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Hundeforum Der Hund
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Kommando zum leise sein wie beibringen?

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Hi,

ich versuche gerade mal wieder, meinem Hund das bellen an der Tür abzugewöhnen. Er ist ja sonst ein eher ruhiger Zeitgenosse, aber wehe es kommt der Postbote oder Besuch oder sonst irgendwer, der an der Tür klingelt.

Bisher war er ja die meiste Zeit seines Lebens ein Einzelhund, aber nun wohnen hier zwei und wenn einer anfängt, zieht der andere natürlich immer mit. (Wobei der Jungspund selten von sich aus bellt, sondern immer erst einsteigt, wenn meiner anfängt).

Ja.. ich hab ja schon so dies und das gelesen und oft heißt es, man muss dem Hund erst bellen auf Kommando beibringen, dann kann man ihm auch ein Kommando zum Aufhören antrainieren - nur wie?

Bellen auf Kommando kann er, nur lässt er sich nicht wirklich wieder "abschalten". Wenn man das Kommando zum Bellen gibt, bellt er aber auch nur kurz und hört dann von alleine wieder auf. Im Gegensatz zum Klingeln an der Tür. Also er kläfft dann auch keine halbe Stunde vor sich hin, aber ich hätte halt dennoch gerne einen Befehl zum leise sein.

Ich bitte hier um praktische Tipps, wie ihr das aufgebaut habt, da mir da irgendwie nichts kreatives einfällt.

Eine Idee war, ihn darauf zu konditionieren, dass er irgendwas anderes tut, wenn es klingelt. Z.B. zum Schrank mit den Leckerlies laufen und warten, bis ich wiederkomme und ihm eins gebe. Das funktioniert aber nur, wenn wirklich immer jemand dabei ist, der sich (erstmal) um denjenigen an der Tür kümmert, bis ich den/die Hund/e zum Leckerlie-Schrank geschickt habe.

Sowas mal einen Tag intensiv trainieren, indem immer jemand an der Tür klingelt, fällt leider aufgrund der Nachbarn, die dann wohl einen Nervenzusammenbruch erleiden würden, flach. :(

Edit: Ich muss noch dazu schreiben, dass wir erst vor einigen Wochen umgezogen sind. In der alten Wohnung hatte er das schon gut verstanden, dass er auf seinen Platz laufen soll, wenn es klingelt. Hier ist das aber eher schlecht, da sein Bett in meinem Zimmer steht und er erstmal die Treppe dafür hochlaufen müsste und meine Zimmertür auch nicht immer auf ist. Also am besten wäre wirklich ein Kommando, das das Bellen an sich unterbricht und nicht unbedingt mit der Anweisung an einen bestimmten Platz zu gehen verbunden ist (zumal er dann dort auch weiter vor sich hin wufft oder bellt).

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Gibt es denn auch mal eine Pause beim Bellen?

Also ich kenn das nur so, dass man wenn der Hund bellt in dem Moment lobt, wenn er mal gerade zwei Sekunden ruhig ist und ihn ignoriert wenn er bellt. Oder ihn ablenkt, zB mit Leckerli und dann lobt, sobald er aufgehört hat mit Bellen. Kann man auch gut clickern.

Oder steigert er sich richtig rein ins Bellen und macht dicht?

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Hallo Ivy,

ich habe ein Kläff-Abbruchsignal eingeführt, das heißt KLAPPE.

An der Tür hat Jule noch nie gezetert, aber auf dem Hundeplatz. Da bellte sie anfangs sehr nervig rum, vor Aufregung und Vorfreude.

Jule ist ja nun alles andere als zimperlich und dementsprechend bin ich es auch nicht. Mit heititei erreiche ich bei ihr gar nichts, also musste es schon ein derber Schubs sein, um ihr klar zu machen, dass ich Dauergekläff nicht schätze.

Das hat sie verstanden und wenn sie dann ruhig war, habe ich das auch belohnt (verbal, auch mal ein Keks).

Auch im Auto beim fahren hat sie Hunde draußen wild verkläfft, auch das kann ich mit KLAPPE inzwischen gut "abstellen" bzw. wenn ich es vorbeugend sage, ist sie meistens still.

LG

Antonia

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kann mich antonia nur anschließen, ich glaube mit Ignorieren kommt man da nicht weit, zeig ihm das du es nicht magst und benutze da ein wort zu, bei uns ist es auch KLAPPE :D

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Elli ist kein Hund der zur Tür läuft, sie bellt da, wo sie steht oder liegt. Auslöser ist klar, a) die Türklingel und inzwischen auch B) ihre Erzfeindin draußen, die immer bellt, sobald sie das Haus verlässt oder wieder kommt.

Bei Elli hilft es gar nicht, das zu ignorieren, sie steigert sich dann richtig rein. Schimpfen, drohen, HB-Männchen spielen, hilft natürlich auch nicht.

Ich rufe Sie dann also ruhig aber energisch und schicke sie alleine in ein anderes Zimmer auf ihren Platz (was sie auch widerspruchslos ausführt) und mache die Tür hinter ihr zu. Innerhalb weniger Sekunden ist Ruhe. Manchmal wuffelt sie noch kurz nach.

Ich kann die Tür aufmachen und mit den Leuten reden, Gina kann draußen weiter rumbellen, es wirkt immer. Wichtig ist nur, dass ich sie in ein - vom Auslöser des Bellens - entferntes Zimmer schicke und das ich selbst nicht mit im Raum bleibe, sondern draußen die Sache kläre. So kommt es mir jedenfalls vor.

Unterbinden, dass sie überhaupt kläfft, kann ich nicht. Sie ist nun mal ein hoch nervöser, sehr territorialer Hund. Und bei ihrer hohen, schrillen Stimme bekomme ich hier irgendwann vor Schreck noch mal einen Herzkasper. Aber ich kann es inzwischen händeln. Reagiere ich richtig, ist sie sehr schnell ruhig. Habe ich eine schlechte Tagesform, bin gereizt oder so, dann klappt es schlecht.

Am Ende musst Du gucken, dass Du für Deinen HUnd den richtigen Knopf findest.

Bei meinem kleinen JR-Mix war ignorieren im übrigen genau der richtige Weg. Von dem Tag an, wo ich mich nicht mehr aufgeregt habe, das sie bellt wenn es klingelt - es mir echt total egal war (ich war krank und habe einfach nicht aufgemacht, sondern sie nur müde zu mir ins Bett gerufen) von dem Tag an war Ruhe. Ich schwöre. Das Leben kann soooo einfach sein, wenn man den richtigen Knopf findet.

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Hm.. also er steigert sich da schon ziemlich rein. Das geht wie automatisch bei ihm: KLINGEL?! WAUAUAUWAUWAUWAUWAUWAU WAU WAU wuff. Er hört einem dann leider auch nicht so besonders aufmerksam zu.

Das mit dem einfach so "klappe halten" funktioniert dann mal in dem Moment, in dem ich auch wirklich sauer bin (oder wenigstens so tue). Beim nächsten Mal scheint das aber direkt wieder vergessen zu sein und irgendwie mag ich nicht jedes mal wenn es klingelt meinen Hund anschreien, zumal es ja keinen dauerhaften Erfolg gibt. (Also ziemlich lernresistent in diesem Punkt :Oo )

Edit: Hat sich iwie gerade überschnitten.. Also in ein anderes Zimmer tun hilft rein gar nix, dann bellt er da weiter. Es geht halt dann, wenn jemand da bleibt und ihn ablenkt, aber das ist halt nicht immer praktikabel.

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hm mir fallen ein paar Dinge ein.

1. er kommt generell nicht mehr mit zur Tür

2. Du stumpft ihn ab, also immer mal Klingeln lassen und nicht aufmachen, die Klingel komplett ignorieren.

3. Du machst erst auf wenn er die Klappe hält.

btw ich fand der Rütter hat das gut beschrieben:)

4. Er geht nur noch hinter dir zur Tür, dein Besuch, deine Tür, deine Aufgabe.

5. Ich lobe Eibe fürs erste! melden- "danke Eibe" dann übernehme ich, inzwischen rennt sie ins Treppenhaus ( bin meistens oben) bellt zweimal und wartet dann dort auf mich um HINTER mir zur Tür zu gehen, gut wenn sie die Besucher kennt rennt sie dann doch vor und jodelt an der Tür :)

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das hab ich gerade gefunden evtl hilft dir das weiter

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