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Hundeforum Der Hund
Ivon

Meine Hündin wird gemobbt (?)

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Hallo zusammen,

zur Zeit gehen wir wieder auf den Hundeplatz.

Nach dem Training dürfen die Hunde (die, die verträglich sind) miteinander spielen und meine hat eigentlich mit keinem Hund ein Problem, außer der andere Hund reagiert aggressiv. Heute war eine neue Hündin auf dem Platz und während des Trainings gab es keine Probleme und auch so haben sie sich kurz beschnüffelt.

Als die Hunde dann spielen durften, fing Melody gleich mit einem kastrierten Rüden an zu spielen und die neue Hündin kam hinzu. Diese hatte aber nur Melody ins Auge gefasst und sie in den Po gezwickt und ich hab Melody dann sofort zu mir gerufen, aber die Hündin ist hinter her gerannt und hat versucht Melody wieder zu packen. Die Trainerin hat dann natürlich sofort eingegriffen und die neue Hündin musste an die Leine und vom Trainingsgelände runter. Melody hat die Hündin weiterhin nicht beachtet.

Nun ist es nicht das erste Mal, dass sowas passiert. Besonders Hündinnen haben es immer wieder auf Melody abgesehen - nur ich frage mich warum? Sind es Statuskämpfe zwischen den Hündinnen? Melody macht ja eigentlich nichts und interessiert sich auch nicht für die Hündinnen, die sie dann so anfahren, sie spielt immer mit den anderen Hunden (darunter auch Hündinnen mit denen sie sich gut versteht)

So eine Situation gab es auch schon mit einer anderen Hündin auf dem Platz. Selbst im Urlaub kam es mal vor das plötzlich 2 Hunde auf Melody los sind - ich habe sie natürlich schnell aus der Situation gebracht und beschützt.

Melody wird im November nun ein Jahr alt und die anderen Hündinnen sind wohl im gleichen Alter - das ist vielleicht noch wichtig zu wissen.

Danke für eure Antworten schon mal.

Ich wüsste eben gerne, ob ich da sonst irgendwie eingreifen kann oder was ich tun kann? Bin in der Sache etwas ratlos und da es nun schon paar Hündinnen sind, die auf sie los sind, wollte ich mal hier nachfragen.

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Hallo,

auch Hündinnen führen unter einander Rangordnungskämpfe aus. Erst recht dann, wenn sie in einem gemeinsamen Rudel Hunde nur gelegentlich mitlaufen.

In einem festen Rudel, d.h. dort, wo sich die Konstellation der Hunde nicht ändert, ist irgendwann die Rangordnung festgelegt und die Hunde akzeptieren diese. Meist! Es kann innerhalb dieses Rudels immer wieder zu Veränderungen kommen.

Mobbende Hunde müssen vom Besitzer im Ansatz gestört werden und, wenn sie keine Ruhe geben, sind sie aus dem Rudel zu entfernen. Die stören nur die Rudelharmonie.

Warum sie Deine Hündin immer wieder attackieren, kann ich jetzt so nicht sagen. Vielleicht, weil sie Ruhe und Souveränität ausstrahlt. Eine Führungspersönlichkeit ist.

Hunde die stänkern und immer wieder nur kämpfen wollen, werden selten zu Rudelanführern. Sie würden unweigerlich ihr Rudel ständig in den "Krieg" führen und "Krieg" bedeutet immer wieder Auseinandersetzungen und Verletzungen sowie Verluste innerhalb des Rudels. Das kann sich auf Dauer kein Rudel erlauben - es würde aussterben.

Gruß Christa

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Danke dir für deine Antwort.

Das kann natürlich gut sein. Man muss jetzt ihre Entwicklung abwarten. Zur Zeit ist sie wieder etwas unsicherer, aber dennoch weiß sie ganz gut mit welchen Hunden sie wie umzugehen hat.

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Hallo,

ich habe (hatte) das Gegenteil, eine Mobberin.

Kannst du hier nachlesen:

http://www.polar-chat.de/topic_39192.html

Das war auch so in dem Alter, pubertäres Macho-Getue würde ich`s nennen.

Allerdings hat sie sich immer schwächere, unsichere, ängstliche Hunde bzw. Hündinnen etwa in ihrem Alter ausgesucht.

Wenn eine andere selbstsicher auftrat, tat sie das nie.

Ich finde es gut, dass eure Trainerin da einschreitet, aber eigentlich ist es die Aufgabe des Halters.

Ich habe es rigoros unterbunden, aber nicht durch ganz weg bringen, sondern durch "Straf-Auszeiten". Sie sollte ja auch die Möglichkeit haben, Alternativverhalten zu entwickeln.

Das hat auch geklappt, heute lässt sie es.

Die gemobbten Hunde suchten immer Schutz bei ihrem Frauchen, und ich fand es immer komisch, dass sie den nur selten bekamen. Da kamen dann so Sprüche wie "ach, stell dich nicht so an".

Ich wäre froh gewesen, wenn eine von ihnen Jule mal ordentlich grimmig verjagt hätte.

LG

Antonia

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Danke für deine Antwort!

Ja, Melody ist zur Zeit sehr unsicher und als Hund recht sensibel(Pubertät), hat sogar Angst vor Autolicht :Oo

Letzte Woche hatten wir dann den super Gau. Waren um 19Uhr Gassi (war schon dunkel und nebelig) und genau an dem Abend haben wir unser Handy vergessen. Wir waren auf den Felder spazieren und aus dem Nichts kam eine große schwarze Hündin auf Melody gestürmt und ich hatte leider nicht die schnelle Reaktion diese Hündin zu verjagen - es ging alles schnell. Melody hat eben das getan was sie immer tut und ist gerannt, nur dieses mal hat die Hündin nicht nach ein paar Metern losgelassen - ich bin sofort hinterhergerannt, doch es gab keine Spur von Melody :( Na ja, der Besitzer ist mit seiner Hündin aufeinmal weg gewesen und wir haben über eine Stunde im Dunkeln und bei Nebel gesucht, Melody aber nicht gefunden. Von weitem haben wir nur einen LKW hupen hören - um die Felder herum sind einige größere Straßen. Ich konnte kaum noch einen klaren Gedanken fassen.

Nach einer Stunde Suchen, haben wir irgendwann den Besitzer der schwarzen Hündin wiedergefunden und er hatte Gott sei Dank ein Handy.

Das Ende der Geschichte, Melody stand zitternd und in voller Panik vor unserer Haustür. Sie musste über 2 große Straßen rennen und hatte wirklich sehr viel Glück!! :yes: Bin so froh, dass ihr nichts passiert ist.

Nun steht die dunkle Jahreszeit bevor und die Felder sind fast die einzigen Gassistrecken die man gut zu Fuß erreichen kann - kann ja schlecht meinen Hund die ganze Zeit nur noch an der Leine lassen - oder doch? Na ja ich hoff wir treffen diese große Hündin nie wieder.

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Puh wasn Albtraum!

Echt wahnsinnig Glück gehabt dein Hasi :)

Was hat der Besitzer der schwarzen Hündin gesagt? Ich mein, er sollte sie an der Leine haben, wenn sie so drauf ist.

Tja und du mit eurer. Ganz ehrlich, wenn meine so schreckhaft wäre, dass Gefahr besteht, dass sie über Straßen heim läuft, käme sie an die Schleppleine. Zumindest im Dunkeln.

LG

Antonia

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Ja das hat sie! Bin echt froh drüber, möchte gar nicht wissen was ich ohne sie machen würde!

Mit der Schleppleine habe ich mir auch schon überlegt. Im normalfall ist sie nicht so schreckhaft, dass sie vor jedem Hund gleich davon rennt. Das war das 1. Mal so extrem, dass sie so panisch war - normal schaff ich es auch sie zu beschützen, wenn was ist. Nur ich glaub, da es dunkel war und ich selbst nichts gesehn habe, war es mit ein Überraschungseffekt der sie panisch gemacht hat.

Aber trotz allem werde ich sie glaub abends an die Schlepp nehmen - möchte sowas nicht noch einmal riskieren!

Der Besitzer der schwarzen Hündin meinte nur, er habe die Hündin erst seit kurzem und sie wurde ihm als verträgliche liebe Hündin vermittelt - deswegen hat er wohl auch kaum eingegriffen :??? Er hatte noch 2 andere große Hunde dabei, diese waren aber verträglich. Ich glaub er war auch teils mit den Nerven fertig, vor paar Wochen wurde wohl einer seiner Hunde im Dunkeln überfahren.

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Zum Mobben:

meiner war auch einige Zeit immer das Opfer.

Meistens hat der andere HuHalter das garnicht gesehen... "die spielen doch nur" :Oo und sah auch keinen Grund, seinen Hund zurückzurufen.

Dann habe ich ihn dazu aufgefordert, wenn er es nicht gemacht hat, bin ich entweder sofort weiter mit meinem, oder dazwischen.

Dann habe ich den fremden Hund körperlich geblockt und Blaze gerettet, der kam auch immer sehr schnell hinter mich.

Ich lasse meinen Hund nicht mobben (nicht als Opfer und er mobbt seinerseits nicht) und er muß auch nicht über die Maßen genervt werden von einem Hund, der seine Absage nicht versteht. Blaze hat i.d.R. nicht viel Interesse an anderen Hunden.

Zur Dunkelheit:

Schlepp oder Geschirr und Flexi (gibt es bis 50 kg, 8m lang).

Was anderes käme in deiner Situation für mich nicht in Frage.

Viel zu riskant für deinen Hund... ich wär gestorben vor Angst.

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Wie hat sich das denn eingependelt, dass er nicht mehr gemobbt wird?

Ich versuch sobald ich seh, dass Melody nicht mehr will oder gemobbt wird sofort einzugreifen - aber an dem Abend war es stockdunkel und ich war selbst überrascht woher der Hund aufeinmal kam.

Hab den anderen Hund auch angeschrien, aber es hat nichts gebracht.

Ja, ich bin auch gestorben, nur noch geheult beim Suchen :redface mein Freund musste mich beruhigen - obwohl ich erst beruhigt war, als ich wusste, dass Melody in Sicherheit war.

Wir wollten an dem Abend auch gar nicht lange gehen - wären wir das auch bloß nicht.

Na ja, jetzt kommt sie dann abends und früh morgens wohl an die Schleppleine/ oder Flexi(die haben wir eigentlich nur mit, wenn sie läufig ist).

Sonst ist sie mit allen Hunden verträglich und spielt für ihr Leben gerne. Hatten paar Tage später auch einen friedlichen schwarzen großen Hund getroffen mit dem Melody gleich gespielt hat. Melody hat Gott sei Dank kein Trauma gegen schwarze große Hunde davon getragen.

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Ich rate dir in der Dunkelheit ein Leuchtendes Halsband .Was noch besser ist eine Warnweste für Hunde und Blinkende Halsbänder mit Dioden haben meine immer an .

da siehst du von weitem wo der Hund ist .

Mobben Hunde sind ein Problem weil die meisten Hundebesitzer das nicht realisieren

können was ihr Hund besonders jung Hunde da machen .Da sind dann die Hundetrainer gefragt die es Unterbinden müssen oder was noch besser ist die Leute aufklären .

Wie sie das erkennen können.

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