallen.

9. Ihr Hund sollte unbedingt viel Auslauf bekommen. Geben Sie ihm die Möglichkeit mit anderen Hunden zu spielen, damit er sich richtig austoben kann.

Erklärung: Müde Hunde sind leichter brave Hunde.

10. Sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt. Heutzutage gibt es diverse Medikamente, die das Training positiv unterstützen können (Clomicalm & Selgian).

11. Haben Sie unbedingt Geduld. Planen Sie generell 2-3 Monate bis zu einem Erfolg ein. Versuchen Sie ruhig und besonnen zu sein.

Häufig hilft es auch gleichzeitig eine Hundeschule zu besuchen. Dort können sich die Besitzer austauschen und neuen Mut holen (da merkt man erst, daß man nicht der einzige Menschen mit diesem Problem ist).

Außerdem lernt ihr Hund dort die Grundbegriffe des Gehorsams und bekommt dadurch mehr Selbstbewußtsein. Ihr Hund arbeitet mit Ihnen zusammen, was wiederum förderlich für Ihre Beziehung zu Ihrem Hund ist.

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