Jump to content

Klasse, dass Du unsere große Hunde Community gefunden hast! 

Erstelle in wenigen Sekunden ein Benutzerkonto oder logge Dich noch einfacher mit Deinem Facebook oder Google account ein. 

➡️  Konto erstellen | Login

Hundeforum Der Hund
Labella90

Gesäugekrebs - Lebenserwartung

Empfohlene Beiträge

Hallo liebe Hundefreunde!

Und zwar - wie der Threadname schon sagt: Wir haben einen Fall von Gesäugekrebs. Wohl bösartig, die TÄ meinte, das müsse man gar nicht mehr untersuchen lassen, da er schon einmal (während dem Herausnehmen der Gebärmutter) entfernt wurde und der Tumor innerhalb von 6 Wochen wieder richtig groß herangewachsen ist.

Eine Behandlung (sprich OP usw.) macht bei unserer alten Dame keinen Sinn mehr. Sie ist ein kleiner Mischling, 10 Jahre alt ist sie, hat außerdem Epilepsie. Wir wollen ihr diese Torturen ersparen, da wir ja auch von dauernden OP-Terminen sprechen.

Nun ist das alles sehr, sehr schlimm für uns und wir stellen uns auf ihren Tod ein. Allerdings ist dieses Warten grauenhaft! Momentan hat sie dank Medikamenten, welche die epileptischen Anfälle unterdrücken, noch eine gute Lebensqualität, Schmerzen hat sie (noch) nicht, d.h. sie muss noch nicht eingeschläfert werden, was wir selbstverständlich tun, wenn sie beginnt wirklich zu leiden.

Na ja, dieses 'Warten' ist jedenfalls grauenhaft, vor allem meine Mutter leidet sehr.

Jetzt ist meine Frage, ob mir jemand eine Einschätzung geben kann, wie lange unsere Dame noch hat - mal hart ausgesprochen. Hat jemand Erfahrung mit unbehandeltem, schnell wachsenden (also bösartigen) Tumoren im Gesäuge?

Und ob der Tod dann langsam kommt oder alles 'am Ende' dann doch ganz schnell geht? Von der TÄ haben wir gehört, dass es nun ganz schnell gehen kann, also wenige Wochen, ich habe im Internet aber schon von 2 Jahren gehört (was ich aber bei unserer Hündin stark bezweifle).

Ich hoffe jmd. kann mir was dazu sagen/erzählen, es tut mir furchtbar Leid, wenn ihr das auch schon durchmachen musstet. :(

Liebe Grüße von mir und der kleinen Funny.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo,

das wird bei jedem Hund anders sein.

Bei meiner Hündin ist es nach der Diagnose Mamatumor noch 3 Jahre gutgegangen!(ohne OP)

Sie war abends noch topfit ,am Morgen hat sie sich zurückgezogen und ist friedlich eingeschlafen.

Ich wünsche Dir genauso viel Glück, Dir und Deinem Hund alles Gute

LG Elke

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo,

ersteinmal tut es mir sehr leid, dass ihr und euer Hund mit dieser Diagnose klar kommen müßt! Das ist bestimmt nicht einfach, Eure Entscheidung, ihr ( wegen der anderen Erkrankung) weitere OPs zu ersparen, finde ich sehr gut!!!

Einen genaueren Zeitpunkt kann Dir niemand sagen, erstens ist das abhängig von der Art und der Metastasen-Bildung des Tumors und zweitens überraschen gerade Hunde eine da oft da sehr (sowohl im Poitiven, als auch im Negativen)

Aus meinen Erfahrungen kann ich Dir nur sagen, dass Hunde sehr oft Probleme aufgrund von Tumoren sehr gut bis zum Schluß kompensieren können und auch nicht (sichtbar) leiden. Ich habe schon oft erlebt, dass der Hund am Vortag noch munter spazieren gegangen ist und am nächsten Tag, ohne dass man vorher irgendwas von einem Tumor wußte, nicht mal mehr aufstehen konnte und Milz - oder Leber -Tumore hatte.

Macht Euch also keinen Streß wegen der Zeit, die Euer Hund noch hat oder nicht, geht möglichst unbeschwert mit ihr um, geniest die Zeit, die ihr noch gemeinsam habt und zählt nicht die Tage! Freut Euch über jeden Tag, an dem es Eurem Hund gut geht. Und erkennt, wenn es Zeit ist, ihn gehen zu lassen!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
(bearbeitet)

Wow, danke für deine schnelle Antwort. Und das obwohl er bösartig war?

Ach, das gibt ja noch Anlass zur Hoffnung. Wenn sie Weihnachten noch da wäre,

das wäre ja schon toll.

Und wenn sie so sterben darf, wie deine Hündin, das wäre ja einfach großartig.

Vielen lieben Dank!

Edit.: @ Skita: Auch dir lieben Dank! Den letzten Absatz werden wir uns mal sehr zu Herzen nehmen. Es hilft wirklich nur Beten und Hoffen, aber es ist so schwer. :( Wenn man denkt, dass sie schon am nächsten Tag nicht mehr sein könnte... . Gott, man würde es am liebsten verdrängen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hey Labella,

ich möchte Dir ein wenig Mut zusprechen! :)

Meine alte Hündin ist auch ein Krebshund, sie sitzt komplett voll!

Was es genau alles ist, weiß ich nicht, denn ich lasse das nicht weiter untersuchen, es wäre körperlich zu anstrengend für sie!

Ich geniesse jeden Tag mit ihr und ich setze mir auch immer kleine Ziele, die wir evt noch erreichen können!

So wie Du es jetzt mit Weihnachten machst!

Verwöhne Deinen Hund und geniesse einfach jeden Tag und jeden Moment, die ihr noch zusammen habt!

Im Sommer hatte ich schon einen Termin beim Tierarzt weil es ihr tagelang vorher richtig schlecht ging, doch mein altes Mädchen hat mir den Stinkefinger gezeigt. Sie hatte plötzlich soviel Lust zu leben, wie sie es lange vorher nicht mehr hatte!

Seit dem Tag denke ich nicht mehr darüber nach wie lange wir noch zusammen haben!

Ich geniesse einfach nur noch jeden Augenblick mit ihr!

Mach Du es auch, auch wenn es schwer ist!

Geniesst es zusammen zu sein und erfreu Dich an dem Hund.

Sie spürt Deine Traurigkeit und sie merkt auch wie Du immer grübelst wenn Du sie ansiehst!

Hör auf Deinen Hund und auf Dein Gefühl.

Dein Hund wird Dir zeigen wenn es soweit sein sollte.

Dann ist es Zeit Abschied zu nehmen, vorher aber noch nicht! ;)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hey,

vielen Dank für deinen Beitrag. Ja, wir genießen die Zeit mit ihr jetzt viel intensiver.

Gerade ist sie wieder beim TA, mal sehen, was der sagt.

Deiner Hündin noch alles Gute! Auf dass wir sie Weihnachten noch bei uns haben.(:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Meine Minou war damals quietschfidel mit 12 Jahren, dann habe ich ihr mal Blut genommen, mehr so routinemäßig. Sie hatte stark erhöhte Nierenwerte, ich habe dann eine Woche lang die Nieren behandelt, es ging ihr auch gut dabei. Als die Nierenwerte wieder besser waren, habe ich mit den Infusionen wieder aufgehört, am nächsten Tag konnte sie nicht mal mehr aufstehen. Bevor meine Freundin sie eingeschläfert hat, haben wir nochmal Blut genommen, es stellte sich im Nachhinein raus, dass sie Bauchspeicheldrüsenkrebs hatte. Bis zum Tag ihres Todes wurde mir immer von allen gesagt, die ist doch gesund, die frißt doch, die guckt doch munter. Ich habe trotzdem die ganze Zeit gewußt, dass wir uns trennen müssen. So´n Bauchgefühl ebend.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
(bearbeitet)

Der Tierarzt hat sie heute nochmal untersucht. Das Antibiotikum schlägt an, die Schwellung geht zurück. Ihr geht es so prima! Wenn man es nicht wüsste und die Medikamente sie nicht etwas müde und tapsig machen würden... .

Jedenfalls hat er sie geröngt und der Körper ist ansonsten noch frei von Metastasen.=) Alles ist clean. Also hoffe ich, dass Weihnachten noch ein realistisches Ziel ist.

PS: Habe auf einmal krasse Erfahrungen mit Nicht-Tierhaltern gemacht. :/ Die haben keine Ahnung, wie das einen mitnimmt, wenn das Tier todkrank ist.

"Ja, ich drück' dir die Daumen, dass sie gesund wird." sprach's und ging, nachdem man von einem bösartigen Tumor usw. erzählt hat . Nur mal beispielsweise. :motz:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Grüße,

eine frühere Hündin meiner Mutter ist trotz Gesäugetumor 15 Jahre alt geworden. Bei der Diagnose war sie 12 Jahre alt und meine Mutter wollte ihr keine OP in dem Alter mehr zu muten.

Der Hund hatte keine Beschwerden und war bis zu letzt munter und agil

lg

sabine

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo, die erste Hündin meiner Eltern bekam die Diagnose als sie 13,5 Jahre alt war. Mit fast 15 mußte sie erlöst werden, da der Tumor auch zuvor schon gestreut hatte und das Hauptproblem dann der Darm war. Aber alles im gesamten kann man sagen, daß sie noch ein gutes, schönes Jahr hatte (die letzten Monate dann eben teilweise nicht mehr so schön, da bekam sie auch Schmerzmittel wegen der Tumore im Darm). Meine eigene Hündin, jetzt 16, hat seit 3 Jahren (mind.) ein Gesäugetumor. Der war allerdings anfangs verkapselt, etwa (kleine) Walnussgröße. Seit einem Jahr wuchert er ziemlich stark, geht auch in das untere Gewebe (fest verwachsen, nicht verkapselt und ziemlich vergrößert) aber es scheint ihr bisher keine Probleme zu machen.

Deshalb nicht den Kopf in den Sand stecken, ihr könnt noch eine schöne Zeit gemeinsam haben - und auch ich werde nichts mehr operieren lassen. Einfach die Zeit nutzten und geniesen!!!

Alles Gute und lg

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

  • Das könnte Dich auch interessieren

    • Lebenserwartung der Rassehunde sinken

      ich stelle das Thema mal hier ein.   Ich denke, die durchschnittliche Lebenserwartung vieler Rassen sinken auf ca. 9 Lebensjahre.   Nicht nur die Riesenrassen, wie deutsche Dogge, Bernhardiner, Neufundländer, werden ca.9-10 Lebensjahre alt im Durchschnitt. Französiche Bulldogge, Boxer, Berner Sennenhund, Labrador, Dobermann, Mops, Rottweiler,golden Retriever, englisch Bulldogg usw, ihre Lebenserwartung als Rasse, werden immer kürzer, erlebe ich. Ich hatte auch Mischlinge wie: Dogge/Rotweiler, Schottischer Schäferhund/?,meine Schäferhunde wurden alle bedeutend älter. (so 14-15 Jahre) Was mich immer sehr verwundert hat. Die Nachbarschaftshunde starben immer früher, jedenfalls meist. (im Vergleich , wenn sie gleich alt waren)   Wie seht ihr das??

      in Gesundheit

    • Lebenserwartung in der Rassehundezucht

      Das Thema gab es bestimmt schon oft. Dennoch möchte ich es gerne noch einmal aufnehmen.   Ich habe mich gerade etwas mit Rottweilern beschäftigt. Grund war, dass die Rasse in einem anderen Thread vorgeschlagen wurde und ich gestern zufällig Bilder von mir in einem Polen Urlaub mit einer Rotti Hündin sah. Da war ich 5 Jahre alt.    Die Lebenserwartung wird mit 8-10Jahren angegeben. Wie furchtbar... da ist der Hund gerade mal mit 3 wirklich fertig..... auch Bordeaux Dogge... 5-8 Jahre (!!!). Dass muss man sich mal vorstellen...   Warum wird in der Rassehundezucht nicht wert auf langlebige Tiere gelegt? Meine Hunde (alle mit Papieren  haben mich mit 12, 13,5 und (von einer Freundin) 15 verlassen. Immer noch viel zu früh.   Aber diese Lebenserwartung? Und dann von (VDH/FCI "gesunden" Rassehunden ...)!?     

      in Hundezucht - Prägung - Sozialisierung

    • Lebenserwartung von Hunden / Mischlinge vs. Rasse / groß vs. klein

      Wie ist das mit der Lebenserwartung von Hunden?   Untersuchung von 50.000 Hunden und 74 Rassen   Durchschnitt:   Riesenrassen kommen auf 5-8 Jahre kleine Rassen auf 10-14 Jahre Rassehunde leben kürzer als Mischlinge (einige Hunde sind derart benachteiligt, dass sie die Größenregel außer Kraft setzen -> Bulldoggen sterben im Schnitt mit 6)   Quelle: http://www.welt.de/print/wams/lifestyle/article116330820/Hunde-wollt-ihr-ewig-leben.html   In dem Thema zum ältesten Hund der Welt hieß es auch von einem User, er habe relativ viele 15 jährige Schäferhunde kennen gelernt, auch 17 oder 19 bzw. sogar bis zu 21/23 Jahre alt seien einige geworden.   Ich kenne keinen einzigen. Es fängt schon damit an, dass ich kaum Schäferhunde sehe. Erstaunlich in Anbetracht der Tatsache (!), dass es im Ruhrgebiet nur so von Hunden wimmelt und Herne die Stadt mit der größten Hundedichte in Deutschland ist. Erstaunlich auch in Anbetracht der Tatsache (!), dass Schäferhunde eine große Population haben. Sie werden wesentlich mehr als viele andere Rassen, die man andauernd trifft gezüchtet. Aber auch diejenigen, wenigen Schäferhunde ... vereinzelte Exemplare, die man immer wieder erstaunt trifft sind nicht so alt (geworden). Eine Schäferhundezüchterin wohnt ein paar Meter entfernt.    Auf Schäferhunde wird in dem Artikel auch eingegangen.   ----------------------------------------   Was läuft denn da bei vielen, vielen Züchtern, offiziellen Züchtern falsch, dass sie in Sachen Gesundheit, trotz bester Betreuung, so deutlich mitunter hinter dem "Hinterhof-Mix-Welpen" zurückbleiben?   Wohlgemerkt nicht alle, aber viel zu viele. Und es kommt auch nicht auf Einzelbeispiele an, die ggf. das Gegenteil belegen sollen. So etwas ist immer völlig uninteressant. Es gibt auch hochbegabte junge Menschen, die trotz fehlender Bildung der Eltern, katastrophaler schulischer Förderung usw. aus der Masse hervorstechen. Das Argument kann allerdings nicht verfangen. So etwas ist auch kein Beleg dafür, dass "alles ganz toll ist".   Müssen wir diese Züchter nicht genau so kritisieren wie den Vermehrer? Haben solche Züchter nicht auch nur vorrangig die eigene Befriedigung, Kauferwartung, falsche Liebe zu Rassemerkmalen im Blick?    Eigentlich müssten alle Rassehunde im Schnitt deutlich (!) länger leben und über die Jahre deutlich (!) gesünder sein, als irgendwelche Mischlinge aus "Ups-Würfen". Sie sind es aber nicht und das ist durchaus ein Armutszeugnis. 

      in Hundezucht - Prägung - Sozialisierung

    • Ernährung und Lebenserwartung

      https://www.esurveycreator.com/s/4641f82   Fände es ganz spannend, die Fragen auch hier mal zu stellen.    Vielleicht mag der ein oder andere diesen Fragebogen beantworten?       Heißt es nicht litt statt leidete ? Diplomarbeit Deutsch? Egal...auf den Inhalt kommt es an .

      in Hundefutter


×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.