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Hundeforum Der Hund
Fürchterlich

Kastration der Hündin und deren Folgen...?!

Empfohlene Beiträge

Ich möchte nicht zum x-ten Mal ein Für und Wider.

Nein, unser Goldstück ist seit Montag kastriert. Lange habe ich das abgelehnt, nun ist es aber so, dass sie immer kürzere Zyklen bekommen hat (zum Schluss vom 1. Tag der einen bis zum 1. Tag der anderen Läufigkeit knapp viereinhalb Monate) und dazwischen Scheinträchtigkeit, die sich gewaschen hat.

Gut, man könnte nun diskutieren, ob es sein MUSSTE. Ich denke schon, die Entscheidung habe ich mir auch nicht leicht gemacht.

Aber nun zum Problem:

Am Montag wurde in einer großen und sehr modernen Praxis kastriert - weil Bijou ein Mix aus zwei Molossern ist in Kombination aus Injektions- und Inhalationsnarkose mit Monitoring (ziemlich teuer, aber mir war wichtig, dass alles gut läuft).

Die ersten beiden Tage ging es ihr nicht so gut, da habe ich dann am 1. Tag postop nochmal mit Metacam nachgeholfen - seit gestern Nachmittag war eigentlich alles ok. Sie wird etwas ruhig gehalten, Treppensteigen nur das nötigste und kein Toben.

Aber dann

1. Gestern massiver Milcheinschuss, Gesäuge, Milchleisten und Bereich darüber seitlich des Brustkorbs mittlerweile geschwollen.

2. Seit heute Mittag auf einmal altblutiger Urin - heisst nicht Urin mit etwas Blutbeimengung, sondern eher Blut mit Urinbeimengung.

Habe schon mit meiner Tierärztin telefoniert, sollte den Urin heute weiter beobachten und morgen mit Urinprobe zu ihr, wenn weiterhin blutig. Also morgen früh Vorstellung.

Den Milcheinschuss führt sie auf weiterhin hohe Hormonkonzentration zurück, also eher wenig bedenklich - sollte dann der letzte gewesen sein.

Ihr Verhalten ist total unauffällig (abgesehen von Scheinträchtigkeitsallüren), Schleimhäute rosig und sie ist auch wach und agil, nicht besonders berührungsempfindlich.

Die Nahtstelle selbst sieht reizlos aus, keine Rötungen. In der Nahtumgebung vereinzelte kleine Hämatome - aber auch das alles völlig ok.

Meine Theorie war kurzzeitig: Einblutung im Bauchraum und dann durchsickern in die Blase, das geht, also bei Menschen auf jeden Fall - aber dann würde ihr Zustand ja ein ganz anderer sein...

Kennt das jemand, hat das schonmal jemand erlebt? Woher kommt so viel Blut? Eventuell vom Uterus-Stumpf und wird dann quasi beim Pieschern mit hinausgespült?!

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(bearbeitet)

Meine vorherige Hündin hatte ebenfalls Blut im Urin und verstarb noch keine 24h nach der Kastration an inneren Blutungen. Bis auf den blutigen Urin, den der Tierarzt als "Unwichtig" abgetan hat, war sie absolut unauffällig: Schnell aus der Narkose raus, munter, Schleimhäute okay, kein Fieber.

Geh' bitte schnell zum Tierarzt und lass den Bauchraum schallen!

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War der altblutig - oder frisch?

Weil altes Blut deutet ja darauf hin, dass es jetzt nicht mehr blutet...

edit: bei uns ist es 3. Tag postop und ich mach mir auf jeden Fall Sorgen, große Sorgen. Ich besprech das nochmal mit meinem Freund, und such schonmal den NotfallTA raus...

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Ich würde auch sofort nochmal einen Tierarzt aufsuchen.

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Erst altblutig, dann frisch. :(

Ich drücke euch alle Daumen, wünsche euch von Herzen, dass es nichts schlimmes ist.

Und hol mir selbst schnell eine Packung Taschentücher.

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Ach du heilige Sch****

nun werd ich dann mal meinen Freund um seinen kurzen Nachtschlaf bringen - ich habe ja zum Glück Urlaub...

Die sind jetzt von der Hunderunde zurück. Urin ist nun - soweit beurteilbar nicht mehr ganz so blutdurchsetzt, aber nach wie vor bluthaltig.

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Ganz ehrlich?

Ich könnte die Nacht kein Auge zumachen, solange ich nicht wüßte, woher das Blut kommt. Da wäre ich heute Nachmittag schon zum Schallen in einer Klinik gewesen.

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Naja, wenn meine TÄ nicht so fest davon überzeugt war, dass da nichts ist, dann wär ich schon lnage da gewesen.

Aber wie man sieht - ja, ich mache mir Sorgen - kann man dem ja nicht immer so trauen.

Ich ruf jetzt beim Notfall Tierarzt an.

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Meine Hündin (8,5 J.) wurde vor kurzem aus gesundheitlichen Gründen kastriert(auch noch während der Läufigkeit).

Sie hatte weder Milcheinschuss, noch Blut im Urin noch sonst irgendwelche Schwierigkeiten.

Ich würde auf jeden Fall einen Tierarzt aufsuchen, das hört sich nicht normal an!

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Berichte bitte.

Ich hoffe, dass es etwas harmloses ist.

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      Weiß nicht ob ich in der Kategorie richtig bin....notfalls verschieben. Und sorry wenn es vielleicht etwas wirr erscheint, aber ich kann schon kein klaren Gedanken mehr fassen...

      Hallo Ihr Lieben,
      ich hoffe Ihr könnt uns vielleicht helfen da Tierärzte und Tierklinik auch nicht weiter wissen und wir mit unserem „Latein“ am Ende sind.
      Unsere Patty fing vor ca. 5 (6 ?) Wochen an ihr Futter nicht mehr so zu fressen.
      Es handelt sich dabei im eingeweichtes Trofu mit Nassfutter gemischt, das haben wir so eingeführt, nachdem unsere Aura damals mal eine Magendrehung hatte und uns das von der TK so empfohlen wurde. Dann haben wir ihr nur Nassfutter gegeben, davon hatte sie etwas gefressen, beim nächsten Mal auch wieder verweigert.
      So ging das mit allem erst fraß sie dies und dann wieder nicht, etc.
      Was allerdings bisher IMMER ging ist Dörrfleisch.

      Wir waren dann also zum TA schauen was das sein könnte.
      Sie hatte etwas Zahnstein, eine sagt leicht entzündet und der andere sagt da wäre nichts,  aber wir haben es trotzdem wegmachen lassen, man weiß ja nie. Und direkt mal alle Blutuntersuchungen durchgezogen. Kleines und großes Blutbild, Mittelmeerkrankheiten, alle Zeckenkrankheiten, Bauchspeicheldrüse…alles ok
      Danach ging es 1-2 Tage gut mit dem Futter, das wir dachte das es das war.
      Aber danach wurde alles schlimmer, Hundefutter bekam man jetzt gar nicht mehr in sie rein, egal was.  Es sei denn sie hat der Katze ihr Futter geklaut, aber das kann es ja auch nicht sein.
      Also wieder zum TA, alles noch mal durch gecheckt, der wusste auch nicht weiter….also gab es Kortison Tabletten, die sollten den Hunger anregen und falls eine Entzündung „versteckt“ wäre, würde es da auch helfen.
      Da haben wir mal Rinderhack, Hühnerklein und Herzen geholt das ging dann etwas…
      Sie bekommt ja auch Hormone, die konnte man dann gut in die Geflügelherzen drücken und die Tabletten (Kortison und Pantropazol, damit der Magen nicht angegriffen wird) konnte man gut in dem Hack verstecken. Denn Tabletten in Patty reinzubekommen ist ein Akt.   Aber es wurde immer schlimmer, zuhause lag sie fast apathisch da war am Stöhnen wie eine Oma in den letzten Atemzügen, reagiert auf nichts…aber sobald man sich anzog oder man wollte weg, da sprang sie auf uns benahm sich wie ein junger Hund und wollte mit. Also hatte der TA immer ein anderes Bild von dem Hund, als das was wir so zuhause haben. Draußen ist sie aufgeweckt und munter.
      Zuhause sah es immer so aus als müsste man sie erlösen lassen und dann als wenn jemand ein Hebel umstellt, war sie wieder fit…aber fressen wollte sie trotzdem nicht. Sie bekam dann vom TA Breitbandantibiotikum um eventuelle Entzündungen oder so zu behandeln, nach einer Woche den Tabletten, fraß sie jetzt auch das Hack und alles nicht mehr, aber was immer ging war Dörrfleisch.
      Durch einen Blog bin ich dann auch Frostfutter P. gestoßen und habe da mal so ein Paket „Barf für Anfänger“ bestellt, damit Patty frisst hätten wir auch Futter umgestellt.
      Am Anfang nahm sie das Futter gut an, eine Woche lang….und jetzt sah sie es nur an und drehte sich weg.
      Hin und wieder, gerade beim Gassi gehen, geht mit viel Glück steinhartes Frolic noch, aber Dörrfleisch geht immer rein, nur alles andere nicht.
      Wir waren dann wieder beim TA, weil wir sie röntgen lassen wollten, vielleicht wäre da ja sowas wir Tumor oder so oder Probleme im Hals, Rückenschmerzen, etc.
      So sah alles ok aus, der TA meinte bei den Nebennieren sähe es für sein Geschmack komisch aus. Das könne man sonst in der TK nochmal per Ultraschal abklären lassen Nach dem TA-Besuch ging es Patty 3 Tage (?) lang gut, sie war fast die Alte…dann wieder der Rückschlag, sie schwankte hier zuhause rum wir dachen echt das war es jetzt…aber es konnt ja keiner von den TÄ zu einem nach Hause, dann hätten die das selber sehen können. Wir uns also fertig gemacht….und schwupp war Patty wieder fit….
      Wir haben dann ein Termin in der TK gemacht, da wurde sie untersucht, aber so konnten sie nichts erkennen, dort haben wir nur erfahren das ein altes Röntgenbild von der Patty schon mal da war (geschickt von unserem TA, im November), da hieß es die Milz wäre vergrößert gewesen und die Lungen gestaucht, als wäre sie da mal erkältet gewesen.
      Das hatte unser TA uns nie weiter gegeben, es wurde uns da nur gesagt „alles ok, nur blöd geröntgt.“
      Zur Info: Wir hatten sie nach dem Tod von unserem Benji mal röntgen lassen, weil sie da auch schon mal eine Phase hatte wo sie nicht fressen wollte…da schob man es dann aber auf die Trauer, den nach 2 Wochen war da alles wieder ok.
      Wir hatten dann noch einen Termin bekommen für Ultraschall.
      Die Milz war immer noch etwas vergrößert, aber sonst alles soweit ok…also Tumor hatte an jetzt da ausgeschlossen…man könnte natürlich noch eine Biopsie da machen.
      Die TÄ in der Klinik konnte die ganze Medikamentengabe nicht verstehen, sie meinte nur sie hätte erstmal ein Mittel gegeben gegen Übelkeit und nicht etwas was alles schlimmer machen könnte…Wir haben jetzt ein Mittel bekommen gegen Übelkeit was Patty bekommen soll, vor dem Fressen.
      Es ging damit ein paar Tage gut, ihr rohes Futter nahm sie wieder an, Hundefutter geht immer noch nicht, aber Dörrfleisch geht immer.
      Jetzt hat sie wieder seit fast 3 Tagen nicht gefressen
      Kein rohes Futter, kein gekochtes, etc. aber Dörrfleisch würde gehen…das bekommt sie von uns dann auch, wenn uns es zulange dauert bis sie was frisst…
      Alles was sie sonst gerne gefressen hatte wird verschmäht (außer Dörrfleisch, hin und wieder steinhartes Frolic)
      Es ist ein auf und ab hier, wir sind total verzweifelt und wissen nicht weiter…und das geht seit Wochen so…sie kann das eine mal Hühnerklein mögen und das andere Mal dreht sie sich angewidert weg, etc…
      Sie geht jetzt auch seltener raus in den Garten, sonst war sie immer sehr viel draußen und hat sich in der Sonne braten lassen, etc. oder gebuddelt…
      Sie frisst für unseren Geschmack auch zu viel Gras…..
      Es ist soweit alles untersucht, und angeblich alles ok, einige Blutwerte wurden in der TK nachgeschaut, die waren sogar besser als die beim TA…
      Was die TK empfohlen hatte war eine Ernährungsberatung, die nehmen wir noch mit, aber ich denke mal nicht das es uns was bringt. Denn Patty muss ja erstmal was fressen, dann könnte man ja was ändern.
      aus lauter Verzweiflung haben wir jetzt das mal bestellt:  RECONVALES Tonikum für Hunde
      Hat einer von Euch sowas schon gehabt oder vielleicht Ideen ?
      Wir gehen hier echt auf dem Zahnfleisch, wir können doch nicht zusehen wie eine angeblich gesunde Hündin verhungert….

      Schon mal danke für`s lesen und eventuelle Tipps
      Eure Sabine

      in Hundekrankheiten


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