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Hundeforum Der Hund
Falco09

Zweithund - Bereicherung oder Nachteil?

Empfohlene Beiträge

Hallo liebe Community,

ich wende mich heute an euch weil ich innerlich schon seit mehr als einem halben Jahr mit mir hadere.

Es geht um das beliebte Thema "Zweithund".

Derzeit haben wir einen 1 1/2jährigen Kurzhaarcollie-Rüden (unkastriert) und es besteht der Wunsch nach einem zweiten Kurzhaarcollie(-Rüden-Welpen). Allerdings sind in der Familie Zweifel da, der Wunsch ist zwar ebenfalls vorhanden, aber der letzte Kniff zur Umsetzung fehlt. Die Zweifel sind vor allem: Können wir dem Hund in der Wohnung gerecht werden? Wir haben zwar ein eigenes Haus mit großem Garten, allerdings wohnen unten im Haus noch die Großeltern und das Platzangebot in der 70qm-Wohnung ist für 3 Personen und 2 Hunde (+Rennmäuse) nicht sooo riesig, wie es vllt ideal wäre. Zweifel bestehen auch bei der Frage: Jetzt nochmal von vorne anfangen? Unser Hund ist gerade erwachsen und hört recht gut (bis auf vllt 1-2 kleine Baustellen wie z.B. fiepsen wenn ihm langweilig ist und mäkeln) und hat seine Begleithundeprüfung absolviert und dann wieder einen Welpen und von vorne beginnen?

- Wir haben wirklich viele Diskussionen geführt und letztendlich haben sich meine Eltern (vorläufig) entschieden: Kein Zweithund. Obwohl wirklich die Zeit da ist : Vater Rentner, Mutter Hausfrau, ich selbst Studentin mit 3 Tage-Woche. Allerdings meinte meine Mutter, sie würde sich gerne für den nächsten Wurf (Sommer 2011, wenns klappt) für einen Welpen bewerben.

Welche Erfahrungen habt ihr mit einem zweiten Hund gemacht?

Unser Hund ist sehr sehr stark an anderen Hunden orientiert, d.h. wenn wir mit anderen Hunden spazieren gehen tut er all das, was die anderen tun, fängt aber selbst keine Aktionen (z.B. Graben) an. Besteht die Gefahr, dass sich unser Hund dann bei einem Welpen im Haus "zurückentwickelt"? Normalerweise orientieren sich ja die Welpen an den Großen, was in diesem Fall sehr wünschenswert wäre, aber wir glauben, dass es zusätzlich umgekehrt der Fall sein könnte. Er ist sehr auf Hundevorbilder fixiert, kommt aber wirklich prima mit allen klar und geht Ärger prinzipiell aus dem Weg. Daher dürfte der Welpe sich auch später nicht zu einem dominanten Rüden entwickeln, da unser Hund dann den Kürzeren ziehen würde, da es einfach nicht seiner Natur entspricht sich zu wehren und Zähne zu zeigen. Er ist einfach mega gutgläubig: Steht ein Hund da, fletscht die Zähne und knurrt, zieht er schwanzwedelnd und fiepend hin oO Wenn wir ihn nicht aufhalten würden, wäre er sicher schon ein paar Mal zu Hackfleisch verarbeitet worden. Wenn er mal gebissen wird, weiß nicht, dann ist er vermutlich "versaut", weil man bei ihm wirklich nur mal laut schimpfen muss und sofort is für ihn eine Welt zusammen gebrochen.

Auf dem Kurzhaarcollie-Treffen hat sich unser Hund wirklich blendend mit allen verstanden und mit den Welpen viel gespielt. Wirklich toll.

Eigentlich geht doch dann nur noch ein Collie? Wegen der Sensibilität...ein wilder Hund der grob ist, da mag er auch gar nicht mit spielen...aber man weiß ja nie vorher wie ein Hund sich entwickelt.

Ich überlege, ob es für ihn einen Segen oder einen Fluch wäre, weil alles wirklich gut läuft...aber ich denke mir, es könnte auch noch besser werden und die Liebe reicht auch für zwei Hunde aus und ich finde, dass ihm was fehlt. Auch mit ausreichender eschäftigung, wir können ihm keinen Artgenossen ersetzen. In der Zeit sehe ich eigentlich auch kein Problem, da wir zu 3. sind und ohnehin schon 4 mal am Tag Gassi (insg. 3h) gehen und einmal die Woche Hundeschule machen (z.Z. Longieren, nächstes Jahr dann Hundesport)....

Naja, genug gequatscht, ich würde mich über ein paar Anregungen, Erfahrungen, Vorschläge und Meinungen freuen.

Danke.

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Hi,

Also ich würde an eurer Stelle noch ein bisschen warten, ich finde ihn noch ziemlich jung. Man sagt immer, der erste Hund sollte mindestens 2, besser aber 3 Jahre alt sein, wenn ein zweiter Hund dazu kommt.

Ihr wisst nicht, was bei eurem Hund noch kommt, in diesem Alter haben viele Hunde nochmal so ne Art Pubertätsphasen wo sie dann total anstrengend sind. Da ists besser, das noch abzuwarten.

Ich denke nicht, dass eurer erwachsener Hund sich ernsthaft an einem Welpen als Vorbild orientieren könnte. Ich denke er merkt, dass der andere ein Welpe ist und deswegen nicht auf die selbe Art und Weise ernstgenommen werden kann wie ein erwachsener Hund.

Was wäre denn so schlimm daran, wenn euer Ersthund später zwischen den Hunden an zweiter Stelle stünde? Bei einem so geringen Altersunterschied zwischen den Hunden kann es gut sein, dass der Zweithund später über dem Ersthund steht.

Es gäbe vielleicht irgendwann mal den Moment, wo eine leichte Anspannung zwischen den beiden Hunden besteht aber es müsste dann eigentlich bald geklärt sein (wobei ich den Hunden keinen Streit erlauben würde).

Danach müssten die beiden Hunde dann eigentlich wieder gut miteinander klarkommen.

Wegen der Sensibilität: Ich denke es gibt auch noch andere Rassen, die zu eurem Rüden passen könnten. Ich würd jetzt vielleicht keinen trampeligen Labbi dazusetzen, aber viele Hütehunde und auch z.B. Windhunde sind sensiblere und sanftere Typen.

lg,

SuB

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Ich hab zwar keine Erfahrungsberichte, aber ich häng mich mal mit dran :-) da mich die Antworten sehr interessieren.

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Hi,

Also ich würde an eurer Stelle noch ein bisschen warten, ich finde ihn noch ziemlich jung. Man sagt immer, der erste Hund sollte mindestens 2, besser aber 3 Jahre alt sein, wenn ein zweiter Hund dazu kommt.

Danke!

Ja er wäre dann über 2 Jahre nächstes Jahr. Wenn es wieder ein Kurzhaarcollie sein soll, dann erst im Sommer 2011, dann ist Falco 2 Jahre und 3-6 Monate, je nachdem wann der Wurf kommt ;-)

Und mit 2 intakten Rüden geht dann ja auch, habe ich im anderen Thread gelesen :)

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l

Welche Erfahrungen habt ihr mit einem zweiten Hund gemacht?


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=62581&goto=1294882

Hallo,

ich sehe den zweiten Hund als Bereicherung sowohl für die Menschen als auch für die Hunde. Es ist so schön, ihnen beim Kommunizieren und Spielen zuzuschauen!

Auf die richtige Wahl kommt es an. Zu meiner sensiblen und leicht sturen Podenca kam daher auch wieder eine Podenca. Da beide aus dem Tierschutz sind, waren beide schon erwachsen ( Altersunterschied ist 3 Jahre). Die ältere (Silvi) war viereinhalb, als die jüngere (Gwenda) vor sieben Monaten dazukam. So hat Silvi hier eindeutig das Sagen und ich keine Gewissensbisse, weil sie nicht entthront wurde (wobei selbige unangebracht wären, aber so sind wir Menschen nun mal :D ).

Ich würde dir daher raten noch etwa ein bis eineinhalb Jahre zu warten, bis dein Hund richtig erwachsen ist. Wenn dann ein Welpe dazukommt, ist es aufgrund des Altersunterschieds recht wahrscheinlich, dass euer Ersthund der Chef bleibt (außer, er ist ein Schnösel und der "neue" Hund souverän und charakterstark).

Weiterer Vorteil: Dann habt ihr auch schon wieder vergessen, wie anstrengend die Welpenzeit ist. ;)

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Meine beiden sind 2 Jahren auseinander und es klappt prima, ich kann mir ein Leben

nur mit einem Hund schwer vorstellen und geniesse es ein kleines Rudel zu haben.

Auch Urlaub ist mit 2 Hunden noch möglich. Nachdenken sollte man sicher auch über die finanziellen

Mehrkosten, TA, Steuern etc.

Wenn es bei eurem jetzigen Hund kaum Baustellen gibt, dann kommt von mir ein eindeutiges

"Ja".

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Hi,

so wie Du Deinen Hund und Deien Familie beschreibst käme auch von mit ein klares ja!

Die Größe der Wohnung ist meiner Meinung nach völlig zweitrangig, zumindest wenn genügend Auslauf gewährt wird.

Und wenn man schon so gute Erfahrung mit einer Rasse macht, warum nicht dabei bleiben ;)

Wir hatten mal eine Kurzhaar-Collie-Mixdame zur Pflege...und deren ausgesprochene Sensibilität und Feinheit im Umgang mit anderen Hunden würde ich weder mit meinem Windhund noch mit unserem Hüterling vergleichen.

Ganz und gar nicht...Aber das kann man wohl eh nicht pauschalisieren.

Lediglich etwas mehr Leben wird in die Bude einziehen...

Und da ihr ja wohl im 1. Stock wohnt, könnt ihr die beiden zum Spielen nicht mal so "raus" werfen.

Aber das ist Erziehungssache (am besten vom ersten Tag an...).

Und bis dahin vergeht ja noch viel Zeit...Gut, wenn man sich die als Familie lässt und nix über den Zaun bricht!

LG petra

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Die Zweifel sind vor allem: Können wir dem Hund in der Wohnung gerecht werden? Wir haben zwar ein eigenes Haus mit großem Garten, allerdings wohnen unten im Haus noch die Großeltern und das Platzangebot in der 70qm-Wohnung ist für 3 Personen und 2 Hunde (+Rennmäuse) nicht sooo riesig, wie es vllt ideal wäre.

... wie wäre es denn mit einem Sheltie? Ist zwar eine andere Rasse, aber die ticken schon recht ähnlich.

Ich würde allerdings auch noch ein wenig abwarten, denn das Wesen eures Rüden wird sich wahrscheinlich schon noch ein wenig ändern :D

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Lediglich etwas mehr Leben wird in die Bude einziehen...

Und da ihr ja wohl im 1. Stock wohnt, könnt ihr die beiden zum Spielen nicht mal so "raus" werfen.

Aber das ist Erziehungssache (am besten vom ersten Tag an...).


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=62581&goto=1295158

Ja das stimmt, aber dann wird eben der eine rausgetragen, in dem Fall ja nu der Welpi :D Garten haben wir ja^^ Mussten unseren bis 15kg auch immer schleppen ;) Gibt Muckies :klatsch:

Das würde denk ich gehen.

Freut mich dass hier viele positive Rückmeldungen kommen!!

... wie wäre es denn mit einem Sheltie? Ist zwar eine andere Rasse, aber die ticken schon recht ähnlich.

Haben wir auch schon überlegt, aber da gefallen meiner Mama die langen Haare nicht -.- tzzz.. dabei haaren die viel weniger als der KHC ... ich würd ja auch einen LHC gut finden, sitzt leider gerade eine Colliedame im TH :-( Aber immer heißts "die Haare"...find das auch so oberflächlich, aber eine Familie ist ja nunmal eine Demokratie^^

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2 Hunde zusammen sind schon toll, aber ihr müsst euch darüber klar sein, dass dann unter Umständen echt Leben in der Bude ist. Wenn der Welpe ein kleiner Draufgänger ist und der Große auch das "Kind" in sich entdeckt kanns schon ml richtig rundgehen.

Ich habe das zeitweise, denn unsere Hündin hatte letztes Jahr geworfen und einer der Kleinen ist zu den "Schwiegereltern" gezogen und oft bei uns zu Besuch (fast täglich). Unsere Hündin 4 wird dann wieder zum Welpen und tollt herum - zu süß - aber manchmal kann das natürlich auch nerven.

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      in Hunderudel


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