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Hundeforum Der Hund
Labella90

Gesäugekrebs - Lebenserwartung

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Hallo liebe Hundefreunde!

Und zwar - wie der Threadname schon sagt: Wir haben einen Fall von Gesäugekrebs. Wohl bösartig, die TÄ meinte, das müsse man gar nicht mehr untersuchen lassen, da er schon einmal (während dem Herausnehmen der Gebärmutter) entfernt wurde und der Tumor innerhalb von 6 Wochen wieder richtig groß herangewachsen ist.

Eine Behandlung (sprich OP usw.) macht bei unserer alten Dame keinen Sinn mehr. Sie ist ein kleiner Mischling, 10 Jahre alt ist sie, hat außerdem Epilepsie. Wir wollen ihr diese Torturen ersparen, da wir ja auch von dauernden OP-Terminen sprechen.

Nun ist das alles sehr, sehr schlimm für uns und wir stellen uns auf ihren Tod ein. Allerdings ist dieses Warten grauenhaft! Momentan hat sie dank Medikamenten, welche die epileptischen Anfälle unterdrücken, noch eine gute Lebensqualität, Schmerzen hat sie (noch) nicht, d.h. sie muss noch nicht eingeschläfert werden, was wir selbstverständlich tun, wenn sie beginnt wirklich zu leiden.

Na ja, dieses 'Warten' ist jedenfalls grauenhaft, vor allem meine Mutter leidet sehr.

Jetzt ist meine Frage, ob mir jemand eine Einschätzung geben kann, wie lange unsere Dame noch hat - mal hart ausgesprochen. Hat jemand Erfahrung mit unbehandeltem, schnell wachsenden (also bösartigen) Tumoren im Gesäuge?

Und ob der Tod dann langsam kommt oder alles 'am Ende' dann doch ganz schnell geht? Von der TÄ haben wir gehört, dass es nun ganz schnell gehen kann, also wenige Wochen, ich habe im Internet aber schon von 2 Jahren gehört (was ich aber bei unserer Hündin stark bezweifle).

Ich hoffe jmd. kann mir was dazu sagen/erzählen, es tut mir furchtbar Leid, wenn ihr das auch schon durchmachen musstet. :(

Liebe Grüße von mir und der kleinen Funny.

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Hallo,

das wird bei jedem Hund anders sein.

Bei meiner Hündin ist es nach der Diagnose Mamatumor noch 3 Jahre gutgegangen!(ohne OP)

Sie war abends noch topfit ,am Morgen hat sie sich zurückgezogen und ist friedlich eingeschlafen.

Ich wünsche Dir genauso viel Glück, Dir und Deinem Hund alles Gute

LG Elke

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Hallo,

ersteinmal tut es mir sehr leid, dass ihr und euer Hund mit dieser Diagnose klar kommen müßt! Das ist bestimmt nicht einfach, Eure Entscheidung, ihr ( wegen der anderen Erkrankung) weitere OPs zu ersparen, finde ich sehr gut!!!

Einen genaueren Zeitpunkt kann Dir niemand sagen, erstens ist das abhängig von der Art und der Metastasen-Bildung des Tumors und zweitens überraschen gerade Hunde eine da oft da sehr (sowohl im Poitiven, als auch im Negativen)

Aus meinen Erfahrungen kann ich Dir nur sagen, dass Hunde sehr oft Probleme aufgrund von Tumoren sehr gut bis zum Schluß kompensieren können und auch nicht (sichtbar) leiden. Ich habe schon oft erlebt, dass der Hund am Vortag noch munter spazieren gegangen ist und am nächsten Tag, ohne dass man vorher irgendwas von einem Tumor wußte, nicht mal mehr aufstehen konnte und Milz - oder Leber -Tumore hatte.

Macht Euch also keinen Streß wegen der Zeit, die Euer Hund noch hat oder nicht, geht möglichst unbeschwert mit ihr um, geniest die Zeit, die ihr noch gemeinsam habt und zählt nicht die Tage! Freut Euch über jeden Tag, an dem es Eurem Hund gut geht. Und erkennt, wenn es Zeit ist, ihn gehen zu lassen!

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(bearbeitet)

Wow, danke für deine schnelle Antwort. Und das obwohl er bösartig war?

Ach, das gibt ja noch Anlass zur Hoffnung. Wenn sie Weihnachten noch da wäre,

das wäre ja schon toll.

Und wenn sie so sterben darf, wie deine Hündin, das wäre ja einfach großartig.

Vielen lieben Dank!

Edit.: @ Skita: Auch dir lieben Dank! Den letzten Absatz werden wir uns mal sehr zu Herzen nehmen. Es hilft wirklich nur Beten und Hoffen, aber es ist so schwer. :( Wenn man denkt, dass sie schon am nächsten Tag nicht mehr sein könnte... . Gott, man würde es am liebsten verdrängen.

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Hey Labella,

ich möchte Dir ein wenig Mut zusprechen! :)

Meine alte Hündin ist auch ein Krebshund, sie sitzt komplett voll!

Was es genau alles ist, weiß ich nicht, denn ich lasse das nicht weiter untersuchen, es wäre körperlich zu anstrengend für sie!

Ich geniesse jeden Tag mit ihr und ich setze mir auch immer kleine Ziele, die wir evt noch erreichen können!

So wie Du es jetzt mit Weihnachten machst!

Verwöhne Deinen Hund und geniesse einfach jeden Tag und jeden Moment, die ihr noch zusammen habt!

Im Sommer hatte ich schon einen Termin beim Tierarzt weil es ihr tagelang vorher richtig schlecht ging, doch mein altes Mädchen hat mir den Stinkefinger gezeigt. Sie hatte plötzlich soviel Lust zu leben, wie sie es lange vorher nicht mehr hatte!

Seit dem Tag denke ich nicht mehr darüber nach wie lange wir noch zusammen haben!

Ich geniesse einfach nur noch jeden Augenblick mit ihr!

Mach Du es auch, auch wenn es schwer ist!

Geniesst es zusammen zu sein und erfreu Dich an dem Hund.

Sie spürt Deine Traurigkeit und sie merkt auch wie Du immer grübelst wenn Du sie ansiehst!

Hör auf Deinen Hund und auf Dein Gefühl.

Dein Hund wird Dir zeigen wenn es soweit sein sollte.

Dann ist es Zeit Abschied zu nehmen, vorher aber noch nicht! ;)

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Hey,

vielen Dank für deinen Beitrag. Ja, wir genießen die Zeit mit ihr jetzt viel intensiver.

Gerade ist sie wieder beim TA, mal sehen, was der sagt.

Deiner Hündin noch alles Gute! Auf dass wir sie Weihnachten noch bei uns haben.(:

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Meine Minou war damals quietschfidel mit 12 Jahren, dann habe ich ihr mal Blut genommen, mehr so routinemäßig. Sie hatte stark erhöhte Nierenwerte, ich habe dann eine Woche lang die Nieren behandelt, es ging ihr auch gut dabei. Als die Nierenwerte wieder besser waren, habe ich mit den Infusionen wieder aufgehört, am nächsten Tag konnte sie nicht mal mehr aufstehen. Bevor meine Freundin sie eingeschläfert hat, haben wir nochmal Blut genommen, es stellte sich im Nachhinein raus, dass sie Bauchspeicheldrüsenkrebs hatte. Bis zum Tag ihres Todes wurde mir immer von allen gesagt, die ist doch gesund, die frißt doch, die guckt doch munter. Ich habe trotzdem die ganze Zeit gewußt, dass wir uns trennen müssen. So´n Bauchgefühl ebend.

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Der Tierarzt hat sie heute nochmal untersucht. Das Antibiotikum schlägt an, die Schwellung geht zurück. Ihr geht es so prima! Wenn man es nicht wüsste und die Medikamente sie nicht etwas müde und tapsig machen würden... .

Jedenfalls hat er sie geröngt und der Körper ist ansonsten noch frei von Metastasen.=) Alles ist clean. Also hoffe ich, dass Weihnachten noch ein realistisches Ziel ist.

PS: Habe auf einmal krasse Erfahrungen mit Nicht-Tierhaltern gemacht. :/ Die haben keine Ahnung, wie das einen mitnimmt, wenn das Tier todkrank ist.

"Ja, ich drück' dir die Daumen, dass sie gesund wird." sprach's und ging, nachdem man von einem bösartigen Tumor usw. erzählt hat . Nur mal beispielsweise. :motz:

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Grüße,

eine frühere Hündin meiner Mutter ist trotz Gesäugetumor 15 Jahre alt geworden. Bei der Diagnose war sie 12 Jahre alt und meine Mutter wollte ihr keine OP in dem Alter mehr zu muten.

Der Hund hatte keine Beschwerden und war bis zu letzt munter und agil

lg

sabine

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Hallo, die erste Hündin meiner Eltern bekam die Diagnose als sie 13,5 Jahre alt war. Mit fast 15 mußte sie erlöst werden, da der Tumor auch zuvor schon gestreut hatte und das Hauptproblem dann der Darm war. Aber alles im gesamten kann man sagen, daß sie noch ein gutes, schönes Jahr hatte (die letzten Monate dann eben teilweise nicht mehr so schön, da bekam sie auch Schmerzmittel wegen der Tumore im Darm). Meine eigene Hündin, jetzt 16, hat seit 3 Jahren (mind.) ein Gesäugetumor. Der war allerdings anfangs verkapselt, etwa (kleine) Walnussgröße. Seit einem Jahr wuchert er ziemlich stark, geht auch in das untere Gewebe (fest verwachsen, nicht verkapselt und ziemlich vergrößert) aber es scheint ihr bisher keine Probleme zu machen.

Deshalb nicht den Kopf in den Sand stecken, ihr könnt noch eine schöne Zeit gemeinsam haben - und auch ich werde nichts mehr operieren lassen. Einfach die Zeit nutzten und geniesen!!!

Alles Gute und lg

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