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Hundeforum Der Hund
Ulappa

Bissiger Hund - Gefahr für jedermann?

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Hallo zusammen

In unserer Nachbarschaft lebt ein Amstaff-Hund. Eigentlich ein Superlieber Hund, aber es scheint als hätte er keine richtige Beisshemmung. Mein Hund und ich gehen einmal die Woche mit ihm und dem Besitzer spazieren. Und da ist das Problem:

Er knabbert an den Händen. Vor einigen Monaten hat er eine Frau in den Oberarm gepierct (es war ein Riesengewimmel mit vielen Hunden, die Frau streckte ihren Arm aus um ihren eigenen Hund zu rufen, da hat er sich drangehängt.) , vor einigen Wochen nun hat er den Nachbarn in den Arm gebissen, so dass er sich verarzten musste.

Zudem spielt er mit meinem Hund relativ grob (in meinen Augen jedenfalls) Schnauzenrangeleien und ins Ohr kneifen. Mein Hund mag das nicht, und knurrt (faucht) ihn dementsprechend an, spielt aber dann weiter, wenn der andere sich etwas beruhigt.

Letzte Woche hat der Amstaff nun in der Hundeschule einen Welpen aus heiterem Himmel ins Ohr gebissen, so dass es blutete. Der Amstaff war von der Leine und hätte abgerufen werden müssen, als Übung versteht sich. Daraufhin empfahl ich dem Besitzer, einen Wesenstest machen zu lassen, damit man weiss, wo das Problem liegt. Das wurde aber nicht wirklich begeistert angenommen. Einen Maulkorb hat der Hund noch nie getragen. Angezeigt wurde der Besitzer auch noch nicht, es ist schwierig, einen Nachbarn anzuzeigen, mit dem man in Frieden leben will.

Ich selbst habe nicht wirklich Angst vor dem Hund, schliesslich war ich noch nie das Opfer. Trotzdem mache ich mir Sorgen, ob ich meinen Hund weiter mit ihm spielen lassen sollte und es einfach laufen lassen, oder ob ich mich zurückziehen sollte.

Was meint ihr dazu?

Danke für Eure Antworten!

Grüsse, Ulappa

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Dazu sag ich nur eins :

Wenn Kinder spielen und toben, heult früher oder später auch öfters mal einer,

nicht anders ist es bei Hunden, solange es nicht in Aggresion umschlägt seh ich da kein Problem, jeder Hund spielt anders, Shadow zB ist auch so ein ewiger Ohrenbeiser, aber mich würde er nie beisen.

Hunde spielen nunmal körperlich miteinander und das sollten vieleicht mal viele begreifen meiner Meinung nach.

Und ein hund fällt nicht gleich auseinander deswegen

Und diese Amstaff betonung schlägt mir auch grade auf den Magen, ALLE HUNDE haben Zähne ...nicht nur AMSTAFFS!

Vor einigen Monaten hat er eine Frau in den Oberarm gepierct (es war ein Riesengewimmel mit vielen Hunden, die Frau streckte ihren Arm aus um ihren eigenen Hund zu rufen, da hat er sich drangehängt.) ,


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=62186&goto=1284631

Warum in aller Welt streckt jemand den Arm aus um seinen Hund zu rufen :wall:

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Ich würde die beiden natürlich weiter miteinander Spielen lassen, allerdings, würde ich das dann so handhaben, dass wenn du merkst, dass dein Hund keine lust mehr auf das wilde Spiel hat, ihn kurz rausnehmen, an die Seite, sodass die beiden ein wenig runterfahren können, ich denke mal da würden so 2-4 Minuten reichen und dann kann das weiter gehen.

Wenn du dann merkst, dass es wieder losgeht das gleiche spiel wieder :)

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Wenn der HH seinen Hund weiter so gewähren lässt, wird er "alsbald Auflagen bekommen", oder hat er die schon?

Will er das nicht , dass der Hund als "gefährlicher Hund eingeschätzt wird", ist er gut beraten wenn er gleich auf das bisherige Umgang-Verhalten seines Hundes dahingehend einwirkt, dass der Hund unauffälliger in seinem Lebensumfeld wahrgenommen wird.

ER muss die bisherigen Aktivität seines Hundes

"an der richtigen Stelle begrenzen und gewünschtes Verhalten vermehrt zulassen wollen!"

Vielleicht kannst Du Deinem Nachbarn dabei behilflich sein?

LG :winken:

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man kanns auch übertreiben

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man kanns auch übertreiben
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=62186&goto=1285182

Oder untertreiben ;)

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Ich dank' euch für die hilfreichen Antworten! Das geht genau in meine Richtung. Ich hatte auch das Gefühl, dass ich meinen Hund weiterhin mit ihm spielen lassen kann. Wollte aber eure Meinung dazu hören.

LG. Ulappa

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Ich würde versuchen mit meinem Nachbarn zu reden und ihm zu helfen.

Ist das Verhalten des Amstaff agressiv oder hat er nicht gelernt vorsichtig mit Menschen umzugehen bzw. das man diese nicht zu beissen (schnappen hat) ? Sieht er das als Spiel an was er da tut ??

Zum heftigen Spielen mit anderen Hunden, das ist die Rasse. Die spielen einfach brutaler und heftier miteinander.

Wenn du zwei Amstaffs spielen siehts, sieht das schon ziemlich heftig aus. Sie müssen lernen das andere Hunde da eine etwas "andere" Sprache sprechen.

Daher würde ich das Spiel, wenn es deinem Hund zu heftig wird unterbrechen und erst wenn sich beide Hunde beruhigt haben, weiterspielen lassen.

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Nein, der Hund ist überhaupt nicht aggressiv. Er ist nur unvorsichtig. Wenn er mich begrüsst, springt er mich an und will er meine Hand in die Schnauze nehmen und darauf herumkauen.

Der HH sagt dann ganz lieb zum Hund: Nein, nein, mach das nicht, nicht herumknabbern.

Der Hund hat wirklich einen lieben Charakter, hab ich das Gefühl, ich glaub nicht, dass er eine tiefe Reizschwelle hat. Er hat einfach nie lernen dürfen, dass er spitze Zähne hat und wir nur ganz dünne Haut...

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Ist der AmStaff auch ein Welpe, oder warum war er mit einem Welpen in der Hundeschule in der gleichen Gruppe ??

Ein Wesenstest ist nicht das, was Du Dir darunter vielleicht vorstellst - es ist nicht sowas wie ein Vokabeltest, bei dem einfach der Wissensstand abgefragt wird.

Meine Australian Cattle Dogs sind auch Grobmotoriker und wenn die durch meinen Garten fetzen, halte ich auch manchmal die Luft an. Da wird gekniffen, gerempelt, an den Backen gezogen und über den Haufen gerannt, wenn ihnen danach ist.

Wenn Du merkst, daß dieses sehr grobe Spielen Deinem Hund zuviel ist, dann beende es, das ist besser, als wenn Dein Hund es als *schlechte Erfahrung* verbucht.

Aber generell profitieren beide davon, solange es für keinen zu viel ist. Der Staff muß auch lernen, sich auf andere Hunde einzustellen, das kann er nur im Spiel mit ( gleichaltrigen ?- falls noch jung ) Artgenossen.

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