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Hundeforum Der Hund
Falco09

Hund hat Angst vor unserer Katze

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Hallo an alle!

Also diesmal ist es verkehrte Welt: Unser großer Rüde (60cm SH, Kurzhaar-Collie) hat Angst (oder großen Respekt oder Unsicherheit) im Umgang mit unserer kleinen 13-jährigen Katze. Die Katze ist absolut friedlich und kratzt nicht.

Zur Wohnsituation: Er wohnt im 1.OG bei uns, die Katze im EG bei meinen Großeltern. Die Katze ist eine Wohnungskatze mit Freigang. Zusammentreffen eher seltener (alle 2 Tage). Wenn dann, bleibt unser Hund stehen, die Katze geht ins Haus, er geht los wenn sie drin ist. Absolut wünschenswert.

Gestern Abend gab es (malwieder) folgende Situation:

Wir grillen draußen, der Hund ist im Garten. Pünktlich zum Essen kommt die Katze in den Hof, weil sie das Essen riecht und setzt sich unter den Esstisch. Der Hund geht rückwärts in den Garten (möglichst weit weg von der Katze) und kommt auch auf Zuruf nicht mehr in die Nähe der Katze. Er kommt zwar näher, aber nur so auf 5 Meter, mit angelegten Ohren und tänzelt nervös herum. Auch sein Fressnapf stand neben dem Tisch, nichts zu machen - auch nicht mit Leckerlie.

Also hab ich die Katze auf den Arm genommen und ihm hingehalten, er schnuppert ganz kurz (1-2 Sekunden) und rennt dann als um mich herum im Kreis, ein zweites Mal schnuppern wollte er nicht. Erst als der Katze das Tragen zu blöd wurde und sie gegangen ist, kam er wieder an den Tisch, brauchte aber bestimmt 30 Min. um sich entspannt auf die Decke legen zu können und um die Ohren wieder aufzuklappen. Anschließend wurde er gelobt und hat etwas gefressen. Er hat dann aber noch ständig in die Richtung geschaut, aus der die Katze verschwunden ist.

In die Wohnung meiner Großeltern geht er nur wenn er gerufen wird, begrüßt sie dann kurz und macht sich schnell wieder hoch (die Katze könnte ja da sein!)

Die Frage ist nun: Was können wir da machen, damit er sich bei Grillabenden bzw. Abenden draußen entspannen kann?

Gemeinsam füttern aus der Hand haben wir versucht, da kam er gar nicht erst ran um sich das Futter zu holen. Schnuppern lassen hilft auch nicht. In der HS gibt es eine hundefreundliche Katze, die mal auf ihn zugelaufen kam, da wurde er total nervös. Mit der Nachbarskatze schaffen wir es so ca. im Abstand von 30cm an ihr vorbeizugehen, aber wenn er könnte würde er einen 5 Meter Bogen um sie machen.

Ich frage mich einfach woher diese Angst/Unsicherheit, was auch immer, kommt. Sie hat ihn nie gekratzt, o.Ä. Von uns aus war der Umgang mit der Katze auch immer klar, verhält er sich der Katze gegenüber freundlich und jagt er sie nicht, gibt es ein Leckerlie. Er hat auch nie Anstalten gemacht sie zu jagen, weshalb wir ihn hätten schimpfen müssen (was für ihn als Obersensibelchen ein Weltuntergang wäre).

Manchmal denke ich, die haben irgendwie untereinander mit Blicken o.Ä. die Fronten geklärt und der Hund hat eindeutig den Kürzeren gezogen und akzeptiert: Die war vorher da, da kann ich nichts machen.

Ich würde ihn ja gerne mal mit einer hundeverrückten Katze therapieren, aber das würde ihn nur stressen und außerdem kenn ich keine solche Katze :-/

Edit: In der HS beim Longieren geht er übrigens auch keinen Schritt mehr wenn die Hundeschulkatze den Hundeplatz betritt. Also liegt es nicht speziell an unserer Katze, sondern an Katzen allgemein.

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Hat es einen bestimmten Grund warum er sich mit der Katze verstehen soll?

Lege ihm doch einfach die Decke und seinen Napf etwas entfernt hin und lass ihn da liegen!

Die Katze hat Hausrecht und auch wenn sie nicht kratzt, muss der Hund sie doch nicht mögen, oder?

Ich persönlich würde mir den Hund nicht dahingehend verbiegen!

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Laß es wie es ist.

Die Katze hat einfach die Ausstrahlung dem Hund gegenüber, dass sie der Boss ist und dies akzeptiert dein Hund ja wirklich hervorragend.

Völlig verkehrt sind da solche Sachen, wie die Katze auf dem Arm zum Hund zu bringen, damit erreichst du nachher nur, dass die Katze dem Hund ein paar Ballert, weil er zu Nahe kommt.

Gruß

sabine

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(bearbeitet)

Eine Katze ist für den Hund erstmal das klassische Beute-Schema.

JAGEN , FANGEN, TÖTEN ist die dem Hund genetisch angeborene Verhaltensweise.

Rettung ist für die Katze nur möglich wenn Sie sich in Sicherheit bringen kann,

durch flüchten an einen Ort/Stelle wo der Hund Ihr nicht folgen kann.

Im Freien ist das unter den Autos, eine enge Röhre oder ein Baum,

und in der Wohnung entsprechend welche "Vorsorge wir Halter" dafür getroffen haben.

Katzen haben "erlernt" das wenn Sie sich aggressiv gegenüber dem Hund gebärdend zeigen,

manche Hunde dann, im Augenblick, von Ihrem Vorhaben eher ablassen.

"Zeigen+sagen" wir dem Hund das WIR bestimmen

"Wer oder Was" sich in unserem engeren Lebensumfeld aufhalten darf und soll,

kann der Hund das akzeptieren auch wenn es gut ist den Hund dahingehend

immer mal wieder mit kleinen Gesten daran zu erinnern.

Manche Hunde dulden die Anwesenheit in der Folge,

das Sie es gestatten das die Katze/n in dem gleichen Raum weilen

oder auch sie einen körpernahen Umgang zulassen.

Ebenso ist das auch bei den Katzen zu finden.

Das "DIE auch beieinander liegen " ist durch den gegenseitigen Respekt

den Sie voreinander haben begründet.

Auch zwischen Ihnen kommt es zu gelegentlich

heftigem "Aggressions-Verhalten" weil Sie ihre Position/Stellung im Lebensbereich

und zu Ihrem Futter spendenden Menschen, der Ihr Überleben sichert

weil der den Futter-Dosenöffner bedienen kann,

stets beibehalten wollen.

Bisherige VORTEILE werden dabei vehement verteidigt!!!

"Zwangsweise" zusammenführen/vor die Nase halten,

ist für die Katze Mega-Stress, und ebenso für den Hund

und so manche Katze hat den Halter heftig gekratzt

um aus der von Ihr höchst lebensbedrohlich empfunden Situation

durch Flucht gleichmal heraus zu kommen.

Von Natur aus Respekt voreinander zeigen ist Normalität.

Wenn die Katze kann, wird Sie immer sofort erstmal weglaufen.

Angst haben,

wird Hund und Katze voreinander sicherlich dann haben,

wenn die Katze den Hund mal mit Ihren Krallen "richtig vermöbelt" hat,

und der Hund die Katze heftig gejagt oder "auch schon mal gepackt" hat.

Die für die Tiere wichtige/übliche und gewollte Individual-Distanz zueinander,

sollten WIR zuallererst zulassen und nicht "durch unser übereiltes Harmonie-Bedürfnis an der Stelle"

durch Annäherungs-Zwänge Ihnen das Zusammenleben, eher zur Hölle machen.

Beides sind Raubtiere,

und das sollten wir bei unseren "Vorgabe-Handlungen" nicht vergessen.

LG :winken:

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HV hast Du nix besseres zu tun???? :kaffee::kaffee::kaffee::kaffee::kaffee:

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HV, was soll denn dieser Beitrag in dem Zusammenhang der Fragestellung bringen?

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Sind "Alle so orginell" :kaffee: in Billerbeck???

Hast Du nix anderes zu tun?

LG :winken:

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(bearbeitet)

HV labert mal wieder viel, wie der Tag lang ist.. :Oo

Hast Du eigentlich je mehrere Katzen gehabt, HV?

Dann wüsstest Du z.B., dass eben nicht "jede Katze wegläuft, wenn sie kann". Einige, die Hunde hassen, bleiben z.B. seelenruhig liegen. ;)

Ausserdem ist es keineswegs so, dass ein Hund eine Katze als Beutetier sehen muss. Das hat mit "Natur" wenig zu tun. Problem für die Kommunikationsschwierigkeiten ist in erster Linie die Unkenntnis des jeweiligen Tieres der Zeichen des jeweils anderen, da sie sich teils gegenlaufen, ergo genau das Gegenteil bedeuten.

Wenn ein Hund weiss, wie eine Katze reagiert, resp. was sie sagt, gibt es für viele Hunde gar keinen Grund mehr, sie zu "jagen" (und viele Hunde jagen sie keineswegs aus Jagdeifer, sondern weil sie spielen wollen, das ist nachgewiesen).

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HV, was soll denn dieser Beitrag in dem Zusammenhang der Fragestellung bringen?
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=62554&goto=1294741

Welche Verhaltens-Muster zwischen Katze und Hund auch vorkommen,

und womit wir rechnen und nachdenken müssen!

Unsere Handlungen mit mehr bedacht entsprechend auswählen sollten.

Dazu gehört das es normal ist das "Respekt und Angst" sich unter den Tieren zeigen.

LG :winken:

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Sind "Alle so orginell" :kaffee: in Billerbeck???

Hast Du nix anderes zu tun?

LG :winken:
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=62554&goto=1294755

Nö, aber die Billerbecker können denken und handeln dementsprechend auch! :D

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