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Hundeforum Der Hund
caronna

Inflation Mantrailing?

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Bitte fühlt euch nicht angesprochen...

ich habe den Eindruck das Mantrailing mittlerweile inflationär gebaucht wird. noch vor ganz wenigen Jahren war es so gut wie unbekannt. Mantrailing Hunde gabs zwar, aber in ganz D nur ein paar.

aufeinmal "stolpere" ich überall darüber.... an allen Ecken werden Kurse angeboten, teilweise von Leuten die gerade mal selbst einen Kurs besucht haben. Der Ernst der Lage schein vielen nicht so richtig klar zu sein. Mantrailing ist ist im Grunde sehr ernst, das Aufgabengebiet ist nicht ohne, auch für den Hundeführer. Was ist wenn auf einmal ein Einsatz bevorsteht?

oder wenn ein Mantrailig Hund gesucht wird weil wer vermisst wird?

Wie ist dann die Qualität von Hund und Hundeführer herauszubekommen?

Immerhin kanns um Menschenleben gehen?

Viellicht sollte unterschieden werden, zwischen Hundesport und Ernstfalleinsatz

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Werden für solche Aufträge nicht eh immer nur Hunde und Hundeführer von Organisationen genommen? Ich glaube kaum, das ein beliebiger Hundeführer für solche Aufgabe gebucht wird.

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Man könnte sogar noch weiter unterscheiden, nämlich "Nasenarbeit for Fun angelehnt an Mantrailing", ohne je das Ziel zu verfolgen, wirklich einen Vermissten zu finden.

Die Arbeit in einer Staffel sollte meines Erachtens nach IMMER den Ernstfall zum Trainingsziel haben.

Und dann eben die ambitionierteren aus der ersten Kathegorie irgendwo dazwischen...

Ist doch aber mit allem so. Es gibt Turnierläufer, es gibt Just for Fun Gruppen mit ernsten Ambitionen und es gibt die Chaoten ;) . Schau Dir Agility an, schau Dir Dummie-Arbeit an, schau Dir Treibball an, Longieren... teilweise siehst Du da Auswüchse, da kann man sich nur wundern.

LG Anja

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Maintrailer im Ernstfall wewrden mit Sicherheit nur eingesetzt wenn sie ihr Prüfungen abgelegt haben und davon gibt es nach wie vor immer noch sehr wenige in Deutschland.

Ich Traile allein zur Beschäftigung und weil es uns beiden Spaß macht und das muß man auch einfach unterscheiden.

Lg Birgit

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Werden für solche Aufträge nicht eh immer nur Hunde und Hundeführer von Organisationen genommen? Ich glaube kaum, das ein beliebiger Hundeführer für solche Aufgabe gebucht wird.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=62696&goto=1297544

Du liegst da richtig. Nachdem ein selbsternannter Mantrailer der nicht in einer Orga war, die falsche Richtung zur Suche durch Flächenspürhunde angegeben hat und der Vermisste leider verstorben (verblutet) war bis er endlich gefunden werden konnte. Es gibt Gerichtsurteile dazu. Welches Bundesland weiß ich jetzt gerade nicht mehr.

Einige Mantrailergruppen die früher zum Einsatz kamen werden jetzt nicht mehr bzw. dürfen jetzt nicht mehr zu Einsätzen gerufen werden. Finazielle hat sich das ja wohl gelohnt. Für einen Einsatz und für den Tag so um die 400 ,

Auch wir haben den Eindruck dass Mantrailing gerade Mode geworden ist. Jeder kennt sich damit aus und bildet aus, verdient noch massig Geld damit.

Für uns war es auch am Anfang ein Hobby und eine sinnvolle und auslastende Beschäftigung für unsere Hunde. Es ist sag ich mal für den Laien auch verdammt schwer den richtigen Ausbilder zu finden bzw. zu erkennen wo es eine gute reelle Ausbildung fürs Geld gibt. Aber auch bei den Orgas oder Mantrailerstaffeln die mit den Orgas zusammen arbeiten denke ich, liegt einiges noch im Argen zur Qualität der Ausbildung der Teams. Man kann es nicht einfach von Heute auf Morgen lernen, auch nicht die Ausbilder. Leider gibt es ja noch keinen einheitlichen Standard zur Ausbildung der Mantrailer hier in Deutschland. Es gibt zwar Prüfungsordnungen aber halt verschiedene je nach dem wo man arbeitet. Und die eine wird nciht vom anderen anerkannt. Das finde ich schade, hier sollte eigentlich zusammen gearbeitet werden, man hat ja ein gemeinsames Ziel.

Wir haben uns nach langer Internetrecherche dafür entschieden als Hobbymantrailer unter Realeinsatzbedingungen zu arbeiten und haben für uns den richtigen Ausbilder gefunden.

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"NASEN-BESCHÄFTIGUNG mit Spaß und Freude" kann dem Hund nicht schaden,

wenn es denn ohne Stress-Aktionen für den Hund abgeht.

Was der (sooo erfolgreich glänzenwollende) HH daraus macht, ist das eigentliche Problem.

Hunde wollen keine Urkunden und keine Pokale erringen,

aber die Nase schnüffelnd in den Wind halten gehört zum angeborenen Naturverhalten

und SIE tun es ja jeden Tag.

Wenn wir Ihnen "gesagt+gezeigt" haben das SIE jetzt Suchen sollen,

und dann welchen Geruch-Gegenstand SIE finden/uns dahin /hinführen sollen

tun SIE es gewöhnlich mit großer Begeisterung.

WIE so oft,

kommt es stets auf "den HH und seinen hundedienlichen Umgang"

mit Seinem 4-Beiner an!

LG :winken:

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Wir machen Mantrailing just for fun, es gefällt den Hunden sehr und beide haben Spaß daran.

Einsätze laufen wir nicht und haben dies auch nicht vor. Das ist ein großer Unterschied zum Hobby-Mantrailing.

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Ich habe kein Problem damit, wenn es Hobby-Gruppen gibt.

Ich habe aber ein Problem damit, wenn dann der Anspruch erhoben wird, man würde professionell arbeiten... Und 08/15 Gruppen, die auf Einsätze gehen, arbeiten schlichtweg grob fahrlässig.

Der Realeinsatz ist einfach nochmal eine ganz andere Geschichte, braucht sehr viel Zeit, viel Erfahrung, super geeignete Hunde und eine zeit- sowie kostenintensive Ausbildung.

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400 Euro pro Einsatz? Gehts noch?

RHS machen das kostenlos.....jedenfalls alle Staffeln, die ich so kenne.

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So sollte es auch sein.

Kann doch nicht sein, das man fürs Menschenleben retten noch Geld bekommt!

Ich kann mich ansonsten Cucca anschliessen.

Wieviele Gruppen und Menschen gibt es denn, die sich Hobbymässig dafür interessieren und dann der Meinung sind das Wissen mit Löffeln gefressen zu haben!

Das ist nicht nur traurig sondern fahrlässig!

Es gibt nicht umsonst Rettungshundestaffeln, die mit geprüften Hunden arbeiten!

Klar kann es jeder als Hobby ausüben aber dann sollte es auch Hobby bleiben!

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